Meine Nachbarin Frau Müller machte gar kein großes Aufheben darum. Ich war an einem verregneten Novemberdienstag rübergegangen, um mir ihre Nudelmaschine auszuleihen, und der Duft traf mich, bevor ich überhaupt die Türklinke berührt hatte. Da war etwas Warmes, Würziges, das sich sofort in der Nase festsetzte – wie eine Erinnerung, die man noch gar nicht haben kann. Drinnen stand sie in ihrer Küchenschürze, die schon bessere Tage gesehen hatte, und rollte Teig aus, als wäre es das Normalste der Welt. „Ach, nur ein bisschen Weihnachtsdeko”, sagte sie achselzuckend, während ich wie angewurzelt in der Tür stand. Sie hatte kleine Plätzchenförmchen ausgebreitet – Sterne, Tannenbäume, Herzen – und einen Stapel bunter Bänder daneben. „Die Kinder lieben es, und ehrlich? Gekaufte sind mir zu teuer.” Ich meine, ich hatte schon Lebkuchen gegessen, klar. Aber selbstgemachte Lebkuchen-Anhänger für den Christbaum? Daran hatte ich nie gedacht! Vielleicht kennst du das ja: Man steht im Geschäft vor den hübschen, aber viel zu teuren Deko-Lebkuchen und denkt, das kann doch nicht so schwer sein. Ist es auch nicht, ganz ehrlich. Frau Müller hat mir gezeigt, wie einfach und vor allem wie günstig das geht. Und seitdem backe ich jedes Jahr welche – der Duft allein ist es wert, und die Kinder sind stolz wie Oskar, wenn ihre Kreationen am Baum hängen.
Warum du diese Lebkuchen-Anhänger lieben wirst
- Schnell & einfach: Der Teig ist in 15 Minuten zusammengerührt, und nach dem Backen sind die Anhänger im Handumdrehen verziert. Perfekt für einen gemütlichen Nachmittag mit der Familie.
- Günstige Zutaten: Du hast wahrscheinlich schon alles im Vorratsschrank – Mehl, Honig, Gewürze. Keine teuren Spezialprodukte nötig! Das schont den Geldbeutel, besonders wenn mehrere Kinder mitbacken.
- Perfekt für die Adventszeit: Ob als Baumschmuck, zum Verschenken an Oma und Opa oder als Mitbringsel für die Kita – diese Lebkuchenanhänger sind echte Allrounder.
- Picky-Eater-geprüft: Meine Nichte mag eigentlich nichts Würziges, aber selbst sie hat drei Sterne auf einmal verputzt. Das Geheimnis? Der Honig macht sie angenehm mild.
- Unglaublich lecker: Die Kombination aus Lebkuchenteig und dem Hauch von Zitronenglasur ist einfach himmlisch. Und sie schmecken nicht nur, sie duften auch herrlich!
Was diese Lebkuchenanhänger von anderen Rezepten unterscheidet? Es ist die perfekte Balance zwischen einem festen Teig, der beim Aufhängen nicht zerbricht, und einem saftigen, würzigen Geschmack, der tagelang anhält. Ich habe über die Jahre ein paar Tricks gelernt – wie man den Teig richtig ruhen lässt und warum man die Löcher für die Bänder nicht zu klein machen sollte. Das ist kein weiteres Rezept, das du nach dem ersten Mal vergisst. Es ist das Rezept, das zur Tradition wird. Glaub mir, wenn du einmal den Duft von selbstgebackenen Lebkuchen im Haus hattest, willst du nie wieder gekaufte Deko-Anhänger. Und ehrlich? Es ist dieses Gefühl, wenn die Kinder ihre selbstgemachten Kunstwerke stolz an den Baum hängen – das ist Gold wert.
Welche Zutaten du brauchst
Für diese Lebkuchen-Anhänger verwendest du einfache, preiswerte Zutaten, die garantierten Genuss liefern. Keine ausgefallenen Sachen, versprochen! Hier ist, was in den Einkaufswagen kommt – und ein paar kleine Tipps, die ich von Frau Müller gelernt habe.
