Diese Pfanne sollte eigentlich ein ganz anderes Gericht werden. Ehrlich. Ich stand in der Küche, todmüde nach einem langen Arbeitstag, und wollte eigentlich ein schnelles Curry kochen. Ich hatte schon die Kokosmilch bereitgestellt, die rote Currypaste rausgeholt – und dann, keine Ahnung, wie mir das passieren konnte, griff ich im Halbschlaf zur Quinoa statt zum Reis. Die Kokosmilch stand noch ungeöffnet da, als ich die Quinoa schon in den Topf geschüttet hatte. Und wissen Sie was? Ich habe einfach weitergemacht. Ein bisschen Gemüse aus dem Kühlschrank, ein paar Gewürze, die gerade griffbereit waren, und am Ende – als Krönung – der Feta, der noch vom Wochenende übrig war. Was dabei rauskam, war nichts wie das geplante Curry. Es war besser. Es war diese One-Pot Quinoa-Gemüse-Pfanne mit Feta, die seitdem fester Bestandteil meines wöchentlichen Speiseplans ist. Vielleicht kennen Sie dieses Gefühl, wenn ein Küchenunfall sich als Glücksgriff entpuppt? Genau so ist es mir ergangen. Und seitdem mache ich dieses Rezept mindestens einmal pro Woche, denn es ist einfach, schnell und – das Beste – es macht kaum Abwasch.
Warum Sie dieses Rezept lieben werden
Diese One-Pot Quinoa-Gemüse-Pfanne mit Feta ist nicht nur ein weiteres Rezept im Meer der Blogbeiträge. Sie ist das Ergebnis unzähliger Fehlversuche, verbrannten Quinoas und zu weich gekochtem Gemüse. Ich habe die Methode so lange getestet, bis sie perfekt für den hektischen Alltag war. Und glauben Sie mir, ich bin keine ausgebildete Köchin – ich bin einfach jemand, der gutes Essen liebt, aber keine Zeit für stundenlanges Kochen hat.
- Schnell & unkompliziert: In unter 30 Minuten steht das Gericht auf dem Tisch. Perfekt für diese Abende, an denen die Energie gefühlt gegen Null geht.
- Minimaler Abwasch: Ein Topf, ein Schneidebrett, ein Messer – das war’s. Kein Berg an schmutzigem Geschirr, der einen nach dem Essen anschreit.
- Alles, was Sie brauchen, ist wahrscheinlich schon da: Quinoa, Dosentomaten, Zwiebeln, Knoblauch und Gemüse – das sind keine exotischen Zutaten, die Sie in einem Spezialgeschäft kaufen müssen.
- Ein Gericht für die ganze Familie: Mein Neffe, der sonst jedes grüne Stückchen aus seinem Essen fischt, isst diese Pfanne ohne zu meckern. Das will schon was heißen.
- Gesund und trotzdem sättigend: Quinoa liefert pflanzliches Eiweiß, das Gemüse bringt Vitamine und der Feta gibt dem Ganzen diesen unwiderstehlichen, salzigen Kick.
Was dieses Rezept von anderen One-Pot-Gerichten unterscheidet? Es ist die perfekte Balance zwischen dem nussigen Geschmack der Quinoa und der cremigen, salzigen Note des Fetas. Das Gemüse bleibt bissfest, die Quinoa ist locker und nicht matschig – und das alles aus einem einzigen Topf. Es ist die Art von Essen, bei dem man nach dem ersten Bissen die Augen schließt und denkt: “Ja, genau das habe ich jetzt gebraucht.”
Welche Zutaten Sie brauchen
Für diese One-Pot Quinoa-Gemüse-Pfanne mit Feta greifen Sie zu einfachen, aber wirkungsvollen Zutaten. Die Kombination ist simpel, aber die Aromen harmonieren perfekt miteinander. Das Schöne daran: Sie können je nach Saison variieren, ohne dass das Rezept darunter leidet.
Die Basis
- 200 g Quinoa: Ich verwende am liebsten die weiße Quinoa, da sie am mildesten schmeckt. Sie müssen die Quinoa vorher nicht waschen – die meisten Packungen sind bereits vorgespült. Aber ein kurzer Blick auf die Verpackung schadet nie.
