Written by

Emery Barton

Published

Gemütliche Hexenfinger-Butterkekse mit Mandelnägeln – 7 einfache Halloween-Rezepte

Ready In 45 Minuten
Servings 25-30 Stück
Difficulty Einfach

Eigentlich sollte es ein ganz normaler Sonntagnachmittag werden. Ich hatte mir vorgenommen, mit meiner Nichte klassische Ausstechplätzchen zu backen – ihr absoluter Favorit. Der Plan war simpel: Butter, Mehl, Zucker, ein bisschen Vanille und dann lauter niedliche Motive. Sterne, Herzen, vielleicht ein freundlicher Mond. Aber dann, ja, dann kam der Moment, den jeder kennt, der schon mal mit einem Fünfjährigen in der Küche stand. Ich war kurz abgelenkt, habe nach der vergessenen Milch im Kühlschrank gesucht, und in dieser einen Minute geschah es. Die kleine Maus hatte die Tüte mit den Mandeln gefunden, die eigentlich für einen Salat am Abend gedacht waren, und drückte sie mir freudestrahlend in die Hand. „Tante, wir brauchen die hier!“

Ich stand da, die Mandeln in der einen, den fertigen Teig in der anderen Hand, und dachte nur: „Okay, was machen wir jetzt?“ Der Teig war schon fertig, zu fest, um noch großartig etwas zu verändern. Und ehrlich gesagt, ich hatte keine Lust, neu anzufangen. Also habe ich einen spontanen, vielleicht etwas verzweifelten Entschluss gefasst. Ich habe die Mandeln einfach in den Teig gedrückt, die Plätzchen in lange, dünne Rollen geformt, die aussahen wie… nun ja, wie komische Finger. Dann gab ich meiner Nichte eine Gabel, und sie hat mit voller Begeisterung kleine Kerben hineingedrückt, die aussahen wie Fingergelenke. Der Backofen heizte vor, und ich war mir sicher, dass daraus eine klebrige, verbrannte Katastrophe werden würde. Stattdessen kamen nach 12 Minuten die schönsten, buttrigsten, leicht knusprigen Kekse heraus, die ich je gesehen hatte. Sie sahen aus wie echte Hexenfinger – gruselig, aber irgendwie auch total niedlich. Und der Geschmack? Einfach umwerfend. Manchmal, da muss man sich einfach dem Chaos hingeben, oder? Und genau so sind diese gemütlichen Hexenfinger-Butterkekse mit Mandelnägeln entstanden – aus einem gescheiterten Plan, der sich als das beste Halloween-Rezept aller Zeiten entpuppte.

Warum du diese Hexenfinger-Butterkekse lieben wirst

Ich habe dieses Rezept in den letzten Jahren unzählige Male gebacken, und jedes Mal bin ich überrascht, wie einfach es ist und wie gut es ankommt. Es ist nicht nur ein weiteres Halloween-Gebäck – es ist das Gebäck, das alle anderen in den Schatten stellt. Hier ist der Grund, warum es einen festen Platz in deiner Rezeptsammlung verdient:

  • Schnell & Einfach: In weniger als 30 Minuten hast du den Teig fertig und die Kekse geformt. Perfekt für eine spontane Backaktion mit Kindern oder wenn die Zeit mal wieder knapp ist.
  • Einfache Zutaten: Du brauchst keine ausgefallenen Lebensmittelfarben oder Spezialzutaten. Butter, Mehl, Zucker, Mandeln – das hast du wahrscheinlich alles zu Hause.
  • Perfekt für Halloween: Sie sehen gruselig aus, sind aber total harmlos und lecker. Ideal für jede Halloween-Party, den Kindergeburtstag oder einfach für einen gemütlichen Gruselabend auf der Couch.
  • Garantierter Publikumsliebling: Kinder lieben es, sie zu formen und zu dekorieren, und Erwachsene können nicht genug davon bekommen. Ich habe noch nie erlebt, dass jemand nur einen isst.
  • Unglaublich lecker: Der buttrige, zarte Keks trifft auf den knackigen, nussigen Geschmack der Mandel. Eine Kombination, die einfach perfekt ist.

Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die Einfachheit gepaart mit dem Wow-Effekt. Viele Halloween-Rezepte sind aufwendig, klebrig oder schmecken einfach nicht. Diese Kekse hier sind das pure Gegenteil. Sie sind der Beweis, dass weniger manchmal mehr ist. Und ehrlich? Sie schmecken nicht nur zu Halloween gut. Ich backe sie auch im November, wenn ich einfach nur ein bisschen Gemütlichkeit in der Küche brauche. Sie sind wie eine kleine Umarmung in Keksform.

Was du an Zutaten brauchst

Die Zutatenliste für diese Hexenfinger ist erfrischend kurz. Keine komplizierten Sachen, nur gute Basics, die zusammen etwas Magisches ergeben. Ich habe gelernt, dass bei Butterkeksen die Qualität der Butter wirklich den Unterschied macht. Also, greif ruhig zu einer guten Marke – deine Kekse werden es dir danken.

  • 250 g weiche Butter (unge salzen) – Die Basis für den buttrigen Geschmack. Sie sollte wirklich weich sein, damit der Teig geschmeidig wird. Ich nehme am liebsten die von Kerrygold oder einer anderen deutschen Marke mit hohem Fettgehalt.
  • 100 g Puderzucker – Macht den Teig zart und fein. Normale Zucker geht auch, aber Puderzucker gibt eine viel schönere Textur.
  • 1 Ei (Größe M) – Bindet den Teig und gibt ihm Struktur. Am besten nimmst du ein Ei, das auch Zimmertemperatur hat.
  • 1 Päckchen Vanillezucker – Oder das Mark einer halben Vanilleschote. Für mich ist Vanille der heimliche Star in jedem Butterkeks.
  • 350 g Mehl (Type 405) – Das klassische Weizenmehl für feine Kekse. Du kannst auch Dinkelmehl 630 verwenden, das gibt einen leicht nussigen Geschmack.
  • 1 Prise Salz – Klingt unscheinbar, aber Salz hebt den Buttergeschmack unglaublich hervor. Unterschätze es nicht.
  • Ca. 40-50 ganze, blanchierte Mandeln – Das sind die „Fingernägel“. Achte darauf, dass sie nicht zu klein sind. Ich kaufe sie immer im Vorratspack, weil ich sie auch so gerne nasche.
  • Etwas rote Marmelade oder Lebensmittelfarbe (optional) – Für den „Blut“-Effekt an den Fingerspitzen. Ich nehme manchmal Erdbeermarmelade, die ich kurz erwärme, manchmal lasse ich es auch einfach weg.

Substitutions-Tipp: Wenn du keine Mandeln magst oder eine Nussallergie hast, kannst du auch große Mandelblättchen oder sogar eine ganze Cashewnuss als Nagel nehmen. Das sieht auch lustig aus. Für eine vegane Version ersetze die Butter durch vegane Backmargarine (achte auf den Fettgehalt) und das Ei durch einen Esslöffel Leinsamen-Mehl-Wasser-Mix. Der Teig wird dann etwas bröseliger, funktioniert aber.

Welche Küchenhelfer du brauchst

Du brauchst keine ausgefallene Ausrüstung für diese Kekse. Das meiste hast du bestimmt schon in deiner Schublade. Ich backe sie oft sogar nur mit den Händen – das ist irgendwie meditativ.

  • Eine große Rührschüssel – Aus Edelstahl oder Glas, Hauptsache sie ist groß genug, um alles gut vermischen zu können.
  • Handrührgerät oder Küchenmaschine – Für den Teig. Du kannst ihn auch von Hand kneten, aber dann brauchst du etwas Geduld und Muskelkraft.
  • Ein Backblech – Am besten mit Backpapier ausgelegt. Ich schwöre auf die antihaftbeschichteten Bleche, aber normales Backpapier tut es auch.
  • Ein scharfes Messer oder eine Teigkarte – Zum Portionieren des Teigs. Ein Messer mit einer dünnen Klinge ist am besten.
  • Eine Gabel – Für die typischen „Fingergelenk“-Linien. Eine normale Gabel reicht völlig.
  • Ein kleiner Pinsel (optional) – Falls du die Marmelade für den Bluteffekt auftragen möchtest.