Für den Lebkuchenteig
- 250 g Honig (flüssig, am besten ein günstiger Blütenhonig – der Geschmack ist mild und die Kinder mögen ihn lieber als den kräftigen Waldhonig)
- 100 g Zucker (ganz normaler Haushaltszucker, brauner geht auch, aber dann werden die Lebkuchen dunkler)
- 2 Eier (Größe M, Zimmertemperatur – das macht den Teig geschmeidiger)
- 100 g Butter (ich nehme meistens die günstige Eigenmarke, schmeckt man wirklich nicht raus)
- 500 g Mehl (Type 405, das klassische Weizenmehl – für eine glutenfreie Variante kannst du Dinkelmehl 630 nehmen, das funktioniert auch prima)
- 2 TL Lebkuchengewürz (ich mische es oft selbst: Zimt, Nelken, Kardamom, Piment – aber fertige Mischungen von Ostmann oder Fuchs tun es genauso gut)
- 1 TL Backpulver (für eine schöne Lockerheit, aber nicht zu viel – die Anhänger sollen ja fest bleiben)
- 1 Prise Salz (rundet den Geschmack ab, ganz wichtig!)
- 1 EL Kakao (für die schöne, dunkle Farbe – und einen Hauch Schokolade, den keiner so richtig zuordnen kann)
Für die Dekoration

- 1 Eiweiß (zum Bestreichen vor dem Backen – das gibt Glanz und härtet die Oberfläche)
- Puderzucker (ca. 150 g für die Glasur, plus etwas mehr zum Bestäuben)
- Zitronensaft (von einer halben Zitrone, frisch gepresst – der säuerliche Kick zur Süße)
- Bunte Bänder oder Kordeln (zum Aufhängen, am besten aus Baumwolle oder Jute – Plastikband sieht schnell billig aus)
- Optional: Lebensmittelfarbe, Zuckerperlen, essbarer Glitzer (wenn die Kinder es bunt mögen – ich finde die natürliche Variante mit Zitronenglasur aber am schönsten)
Einkaufstipps für den schmalen Geldbeutel
- Honig kaufst du am besten im Discounter – die Qualität ist völlig in Ordnung fürs Backen.
- Lebkuchengewürz kannst du auch günstig in der Eigenmarke bekommen, oder du mischst es aus dem Vorrat.
- Die Bänder besorgst du im Bastelladen oder restliche Geschenkbandreste tun es auch – spar hier, wo du kannst!
Falls du wie ich manchmal spontan backst und etwas fehlt: Statt Honig geht auch Ahornsirup (dann wird der Teig etwas flüssiger, also nimm 50 g mehr Mehl). Und wenn kein Lebkuchengewürz da ist? Zimt pur reicht auch – nicht ganz so weihnachtlich, aber immer noch lecker.
Welche Ausrüstung du benötigst
Du brauchst keine teure Profi-Ausstattung, um diese Lebkuchen-Anhänger zu zaubern. Meistens hast du alles schon in der Küche. Hier ist, was wirklich nützlich ist:
- Rührschüssel (eine große, in der der Teig Platz hat – meine alte Keramikschüssel tut es seit Jahren)
- Handrührgerät oder Küchenmaschine (mit den Knethaken geht der Teig leichter, aber mit der Hand ist es auch machbar – dann wird es ein kleines Workout!)
- Nudelholz (zum Ausrollen des Teigs – eine leere Flasche Wein funktioniert im Notfall auch, hab ich selbst ausprobiert)
- Ausstechförmchen (Sterne, Tannenbäume, Herzen – je nachdem, was du magst. Ich hab meine für 2 Euro im Ramsch gekauft und sie halten ewig)
- Backblech mit Backpapier (das Backpapier kannst du mehrfach verwenden, wenn es nicht zu verschmiert ist – spare hier!)
- Strohhalm oder Holzspieß (zum Einmachen der Löcher für die Bänder – ein Trinkhalm aus Plastik oder Metall ist perfekt, weil er ein schönes rundes Loch macht)
- Backpinsel (zum Bestreichen mit Eiweiß – ein Silikonpinsel ist am besten, aber ein Stück Küchenkrepp geht auch)
- Spritzbeutel oder Gefrierbeutel (für die Glasur – schneide einfach eine kleine Ecke ab, das ist der günstigste Trick überhaupt)
Ein Tipp von mir: Wenn du keine Ausstechförmchen hast, kannst du auch Schablonen aus Pappe ausschneiden und den Teig mit einem Messer darum herum schneiden. Das ist etwas aufwendiger, aber die Kinder lieben es, ihre eigenen Formen zu entwerfen! Und falls du einen Strohhalm suchst – heb einfach einen vom nächsten Kindergeburtstag auf.
