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Emery Barton

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Herbstliches Shakshuka mit cremigem Feta und Paprika: Einfaches Rezept in 30 Minuten

Ready In 30 Minuten
Servings 4 Portionen
Difficulty Einfach

Ich stand letzten Dienstag im Supermarkt und starrte auf einen Korb voller Paprika. Rote, orange, gelbe – sie leuchteten wie kleine Laternen gegen das graue Herbstlicht, das durch die Scheibe fiel. Und auf einmal war ich sieben, saß auf einem wackligen Hocker in der winzigen Küche meiner tunesischen Nachbarin Madame Fatima, und sie schnitt genau solche Paprika in dicke Streifen. Der Geruch von Kreuzkümmel und bratenden Zwiebeln lag in der Luft, so dicht, dass man ihn fast schmecken konnte. Ich habe nie wieder diese ganz bestimmte Mischung aus Rauch, Süße und Wärme gerochen – bis heute. Madame Fatima ist vor Jahren nach Lyon gezogen, und ihr Rezept für Shakshuka habe ich nie bekommen. Aber ich habe es mir zusammengereimt, aus Erinnerungen und vielen, vielen Fehlversuchen. Und jetzt, wo die Blätter fallen und die Tage kürzer werden, ist genau das das Einzige, was ich morgens essen will. Vielleicht kennst du das ja – dieses Gefühl, wenn ein Gericht mehr ist als nur Essen, sondern eine Zeitmaschine, die dich für einen Moment nach Hause bringt, auch wenn dieses Zuhause längst nicht mehr existiert.

Dieses herbstliche Shakshuka mit cremigem Feta und Paprika ist mein Versuch, diesen einen Morgen einzufangen. Es ist wärmend, würzig, ein bisschen scharf und gleichzeitig unglaublich beruhigend. Und das Beste: Es steht in unter 30 Minuten auf dem Tisch. Perfekt für einen gemütlichen Sonntagmorgen oder ein schnelles Abendessen, wenn die Kälte draußen an die Fenster klopft.

Warum du dieses Rezept lieben wirst

Ich habe dieses Shakshuka bestimmt schon zwanzig Mal gekocht, bevor ich es so hatte, wie ich es wollte. Und jetzt teile ich es mit dir – mit all meinen Tricks und Fehlern. Glaub mir, das hier ist nicht irgendein Shakshuka.

  • Schnell & einfach: In unter 30 Minuten hast du ein nahrhaftes, unglaublich aromatisches Gericht auf dem Tisch. Perfekt für stressige Wochentage oder wenn die Lust am Kochen gering, der Hunger aber groß ist.
  • Zutaten aus dem Vorrat: Keine ausgefallenen Zutaten, keine langen Einkaufslisten. Paprika, Tomaten, Eier, Feta – das hast du wahrscheinlich alles zu Hause. Oder zumindest schnell im nächsten Laden.
  • Ideal für die kühle Jahreszeit: Dieses Gericht ist wie eine kulinarische Umarmung. Die wärmenden Gewürze wie Kreuzkümmel und Paprikapulver sind genau das, was der Körper im Herbst braucht.
  • Immer ein Erfolg: Ich habe es für meine Familie gekocht, für Freunde, sogar für meinen Schwager, der sonst nur Nudeln mit Tomatensoße isst. Jeder liebt es. Und ich schwöre, die Eier sind das Herzstück.
  • Unverschämt lecker: Die Kombination aus süßlicher Paprika, säuerlichen Tomaten, cremigem Feta und den flüssigen Eigelben – das ist pures Comfort Food. Aber irgendwie auch gesund. Ein gutes Gefühl.

Dieses Rezept ist anders. Es ist nicht die standardmäßige Version mit Dosentomaten und viel zu viel Öl. Ich habe einen Trick gelernt: Die Paprika werden erst richtig scharf angebraten, bis sie fast schwarz sind. Das gibt eine rauchige Note, die du sonst nicht bekommst. Und der Feta wird nicht einfach zerbröselt, sondern in dicken Scheiben mitgegart, bis er innen weich und cremig ist. Das ist der Unterschied zwischen einem guten und einem unvergesslichen Shakshuka.

Es ist das Gericht, das dich nach dem ersten Bissen innehalten lässt. Es ist ehrlich, unkompliziert und voller Geschmack. Genau das, was man an einem nebligen Herbsttag braucht.