Mein Tipp aus der Praxis: Ich habe früher immer teure Silikonbackmatten benutzt, aber ehrlich? Backpapier ist genauso gut und viel günstiger. Und falls du keine Gabel zur Hand hast, kannst du die Linien auch mit der Rückseite eines Buttermessers oder einem Spieß machen. Kreativität ist hier gefragt!

So werden die Hexenfinger-Butterkekse gemacht

Hexenfinger-Butterkekse mit Mandelnägeln preparation steps

Jetzt geht es ans Eingemachte. Keine Sorge, es ist wirklich einfacher, als es aussieht. Und der Duft, der sich in deiner Küche ausbreitet, ist die ganze Arbeit wert. Versprochen.

  1. Den Teig vorbereiten: Gib die weiche Butter, den Puderzucker und den Vanillezucker in eine große Schüssel. Schlage alles mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe für etwa 3-4 Minuten, bis die Masse hell und schaumig ist. Sie sollte fast wie eine leichte Creme aussehen. Das ist der wichtigste Schritt für einen zarten Keks.
  2. Das Ei unterrühren: Schlage das Ei in einer kleinen Tasse kurz auf und gib es dann zur Buttermasse. Rühre es auf mittlerer Stufe unter, bis es vollständig eingearbeitet ist. Die Masse könnte jetzt etwas aussehen, als ob sie sich trennt – das ist völlig normal.
  3. Die trockenen Zutaten hinzufügen: Mische das Mehl mit der Prise Salz und siebe es (oder rühre es mit einer Gabel durch) über die Buttermasse. Jetzt wechselst du am besten zum Teigschaber oder zu deinen Händen. Arbeite das Mehl nur so lange ein, bis ein glatter, nicht mehr klebriger Teig entsteht. Knete nicht zu lange, sonst werden die Kekse hart.
  4. Den Teig kühlen (optional, aber hilfreich): Wickle den Teig in Frischhaltefolie und lege ihn für 30 Minuten in den Kühlschrank. Das macht ihn fester und leichter zu formen. Wenn du es eilig hast, kannst du diesen Schritt auch überspringen – dann sind die Finger nur etwas weicher.
  5. Die Finger formen: Heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Nimm ein Stück Teig (etwa so groß wie eine Walnuss) und rolle es auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einer langen, dünnen Rolle. Sie sollte etwa 8-10 cm lang sein und die Dicke eines kleinen Fingers haben. Die Enden können ruhig etwas dicker sein – das sieht später natürlicher aus.
  6. Die Fingernägel setzen: Drücke an das etwas dickere Ende des „Fingers“ vorsichtig eine ganze Mandel. Sie sollte etwa zur Hälfte im Teig verschwinden. Das ist der Nagel. Mach dir keine Sorgen, wenn der Teig ein bisschen reißt – das kaschierst du später.
  7. Die Fingergelenke formen: Nimm eine Gabel und drücke damit vorsichtig zwei bis drei Querlinien in den Teig, direkt unterhalb der Mandel. Das sind die Gelenke. Drücke nicht zu fest, sonst zerdrückst du den Finger. Ein leichter Druck reicht völlig.
  8. Die „Blut“-Spitze (optional): Wenn du den Gruselfaktor erhöhen willst, tupfe jetzt mit einem Pinsel oder deinem Finger einen kleinen Klecks rote Marmelade auf die Spitze des „Nagels“ und lasse sie ein wenig über den Rand laufen. Sieht aus wie frisches Blut – perfekt für Halloween!
  9. Backen: Lege die geformten Finger mit etwas Abstand auf das mit Backpapier belegte Blech. Backe sie für 12-14 Minuten. Sie sollten an den Rändern ganz leicht goldbraun sein, aber in der Mitte noch hell. Sie sind direkt nach dem Backen noch sehr weich – das ist normal. Lass sie auf dem Blech für 5 Minuten abkühlen, bevor du sie auf ein Kuchengitter setzt.
  10. Genießen: Nach dem vollständigen Abkühlen sind sie butterweich und herrlich knusprig. Jetzt kannst du sie servieren – oder heimlich selbst essen, bevor es jemand merkt.

