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Emery Barton

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Saftiges Bananenbrot mit Zimt und Walnüssen – Bestes Herbstrezept

Ready In 75 Minuten
Servings 12 Scheiben
Difficulty Einfach

Meine Nachbarin Frau Lehmann war nicht gerade dabei, Eindruck zu schinden. Ich war nur kurz rübergegangen, um mir ihre Heckenschere auszuleihen – und dann traf mich dieser Duft. Zimt, irgendwas Süßes, und dieser unverwechselbare Geruch von reifen Bananen, der sich mit dem Herbstregen vor ihrem Fenster vermischte. Ich blieb einfach im Flur stehen, ehrlich. Sie stand in der Küche, die Hände voller Teig, und meinte nur so nebenbei: „Ach, das ist nur altes Bananenbrot. Muss weg.” Nur altes Bananenbrot. Ich meine, klar, Bananenbrot ist nicht unbedingt fancy. Aber dieses hier roch, als hätte der Herbst persönlich beschlossen, in ihre Küche einzuziehen.

Sie schob mir eine noch warme Scheibe rüber, und ich habe sie im Stehen verdrückt. Die Kruste war leicht knusprig, der Teig innen so saftig, dass er fast auf der Zunge zerging, und dieser Zimt – nicht aufdringlich, sondern genau richtig. Dazu die Walnüsse, die ein bisschen Biss hatten. Ich habe sie gefragt, was ihr Geheimnis sei. Sie zuckte nur mit den Schultern: „Eine Schüssel, ein Löffel, fertig.” Kein Mixer, keine große Sauerei. Sie hatte einfach alles in eine Schüssel geworfen, umgerührt und ab in den Ofen. So entspannt.

Vielleicht kennst du das Gefühl, wenn du ein Rezept findest, das sich anfühlt, als hätte es schon immer zu dir gehört. Genau so ging es mir mit diesem Bananenbrot. Seitdem backe ich es mindestens einmal pro Woche, besonders jetzt im Herbst, wenn die Tage kürzer werden und man sich nach etwas Wärmendem sehnt. Es ist dieses eine Rezept, das immer gelingt, das nach Zuhause schmeckt und das man einfach machen muss – ohne großen Aufwand, ohne Stress.

Warum du dieses Rezept lieben wirst

Dieses herbstliche Bananenbrot ist nicht einfach nur ein weiteres Rezept. Es ist das Ergebnis von unzähligen Test-Back-Abenden, in denen ich die perfekte Balance zwischen Saftigkeit und Biss gesucht habe. Und ich habe sie gefunden – mit nur einer Schüssel und ganz ohne viel Nachdenken.

  • Schnell & einfach: In unter 10 Minuten hast du den Teig fertig angerührt. Kein Mixer, keine elektrischen Geräte – nur eine Schüssel und ein Löffel. Perfekt für einen spontanen Herbstnachmittag.
  • Einfache Zutaten: Keine ausgefallenen Dinge, die du extra kaufen musst. Mehl, Zucker, Eier, Bananen – das hast du wahrscheinlich alles zu Hause. Die Walnüsse und der Zimt geben ihm das gewisse Etwas.
  • Perfekt für den Herbst: Wenn die Blätter fallen und der Regen gegen die Fenster prasselt, gibt es kaum etwas Besseres als eine warme Scheibe Bananenbrot mit einer Tasse Tee oder Kaffee. Es ist der Inbegriff von Herbstkomfort.
  • Ein echter Publikumsliebling: Egal ob für den Kindergeburtstag, das Bürofrühstück oder den gemütlichen Sonntagnachmittag – dieses Bananenbrot begeistert alle. Kinder lieben die Süße, Erwachsene den Zimt und die Nüsse.
  • Unwiderstehlich lecker: Die Kombination aus der natürlichen Süße der Bananen, dem warmen Zimt und dem Crunch der Walnüsse ist einfach himmlisch. Jeder Bissen ist ein kleines Herbstglück.

Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die Zubereitung in nur einer Schüssel. Das klingt banal, aber glaub mir, es macht einen riesigen Unterschied. Du sparst Abwasch, Zeit und vor allem Nerven. Und durch die spezielle Reihenfolge, in der die Zutaten zusammengegeben werden, wird der Teig besonders saftig. Es ist nicht einfach nur eine weitere Version – es ist meine beste Version.

Ehrlich, dieses Rezept macht genau das, was gutes Comfort Food tun sollte: Es umarmt dich von innen. Es ist gesünder als der typische Kuchen, schneller zubereitet und trotzdem so befriedigend. Perfekt, um Gäste zu beeindrucken, ohne dass du stundenlang in der Küche stehen musst.

Was du an Zutaten brauchst

Für dieses herbstliche Bananenbrot verwendest du einfache, aber wirkungsvolle Zutaten. Sie sind alle leicht erhältlich und meistens hast du sie sogar schon im Vorratsschrank. Hier kommt die Liste:

  • Reife Bananen (3 Stück, etwa 300 g): Je reifer, desto besser! Die Bananen sollten braune Flecken haben, denn dann sind sie am süßesten und lassen sich am besten zerdrücken. (Tipp: Wenn deine Bananen noch nicht reif genug sind, lege sie für 10 Minuten bei 150°C in den Ofen – das karamellisiert den Zucker und macht sie perfekt.)
  • Weiche Butter (75 g): Sie sollte Zimmertemperatur haben, damit sie sich gut mit dem Zucker vermischen lässt. (Ich nehme am liebsten die Butter von der Marke „Mega”, weil sie besonders cremig ist.)
  • Brauner Zucker (100 g): Er gibt dem Brot eine leichte Karamellnote und sorgt für eine schöne, saftige Krume. Du kannst auch hellen Rohrohrzucker nehmen, aber brauner Zucker ist hier die erste Wahl.
  • Eier (2 Stück, Größe M): Auch die Eier sollten Zimmertemperatur haben. Das sorgt für einen geschmeidigeren Teig. Nimm sie einfach 15 Minuten vor dem Backen aus dem Kühlschrank.
  • Mehl (220 g, Type 405 oder 550): Normales Weizenmehl funktioniert am besten. Für eine glutenfreie Variante kannst du eine glutenfreie Mehlmischung verwenden – achte darauf, dass sie bereits Bindemittel wie Xanthan enthält.
  • Backpulver (1 ½ TL): Für die Lockerheit des Teigs. (Ich schwöre auf das Backpulver von „Ruf”.)
  • Natron (½ TL): Es reagiert mit den Bananen und sorgt für eine besonders luftige und saftige Textur. Nicht weglassen!
  • Zimt (2 TL, gemahlen): Die Hauptgewürznote für den Herbst. Nimm unbedingt Ceylon-Zimt, wenn du welchen bekommst – er ist milder und aromatischer als der günstigere Cassia-Zimt.
  • Walnüsse (100 g, grob gehackt): Sie geben dem Brot den perfekten Crunch. Röste sie vorher kurz in einer Pfanne ohne Fett an – das intensiviert den Geschmack enorm. (Tipp: Du kannst sie auch durch Pekannüsse oder Haselnüsse ersetzen.)
  • Prise Salz: Sie hebt alle Aromen hervor und balanciert die Süße aus.
  • Optional: Vanilleextrakt (1 TL): Ein kleiner Schub für die Aromatik, aber kein Muss.

Besonders im Herbst liebe ich es, wenn die Bananen richtig, richtig reif sind. Manchmal kaufe ich extra welche im Angebot und lasse sie auf der Fensterbank liegen, bis sie fast schwarz sind. Das ist der Moment, in dem sie am meisten Aroma haben. Und wenn du die Walnüsse durch geröstete Kürbiskerne ersetzt, bekommst du eine herbstliche Variante, die auch super schmeckt.

Ein kleiner Tipp von mir: Wenn du das Gefühl hast, der Teig ist zu fest, gib einen Esslöffel Milch oder Buttermilch dazu. Das passiert besonders, wenn die Bananen noch nicht super reif sind. Aber keine Sorge – mit den reifen Bananen wird der Teig von selbst perfekt.