- 1 Zwiebel, gewürfelt: Eine mittelgroße Zwiebel reicht völlig. Sie gibt dem Gericht die nötige Tiefe.
- 2 Knoblauchzehen, fein gehackt: Frischer Knoblauch ist hier ein Muss. Das Pulver aus dem Glas? Lassen Sie es lieber im Schrank.
- 1 rote Paprika, gewürfelt: Für die Süße und die schöne Farbe. Gelbe oder orange Paprika gehen natürlich auch.
- 1 Zucchini, gewürfelt: Sie wird fast unsichtbar, gibt aber eine tolle, saftige Textur. Perfekt, um wählerische Esser zu überlisten.
- 1 Dose gehackte Tomaten (400 g): Achten Sie auf gute Qualität – die Tomaten sind das Rückgrat der Sauce. Ich mag die Marke Mutti, aber jede andere Marke tut es auch.
- 400 ml Gemüsebrühe: Am besten ungesalzen, damit Sie die Kontrolle über die Würze behalten. Ich löse einen gehäuften Teelöffel Brühepulver in heißem Wasser auf.
- 150 g Feta-Käse: Ein cremiger, griechischer Feta ist ideal. Er zerfällt leicht und verteilt sich wunderbar in der Pfanne. Wenn Sie einen milderen Geschmack mögen, nehmen Sie Feta aus Kuhmilch.
Die Gewürze

- 1 TL Kreuzkümmel, gemahlen: Er verleiht dem Gericht eine warme, erdige Note. Für mich ist er der heimliche Star.
- 1 TL Paprikapulver, edelsüß: Für die Farbe und eine leichte Süße.
- ½ TL Chiliflocken (optional): Wer es etwas schärfer mag. Ich gebe sie immer dazu – aber nur eine Prise, sonst überdeckt die Schärfe alles.
- Salz und Pfeffer: Nach Geschmack. Aber denken Sie daran: Der Feta ist schon salzig, also gehen Sie sparsam mit dem Salz um.
- 2 EL Olivenöl: Zum Anbraten. Ein gutes, natives Olivenöl extra macht den Unterschied.
Für die Garnitur
- Frische Petersilie oder Koriander, gehackt: Ein Muss für die Frische. Petersilie ist milder, Koriander gibt eine exotische Note.
- Ein Spritzer Zitronensaft: Erst ganz zum Schluss. Er hebt alle Aromen.
Ein Tipp von mir: Wenn Sie im Sommer frische Tomaten haben, können Sie die Dose durch 400 g gewürfelte, reife Tomaten ersetzen. Das Gericht schmeckt dann noch frischer und fruchtiger. Aber im Winter sind Dosentomaten die bessere Wahl – sie haben mehr Aroma als die wässrigen Treibhaustomaten.
Benötigte Küchengeräte
Für diese One-Pot Quinoa-Gemüse-Pfanne mit Feta brauchen Sie wirklich nicht viel. Das ist ja das Schöne daran. Hier ist, was Sie bereitstellen sollten:
- Ein großer Topf oder eine tiefe Pfanne: Ich verwende einen Schmortopf mit hohem Rand und Deckel. Er fasst gut 3-4 Liter. Eine beschichtete Pfanne ist ideal, damit nichts anbrennt. Wenn Sie nur eine normale Pfanne haben, passen Sie einfach auf, dass Sie genug Flüssigkeit haben.
- Ein scharfes Messer: Für das Gemüse. Ein stumpfes Messer ist nicht nur frustrierend, sondern auch gefährlich. Investieren Sie in ein gutes Kochmesser – es lohnt sich.
- Ein Schneidebrett: Am besten aus Holz oder Kunststoff.
- Ein Holzlöffel oder eine Silikonspatel: Zum Umrühren. Metall würde die Beschichtung Ihrer Pfanne zerkratzen.
- Ein Messbecher: Für die Brühe.
- Eine Küchenwaage: Für die Quinoa. Ich wiege sie immer ab, denn Augenmaß funktioniert bei Quinoa nicht so gut.
Ein kleiner Geheimtipp: Wenn Sie einen Schnellkochtopf haben, können Sie die Garzeit drastisch verkürzen. Aber ehrlich, für dieses Rezept lohnt sich der Aufwand nicht. Der normale Topf tut es genauso gut und Sie haben weniger Teile zu spülen.