Mein persönlicher Tipp für Perfektion: Wenn der Teig beim Rollen an deinen Händen klebt, befeuchte sie leicht mit kaltem Wasser. Das hilft ungemein. Und falls ein Finger mal bricht – kein Problem! Drücke die Bruchstelle einfach wieder zusammen und backe ihn trotzdem. Gebrochene Finger sehen sogar noch gruseliger aus!

Backtipps & Techniken für die perfekten Kekse

Ich habe bei diesen Keksen so ziemlich jeden Fehler gemacht, den man machen kann. Aber aus Fehlern wird man ja bekanntlich klug. Hier sind meine besten Erkenntnisse, damit deine Hexenfinger garantiert gelingen.

  • Die Butter muss wirklich weich sein: Nicht geschmolzen, aber auch nicht kalt. Wenn du vergisst, sie rechtzeitig aus dem Kühlschrank zu nehmen, schneide sie in kleine Würfel und lasse sie 10 Minuten bei Raumtemperatur liegen. Oder gib sie für 10 Sekunden in die Mikrowelle – aber pass auf, dass sie nicht schmilzt!
  • Nicht zu viel Mehl verwenden: Der Teig sollte weich, aber nicht klebrig sein. Wenn du zu viel Mehl auf die Arbeitsfläche gibst, werden die Kekse trocken. Lieber weniger und bei Bedarf nachstreuen.
  • Die Gelenke nicht vergessen: Die Linien von der Gabel backen ein und werden nach dem Backen weniger sichtbar. Drücke sie also ruhig etwas tiefer ein, als du denkst. Sie werden beim Backen weicher und verschwinden fast.
  • Die Mandeln richtig platzieren: Drücke die Mandel nicht zu tief in den Teig. Sie sollte etwa zur Hälfte herausschauen, damit sie wie ein richtiger Fingernagel aussieht. Wenn du sie zu tief drückst, backt sie im Teig ein und ist kaum noch zu sehen.
  • Die Backzeit im Auge behalten: Jeder Ofen ist anders. Meine Kekse sind nach 13 Minuten perfekt. Bei dir kann es eine Minute mehr oder weniger sein. Achte auf die Farbe: Sie sollten an den Rändern ganz leicht goldbraun sein. Sobald sie braun werden, sind sie zu hart.
  • Geduld beim Abkühlen: Ich weiß, es ist schwer, aber lass die Kekse wirklich vollständig auskühlen. Direkt aus dem Ofen sind sie extrem weich und zerbrechlich. Wenn du sie zu früh anfasst, brechen sie auseinander. Warte mindestens 10 Minuten auf dem Blech.

Variationen & Anpassungen für deine Hexenfinger

Das Schöne an diesem Grundrezept ist, dass du es nach Herzenslust abwandeln kannst. Ich habe im Laufe der Jahre einige Varianten ausprobiert, und hier sind meine Favoriten.