Was du an Küchengeräten brauchst

Das Schöne an diesem Rezept ist, dass du kaum Equipment brauchst. Hier ist eine Liste, aber keine Sorge – du hast das meiste bestimmt schon zu Hause.

  • Eine große Rührschüssel: Nimm eine, die groß genug ist, damit nichts daneben spritzt. Eine Schüssel aus Edelstahl oder Glas ist perfekt.
  • Ein Schneebesen oder eine Gabel: Zum Verrühren der Zutaten. Ein Schneebesen ist schneller, aber eine Gabel tut es auch.
  • Eine Kastenform (ca. 25 cm Länge): Die klassische Form für Bananenbrot. Du kannst auch eine runde Springform nehmen, dann backt es etwas kürzer.
  • Backpapier: Zum Auslegen der Form. So lässt sich das Brot später leichter herauslösen. (Tipp: Du kannst die Form auch einfetten und mit etwas Mehl bestäuben.)
  • Ein Messer und ein Schneidebrett: Zum Hacken der Walnüsse.
  • Ein Gitterrost: Zum Abkühlen des Brotes. Wenn du kein Gitter hast, lege es auf ein sauberes Küchentuch.

Falls du keine Kastenform hast: Kein Problem! Ich habe das Bananenbrot schon in einer Muffinform gebacken (dann backt es nur 15-20 Minuten) oder sogar in einer kleinen Auflaufform. Die Backzeit variiert dann etwas, aber es funktioniert immer.

Die Zubereitung – Schritt für Schritt

Saftiges Bananenbrot mit Zimt und Walnüssen preparation steps

Jetzt geht es ans Eingemachte. Keine Sorge, es ist wirklich einfach. Folge einfach diesen Schritten, und du wirst ein perfektes, saftiges Bananenbrot haben.

  1. Den Ofen vorheizen (10 Minuten vor dem Backen): Heize deinen Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vor. (Umluft: 160°C). Lege die Kastenform mit Backpapier aus oder fette sie ein.
  2. Die Bananen zerdrücken (2 Minuten): Schäle die drei reifen Bananen und gib sie in die große Rührschüssel. Zerdrücke sie mit einer Gabel oder einem Kartoffelstampfer, bis eine cremige Masse entsteht. Ein paar kleine Stücke sind okay – sie geben dem Brot später eine schöne Textur.
  3. Butter und Zucker schaumig rühren (3 Minuten): Gib die weiche Butter und den braunen Zucker zu den Bananen. Rühre alles mit dem Schneebesen kräftig durch, bis eine helle, cremige Masse entsteht. Die Butter sollte sich gut mit dem Zucker verbunden haben. (Tipp: Wenn die Butter noch kalt ist, wird es schwer. Lass sie vorher wirklich weich werden.)
  4. Eier unterrühren (2 Minuten): Schlage die beiden Eier einzeln unter die Butter-Zucker-Mischung. Rühre nach jedem Ei gut durch, bis alles schön homogen ist. Wenn du Vanilleextrakt verwendest, gib ihn jetzt dazu.
  5. Trockene Zutaten vermischen (1 Minute): In einer separaten kleinen Schüssel (ja, ich weiß, es heißt „1 Schüssel”, aber für die trockenen Zutaten brauchst du eine zweite – versprochen, das ist die einzige Ausnahme!) vermischst du das Mehl, das Backpulver, das Natron, den Zimt und die Prise Salz. Verrühre alles kurz mit einem Löffel.
  6. Mehlmischung unterheben (2 Minuten): Gib die Mehlmischung nach und nach zu den feuchten Zutaten. Rühre nur so lange, bis kein Mehl mehr zu sehen ist. Nicht zu viel rühren! Sonst wird das Bananenbrot zäh. Ein paar kleine Klümpchen sind völlig in Ordnung.
  7. Walnüsse unterheben (1 Minute): Hebe die gehackten Walnüsse vorsichtig unter den Teig. Verteile sie gleichmäßig, aber rühre nicht zu fest.
  8. Teig in die Form füllen (1 Minute): Gib den Teig in die vorbereitete Kastenform und streiche die Oberfläche glatt. Du kannst ein paar halbe Walnüsse oder ein paar Bananenscheiben auf die Oberseite legen – das sieht später hübsch aus.
  9. Backen (55–65 Minuten): Schiebe die Form in den vorgeheizten Ofen und backe das Bananenbrot für 55 bis 65 Minuten. Die genaue Zeit hängt von deinem Ofen ab. Nach 50 Minuten solltest du die Stäbchenprobe machen: Stecke ein Holzstäbchen in die Mitte des Brotes. Wenn kein feuchter Teig mehr daran klebt, ist es fertig. (Tipp: Wenn die Oberseite zu dunkel wird, decke sie nach 30 Minuten mit einem Stück Alufolie ab.)
  10. Abkühlen lassen (10 Minuten in der Form, dann auf dem Gitter): Lass das Bananenbrot nach dem Backen etwa 10 Minuten in der Form abkühlen. Dann nimmst du es vorsichtig heraus und legst es auf ein Gitter, um vollständig auszukühlen. Geduld! Es ist schwer, aber warm schneidet es sich nicht gut und kann zerfallen.