Die Zubereitung – Schritt für Schritt
Jetzt geht es ans Eingemachte! Keine Sorge, es ist einfacher, als du denkst. Ich zeige dir jeden Schritt ganz genau, damit nichts schiefgeht. Und wenn doch mal was danebenläuft? Ist auch nicht schlimm – aus Fehlern lernt man, und meine Küche hat schon so manche Kleckerei gesehen.
Schritt 1: Honig, Zucker und Butter schmelzen
Gib den Honig, den Zucker und die Butter in einen kleinen Topf. Erhitze alles bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat und die Butter geschmolzen ist. Die Mischung sollte nicht kochen, nur warm werden – du willst ja keine verbrannten Finger! Nimm den Topf vom Herd und lass die Flüssigkeit auf lauwarme Temperatur abkühlen. Das dauert etwa 5 Minuten, in denen du schon mal die Eier verquirlen kannst.
Schritt 2: Die feuchten Zutaten vermengen
Schlage die Eier in einer großen Rührschüssel schaumig. Gieße dann die lauwarme Honig-Butter-Mischung langsam dazu und rühre alles gut durch. Die Masse riecht jetzt schon himmlisch – mein Küchenduft-Programm läuft auf Hochtouren!
Schritt 3: Die trockenen Zutaten mischen
In einer separaten Schüssel vermischst du das Mehl, das Lebkuchengewürz, das Backpulver, das Salz und den Kakao. Siebe es am besten, damit keine Klümpchen entstehen – meine Oma hat immer gesagt, das ist das Geheimnis für einen glatten Teig. Aber ehrlich? Wenn du es nicht siebst, merkt es hinterher keiner.
Schritt 4: Alles zusammenfügen
Gib die Mehlmischung nach und nach zur feuchten Masse. Rühre zuerst mit dem Handrührgerät auf niedriger Stufe, dann knete den Teig mit den Händen durch. Er sollte geschmeidig sein und nicht mehr kleben – wenn er zu klebrig ist, füg einfach einen Esslöffel Mehl hinzu. Aber Vorsicht: Nicht zu viel, sonst werden die Lebkuchen hart! Forme den Teig zu einer Kugel, wickle sie in Frischhaltefolie und lass sie mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ruhen. Dieser Schritt ist wichtig, denn der Teig wird so fester und lässt sich besser ausrollen. Ich hab ihn einmal weggelassen, und die Anhänger sind beim Backen total auseinandergelaufen – eine Sauerei!
Schritt 5: Den Teig ausrollen und ausstechen
Heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor. Rolle den gekühlten Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 5 mm dick aus. Nicht dünner, sonst brechen die Anhänger beim Aufhängen! Steche nun mit den Förmchen deine gewünschten Formen aus. Drücke die Förmchen fest in den Teig und wackle ein bisschen, damit sich die Ränder lösen. Lege die ausgestochenen Figuren mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Blech.
Schritt 6: Die Löcher einmachen
Bevor die Lebkuchen in den Ofen kommen, machst du die Löcher für die Bänder. Nimm einen Strohhalm oder einen Holzspieß und steche vorsichtig ein Loch in jede Figur. Mach es nicht zu nah am Rand, sonst reißt der Teig beim Backen. Ein Tipp von Frau Müller: Dreh den Strohhalm beim Einstechen ein bisschen, dann bleibt der Teig nicht drin kleben. Die Löcher werden beim Backen etwas kleiner, also mach sie ruhig einen Tick größer, als du denkst.
Schritt 7: Die Lebkuchen bestreichen
Verquirle das Eiweiß leicht und bestreiche die Oberseite jedes Lebkuchens mit einem Backpinsel. Das gibt ihnen diesen schönen, glänzenden Überzug, der so typisch für Lebkuchen ist. Wenn du magst, kannst du jetzt auch schon ein paar Zuckerperlen oder gehackte Mandeln aufdrücken – ich lasse sie aber lieber pur, damit die Glasur später besser haftet.