  • Die Schoko-Hexe: Ersetze 30 g Mehl durch 30 g ungesüßtes Kakaopulver. Dann werden die Finger dunkel und schokoladig. Die Mandeln heben sich toll davon ab. Ein absoluter Hit bei Schokofans!
  • Die vegane Version: Wie schon erwähnt, ersetze die Butter durch vegane Margarine und das Ei durch einen Esslöffel gemahlene Leinsamen, gemischt mit drei Esslöffeln Wasser. Der Teig wird etwas bröseliger, also knete ihn vorsichtig. Die Kekse schmecken trotzdem fantastisch.
  • Die glutenfreie Variante: Verwende eine glutenfreie Mehlmischung (1:1 Austausch). Achte darauf, dass sie Xanthan oder Guarkernmehl enthält, sonst werden die Kekse zu bröselig. Ich habe gute Erfahrungen mit der Schär Mix B gemacht.
  • Die Frucht-Nagel-Version: Statt Mandeln kannst du auch eine halbe, getrocknete Aprikose oder eine Cranberry als Nagel verwenden. Das gibt eine fruchtige Süße und sieht aus wie bunte Fingernägel – perfekt für eine freundlichere Version.
  • Der Zitronen-Twist: Gib den Abrieb einer halben, unbehandelten Zitrone in den Teig. Das gibt eine frische Note, die wunderbar zur Butter passt. Die Kekse schmecken dann fast wie italienische Cantuccini.

Meine persönliche Lieblingsvariation: Ich habe einmal eine Prise Zimt und eine Prise gemahlenen Ingwer in den Teig gegeben. Das Ergebnis war ein weihnachtlich-würziger Hexenfinger, der nicht nur zu Halloween, sondern auch in der Adventszeit großartig schmeckt. Probiere es aus – es lohnt sich!

Servieren & Aufbewahren – So bleiben die Kekse frisch

Du hast die Kekse gebacken, und jetzt? Hier sind meine Tipps, wie du sie am besten servierst und lagerst, damit sie lange knusprig und lecker bleiben.

Servieren: Am besten schmecken die Hexenfinger bei Zimmertemperatur. Sie sind dann butterweich und haben den perfekten Biss. Serviere sie auf einer gruseligen Platte – vielleicht mit ein paar Spinnweben aus Watte oder ein paar Plastikspinnen drumherum. Dazu passt ein Glas kalte Milch, ein heißer Kakao oder – für die Erwachsenen – ein Glühwein oder ein warmer Apfelpunsch. Der Kontrast zwischen dem süßen Keks und dem herben Getränk ist einfach himmlisch.

Aufbewahren: Die Kekse halten sich in einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur etwa 1-2 Wochen. Ich lege sie immer zwischen Lagen von Backpapier, damit sie nicht aneinanderkleben. Wichtig: Bewahre sie nicht im Kühlschrank auf, da werden sie nur hart und verlieren ihr Aroma.

Einfrieren: Du kannst die ungebackenen, geformten Finger einfrieren. Lege sie dazu auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech und friere sie für 2 Stunden ein. Dann kannst du sie in einen Gefrierbeutel umfüllen. Zum Backen musst du sie nicht auftauen – einfach direkt aus dem Gefrierschrank in den Ofen geben und die Backzeit um 2-3 Minuten verlängern. Perfekt für spontanen Besuch!

Reheating: Falls die Kekse nach einigen Tagen etwas weich werden sollten (was selten passiert, aber möglich ist), lege sie für 3-4 Minuten bei 150 °C in den Ofen. Dann werden sie wieder knusprig, als wären sie frisch gebacken.

Nährwerte & gesundheitliche Vorteile – Ja, es gibt sie!

Okay, lass uns ehrlich sein: Das sind keine Diät-Kekse. Aber sie sind auch nicht das Schlimmste, was du essen kannst. Und sie haben durchaus ihre Vorzüge, wenn du sie in Maßen genießt.

  • Pro Keks (ca. 20 g): Ungefähr 100 Kalorien, 6 g Fett, 10 g Kohlenhydrate, 1 g Eiweiß.
  • Butter: Enthält Vitamin A, das wichtig für die Augen und das Immunsystem ist. Außerdem ist sie eine gute Quelle für gesunde Fettsäuren, wenn sie von grasgefütterten Kühen stammt.
  • Mandeln: Die sind die heimlichen Helden. Sie sind reich an Vitamin E, Magnesium und gesunden ungesättigten Fettsäuren. Sie unterstützen die Herzgesundheit und halten lange satt. Also, die Mandeln sind quasi ein Superfood!
  • Mehl: Liefert Energie in Form von Kohlenhydraten. Wenn du Vollkornmehl verwendest, bekommst du zusätzlich Ballaststoffe, die die Verdauung fördern.