Zubereitung – Schritt für Schritt
Los geht’s! Keine Sorge, es ist einfacher, als Sie denken. Folgen Sie einfach diesen Schritten, und in 25 Minuten haben Sie ein Abendessen, das sich wie ein kleiner Sieg anfühlt.
- Das Gemüse vorbereiten: Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. Paprika und Zucchini waschen, putzen und in etwa 1 cm große Würfel schneiden. Je gleichmäßiger die Stücke, desto gleichmäßiger garen sie später. Ich mache das immer, während der Topf heiß wird – so spare ich Zeit.
- Die Basis anbraten: Geben Sie das Olivenöl in den Topf und erhitzen Sie es bei mittlerer Hitze. Die Zwiebelwürfel hineingeben und 2-3 Minuten glasig dünsten. Dann den Knoblauch dazugeben und nur 30 Sekunden mitbraten – er darf nicht verbrennen, sonst wird er bitter. Jetzt kommt der Kreuzkümmel und das Paprikapulver dazu. Rühren Sie alles gut um, bis es duftet. Das dauert etwa eine Minute.
- Das Gemüse anschwitzen: Die Paprika- und Zucchiniwürfel in den Topf geben. Alles gut vermischen und 3-4 Minuten anbraten, bis das Gemüse leicht Farbe bekommt. Es muss nicht durch sein – es gart später mit der Quinoa weiter.
- Quinoa und Tomaten hinzufügen: Die Quinoa in den Topf geben und kurz mitrösten, etwa 1 Minute. Das bringt den nussigen Geschmack richtig zur Geltung. Dann die gehackten Tomaten und die Gemüsebrühe dazugießen. Alles gut umrühren, damit sich nichts am Boden festsetzt. Die Chiliflocken (falls verwendet) und eine Prise Salz und Pfeffer hinzufügen.
- Köcheln lassen: Bringen Sie die Mischung zum Kochen, reduzieren Sie dann die Hitze auf niedrige Stufe und decken Sie den Topf ab. Lassen Sie alles 15-18 Minuten sanft köcheln. Keine Sorge, wenn es am Anfang sehr flüssig aussieht – die Quinoa saugt die Flüssigkeit auf wie ein Schwamm. Nach 15 Minuten einen Blick hineinwerfen: Die Quinoa sollte weich sein und die Flüssigkeit sollte fast vollständig aufgenommen sein. Wenn nicht, lassen Sie es noch 2-3 Minuten ohne Deckel weiterköcheln.
- Den Feta untermischen: Vom Herd nehmen. Den Feta mit den Fingern in grobe Stücke bröseln und über die Pfanne geben. Einmal vorsichtig unterheben – der Feta soll schmelzen, aber nicht völlig zerfallen. Dann den Deckel wieder auflegen und 2 Minuten ruhen lassen. In dieser Zeit zieht der Feta in die Quinoa ein und macht sie schön cremig.
- Abschmecken und servieren: Den Topf öffnen, die frische Petersilie oder den Koriander darüber streuen und einen Spritzer Zitronensaft hinzufügen. Noch einmal abschmecken: Fehlt Salz? Ein bisschen Pfeffer? Dann sofort servieren. Am besten in tiefen Tellern, damit die ganze Brühe nicht verloren geht.
Ein persönlicher Tipp: Wenn Sie am nächsten Tag Reste haben, schmeckt die One-Pot Quinoa-Gemüse-Pfanne mit Feta kalt fast genauso gut wie warm. Ich habe sie schon öfter zum Mittagessen ins Büro mitgenommen – ein Genuss!
Kochtipps & Techniken
Im Laufe der Zeit habe ich ein paar Tricks gelernt, die diese One-Pot Quinoa-Gemüse-Pfanne mit Feta noch besser machen. Hier sind meine besten Tipps:
- Nicht zu viel rühren: Quinoa liebt es, in Ruhe gelassen zu werden. Wenn Sie zu oft umrühren, wird sie matschig und klebrig. Einmal nach dem Aufkochen umrühren, dann den Deckel drauf und warten.
- Die richtige Hitze: Kochen Sie die Quinoa bei zu hoher Hitze, verbrennt der Boden, bevor die Quinoa gar ist. Bei zu niedriger Hitze wird sie wässrig. Mittel-niedrige Hitze ist der Sweet Spot.