Ich erinnere mich noch gut an mein erstes Mal: Ich hatte vergessen, die Butter weich zu machen, und habe sie dann in der Mikrowelle geschmolzen. Das Bananenbrot wurde trotzdem gut, aber nicht so saftig wie sonst. Also: Nimm dir die Zeit, die Butter wirklich weich werden zu lassen. Es lohnt sich!

Tipps & Tricks für das perfekte Bananenbrot

Nachdem ich dieses Rezept bestimmt 30 Mal gebacken habe, habe ich ein paar Tricks auf Lager, die dir helfen werden, jedes Mal ein perfektes Ergebnis zu erzielen.

  • Die Bananen-Frage: Wie gesagt, je reifer, desto besser. Aber was, wenn du nur gelbe Bananen hast? Lege sie für 10 Minuten bei 150°C in den Ofen. Die Schale wird schwarz, aber innen werden sie wunderbar weich und süß. Das funktioniert wirklich!
  • Nicht überrühren: Das ist der häufigste Fehler. Sobald das Mehl im Teig ist, solltest du nur noch so lange rühren, bis alles gerade so vermischt ist. Wenn du zu lange rührst, entwickelt sich das Gluten im Mehl und dein Bananenbrot wird zäh und trocken.
  • Die Stäbchenprobe: Jeder Ofen ist anders. Meiner ist ein alter Gasofen und braucht oft 65 Minuten. Bei einer Freundin mit einem modernen Umluftofen ist es schon nach 50 Minuten fertig. Vertraue auf die Stäbchenprobe, nicht auf die Uhr.
  • Die richtige Form: Eine Kastenform aus Metall leitet die Hitze besser als eine aus Glas oder Keramik. Wenn du eine Glasform verwendest, reduziere die Backtemperatur um 10°C, damit das Brot nicht verbrennt.
  • Multitasking: Während das Bananenbrot im Ofen ist, kannst du schon mal die Küche aufräumen oder eine Tasse Tee kochen. Der Duft, der sich dann in der Wohnung verteilt, ist einfach himmlisch.

Ich hatte mal einen Totalausfall: Ich habe vergessen, das Backpulver hinzuzufügen. Das Bananenbrot war flach wie ein Pfannkuchen! Seitdem schreibe ich mir die Zutaten auf einen Zettel und hake sie ab. Klingt albern, aber es hilft.

Variationen & Anpassungen

Dieses Rezept ist unglaublich vielseitig. Du kannst es nach Lust und Laune anpassen, je nachdem, was du gerade da hast oder worauf du Lust hast.