Zutaten, die du brauchst

Für dieses herbstliche Shakshuka verwendest du einfache, aber hochwertige Zutaten. Jede von ihnen spielt eine wichtige Rolle für das perfekte Geschmackserlebnis. Keine Sorge, die meisten davon hast du bestimmt im Haus.

Für die Basis

  • 2 EL Olivenöl (ich nehme am liebsten ein mildes, aber fruchtiges Öl – es darf nicht zu bitter sein)
  • 1 große Zwiebel, fein gewürfelt
  • 3 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 2 rote Paprikaschoten, in dünne Streifen geschnitten (für die Süße)
  • 1 orangene oder gelbe Paprikaschote, in dünne Streifen geschnitten (für die Farbe und eine leicht andere Süße)
  • 1 TL Kreuzkümmel, gemahlen (das ist das absolute Aroma-Gewürz – nicht sparen!)
  • 1 TL edelsüßes Paprikapulver (ich verwende gerne das von Fuchs, es ist richtig aromatisch)
  • 1/2 TL Chiliflocken (optional, aber ich liebe die leichte Schärfe)
  • 1 Dose (400g) stückige Tomaten (am liebsten San Marzano, die sind von Natur aus süßer)
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer nach Geschmack
  • 1 Prise Zucker (nur, falls die Tomaten zu sauer sind)

Für die Eier und den Feta

Herbstliches Shakshuka preparation steps

  • 4-6 frische Eier (je nach Hunger – ich nehme meist 5, einer geht immer unter)
  • 200 g Feta-Käse (am besten in Salzlake eingelegt, nicht der light – der wird nicht so schön cremig)
  • Frische Petersilie oder Koriander, gehackt, zum Bestreuen

Zum Servieren (optional, aber empfohlen)

  • Gutes Brot (Baguette, Ciabatta oder Fladenbrot – zum Dippen einfach unersetzlich)
  • Ein Spritzer Zitronensaft (für die Frische)
  • Joghurt oder Labneh (für eine kühle Note, falls gewünscht)

Ein Tipp von mir: Wenn du frische Kräuter magst, nimm Koriander. Aber ich weiß, dass viele ihn nicht mögen. Petersilie ist die sichere Bank. Und falls du keine Chiliflocken magst, lass sie einfach weg. Das Gericht schmeckt auch ohne Schärfe wunderbar.

Substitutions-Tipp: Du kannst statt der frischen Paprika auch gegrillte Paprika aus dem Glas nehmen. Das spart Zeit und gibt noch mehr Rauchgeschmack. Aber ehrlich gesagt, das Anbraten der frischen Paprika ist der beste Teil. Der Geruch allein ist es wert.

Was du an Ausrüstung brauchst

Die gute Nachricht: Du brauchst keine Spezialausrüstung. Ein einfacher Kochtopf oder eine tiefe Pfanne reicht völlig aus.

  • Eine große, tiefe Pfanne oder ein Schmortopf (am besten mit Deckel, Durchmesser ca. 28 cm – ich benutze meine gusseiserne Pfanne, die hält die Hitze so schön gleichmäßig)
  • Ein scharfes Messer und ein stabiler Schneidebrett
  • Ein Holzlöffel oder ein Pfannenwender
  • Eine kleine Schüssel für die Eier (damit du sie vor dem Aufschlagen prüfen kannst – nichts ist ärgerlicher als ein faules Ei im Essen)
  • Eine Küchenwaage (optional, aber ich wiege den Feta immer ab, weil mein Auge da oft trügt)

Falls du keine gusseiserne Pfanne hast, nimm einfach eine beschichtete Pfanne. Die funktioniert genauso gut. Und einen Deckel? Ein großer Teller tut es auch, wenn er die Pfanne gut abdeckt. Improvisieren ist erlaubt!

So bereitest du das herbstliche Shakshuka zu

Los geht’s! Keine Sorge, es ist einfacher, als du denkst. Folge einfach diesen Schritten, und du wirst belohnt.