Schritt 8: Backen
Schiebe das Blech in den vorgeheizten Ofen und backe die Lebkuchen 10-12 Minuten. Sie sollten goldbraun sein, aber noch weich, wenn du sie rausholst – sie härten beim Abkühlen nach. Lass sie unbedingt vollständig auf dem Blech auskühlen, sonst brechen sie auseinander. Das ist der Moment, in dem die Geduld gefragt ist – ich weiß, der Duft macht einen verrückt!
Schritt 9: Die Glasur zubereiten
Während die Lebkuchen abkühlen, rührst du die Glasur an. Vermische den Puderzucker mit dem Zitronensaft, bis eine dickflüssige, aber noch streichfähige Masse entsteht. Sie sollte nicht zu dünn sein, sonst läuft sie von den Lebkuchen runter. Wenn du bunte Farben möchtest, teile die Glasur auf und färbe sie mit ein paar Tropfen Lebensmittelfarbe ein – meine Tochter liebt rosa, mein Sohn blau, also mach ich immer eine bunte Mischung.
Schritt 10: Verzieren und trocknen lassen
Fülle die Glasur in einen Spritzbeutel oder einen Gefrierbeutel mit abgeschnittener Ecke. Verziere die abgekühlten Lebkuchen nach Herzenslust – Wellen, Punkte, Linien, alles erlaubt! Streue noch ein paar Zuckerperlen oder essbaren Glitzer drauf, solange die Glasur noch nass ist. Dann müssen die Kunstwerke trocknen – am besten über Nacht, aber 2-3 Stunden reichen auch. Und dann: die Bänder durch die Löcher fädeln und fertig sind deine selbstgemachten Lebkuchen-Anhänger für den Christbaum!
Tipps und Tricks für perfekte Lebkuchen-Anhänger
Ich hab in den Jahren einiges ausprobiert und auch so manchen Fehler gemacht. Hier sind meine besten Tipps, damit deine Lebkuchen-Anhänger garantiert gelingen:
- Den Teig nicht überkneten: Sobald alles vermischt ist, hör auf zu kneten. Sonst wird der Teig zäh und die Lebkuchen hart wie Stein. Meine erste Charge war eine Katastrophe – ich hab gefühlt 10 Minuten geknetet, und das Ergebnis war ungenießbar.
- Die richtige Dicke: 5 mm sind optimal. Zu dünn und die Anhänger brechen beim Aufhängen, zu dick und sie backen nicht durch. Ein gleichmäßiges Ausrollen ist der Schlüssel – ich benutze zwei gleich dicke Holzleisten als Führung, das ist ein Profi-Trick.
- Das Loch nicht vergessen: Klingt banal, aber ich hab schon Lebkuchen gebacken und erst danach gemerkt, dass ich die Löcher vergessen hab. Dann musste ich mit einem heißen Spieß nachstechen – das geht, ist aber fummelig. Also: Vor dem Backen dran denken!
- Abkühlen lassen: Die Lebkuchen sind direkt aus dem Ofen noch weich und zerbrechlich. Lass sie mindestens 10 Minuten auf dem Blech, bevor du sie anfasst. Ich hab einmal zu früh angefangen und hatte nur noch Krümel in der Hand – ärgerlich!
- Mehrere Bleche gleichzeitig: Wenn du viele Anhänger backen willst, backe sie nacheinander. Der Teig bleibt im Kühlschrank frisch, und du kannst in Ruhe arbeiten. Ich backe immer in zwei Durchgängen, das reicht für den ganzen Baum.
- Die Glasur richtig dosieren: Zu viel Zitronensaft macht die Glasur dünnflüssig, dann läuft sie über den Rand. Fang mit einem Esslöffel an und füg bei Bedarf mehr hinzu. Lieber etwas zu dick als zu dünn.
Ein persönlicher Fail, den ich dir ersparen will: Ich hatte einmal vergessen, das Backpulver in den Teig zu geben. Die Lebkuchen waren flach wie Pfannkuchen und hart wie Ziegelsteine. Die Kinder haben sie trotzdem gegessen, aber schön waren sie nicht. Also: Backpulver nicht vergessen!