  • Schokoladen-Bananenbrot: Ersetze 50 g der Walnüsse durch 50 g dunkle Schokoladenstückchen. Die Kombination aus Banane, Zimt und Schokolade ist einfach göttlich. (Ich habe das mal für einen Geburtstag gemacht und es war ratzfatz weg.)
  • Vegane Variante: Ersetze die Butter durch 75 g geschmolzenes Kokosöl und die Eier durch zwei „Leinsamen-Eier” (2 EL geschrotete Leinsamen mit 6 EL Wasser verrühren und 10 Minuten quellen lassen). Das Bananenbrot wird etwas fester, aber genauso lecker.
  • Glutenfreie Variante: Verwende eine glutenfreie Mehlmischung und füge 1 TL Xanthan hinzu, falls es nicht bereits enthalten ist. Die Walnüsse kannst du durch Mandeln ersetzen.
  • Herbstliche Gewürzvariante: Gib zusätzlich zum Zimt noch ½ TL gemahlene Nelken, ½ TL Muskatnuss und ¼ TL Ingwerpulver in den Teig. Das schmeckt nach Weihnachten im Herbst!
  • Apfel-Bananenbrot: Schäle einen Apfel, reibe ihn grob und hebe ihn zusammen mit den Walnüssen unter den Teig. Der Apfel gibt dem Brot eine zusätzliche Saftigkeit und eine leichte Säure, die perfekt mit dem Zimt harmoniert.

Meine persönliche Lieblingsvariation ist die mit den Schokoladenstückchen. Ehrlich, ich könnte mich darin reinlegen. Aber probier dich einfach aus – das Schöne an diesem Rezept ist, dass es fast jede Veränderung verzeiht.

Servieren & Aufbewahren

Wie du dein Bananenbrot servierst, ist ganz dir überlassen. Aber hier sind ein paar Ideen, die ich über die Jahre gesammelt habe.

  • Serviertemperatur: Am besten schmeckt es lauwarm, direkt aus dem Ofen. Dann ist die Kruste noch knusprig und der Teig innen weich. Aber auch kalt ist es ein Genuss.
  • So servierst du es: Einfach in dicke Scheiben schneiden. Du kannst es pur essen, mit etwas Butter bestreichen oder mit einem Klecks Schlagsahne oder griechischem Joghurt servieren. Für eine herbstliche Note passt ein Apfelmus oder ein karamellisierter Apfelkompott wunderbar dazu.
  • Was passt dazu? Eine Tasse heißer Kaffee, ein Chai Latte oder ein Glas kalte Milch. Im Herbst liebe ich einen Gewürztee mit Zimt und Orange dazu.
  • Aufbewahrung: Wickle das vollständig abgekühlte Bananenbrot in Frischhaltefolie oder lege es in einen luftdichten Behälter. Bei Zimmertemperatur hält es sich so 3-4 Tage. Es wird sogar noch saftiger, wenn es einen Tag gestanden hat!
  • Einfrieren: Du kannst das Bananenbrot auch wunderbar einfrieren. Wickle es dafür fest in Frischhaltefolie und dann in einen Gefrierbeutel. So hält es sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach bei Zimmertemperatur liegen lassen oder kurz in der Mikrowelle erwärmen.
  • Aufwärmen: Lege eine Scheibe für 10-15 Sekunden in die Mikrowelle oder für 5 Minuten bei 150°C in den Ofen. Dann schmeckt es wieder wie frisch gebacken.

Ein Tipp von mir: Wenn du das Bananenbrot für ein Frühstück am nächsten Morgen aufbewahrst, schneide es erst kurz vor dem Servieren an. So bleibt es länger frisch und trocknet nicht aus.

Nährwerte & gesundheitliche Vorteile

Ja, Bananenbrot ist ein Kuchen, aber er hat auch ein paar gesunde Aspekte, die ihn von anderen Süßspeisen abheben.

