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Emery Barton

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Knusprige Nuss-Busserl aus Eiweiß: Beste Resteverwertung für die ganze Familie

Ready In 30 Minuten
Servings 30 Stück
Difficulty Easy

Meine Nachbarin Frau Berger sah mich eines Dienstagnachmittags dabei, wie ich ein ganzes Tablett mit gebrannten Mandeln aus dem Ofen holte. Sie sagte nichts, lehnte sich nur an den Türrahmen ihrer Küche und beobachtete mich durch das Fenster. Eine Weile später stand sie mit einer kleinen Dose in der Hand vor meiner Tür. „Die sind aus dem Eiweiß, das du bestimmt wegschmeißt”, sagte sie und drückte mir die Dose in die Hand. „Meine Enkel lieben sie.”

Ich muss zugeben, ich war skeptisch. Ich meine, wer macht schon Plätzchen aus übrig gebliebenem Eiweiß? Aber dann habe ich eines probiert – und war sofort hin und weg. Diese kleinen Nuss-Busserl sind außen knusprig, innen zart und haben diesen wunderbar nussigen Geschmack, der einfach süchtig macht. Seitdem backe ich sie jedes Mal, wenn ich wieder Eiweiß übrig habe – und das passiert öfter, als ich zugeben möchte. Vielleicht kennen Sie das ja auch: Sie machen eine Sauce Hollandaise, backen einen Kuchen oder bereiten eine cremige Füllung zu – und plötzlich stehen Sie da mit einer Schüssel voller Eiweiß und fragen sich, was Sie damit anfangen sollen. Genau dafür sind diese Busserl die perfekte Lösung.

Was mich an diesem Rezept am meisten überrascht hat, ist, wie einfach es geht. Kein stundenlanges Kneten, kein kompliziertes Formen – die Zutaten werden einfach verrührt, und dann formt man kleine Häufchen aufs Backblech. Ehrlich, ich habe beim ersten Mal den Zucker fast vergessen und musste ihn kurzerhand unterheben. Es hat trotzdem geklappt! Und genau deshalb liebe ich dieses Rezept: Es ist unkompliziert, gelingt immer und verwandelt vermeintliche Reste in etwas ganz Besonderes.

Warum Sie diese Nuss-Busserl lieben werden

Diese kleinen Köstlichkeiten sind weit mehr als nur ein weiteres Plätzchenrezept. Sie sind eine echte Haushaltshilfe, ein Trick für clevere Köpfe – und vor allem ein Genuss für die ganze Familie.

  • Perfekte Resteverwertung: Übrig gebliebenes Eiweiß von einer Sauce, einem Kuchen oder einer Cremespeise bekommt hier eine zweite Chance. Kein Wegschmeißen mehr, kein schlechtes Gewissen.
  • Günstige Zutaten: Nüsse, Zucker und Eiweiß – das war es schon fast. Sie brauchen keine teuren Spezialzutaten. Gerade für Familien mit kleinem Budget ist das ein echter Segen.
  • Schnell gemacht: In weniger als 30 Minuten sind die Busserl fertig. Perfekt, wenn die Kinder plötzlich Besuch anmelden oder Sie eine spontane Nascherei brauchen.
  • Kinderleichter Teig: Kein kompliziertes Backen. Der Teig ist in wenigen Minuten zusammengerührt – ideal zum Mitbacken mit den Kleinen.
  • Lange haltbar: In einer gut verschlossenen Dose bleiben die Busserl wochenlang knusprig. Ideal zum Vorbereiten für Geburtstage, Feiertage oder einfach für den täglichen Heißhunger.

Was dieses Rezept von anderen unterscheidet, ist die perfekte Balance zwischen Knusprigkeit und Zartheit. Die Busserl sind außen schön braun und knusprig, aber innen bleiben sie weich und fast schon klebrig. Das liegt an der besonderen Technik: Der Eischnee wird nicht steif geschlagen, sondern nur leicht aufgeschäumt. So entsteht diese unwiderstehliche Textur, die sowohl Kinder als auch Erwachsene lieben.

Und mal ehrlich: Gibt es etwas Schöneres, als aus scheinbaren Resten etwas so Köstliches zu zaubern? Diese Busserl sind nicht nur ein Rezept – sie sind ein kleiner Triumph in der Küche. Und sie schmecken einfach nach mehr.