Variationen und Anpassungen
Das Tolle an diesem Rezept: Du kannst es nach Herzenslust abwandeln. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe:
- Glutenfrei: Ersetze das Weizenmehl durch eine glutenfreie Mehlmischung. Ich hab die von Schaer getestet, und sie funktioniert super. Der Teig wird etwas bröseliger, also roll ihn vorsichtig aus. Die Anhänger schmecken genauso lecker!
- Vegan: Statt Eiern nimmst du 2 EL Apfelmus oder 1 EL Leinsamen mit 3 EL Wasser vermischt (Leinsamen-Ei). Die Butter ersetzt du durch Margarine oder Kokosöl. Die vegane Variante ist etwas weicher, aber immer noch fest genug für den Baum.
- Zuckerfrei: Für eine zuckerreduzierte Version nimmst du statt Zucker Xylit oder Erythrit. Der Honig bleibt drin, aber du kannst auch Ahornsirup verwenden. Die Konsistenz ändert sich kaum, und die Kinder merken den Unterschied nicht.
- Gewürzvariationen: Statt Lebkuchengewürz kannst du auch Spekulatiusgewürz nehmen (das ist etwas milder) oder eine eigene Mischung aus Zimt, Nelken, Ingwer und Muskat. Ich liebe eine Prise Kardamom – das gibt eine orientalische Note.
- Deko-Alternativen: Statt Zitronenglasur kannst du die Lebkuchen auch mit geschmolzener Schokolade überziehen. Oder du bestreust sie vor dem Backen mit Hagelzucker. Meine Kinder lieben es, wenn sie ihre eigenen Designs machen – manchmal sieht es aus wie ein Kunstwerk, manchmal wie ein Klecksmonster, aber das ist ja der Spaß!
Eine Sache, die ich mal ausprobiert habe: Ich habe den Teig mit Orangenschale verfeinert – das war ein voller Erfolg! Die Kombination aus Orange und Lebkuchengewürz ist einfach himmlisch. Probier es aus, wenn du Lust hast.
Servier- und Aufbewahrungstipps
Deine Lebkuchen-Anhänger sind fertig – und jetzt? Hier sind meine besten Tipps für die Präsentation und Lagerung:
- Servieren: Die Anhänger sind natürlich in erster Linie Deko, aber sie schmecken auch hervorragend! Hänge sie an den Christbaum, und lass die Kinder stolz ihre Werke zeigen. Du kannst sie auch als Geschenk verpacken – ein paar in eine hübsche Tüte, mit einem Band drum, und fertig ist ein persönliches Mitbringsel.
- Aufbewahrung: Lebkuchen halten sich in einer luftdichten Dose an einem kühlen, trockenen Ort bis zu 4 Wochen. Aber ehrlich? In meiner Familie sind sie meistens nach einer Woche weg. Die Glasur bleibt fest, solange die Dose nicht feucht wird. Leg ein Stück Apfelschale dazu, dann bleiben sie saftiger – aber tausche es alle paar Tage aus.
- Einfrieren: Du kannst die unverzierten Lebkuchen auch einfrieren! Wickel sie einzeln in Frischhaltefolie und pack sie in einen Gefrierbeutel. So halten sie bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach bei Raumtemperatur stehen lassen – dann verzieren und aufhängen.
- Haltbarkeit am Baum: Wenn die Anhänger am Baum hängen, sind sie der Raumluft ausgesetzt. Sie werden mit der Zeit etwas härter, aber das macht ihnen nichts. Nach Weihnachten kannst du sie noch essen – wenn sie nicht schon vorher verschwunden sind!
Ein Tipp: Wenn die Lebkuchen nach ein paar Tagen zu hart werden, leg sie für ein paar Stunden in eine Dose mit einem Apfelstück. Das gibt Feuchtigkeit zurück, und sie werden wieder weicher. Funktioniert wie ein Traum!