- Feta nicht zu früh hinzufügen: Der Feta soll am Ende nur kurz schmelzen, nicht kochen. Sonst wird er gummiartig und verliert seinen Charakter. Geduld ist hier der Schlüssel.
- Gemüse nach Saison wählen: Im Herbst passen Kürbiswürfel und Pilze wunderbar. Im Frühling sind grüner Spargel und Erbsen eine tolle Ergänzung. Einfach das Gemüse nehmen, das Sie gerade im Kühlschrank haben.
- Die Brühe selbst machen: Ich weiß, das klingt nach viel Aufwand, aber wenn Sie einmal Gemüsereste sammeln und daraus Brühe kochen, werden Sie den Unterschied schmecken. Ich friere meine Brühe in Eiswürfelbehältern ein – praktisch für One-Pot-Gerichte.
Ein Fehler, den ich einmal gemacht habe: Ich habe die Quinoa nicht abgemessen und einfach aus der Packung geschüttet. Das Ergebnis war eine trockene, fast breiige Masse. Seitdem nehme ich mir die 30 Sekunden Zeit, um sie abzuwiegen. Es lohnt sich wirklich.
Variationen & Anpassungen
Dieses Rezept ist ein echtes Chamäleon. Sie können es an Ihren Geschmack, Ihre Vorräte oder die Jahreszeit anpassen. Hier sind meine liebsten Abwandlungen:
- Vegetarisch mit extra Protein: Fügen Sie eine Dose abgetropfte Kichererbsen zusammen mit der Quinoa hinzu. Sie werden nicht merken, dass Sie kein Fleisch vermissen. Oder geben Sie am Ende einen Löffel griechischen Joghurt dazu – das macht es noch cremiger.
- Vegan: Lassen Sie den Feta einfach weg oder ersetzen Sie ihn durch geräucherten Tofu, den Sie in Würfel schneiden und kurz mitbraten. Ein Schuss Hefeflocken gibt eine käseähnliche Note.
- Mit Hähnchen: Wenn Sie Fleisch möchten, braten Sie 200 g Hähnchenbrust in Würfeln vor dem Gemüse an. Nehmen Sie es heraus, braten Sie das Gemüse an, und geben Sie das Hähnchen zusammen mit der Quinoa wieder in den Topf.
- Schärfer: Für Liebhaber der scharfen Küche: Geben Sie eine gehackte rote Chili zusammen mit dem Knoblauch dazu. Oder servieren Sie die Pfanne mit Sriracha.
- Low-Carb: Ersetzen Sie die Quinoa durch Blumenkohlreis. Die Garzeit verkürzt sich dann auf etwa 5-7 Minuten. Aber Achtung: Der Blumenkohlreis gibt viel Wasser ab, also lassen Sie den Deckel am Ende etwas offen, damit die Flüssigkeit verdampfen kann.
Meine persönliche Lieblingsvariation ist die mit gerösteten Kürbiswürfeln im Herbst. Dazu ein paar Walnüsse und Granatapfelkerne als Topping – ein Gedicht!
Servier- & Aufbewahrungstipps
Diese One-Pot Quinoa-Gemüse-Pfanne mit Feta schmeckt am besten frisch, aber sie ist auch ein hervorragender Meal-Prep-Kandidat. Hier ist, was Sie wissen sollten:
- Servieren: Am besten warm, direkt aus dem Topf. Ich serviere sie in tiefen Tellern, damit die ganze Sauce erhalten bleibt. Ein Klecks griechischer Joghurt oder Avocadoscheiben passen wunderbar dazu. Ein grüner Salat mit einem einfachen Zitronen-Dressing rundet das Gericht perfekt ab.
- Aufbewahrung: Lassen Sie die Pfanne vollständig abkühlen, bevor Sie sie in einen luftdichten Behälter umfüllen. Im Kühlschrank hält sie sich 3-4 Tage. Die Quinoa nimmt mit der Zeit noch mehr Flüssigkeit auf, also wird sie etwas fester – aber das ist völlig in Ordnung.
- Einfrieren: Ja, das Gericht lässt sich einfrieren! Portionieren Sie es in Gefrierbeutel oder -dosen und drücken Sie so viel Luft wie möglich heraus. Im Gefrierfach hält es sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach über Nacht in den Kühlschrank legen.