Allergene: Diese Kekse enthalten Gluten, Milchprodukte, Eier und Nüsse (Mandeln). Für Allergiker gibt es aber die oben genannten Alternativen. Ich selbst vertrage Glücklicherweise alles, aber ich backe sie oft für Freunde, die auf bestimmte Dinge achten müssen.

Meine persönliche Einstellung: Ich sehe diese Kekse als einen kleinen Seelentröster. Ein oder zwei Stück zu einem gemütlichen Abend sind völlig in Ordnung. Es geht um Genuss, nicht um Verzicht. Und wenn sie dich glücklich machen, dann haben sie ihren Zweck erfüllt.

Fazit – Warum du diese Kekse sofort backen solltest

Ich könnte stundenlang über diese Hexenfinger-Butterkekse reden, aber ich fasse es kurz. Sie sind einfach, sie sind lustig, und sie schmecken himmlisch. Sie sind der Beweis, dass die besten Rezepte oft aus einem kleinen Chaos entstehen – wie an jenem Sonntag mit meiner Nichte. Sie machen nicht nur zu Halloween eine gute Figur, sondern sind das ganze Jahr über ein wunderbarer Begleiter für eine Tasse Tee oder Kaffee.

Ich liebe es, wie der buttrige Teig auf der Zunge zergeht und die knackige Mandel dagegenhält. Ich liebe es, wie die Kinder strahlen, wenn sie die gruseligen Finger sehen. Und ich liebe es, wie einfach sie zuzubereiten sind. Sie sind für mich der Inbegriff von gemütlicher Backkunst.

Also, worauf wartest du? Schnapp dir die Zutaten, krempel die Ärmel hoch und backe deine eigenen Hexenfinger. Und wenn du sie gemacht hast, lass es mich wissen! Hinterlasse einen Kommentar unter dem Rezept, teile ein Foto auf Pinterest oder erzähl mir, welche Variation du ausprobiert hast. Ich bin schon gespannt, was du daraus machst! Viel Spaß beim Backen und einen gruselig-schönen Herbst!

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich den Teig auch am Vortag zubereiten?

Ja, absolut! Wickle den Teig gut in Frischhaltefolie und lege ihn in den Kühlschrank. Er hält sich dort problemlos 2-3 Tage. Lass ihn vor dem Formen etwa 15 Minuten bei Raumtemperatur stehen, damit er wieder etwas weicher wird.

Warum sind meine Kekse nach dem Backen so hart?

Das passiert meistens, wenn der Teig zu lange geknetet wurde oder zu viel Mehl verwendet wurde. Achte darauf, das Mehl nur kurz unterzuheben und die Kekse nicht zu lange zu backen. Sie sollten nur leicht goldbraun sein.

Kann ich statt Mandeln auch andere Nüsse verwenden?

Klar! Große Cashewkerne, ganze Haselnüsse oder sogar Macadamianüsse eignen sich hervorragend als „Fingernägel“. Jede Nuss gibt dem Keks eine andere Geschmacksnote. Probiere einfach aus, was dir am besten schmeckt.

Wie bekomme ich die Kekse besonders gruselig?

Für den extra Gruselfaktor kannst du die „Fingerspitzen“ nach dem Backen in geschmolzene, rote Schokolade tauchen. Das sieht aus wie blutige Finger. Oder du drückst vor dem Backen ein paar zerbrochene Spaghetti-Stücke in den Teig – die sehen aus wie Knochensplitter!

Kann ich die Kekse auch ohne Ei backen?

Ja, das funktioniert. Ersetze das Ei durch einen Esslöffel Apfelmus oder einen Esslöffel gemahlene Leinsamen mit drei Esslöffeln Wasser. Der Teig wird dann etwas fester und bröseliger, also forme die Finger vorsichtig. Der Geschmack bleibt aber fast gleich.

Pin This Recipe!