Nährwertangaben und gesundheitliche Vorteile
Ja, Lebkuchen sind ein Genussmittel, aber sie haben auch ein paar gute Seiten. Hier ein Überblick:
| Nährwert pro Stück (ca. 20 g) | Menge |
|---|---|
| Kalorien | 80 kcal |
| Kohlenhydrate | 15 g |
| davon Zucker | 8 g |
| Fett | 2 g |
| Eiweiß | 1 g |
- Honig: Enthält Antioxidantien und wirkt antibakteriell. Ein kleiner Trost, wenn die Kinder naschen!
- Lebkuchengewürz: Zimt und Nelken sind entzündungshemmend und fördern die Verdauung. Also quasi ein Gesundheitsbonbon.
- Zitronensaft: Liefert Vitamin C – ein bisschen Immunboost für die kalte Jahreszeit.
- Allergene: Enthält Gluten, Eier und Milchprodukte. Für Allergiker gibt es die veganen und glutenfreien Varianten oben.
Ich sehe das so: Lebkuchen sind ein Stück Weihnachtstradition, und ein paar davon am Baum schaden nicht. Solange die Kinder sich nicht nur davon ernähren, ist alles gut. Und der Duft allein ist schon Balsam für die Seele!
Fazit
Selbstgemachte Lebkuchen-Anhänger für den Christbaum sind mehr als nur Deko – sie sind ein Stück gelebte Kreativität, ein Duft, der die ganze Wohnung erfüllt, und eine Erinnerung, die jedes Jahr neu entsteht. Dieses Rezept ist günstig, einfach und macht so viel Freude, dass es sich lohnt, die Zeit zu investieren. Ich liebe es, wie die Kinder mit leuchtenden Augen ihre Sterne und Tannenbäume verzieren, und wie stolz sie sind, wenn sie am Baum hängen. Probier es aus! Nimm dir einen Nachmittag Zeit, lass die Kinder mitmachen und genieße die Vorfreude auf Weihnachten. Du wirst sehen: Es ist der schönste Baumschmuck, den du je hattest.
Hast du schon mal Lebkuchen-Anhänger selbst gemacht? Oder hast du eine besondere Variante ausprobiert? Ich bin gespannt auf deine Erfahrungen! Schreib mir einen Kommentar unten oder teile deine Kreationen auf Pinterest – und vergiss nicht, dieses Rezept zu pinnen, damit du es nächstes Jahr wiederfindest. Frohe Weihnachten und viel Spaß beim Backen!
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich den Teig auch am Vortag zubereiten?
Ja, absolut! Wickle den Teig in Frischhaltefolie und lass ihn über Nacht im Kühlschrank. Das macht ihn sogar noch fester und leichter zu verarbeiten. Nimm ihn etwa 10 Minuten vor dem Ausrollen aus dem Kühlschrank, damit er etwas weicher wird.
Warum werden meine Lebkuchen nach dem Backen hart?
Das ist normal! Lebkuchen härten beim Abkühlen nach, das liegt an der geringen Feuchtigkeit im Teig. Wenn sie zu hart werden, leg sie mit einem Apfelstück in eine Dose – das gibt Feuchtigkeit zurück. Oder backe sie einen Tick kürzer, dann bleiben sie weicher.
Kann ich die Lebkuchen auch ohne Eiweiß bestreichen?
Klar! Statt Eiweiß kannst du auch Milch oder pflanzliche Milchalternativen nehmen. Der Glanz wird dann etwas matter, aber die Lebkuchen schmecken genauso gut. Für Veganer ist das die perfekte Lösung.
Wie verhindere ich, dass die Löcher beim Backen zugehen?
Mach die Löcher etwas größer, als du denkst – sie schrumpfen beim Backen. Ein Strohhalm ist ideal, weil er ein schönes rundes Loch macht. Wenn du Angst hast, dass sie zugehen, stich nach dem Backen nochmal vorsichtig mit einem Spieß nach, solange die Lebkuchen noch warm sind.
Kann ich die Lebkuchen auch als Geschenk verwenden?
Ja, das ist eine tolle Idee! Verpacke sie in einer hübschen Tüte oder Dose, leg ein Band drum und fertig ist ein persönliches Weihnachtsgeschenk. Sie sind viel günstiger als gekaufte Deko und kommen von Herzen – das schätzt jeder!