- Wieder aufwärmen: Am besten in einem Topf bei niedriger Hitze mit einem Schuss Wasser oder Brühe. Oder in der Mikrowelle, abgedeckt, bei mittlerer Leistung für 2-3 Minuten. Rühren Sie zwischendurch um. Der Feta wird beim erneuten Erhitzen nicht mehr ganz so cremig, aber der Geschmack bleibt fantastisch.
Ein Tipp: Wenn Sie die Pfanne am nächsten Tag essen, geben Sie vor dem Servieren noch einen frischen Spritzer Zitronensaft und etwas Petersilie dazu. Das bringt wieder Leben in das Gericht.
Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile
Diese One-Pot Quinoa-Gemüse-Pfanne mit Feta ist nicht nur lecker, sondern auch richtig gesund. Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Portion (bei 4 Portionen):
- Kalorien: ca. 380 kcal
- Eiweiß: 15 g
- Fett: 14 g (davon gesättigt: 6 g)
- Kohlenhydrate: 45 g (davon Ballaststoffe: 8 g)
- Zucker: 8 g
Quinoa ist ein echtes Superfood: Es enthält alle neun essentiellen Aminosäuren, ist glutenfrei und reich an Magnesium, Eisen und Ballaststoffen. Das Gemüse liefert eine Menge Vitamine und Antioxidantien. Und der Feta? Ja, er enthält Fett, aber auch Kalzium und Eiweiß. In Maßen genossen ist er völlig in Ordnung. Für mich ist dieses Gericht der Beweis, dass gesundes Essen nicht langweilig sein muss. Es macht satt, gibt Energie und schmeckt einfach fantastisch.
Hinweis: Die Nährwerte sind Schätzungen und können je nach verwendeten Zutaten variieren.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich die Quinoa durch Reis ersetzen?
Ja, aber dann ändert sich die Garzeit und die Flüssigkeitsmenge. Für 200 g Reis benötigen Sie etwa 500 ml Flüssigkeit und eine Garzeit von 18-20 Minuten. Der Geschmack ist etwas anders, aber es funktioniert.
Muss ich die Quinoa vorher waschen?
Die meisten Quinoa-Sorten in Deutschland sind bereits gewaschen. Ein Blick auf die Packung gibt Aufschluss. Wenn dort “vorgespült” steht, können Sie sie direkt verwenden. Ansonsten spülen Sie sie kurz in einem feinen Sieb ab, um die Bitterstoffe zu entfernen.
Kann ich auch anderes Gemüse verwenden?
Absolut! Dieses Rezept lebt von seiner Flexibilität. Brokkoli, Blumenkohl, Aubergine, Mais oder Erbsen – alles ist erlaubt. Achten Sie nur darauf, dass Sie Gemüse mit ähnlicher Garzeit zusammen geben.
Das Gericht ist zu trocken geworden. Was habe ich falsch gemacht?
Wahrscheinlich haben Sie die Quinoa zu lange geköchelt oder zu wenig Flüssigkeit verwendet. Beim nächsten Mal geben Sie einen Schuss mehr Brühe dazu oder nehmen Sie den Topf früher vom Herd. Sie können auch einfach einen Schluck Wasser unterrühren, wenn es zu trocken ist.
Kann ich das Gericht auch im Ofen zubereiten?
Ja, das geht! Geben Sie alle Zutaten in eine ofenfeste Form, decken Sie sie mit Alufolie ab und backen Sie sie bei 180 °C (Ober-/Unterhitze) für etwa 25-30 Minuten. Der Feta kommt dann erst in den letzten 5 Minuten dazu. Das Ergebnis ist etwas anders, aber auch lecker.
Fazit
Diese One-Pot Quinoa-Gemüse-Pfanne mit Feta ist für mich der Inbegriff von entspanntem Kochen. Sie ist schnell, sie ist einfach, und sie schmeckt jedes Mal aufs Neue. Ich liebe es, dass ich sie mit dem improvisieren kann, was gerade im Kühlschrank liegt, und dass ich danach nur einen Topf spülen muss. Sie ist mein kleiner Küchenheld für die Tage, an denen ich keine Energie mehr habe, aber trotzdem etwas Gutes essen möchte.