  1. Paprika vorbereiten: Wasche die Paprikaschoten, halbiere sie, entferne die Kerne und die weißen Häute. Schneide sie dann in dünne Streifen, etwa 1 cm breit. Die Zwiebel schälst du und würfelst sie fein. Den Knoblauch hackst du ebenfalls fein. Stell alles bereit – das Kochen geht dann viel schneller.
  2. Die Basis anbraten: Erhitze das Olivenöl in deiner großen Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze. Gib die Zwiebelwürfel hinein und brate sie für etwa 3 Minuten glasig. Dann kommen die Paprikastreifen dazu. Brate sie unter gelegentlichem Rühren für 7-8 Minuten an, bis sie weich sind und leichte braune Stellen bekommen. Das ist der Moment, in dem die Küche anfängt, unglaublich gut zu riechen.
  3. Gewürze zugeben: Reduziere die Hitze auf mittlere Stufe. Gib den gehackten Knoblauch, den Kreuzkümmel, das Paprikapulver und die Chiliflocken (falls du sie verwendest) in die Pfanne. Rühre alles gut um und brate es für eine weitere Minute mit. Achtung: Die Gewürze dürfen nicht verbrennen, sonst werden sie bitter. Also rühren nicht vergessen!
  4. Tomaten hinzufügen: Gieße die stückigen Tomaten in die Pfanne. Schmecke die Soße mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker ab. Lass alles aufkochen, dann reduziere die Hitze und lasse die Soße für 10 Minuten ohne Deckel köcheln. Rühre gelegentlich um. Die Soße sollte etwas eindicken und ihr Aroma entfalten. Wenn sie zu dick wird, kannst du einen Schuss Wasser oder Gemüsebrühe hinzufügen.
  5. Feta einlegen: Schneide den Feta in 1-2 cm dicke Scheiben. Verteile sie gleichmäßig auf der köchelnden Tomaten-Paprika-Soße. Drücke sie leicht hinein, aber nicht komplett untertauchen. Lass den Feta für 2-3 Minuten in der Soße warm werden.
  6. Eier hinzufügen: Jetzt kommt der wichtigste Teil. Schlage jedes Ei einzeln in eine kleine Schüssel auf. Dann setzt du die Eier vorsichtig in die Soße – am besten in die Lücken zwischen den Feta-Scheiben. Ich mache mit einem Löffel immer kleine Mulden in die Soße, damit die Eier nicht weglaufen. Würze die Eier leicht mit Salz und Pfeffer.
  7. Garen: Decke die Pfanne mit einem Deckel ab und lasse das Shakshuka bei niedriger bis mittlerer Hitze für 6-8 Minuten garen. Die genaue Zeit hängt von deinem Herd und davon ab, wie du deine Eier magst. Für flüssige Eigelbe reichen 6 Minuten, für feste 8-9 Minuten. Wichtig: Nicht umrühren! Die Eier sollen ganz bleiben.
  8. Servieren: Nimm die Pfanne vom Herd. Bestreue das Shakshuka mit der gehackten Petersilie oder Koriander. Beträufle es nach Wunsch mit etwas Olivenöl und einem Spritzer Zitronensaft. Serviere es direkt aus der Pfanne mit dem Brot. Jeder isst direkt aus der Pfanne – das ist der gemütlichste Weg.

Mein persönlicher Tipp: Wenn du die Eier lieber etwas fester magst, stich vor dem Abdecken das Eigelb vorsichtig mit einem Zahnstocher an. So verteilt sich das Eigelb etwas in der Soße und stockt gleichmäßiger. Aber ich mag es lieber, wenn das Eigelb beim Reinbeißen noch schön flüssig läuft und die Soße noch cremiger macht.

Kochtipps und Techniken für das perfekte Shakshuka

Ich habe bei diesem Rezept einige Fehler gemacht – und daraus gelernt. Hier sind meine besten Tipps, damit es bei dir gleich beim ersten Mal klappt.

  • Die richtige Pfanne: Eine beschichtete Pfanne oder Gusseisen ist ideal. Nichts klebt an, und die Hitze verteilt sich gleichmäßig. Ich habe einmal eine Edelstahlpfanne benutzt, und die Eier haben sich so festgesetzt, dass ich sie nur mit einem Spachtel befreien konnte. Nie wieder!
  • Die Eier nicht zu früh aufschlagen: Warte wirklich, bis die Soße fertig geköchelt ist. Wenn du die Eier zu früh hinzugibst, werden sie hart, bevor die Soße richtig durch ist. Geduld ist hier der Schlüssel.
  • Die Hitze niedrig halten: Wenn die Soße zu stark kocht, gerinnen die Eier und werden gummiartig. Das Shakshuka soll sanft köcheln, nicht sprudelnd kochen. Stell die Hitze am besten auf die niedrigste Stufe, nachdem du die Eier hinzugefügt hast.
  • Den Deckel richtig nutzen: Der Deckel ist wichtig, damit die Eier von oben stocken. Wenn du keinen Deckel hast, deck die Pfanne mit einem großen Teller oder Alufolie ab. Das funktioniert genauso gut.
  • Die Soße abschmecken: Bevor du die Eier hinzugibst, schmecke die Soße unbedingt ab. Sie sollte kräftig gewürzt sein, denn die Eier und der Feta ziehen noch etwas Würze. Ein bisschen mehr Kreuzkümmel als du denkst ist oft genau richtig.