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Die besten selbstgemachten Lebkuchen-Anhänger für den Christbaum – kinderleicht und günstig
Diese selbstgemachten Lebkuchen-Anhänger sind schnell und einfach zubereitet, günstig und perfekt für die Adventszeit. Sie schmecken nicht nur himmlisch, sondern duften auch herrlich und sind ein toller Baumschmuck oder ein persönliches Geschenk.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 12 Minuten
- Total Time: 1 Stunde 57 Minuten (inkl. Ruhezeit und Trockenzeit)
- Yield: 24 Portionen 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 250 g Honig (flüssig, z.B. Blütenhonig)
- 100 g Zucker
- 2 Eier (Größe M, Zimmertemperatur)
- 100 g Butter
- 500 g Mehl (Type 405)
- 2 TL Lebkuchengewürz
- 1 TL Backpulver
- 1 Prise Salz
- 1 EL Kakao
- 1 Eiweiß (zum Bestreichen)
- 150 g Puderzucker (für die Glasur)
- Saft einer halben Zitrone (frisch gepresst)
- Bunte Bänder oder Kordeln (zum Aufhängen)
- Optional: Lebensmittelfarbe, Zuckerperlen, essbarer Glitzer
Instructions
- Honig, Zucker und Butter in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze unter Rühren schmelzen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Nicht kochen lassen. Vom Herd nehmen und auf lauwarme Temperatur abkühlen lassen (ca. 5 Minuten).
- Eier in einer großen Rührschüssel schaumig schlagen. Die lauwarme Honig-Butter-Mischung langsam dazugießen und gut verrühren.
- In einer separaten Schüssel Mehl, Lebkuchengewürz, Backpulver, Salz und Kakao vermischen. Nach Belieben sieben.
- Die Mehlmischung nach und nach zur feuchten Masse geben. Zuerst mit dem Handrührgerät auf niedriger Stufe verrühren, dann mit den Händen zu einem geschmeidigen Teig kneten. Der Teig sollte nicht mehr kleben; bei Bedarf 1 EL Mehl hinzufügen. Zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
- Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den gekühlten Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 5 mm dick ausrollen. Mit Ausstechförmchen (Sterne, Tannenbäume, Herzen) Figuren ausstechen und mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.
- Mit einem Strohhalm oder Holzspieß vorsichtig ein Loch in jede Figur stechen (nicht zu nah am Rand). Den Strohhalm dabei leicht drehen, damit der Teig nicht kleben bleibt.
- Das Eiweiß leicht verquirlen und die Oberseite jedes Lebkuchens damit bestreichen.
- Die Lebkuchen im vorgeheizten Ofen 10-12 Minuten backen, bis sie goldbraun sind. Sie sollten noch weich sein; sie härten beim Abkühlen nach. Vollständig auf dem Blech auskühlen lassen.
- Für die Glasur Puderzucker mit Zitronensaft vermischen, bis eine dickflüssige, streichfähige Masse entsteht. Bei Bedarf Lebensmittelfarbe hinzufügen.
- Die Glasur in einen Spritzbeutel oder Gefrierbeutel mit abgeschnittener Ecke füllen und die abgekühlten Lebkuchen nach Belieben verzieren. Zuckerperlen oder essbaren Glitzer auf die noch nasse Glasur streuen. Die Lebkuchen trocknen lassen (am besten über Nacht, mindestens 2-3 Stunden). Dann die Bänder durch die Löcher fädeln.
Notes
Den Teig nicht überkneten, sonst werden die Lebkuchen hart. Die Löcher vor dem Backen etwas größer machen, da sie beim Backen schrumpfen. Die Lebkuchen nach dem Backen vollständig auskühlen lassen, bevor sie verziert werden. Für eine glutenfreie Variante Dinkelmehl 630 verwenden. Für eine vegane Variante Eier durch Apfelmus oder Leinsamen-Ei ersetzen und Butter durch Margarine oder Kokosöl.
Nutrition
- Serving Size: 1 Lebkuchen-Anhänger
- Calories: 80
- Sugar: 8
- Sodium: 20
- Fat: 2
- Saturated Fat: 1
- Carbohydrates: 15
- Protein: 1
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