Probieren Sie es aus, und machen Sie das Rezept zu Ihrem eigenen. Vielleicht fügen Sie mehr Chili hinzu, vielleicht lassen Sie den Feta weg, vielleicht geben Sie Kichererbsen dazu – es gibt kein Richtig oder Falsch. Das Einzige, was zählt, ist, dass es Ihnen schmeckt.
Ich würde mich riesig freuen, wenn Sie mir in den Kommentaren erzählen, wie Ihre Version gelungen ist. Welches Gemüse haben Sie verwendet? Haben Sie eine besondere Zutat entdeckt? Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit mir – und natürlich auch mit den anderen Lesern. Denn gutes Essen verbindet, und das ist doch das Schönste daran.
Also, ran an den Topf! Lassen Sie es sich schmecken.
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Beste Einfache One-Pot Quinoa-Gemüse-Pfanne mit Feta – Schnell & Gesund
Diese One-Pot Quinoa-Gemüse-Pfanne mit Feta ist schnell, gesund und erfordert nur einen Topf. Perfekt für hektische Abende, wenn Sie wenig Zeit haben, aber trotzdem etwas Leckeres essen möchten.
- Prep Time: 10 Minuten
- Cook Time: 20 Minuten
- Total Time: 30 Minuten
- Yield: 4 Portionen 1x
- Category: Hauptgericht
- Cuisine: Mediterran
Ingredients
- 200 g Quinoa
- 1 Zwiebel, gewürfelt
- 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
- 1 rote Paprika, gewürfelt
- 1 Zucchini, gewürfelt
- 1 Dose gehackte Tomaten (400 g)
- 400 ml Gemüsebrühe
- 150 g Feta-Käse
- 1 TL Kreuzkümmel, gemahlen
- 1 TL Paprikapulver, edelsüß
- ½ TL Chiliflocken (optional)
- Salz und Pfeffer nach Geschmack
- 2 EL Olivenöl
- Frische Petersilie oder Koriander, gehackt
- Ein Spritzer Zitronensaft
Instructions
- Das Gemüse vorbereiten: Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. Paprika und Zucchini waschen, putzen und in etwa 1 cm große Würfel schneiden.
- Die Basis anbraten: Olivenöl im Topf bei mittlerer Hitze erhitzen. Zwiebelwürfel 2-3 Minuten glasig dünsten. Knoblauch dazugeben und 30 Sekunden mitbraten. Kreuzkümmel und Paprikapulver hinzufügen und gut umrühren, bis es duftet (ca. 1 Minute).
- Das Gemüse anschwitzen: Paprika- und Zucchiniwürfel in den Topf geben, gut vermischen und 3-4 Minuten anbraten, bis das Gemüse leicht Farbe bekommt.
- Quinoa und Tomaten hinzufügen: Quinoa in den Topf geben und kurz mitrösten (ca. 1 Minute). Gehackte Tomaten und Gemüsebrühe dazugießen, gut umrühren. Chiliflocken (falls verwendet) und eine Prise Salz und Pfeffer hinzufügen.
- Köcheln lassen: Mischung zum Kochen bringen, Hitze auf niedrige Stufe reduzieren, Topf abdecken und 15-18 Minuten sanft köcheln lassen. Nach 15 Minuten prüfen: Quinoa sollte weich sein und Flüssigkeit fast vollständig aufgenommen. Falls nötig, 2-3 Minuten ohne Deckel weiterköcheln.
- Den Feta untermischen: Topf vom Herd nehmen. Feta mit den Fingern in grobe Stücke bröseln und über die Pfanne geben. Einmal vorsichtig unterheben. Deckel wieder auflegen und 2 Minuten ruhen lassen.
- Abschmecken und servieren: Topf öffnen, frische Petersilie oder Koriander darüber streuen und einen Spritzer Zitronensaft hinzufügen. Noch einmal abschmecken und sofort in tiefen Tellern servieren.
Notes
Quinoa nicht zu oft umrühren, sonst wird sie matschig. Feta erst am Ende hinzufügen, damit er nicht gummiartig wird. Gemüse nach Saison variieren. Reste schmecken kalt fast genauso gut.
Nutrition
- Serving Size: 1 Portion
- Calories: 380
- Sugar: 8
- Sodium: 600
- Fat: 14
- Saturated Fat: 6
- Carbohydrates: 45
- Fiber: 8
- Protein: 15
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