Ein Fail von mir: Einmal habe ich vergessen, die Paprika richtig zu braten, und sie waren noch halb roh. Die Soße war dann wässrig und die Paprika haben geknirscht. Seitdem brate ich sie immer richtig an – es lohnt sich!

Variationen und Anpassungen

Dieses Rezept ist unglaublich wandelbar. Hier sind ein paar Ideen, wie du es abwandeln kannst.

  • Vegetarisch oder vegan: Für eine vegane Version lässt du den Feta einfach weg oder ersetzt ihn durch eingelegte Tofu-Würfel. Die Eier kannst du durch Kichererbsen ersetzen – gib einfach eine Dose abgetropfte Kichererbsen in die Soße und lasse sie 5 Minuten mitköcheln.
  • Mehr Gemüse: Im Herbst passt auch gewürfelter Kürbis oder Süßkartoffel wunderbar. Brate sie einfach zusammen mit den Paprika an. Sie brauchen etwas länger, aber der süßliche Geschmack ist fantastisch.
  • Schärfer: Wenn du es richtig scharf magst, gib eine frische, fein gehackte Chili oder etwas Harissa in die Soße. Das gibt eine nordafrikanische Note, die ich liebe.
  • Mit Hackfleisch: Für eine herzhaftere Version brate 200 g Rinder- oder Lammhackfleisch zusammen mit den Zwiebeln an. Dann die Paprika und den Rest wie gewohnt zubereiten. Das ist dann ein richtiges Männer-Shakshuka, wie mein Bruder sagt.
  • Käsevariationen: Statt Feta kannst du auch Ziegenkäse, Mozzarella oder sogar Gouda verwenden. Jeder Käse gibt eine andere Note. Ziegenkäse ist besonders cremig und würzig.

Ich habe einmal eine Variante mit geröstetem Butternusskürbis und Granatapfelkernen gemacht – das war ein Gedicht! Die Süße des Kürbisses und die Säure der Granatapfelkerne passen perfekt zu den herzhaften Aromen.

Servier- und Aufbewahrungstipps

Shakshuka ist ein Gericht, das am besten frisch schmeckt, aber mit den richtigen Tricks kannst du es auch aufbewahren.

Servieren: Serviere das Shakshuka direkt aus der Pfanne – das sieht nicht nur rustikal aus, sondern hält auch alles schön heiß. Dazu reichst du am besten ein knuspriges Brot oder Fladenbrot zum Dippen. Ein Klecks Joghurt oder Labneh auf jeder Portion gibt eine kühle, cremige Note, die wunderbar mit der Schärfe harmoniert. Ein grüner Salat mit einem leichten Zitronendressing rundet das Ganze ab.

Aufbewahrung: Shakshuka lässt sich im Kühlschrank für 2-3 Tage aufbewahren. Lass es erst vollständig abkühlen, dann fülle es in einen luftdichten Behälter. Die Eier werden beim Aufwärmen allerdings etwas fester – das ist normal.

Einfrieren: Du kannst die Tomaten-Paprika-Soße ohne Eier und Feta einfrieren. Sie hält sich bis zu 3 Monate. Zum Servieren taust du sie auf, erhitzt sie in einer Pfanne und gibst dann frische Eier und Feta hinzu. So hast du immer eine schnelle Mahlzeit parat.

Wiederaufwärmen: Am besten erwärmst du das Shakshuka in einer Pfanne bei niedriger Hitze. Gib einen Schuss Wasser oder Brühe hinzu, falls es zu dick geworden ist. In der Mikrowelle wird es oft matschig – also lieber auf dem Herd.

Ein Tipp von mir: Die Aromen entwickeln sich über Nacht. Wenn du also Zeit hast, bereite die Soße am Vortag zu und lasse sie im Kühlschrank durchziehen. Am nächsten Tag schmeckt sie noch intensiver. Füge dann einfach die Eier und den Feta hinzu.