Zutaten – Was Sie für die knusprigen Nuss-Busserl brauchen

Die Zutatenliste ist kurz und überschaubar. Genau das macht dieses Rezept so sympathisch. Sie haben wahrscheinlich schon alles im Haus, außer vielleicht die Nüsse.

Für die Busserl (ca. 30 Stück)

  • 2 Eiweiß (von Eiern der Größe M oder L, Zimmertemperatur – das ist wichtig für die richtige Konsistenz)
  • 150 g Zucker (normaler Haushaltszucker oder feiner Backzucker; ich verwende am liebsten feinen Zucker, da er sich besser auflöst)
  • 200 g gemahlene Nüsse (Haselnüsse, Mandeln oder Walnüsse – je nachdem, was Sie da haben oder was gerade im Angebot ist. Ich nehme meist eine Mischung aus Haselnüssen und Mandeln, das schmeckt am aromatischsten)
  • 1 Prise Salz (rundet den Geschmack ab und hebt die Nussnote hervor)
  • 1 TL Zimt (optional, aber ich finde, er gibt den Busserln eine wunderbar weihnachtliche Note. Auch Vanillezucker oder etwas abgeriebene Orangenschale passen hervorragend)

Meine Tipps zu den Zutaten

Knusprige Nuss-Busserl aus Eiweiß preparation steps

Die Qualität der Nüsse macht einen großen Unterschied. Ich kaufe meine Nüsse am liebsten im Ganzen und mahle sie kurz vor der Verwendung selbst. So entfalten sie ihr volles Aroma. Wenn Sie gemahlene Nüsse kaufen, achten Sie darauf, dass sie nicht zu alt sind – ranzige Nüsse verderben den ganzen Genuss. Eine gute Marke ist zum Beispiel Seeberger, aber auch die Eigenmarken der Discounter liefern oft gute Qualität.

Für eine besonders feine Konsistenz können Sie die gemahlenen Nüsse noch einmal kurz im Mixer oder einer Küchenmaschine zerkleinern. Aber Vorsicht: Nicht zu fein mahlen, sonst wird die Masse zu ölig und die Busserl verlieren ihre Knusprigkeit.

Wenn Sie keine Nüsse mögen oder eine Allergie im Haus haben, können Sie die Nüsse durch gemahlene Haferflocken oder Kokosraspeln ersetzen. Das ergibt dann Kokos-Busserl – ebenfalls sehr lecker!

Und noch ein Tipp: Verwenden Sie am besten frische Eier. Das Eiweiß von älteren Eiern lässt sich zwar auch gut verarbeiten, aber frisches Eiweiß schäumt etwas besser auf. Wenn Sie das Eiweiß übrig haben, können Sie es übrigens problemlos einfrieren und später für dieses Rezept verwenden. Einfach in einem Gefrierbeutel portionsweise einfrieren und bei Bedarf langsam im Kühlschrank auftauen lassen.

Benötigtes Küchenzubehör

Für dieses Rezept brauchen Sie keine ausgefallenen Küchengeräte. Die meisten Dinge haben Sie bestimmt schon zu Hause.

  • Rührschüssel: Eine mittelgroße Schüssel aus Glas, Keramik oder Edelstahl. Vermeiden Sie Plastikschüsseln, da sie oft Fettreste enthalten, die den Eischnee beeinträchtigen können.
  • Handrührgerät oder Schneebesen: Ein Handrührgerät ist ideal, aber mit einem kräftigen Schneebesen und etwas Muskelkraft geht es auch. Ich persönlich greife lieber zum Rührgerät – das spart Zeit und Nerven.
  • Backblech: Ein normales Backblech oder ein Backblech mit einer Antihaftbeschichtung. Legen Sie es mit Backpapier aus, dann lösen sich die Busserl später leichter.
  • Teelöffel oder kleiner Eisportionierer: Zum Formen der Busserl. Ein kleiner Eisportionierer sorgt für gleichmäßige Größen, aber ein normaler Teelöffel tut es auch.
  • Küchenwaage: Für genaue Mengenangaben. Gerade bei den Nüssen ist es wichtig, nicht zu viel oder zu wenig zu nehmen.

Falls Sie keine Küchenwaage haben: Ein gehäufter Esslöffel gemahlene Nüsse entspricht etwa 10-15 g. Aber ehrlich gesagt, eine kleine Küchenwaage kostet nicht viel und lohnt sich fürs Backen auf jeden Fall.