  • Geschätzte Nährwerte pro Scheibe (bei 12 Scheiben): Kalorien: 220, Fett: 10 g, Kohlenhydrate: 30 g, Eiweiß: 5 g, Ballaststoffe: 2 g.
  • Bananen: Sie sind reich an Kalium, das gut für den Blutdruck ist, und an Vitamin B6, das wichtig für das Nervensystem ist. Außerdem enthalten sie Pektin, einen löslichen Ballaststoff, der die Verdauung fördert.
  • Walnüsse: Diese kleinen Kraftpakete sind voller Omega-3-Fettsäuren, die entzündungshemmend wirken und gut für das Herz sind. Sie liefern auch Eiweiß und gesunde Fette, die lange satt machen.
  • Zimt: Dieses Gewürz ist nicht nur aromatisch, es kann auch den Blutzuckerspiegel stabilisieren und wirkt antioxidativ. Ein Grund mehr, es großzügig zu verwenden.
  • Allergene: Dieses Rezept enthält Gluten (Weizenmehl), Eier, Milchprodukte (Butter) und Nüsse (Walnüsse). Für eine allergenfreie Variante siehe die Anpassungen oben.

Ich sehe dieses Bananenbrot nicht als „gesund”, aber ich finde es gut, dass es natürliche Zutaten enthält und nicht mit raffiniertem Zucker überladen ist. Es ist ein Wohlfühlgericht, das man ohne schlechtes Gewissen genießen kann – besonders an einem verregneten Herbsttag.

Fazit

Dieses herbstliche Bananenbrot mit Zimt und Walnüssen ist mehr als nur ein Rezept. Es ist eine Einladung, den Herbst mit allen Sinnen zu genießen. Der Duft von Zimt und reifen Bananen, der durch die Küche zieht, die Wärme des Ofens an einem kühlen Tag, der erste Bissen in das saftige, nussige Brot – das ist für mich der Inbegriff von Herbstglück.

Ich liebe es, wie einfach es ist. Kein stundenlanges Rühren, keine komplizierten Techniken. Einfach alles in eine Schüssel, umrühren, backen – fertig. Und doch schmeckt es so, als hättest du den ganzen Tag in der Küche gestanden. Es ist ein Rezept, das ich immer wieder mache, und ich hoffe, dass es auch bei dir zu einem festen Bestandteil des Herbstes wird.

Probiere es aus! Und wenn du es nachmachst, lass mich wissen, wie es dir schmeckt. Welche Variation hast du gewählt? Hast du die Schokoladenstückchen genommen oder bist du bei den Walnüssen geblieben? Ich bin gespannt auf deine Kreationen. Teile deine Fotos auf Instagram oder Pinterest und markiere mich – ich würde mich riesig freuen!

Bis zum nächsten Mal und happy baking!

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Kann ich auch gefrorene Bananen verwenden?

Ja, absolut! Gefrorene Bananen sind sogar perfekt, weil sie beim Auftauen noch weicher werden und mehr Flüssigkeit abgeben. Lasse sie vor der Verwendung vollständig auftauen und gieße die überschüssige Flüssigkeit ab. Zerdrücke sie dann wie frische Bananen.

Warum ist mein Bananenbrot in der Mitte noch roh, obwohl es außen schon dunkel ist?

Das liegt meistens an einem zu heißen Ofen oder an der falschen Form. Reduziere die Backtemperatur um 10-15°C und decke das Brot nach 30 Minuten mit Alufolie ab, damit die Oberseite nicht verbrennt. Außerdem hilft eine Kastenform aus Metall, die Hitze gleichmäßiger zu verteilen.

Kann ich den braunen Zucker durch normalen Zucker ersetzen?

Ja, du kannst weißen Haushaltszucker verwenden. Das Bananenbrot wird dann etwas weniger saftig und die Karamellnote fehlt ein bisschen. Du kannst aber auch 1 EL Melasse oder Ahornsirup zum weißen Zucker geben, um den Geschmack zu imitieren.

Wie verhindere ich, dass die Walnüsse auf den Boden sinken?

Das passiert, wenn der Teig zu flüssig ist oder die Nüsse zu schwer sind. Wende die gehackten Walnüsse vor dem Unterheben in etwas Mehl – das verleiht ihnen mehr Halt im Teig. Außerdem solltest du den Teig nicht zu lange stehen lassen, bevor er in den Ofen kommt.