Nährwerte und gesundheitliche Vorteile

Dieses Shakshuka ist nicht nur lecker, sondern auch richtig gesund. Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Portion (bei 4 Portionen):

  • Kalorien: ca. 320 kcal
  • Eiweiß: 18 g
  • Fett: 22 g (davon gesättigt: 8 g)
  • Kohlenhydrate: 14 g
  • Ballaststoffe: 4 g

Warum dieses Gericht so gut für dich ist:

  • Eier: Sie sind eine fantastische Proteinquelle und enthalten wichtige Vitamine wie B12 und D. Außerdem halten sie lange satt.
  • Paprika: Sie stecken voller Vitamin C – mehr als Orangen! Das stärkt das Immunsystem, besonders im Herbst und Winter.
  • Tomaten: Sie sind reich an Lycopin, einem Antioxidans, das entzündungshemmend wirkt. Gekochte Tomaten enthalten sogar mehr Lycopin als rohe.
  • Feta: In Maßen genossen, liefert Feta Kalzium und Eiweiß. Und er macht das Gericht so schön cremig.
  • Olivenöl: Gesunde Fette, die gut für Herz und Gehirn sind.

Hinweis: Dieses Gericht ist von Natur aus glutenfrei (wenn du kein Brot dazu isst) und kann leicht laktosefrei gemacht werden, indem du den Feta weglässt oder durch laktosefreien Käse ersetzt. Achte bei den Tomaten auf ungesüßte Varianten.

Ich persönlich liebe es, dass dieses Gericht so nahrhaft ist und trotzdem wie ein Genussmittel wirkt. Es ist ein perfektes Beispiel dafür, dass gesundes Essen nicht langweilig sein muss.

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Kann ich auch andere Gemüsesorten verwenden?

Ja, absolut! Zucchini, Aubergine oder Spinat passen wunderbar. Schneide sie in kleine Stücke und brate sie zusammen mit den Paprika an.

Wie bekomme ich die Eier perfekt flüssig?

Das ist der häufigste Fehler. Nimm die Pfanne vom Herd, sobald das Eiweiß gestockt ist, aber das Eigelb noch wackelt. Das dauert etwa 6-7 Minuten bei niedriger Hitze. Und den Deckel nicht zu früh abnehmen!

Kann ich dieses Rezept auch im Ofen zubereiten?

Klar! Bereite die Soße in einer ofenfesten Pfanne zu, gib die Eier und den Feta hinzu und schiebe sie bei 180°C Ober-/Unterhitze für 10-12 Minuten in den Ofen. Das ist perfekt, wenn du viele Gäste hast.

Meine Soße ist zu flüssig – was tun?

Lass sie einfach etwas länger ohne Deckel köcheln. Die Flüssigkeit verdampft und die Soße wird dicker. Du kannst auch einen Esslöffel Tomatenmark einrühren, das bindet zusätzlich.

Kann ich das Shakshuka kalt essen?

Ja, kalt schmeckt es auch überraschend gut – fast wie ein eingelegter Salat. Aber ich finde, es entfaltet sein volles Aroma erst warm. Probiere es aus!

Fazit: Dein neues Lieblingsgericht für den Herbst

Dieses herbstliche Shakshuka mit cremigem Feta und Paprika ist mehr als nur ein Rezept. Es ist eine Einladung, in der Küche zu entschleunigen, mit den Händen zu arbeiten und sich von den Aromen der Saison tragen zu lassen. Es ist das Gericht, das ich koche, wenn ich mir selbst etwas Gutes tun will, oder wenn ich Freunden zeigen will, dass Kochen nicht kompliziert sein muss, um unvergesslich zu sein.

Ich liebe es, wie die Schärfe des Kreuzkümmels mit der Süße der Paprika tanzt, wie der cremige Feta die säuerlichen Tomaten umarmt und wie das flüssige Eigelb alles zu einer einzigen, perfekten Soße verbindet. Es ist ein Gericht, das nach mehr schmeckt – und das ist auch gut so, denn du wirst es immer wieder kochen wollen.

Probiere es aus! Und wenn du es nachkochst, lass mich wissen, wie es dir schmeckt. Schreib einen Kommentar, teile deine eigenen Variationen oder markiere mich in deinen Fotos. Ich bin gespannt, wie du dieses Rezept zu deinem eigenen machst. Denn das ist das Schöne am Kochen: Es lebt von den Händen, die es zubereiten, und den Geschichten, die daraus entstehen.

Also, ran an den Herd. Der Herbst wartet auf dich.