Zubereitung – Schritt für Schritt zu perfekten Nuss-Busserln

Jetzt geht es ans Eingemachte! Keine Sorge, die Zubereitung ist wirklich einfach. Ich zeige Ihnen jeden Schritt ganz genau, damit auch Anfänger erfolgreich sind.

Schritt 1: Ofen vorheizen und Backblech vorbereiten

Heizen Sie den Backofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze vor (Umluft: 140 °C). Legen Sie ein Backblech mit Backpapier aus. Das Vorheizen ist wichtig, damit die Busserl von Anfang an die richtige Hitze bekommen und gleichmäßig backen.

Schritt 2: Eiweiß leicht aufschäumen

Geben Sie das Eiweiß in eine saubere, fettfreie Rührschüssel. Schlagen Sie es mit dem Handrührgerät auf niedriger Stufe etwa 1 Minute lang, bis es schaumig ist und kleine Bläschen wirft. Wichtig: Das Eiweiß darf nicht steif werden! Es sollte nur leicht schaumig sein, fast wie ein Badewannenschaum. Wenn Sie den Schneebesen anheben, sollte der Schaum noch flüssig vom Löffel tropfen.

Mein Tipp aus der Praxis: Ich habe einmal zu lange gerührt und das Eiweiß fast steif geschlagen. Die Busserl wurden dann zwar trotzdem lecker, aber sie waren etwas trockener und weniger zart. Also: Lieber etwas weniger rühren als zu viel.

Schritt 3: Zucker und Salz einrieseln lassen

Während Sie das Eiweiß weiter auf niedriger Stufe schlagen, lassen Sie den Zucker und die Prise Salz langsam einrieseln. Schlagen Sie alles noch etwa 30 Sekunden, bis sich der Zucker größtenteils aufgelöst hat. Die Masse sollte jetzt glänzend und etwas dickflüssiger sein, aber immer noch flüssig genug, um vom Löffel zu tropfen.

Schritt 4: Nüsse und Zimt unterheben

Geben Sie die gemahlenen Nüsse und den Zimt (oder andere Gewürze) zur Eiweiß-Zucker-Mischung. Heben Sie alles mit einem Teigschaber oder einem Löffel vorsichtig unter, bis eine gleichmäßige, klebrige Masse entsteht. Nicht zu lange rühren – nur so lange, bis alles vermischt ist. Die Masse wird relativ fest und lässt sich gut formen.

Schritt 5: Busserl formen

Nehmen Sie mit einem Teelöffel oder einem kleinen Eisportionierer jeweils eine walnussgroße Portion der Masse ab. Formen Sie mit den Händen kleine Kugeln – aber keine Sorge, die müssen nicht perfekt rund sein. Ein bisschen rustikal sieht sogar schöner aus. Setzen Sie die Kugeln mit etwas Abstand (ca. 2-3 cm) auf das vorbereitete Backblech. Drücken Sie sie leicht flach, sodass sie eine kleine Scheibenform bekommen. Das sorgt dafür, dass sie gleichmäßiger backen und schön knusprig werden.

Ein Tipp für saubere Hände: Befeuchten Sie Ihre Finger leicht mit Wasser, dann klebt die Masse nicht so sehr an den Händen. Das ist besonders praktisch, wenn die Kinder mithelfen – dann wird es gleich viel weniger klebrig.

Schritt 6: Backen

Schieben Sie das Backblech in den vorgeheizten Ofen (Mitte). Backen Sie die Busserl für 12-15 Minuten. Die genaue Zeit hängt von Ihrem Ofen ab. Die Busserl sind fertig, wenn sie goldbraun sind und eine leicht glänzende Oberfläche haben. Sie fühlen sich noch weich an, werden aber beim Abkühlen fest und knusprig.

Achtung: Die Busserl verbrennen schnell! Ich empfehle Ihnen, nach 10 Minuten einen ersten Blick in den Ofen zu werfen. Wenn die Ränder zu dunkel werden, nehmen Sie sie sofort heraus. Jeder Ofen backt anders – bei meinem alten Ofen waren sie nach 12 Minuten perfekt, bei meinem neuen schon nach 10.

Schritt 7: Abkühlen lassen

Lassen Sie die Busserl für etwa 5 Minuten auf dem Blech abkühlen. Dann lösen Sie sie vorsichtig mit einem Pfannenwender vom Backpapier und lassen Sie sie auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen. Erst wenn sie komplett kalt sind, werden sie richtig knusprig. Also: Geduld, auch wenn es schwerfällt!