Kann ich dieses Bananenbrot auch ohne Zimt backen?

Klar! Der Zimt ist zwar das Herzstück des herbstlichen Geschmacks, aber du kannst ihn auch weglassen oder durch andere Gewürze wie Kardamom, Vanille oder sogar Kakaopulver ersetzen. Dann bekommst du ein neutraleres, aber immer noch leckeres Bananenbrot.

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Saftiges Bananenbrot mit Zimt und Walnüssen recipe

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Saftiges Bananenbrot mit Zimt und Walnüssen – Bestes Herbstrezept

Dieses herbstliche Bananenbrot ist saftig, aromatisch und im Handumdrehen zubereitet. Mit reifen Bananen, Zimt und Walnüssen wird es zum perfekten Comfort Food für kühle Tage.

  • Author: Marlene
  • Prep Time: 10 Minuten
  • Cook Time: 55-65 Minuten
  • Total Time: 1 Stunde 5 Minuten bis 1 Stunde 15 Minuten
  • Yield: 12 Scheiben 1x
  • Category: Kuchen / Gebäck
  • Cuisine: Amerikanisch

Ingredients

Scale
  • 3 reife Bananen (etwa 300 g)
  • 75 g weiche Butter
  • 100 g brauner Zucker
  • 2 Eier (Größe M)
  • 220 g Mehl (Type 405 oder 550)
  • 1 ½ TL Backpulver
  • ½ TL Natron
  • 2 TL gemahlener Zimt (Ceylon-Zimt empfohlen)
  • 100 g Walnüsse, grob gehackt
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Vanilleextrakt (optional)

Instructions

  1. Den Ofen auf 175°C Ober-/Unterhitze (Umluft: 160°C) vorheizen. Eine Kastenform (ca. 25 cm Länge) mit Backpapier auslegen oder einfetten.
  2. Die Bananen schälen und in einer großen Rührschüssel mit einer Gabel oder einem Kartoffelstampfer zerdrücken, bis eine cremige Masse entsteht.
  3. Die weiche Butter und den braunen Zucker zu den Bananen geben und mit einem Schneebesen kräftig verrühren, bis eine helle, cremige Masse entsteht.
  4. Die Eier einzeln unterrühren, nach jedem Ei gut durchrühren. Optional den Vanilleextrakt hinzufügen.
  5. In einer separaten Schüssel Mehl, Backpulver, Natron, Zimt und Salz vermischen.
  6. Die Mehlmischung nach und nach zu den feuchten Zutaten geben und nur so lange unterheben, bis kein Mehl mehr sichtbar ist. Nicht überrühren!
  7. Die gehackten Walnüsse vorsichtig unter den Teig heben.
  8. Den Teig in die vorbereitete Form füllen und die Oberfläche glatt streichen. Nach Belieben mit einigen halben Walnüssen oder Bananenscheiben belegen.
  9. Das Bananenbrot 55–65 Minuten backen. Nach 50 Minuten die Stäbchenprobe machen: Ein Holzstäbchen in die Mitte stecken – bleibt kein feuchter Teig kleben, ist es fertig. Falls die Oberseite zu dunkel wird, nach 30 Minuten mit Alufolie abdecken.
  10. Das Brot nach dem Backen 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann vorsichtig herausnehmen und auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen.

Notes

Je reifer die Bananen, desto süßer und saftiger wird das Brot. Die Butter sollte Zimmertemperatur haben. Nicht überrühren, sonst wird das Brot zäh. Die Stäbchenprobe ist zuverlässiger als die Backzeit. Das Brot schmeckt am nächsten Tag noch saftiger.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Scheibe
  • Calories: 220
  • Sugar: 14
  • Sodium: 150
  • Fat: 10
  • Saturated Fat: 4
  • Carbohydrates: 30
  • Fiber: 2
  • Protein: 5

Keywords: Bananenbrot, Herbstrezept, Zimt, Walnüsse, saftig, einfach, eine Schüssel, Bananenbrot Rezept, Herbstbacken

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