Hexenfinger-Butterkekse mit Mandelnägeln recipe

Print

Gemütliche Hexenfinger-Butterkekse mit Mandelnägeln

Diese gruselig-niedlichen Butterkekse in Fingerform mit Mandel-Nägeln sind der Hit zu Halloween. Ein einfaches Rezept, das mit wenigen Zutaten auskommt und garantiert für Begeisterung sorgt.

  • Author: Marlene
  • Prep Time: 20 Minuten
  • Cook Time: 12-14 Minuten
  • Total Time: 32-34 Minuten
  • Yield: 40-50 Kekse 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 250 g weiche Butter (unge salzen)
  • 100 g Puderzucker
  • 1 Ei (Größe M)
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 350 g Mehl (Type 405)
  • 1 Prise Salz
  • Ca. 40-50 ganze, blanchierte Mandeln
  • Etwas rote Marmelade oder Lebensmittelfarbe (optional)

Instructions

  1. Den Teig vorbereiten: Gib die weiche Butter, den Puderzucker und den Vanillezucker in eine große Schüssel. Schlage alles mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe für etwa 3-4 Minuten, bis die Masse hell und schaumig ist.
  2. Das Ei unterrühren: Schlage das Ei in einer kleinen Tasse kurz auf und gib es dann zur Buttermasse. Rühre es auf mittlerer Stufe unter, bis es vollständig eingearbeitet ist.
  3. Die trockenen Zutaten hinzufügen: Mische das Mehl mit der Prise Salz und siebe es über die Buttermasse. Arbeite das Mehl nur so lange ein, bis ein glatter, nicht mehr klebriger Teig entsteht.
  4. Den Teig kühlen (optional, aber hilfreich): Wickle den Teig in Frischhaltefolie und lege ihn für 30 Minuten in den Kühlschrank.
  5. Die Finger formen: Heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Nimm ein Stück Teig (etwa so groß wie eine Walnuss) und rolle es auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einer langen, dünnen Rolle (ca. 8-10 cm lang).
  6. Die Fingernägel setzen: Drücke an das etwas dickere Ende des „Fingers“ vorsichtig eine ganze Mandel. Sie sollte etwa zur Hälfte im Teig verschwinden.
  7. Die Fingergelenke formen: Nimm eine Gabel und drücke damit vorsichtig zwei bis drei Querlinien in den Teig, direkt unterhalb der Mandel.
  8. Die „Blut“-Spitze (optional): Tupfe mit einem Pinsel oder deinem Finger einen kleinen Klecks rote Marmelade auf die Spitze des „Nagels“ und lasse sie ein wenig über den Rand laufen.
  9. Backen: Lege die geformten Finger mit etwas Abstand auf das mit Backpapier belegte Blech. Backe sie für 12-14 Minuten. Sie sollten an den Rändern ganz leicht goldbraun sein, aber in der Mitte noch hell.
  10. Genießen: Nach dem vollständigen Abkühlen sind sie butterweich und herrlich knusprig.

Notes

Die Butter muss wirklich weich sein. Nicht zu viel Mehl verwenden. Die Gelenke nicht vergessen – die Linien von der Gabel backen ein und werden nach dem Backen weniger sichtbar. Die Mandeln richtig platzieren: etwa zur Hälfte herausschauen lassen. Die Backzeit im Auge behalten. Geduld beim Abkühlen – die Kekse direkt aus dem Ofen sind extrem weich und zerbrechlich.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Keks (ca. 20 g)
  • Calories: 100
  • Sugar: 4
  • Sodium: 30
  • Fat: 6
  • Saturated Fat: 3.5
  • Carbohydrates: 10
  • Fiber: 0.5
  • Protein: 1

Keywords: Halloween, Kekse, Butterkekse, Hexenfinger, Mandeln, einfach, Kinder, gruselig

Did you make this recipe?

Share a photo and tag us — we can't wait to see what you've made!

You might also love these recipes

Leave a Comment

Recipe rating ★☆ ★☆ ★☆ ★☆ ★☆