Und jetzt kommt der beste Teil: das Probieren! Ich verspreche Ihnen, Sie werden nicht bei einem einzigen Busserl bleiben können.

Backtipps & Techniken für perfekte Ergebnisse

Im Laufe der Jahre habe ich so manches Lehrgeld bezahlt. Damit Ihnen das nicht passiert, habe ich hier meine besten Tipps für Sie zusammengestellt.

Der häufigste Fehler: Zu viel gerührt

Das Eiweiß nur leicht aufschäumen, nicht steif schlagen. Das ist der wichtigste Tipp überhaupt. Wenn das Eiweiß zu fest ist, werden die Busserl trocken und bröselig. Ich habe es selbst erlebt: Einmal war ich unaufmerksam und habe das Eiweiß fast steif geschlagen. Die Busserl waren zwar noch essbar, aber sie hatten nicht diese wunderbar zarte, fast klebrige Mitte, die sie so besonders macht.

Die richtige Nuss-Mischung

Experimentieren Sie mit verschiedenen Nüssen! Haselnüsse geben ein kräftiges, erdiges Aroma, Mandeln sind milder und Walnüsse haben eine leicht bittere Note. Meine persönliche Lieblingskombination: 100 g gemahlene Haselnüsse und 100 g gemahlene Mandeln. Das ergibt ein ausgewogenes, rundes Nussaroma.

Timing ist alles

Bereiten Sie alles vor, bevor Sie mit dem Backen beginnen. Heizen Sie den Ofen vor, legen Sie das Backblech aus und wiegen Sie die Zutaten ab. So können Sie sich ganz auf das Formen der Busserl konzentrieren, ohne hektisch zu werden.

Multitasking-Tipp

Während die erste Ladung Busserl im Ofen backt, formen Sie schon die zweite Ladung. So sparen Sie Zeit und können die Busserl in einem Durchgang backen. Achten Sie nur darauf, dass der Teig nicht zu lange steht – er wird sonst etwas trockener.

Die richtige Konsistenz prüfen

Der Teig sollte sich gut formen lassen, ohne zu kleben. Wenn er zu klebrig ist, geben Sie noch einen Esslöffel gemahlene Nüsse dazu. Ist er zu trocken, geben Sie einen Teelöffel Wasser oder Milch hinzu. Aber ehrlich gesagt: Die perfekte Konsistenz stellt sich fast immer von selbst ein, wenn Sie sich an die Mengenangaben halten.

Variationen & Anpassungen für jeden Geschmack

Dieses Grundrezept lässt sich wunderbar variieren. Hier sind meine liebsten Abwandlungen:

Schokoladen-Nuss-Busserl

Fügen Sie 2 EL Kakaopulver zur Nussmischung hinzu. Das ergibt herrlich schokoladige Busserl, die bei Kindern besonders gut ankommen. Ich habe sie letztens für den Geburtstag meines Neffen gebacken – sie waren im Nu verschwunden!

Kokos-Busserl (vegane Option)

Ersetzen Sie die gemahlenen Nüsse durch 200 g Kokosraspeln. Das Eiweiß können Sie durch Aquafaba (Kichererbsenwasser) ersetzen – einfach 2 EL Aquafaba mit 1 TL Apfelessig verrühren und wie Eiweiß verwenden. Die Busserl werden dann vegan und haben einen herrlichen Kokosgeschmack.

Zitronen-Nuss-Busserl

Geben Sie den Abrieb einer unbehandelten Zitrone und 1 EL Zitronensaft zur Masse. Das gibt eine frische, sommerliche Note, die perfekt zu den Nüssen passt. Ideal für laue Sommerabende auf der Terrasse.

Gewürz-Busserl

Statt Zimt können Sie auch Lebkuchengewürz, Spekulatiusgewürz oder eine Prise Kardamom verwenden. Das macht die Busserl besonders weihnachtlich. Ich backe sie oft in der Adventszeit – sie sind eine tolle Alternative zu den klassischen Weihnachtsplätzchen.

Protein-Busserl (für Sportler)

Ersetzen Sie 50 g der gemahlenen Nüsse durch 50 g Proteinpulver (Vanille- oder Schokoladengeschmack). Das ergibt proteinreiche Busserl, die sich perfekt als Snack nach dem Sport eignen. Meine Freundin aus dem Fitnessstudio schwört darauf!