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Herbstliches Shakshuka recipe

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Herbstliches Shakshuka mit cremigem Feta und Paprika

Ein wärmendes, würziges Shakshuka mit rauchigen Paprika, cremigem Feta und flüssigen Eigelben – in unter 30 Minuten zubereitet. Perfekt für gemütliche Herbsttage.

  • Author: Marlene
  • Prep Time: 10 Minuten
  • Cook Time: 20 Minuten
  • Total Time: 30 Minuten
  • Yield: 4 Portionen 1x
  • Category: Hauptgericht
  • Cuisine: Nordafrikanisch

Ingredients

Scale
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 große Zwiebel, fein gewürfelt
  • 3 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 2 rote Paprikaschoten, in dünne Streifen geschnitten
  • 1 orangene oder gelbe Paprikaschote, in dünne Streifen geschnitten
  • 1 TL Kreuzkümmel, gemahlen
  • 1 TL edelsüßes Paprikapulver
  • 1/2 TL Chiliflocken (optional)
  • 1 Dose (400 g) stückige Tomaten
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer nach Geschmack
  • 1 Prise Zucker
  • 4–6 frische Eier
  • 200 g Feta-Käse (in Salzlake eingelegt)
  • Frische Petersilie oder Koriander, gehackt, zum Bestreuen
  • Gutes Brot (Baguette, Ciabatta oder Fladenbrot) zum Servieren
  • Ein Spritzer Zitronensaft (optional)
  • Joghurt oder Labneh (optional)

Instructions

  1. Paprika vorbereiten: Wasche die Paprikaschoten, halbiere sie, entferne die Kerne und die weißen Häute. Schneide sie dann in dünne Streifen, etwa 1 cm breit. Die Zwiebel schälst du und würfelst sie fein. Den Knoblauch hackst du ebenfalls fein.
  2. Die Basis anbraten: Erhitze das Olivenöl in einer großen Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze. Gib die Zwiebelwürfel hinein und brate sie für etwa 3 Minuten glasig. Dann kommen die Paprikastreifen dazu. Brate sie unter gelegentlichem Rühren für 7-8 Minuten an, bis sie weich sind und leichte braune Stellen bekommen.
  3. Gewürze zugeben: Reduziere die Hitze auf mittlere Stufe. Gib den gehackten Knoblauch, den Kreuzkümmel, das Paprikapulver und die Chiliflocken (falls verwendet) in die Pfanne. Rühre alles gut um und brate es für eine weitere Minute mit.
  4. Tomaten hinzufügen: Gieße die stückigen Tomaten in die Pfanne. Schmecke die Soße mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker ab. Lass alles aufkochen, dann reduziere die Hitze und lasse die Soße für 10 Minuten ohne Deckel köcheln. Rühre gelegentlich um.
  5. Feta einlegen: Schneide den Feta in 1-2 cm dicke Scheiben. Verteile sie gleichmäßig auf der köchelnden Tomaten-Paprika-Soße. Drücke sie leicht hinein, aber nicht komplett untertauchen. Lass den Feta für 2-3 Minuten in der Soße warm werden.
  6. Eier hinzufügen: Schlage jedes Ei einzeln in eine kleine Schüssel auf. Dann setzt du die Eier vorsichtig in die Soße – am besten in die Lücken zwischen den Feta-Scheiben. Würze die Eier leicht mit Salz und Pfeffer.
  7. Garen: Decke die Pfanne mit einem Deckel ab und lasse das Shakshuka bei niedriger bis mittlerer Hitze für 6-8 Minuten garen. Für flüssige Eigelbe reichen 6 Minuten, für feste 8-9 Minuten. Nicht umrühren!
  8. Servieren: Nimm die Pfanne vom Herd. Bestreue das Shakshuka mit der gehackten Petersilie oder Koriander. Beträufle es nach Wunsch mit etwas Olivenöl und einem Spritzer Zitronensaft. Serviere es direkt aus der Pfanne mit dem Brot.

Notes

Für eine vegane Version Feta weglassen oder durch eingelegte Tofu-Würfel ersetzen und Eier durch Kichererbsen ersetzen. Die Soße kann im Voraus zubereitet werden und schmeckt am nächsten Tag noch intensiver.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Portion (ca. 1/4 d
  • Calories: 320
  • Sugar: 8
  • Sodium: 600
  • Fat: 22
  • Saturated Fat: 8
  • Carbohydrates: 14
  • Fiber: 4
  • Protein: 18

Keywords: Shakshuka, Herbst, Feta, Paprika, Eier, einfach, schnell, vegetarisch, glutenfrei

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