Servier- und Aufbewahrungstipps

Die Busserl schmecken am besten, wenn sie vollständig ausgekühlt sind. Servieren Sie sie auf einer hübschen Platte oder in einer Keksdose – sie sind ein echter Hingucker auf jedem Kaffeetisch.

Serviervorschläge

Die Nuss-Busserl passen hervorragend zu einer Tasse Kaffee, Tee oder einem Glas Milch. Für Kinder sind sie ein toller Snack für die Brotdose oder für unterwegs. Ich packe sie oft meinem Sohn in die Schule – sie sind nicht zu süß und machen lange satt.

Sie können die Busserl auch als Dessert servieren: Einfach mit etwas Puderzucker bestäuben und mit einer Kugel Vanilleeis oder einem Klecks Schlagsahne anrichten. Das ist ein einfaches, aber beeindruckendes Dessert für Gäste.

Aufbewahrung

Die Busserl bleiben in einer gut verschlossenen Dose an einem kühlen, trockenen Ort bis zu 4 Wochen knusprig. Achten Sie darauf, dass die Dose nicht in der Nähe von Feuchtigkeit steht – sonst werden die Busserl weich. Im Kühlschrank halten sie sich sogar noch länger, aber sie verlieren etwas an Knusprigkeit.

Zum Einfrieren legen Sie die Busserl am besten in einen Gefrierbeutel oder eine Gefrierdose. Sie halten sich im Tiefkühler bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach bei Zimmertemperatur etwa 30 Minuten stehen lassen. Sie schmecken dann fast wie frisch gebacken.

Reheating-Tipp

Wenn die Busserl nach einiger Zeit etwas weich geworden sind, können Sie sie für 3-4 Minuten bei 150 °C im Ofen aufbacken. Das macht sie wieder herrlich knusprig. Aber Vorsicht: Nicht zu lange backen, sonst werden sie zu dunkel.

Übrigens: Die Busserl schmecken am zweiten Tag sogar noch besser! Die Aromen haben dann Zeit, sich richtig zu entfalten. Also nicht wundern, wenn sie am nächsten Morgen noch köstlicher schmecken.

Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile

Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Busserl (bei 30 Stück):

Nährwert Pro Stück
Kalorien ca. 55 kcal
Fett ca. 3,5 g
Kohlenhydrate ca. 5 g
Eiweiß ca. 1,5 g

Die genauen Werte hängen natürlich von der Art der Nüsse und der Zuckermenge ab. Aber insgesamt sind die Busserl eine vergleichsweise leichte Nascherei – perfekt für den kleinen Hunger zwischendurch.

Nüsse sind echte Powerpakete: Sie enthalten gesunde ungesättigte Fettsäuren, die gut für Herz und Kreislauf sind. Außerdem liefern sie wertvolles Eiweiß, Ballaststoffe und wichtige Mineralstoffe wie Magnesium und Zink. Gerade für Kinder sind Nüsse eine tolle Energiequelle – aber Achtung bei Kleinkindern: Nüsse können Verschluckungsgefahr darstellen. Für kleine Kinder die Busserl am besten zerkleinern oder auf Nussmus zurückgreifen.

Das Rezept ist von Natur aus glutenfrei, wenn Sie darauf achten, dass die Nüsse nicht mit glutenhaltigen Produkten in Berührung gekommen sind. Auch laktosefrei sind die Busserl – ideale Nascherei für Menschen mit Unverträglichkeiten.

Aus meiner Sicht sind diese Busserl eine wunderbare Möglichkeit, um Kindern den Wert von Resteverwertung näher zu bringen. Statt etwas wegzuwerfen, zaubern wir etwas Leckeres daraus. Das ist nicht nur nachhaltig, sondern auch pädagogisch wertvoll – und es schmeckt einfach fantastisch!

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Kann ich auch andere Nüsse verwenden?

Ja, absolut! Haselnüsse, Mandeln, Walnüsse, Pekannüsse oder sogar eine Mischung – alles ist erlaubt. Achten Sie nur darauf, dass die Nüsse gemahlen sind. Ganze Nüsse würden die Konsistenz stören.

Meine Busserl sind zu weich geworden. Was habe ich falsch gemacht?

Das kann zwei Ursachen haben: Entweder war das Eiweiß zu fest geschlagen (dann werden sie trocken statt knusprig) oder sie waren nicht lange genug im Ofen. Backen Sie sie beim nächsten Mal etwas länger oder bei einer etwas höheren Temperatur.

Kann ich den Zucker reduzieren?

Ja, Sie können den Zucker auf 100 g reduzieren. Dann werden die Busserl weniger süß, aber immer noch lecker. Für eine zuckerfreie Variante können Sie Erythrit oder Xylit verwenden – aber bedenken Sie, dass der Zucker auch für die Konsistenz wichtig ist.

Wie lange halten sich die Busserl?

In einer gut verschlossenen Dose an einem kühlen, trockenen Ort bis zu 4 Wochen. Im Kühlschrank sogar bis zu 6 Wochen. Eingefroren halten sie sich bis zu 3 Monate.

Kann ich die Busserl auch ohne Ei zubereiten?

Ja, für eine vegane Version ersetzen Sie das Eiweiß durch Aquafaba (Kichererbsenwasser). 2 EL Aquafaba mit 1 TL Apfelessig verrühren und wie Eiweiß verwenden. Die Konsistenz wird etwas anders, aber sie schmecken trotzdem hervorragend.

Fazit

Diese knusprigen Nuss-Busserl sind mehr als nur ein Rezept – sie sind eine kleine Revolution in der Küche. Sie zeigen, dass man aus vermeintlichen Resten etwas ganz Besonderes zaubern kann. Und das Beste: Sie schmecken der ganzen Familie, sind schnell gemacht und kosten fast nichts.

Ich liebe es, wie dieses Rezept meine Sicht auf das Backen verändert hat. Früher habe ich Eiweiß oft weggeworfen, wenn ich nur das Eigelb brauchte. Heute freue ich mich jedes Mal, wenn ich wieder Eiweiß übrig habe – denn ich weiß, dass bald ein Blech voller duftender Nuss-Busserl im Ofen wartet.

Probieren Sie es aus! Experimentieren Sie mit verschiedenen Nüssen und Gewürzen, und machen Sie das Rezept zu Ihrem eigenen. Vielleicht entdecken Sie ja Ihre ganz persönliche Lieblingsvariante. Und wenn Sie eine besonders gelungene Abwandlung finden, freue ich mich über einen Kommentar – teilen Sie Ihre Kreation mit mir und der Community!

Also, ran an die Schüsseln und los geht’s. Ich wünsche Ihnen ganz viel Freude beim Backen und natürlich einen guten Appetit!

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Knusprige Nuss-Busserl aus Eiweiß recipe

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Knusprige Nuss-Busserl aus Eiweiß: Beste Resteverwertung für die ganze Familie

Diese knusprigen Nuss-Busserl sind die perfekte Resteverwertung für übrig gebliebenes Eiweiß. Sie sind außen knusprig, innen zart und im Handumdrehen zubereitet – ein Genuss für die ganze Familie.

  • Author: Marlene
  • Prep Time: 10 Minuten
  • Cook Time: 12-15 Minuten
  • Total Time: 25 Minuten
  • Yield: 30 Stück 1x
  • Category: Kekse / Plätzchen
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 2 Eiweiß (von Eiern der Größe M oder L, Zimmertemperatur)
  • 150 g Zucker (ca. 3/4 Tasse)
  • 200 g gemahlene Nüsse (Haselnüsse, Mandeln oder Walnüsse; ca. 2 Tassen)
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Zimt (optional)

Instructions

  1. Ofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze (Umluft: 140 °C) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  2. Eiweiß in eine saubere, fettfreie Rührschüssel geben. Mit dem Handrührgerät auf niedriger Stufe etwa 1 Minute lang schaumig schlagen, bis kleine Bläschen entstehen. Das Eiweiß darf nicht steif werden.
  3. Zucker und Salz langsam einrieseln lassen, während das Eiweiß weiter auf niedriger Stufe geschlagen wird. Noch etwa 30 Sekunden schlagen, bis sich der Zucker größtenteils aufgelöst hat. Die Masse sollte glänzend und etwas dickflüssiger sein.
  4. Gemahlene Nüsse und Zimt (oder andere Gewürze) zur Eiweiß-Zucker-Mischung geben. Mit einem Teigschaber oder Löffel vorsichtig unterheben, bis eine gleichmäßige, klebrige Masse entsteht.
  5. Mit einem Teelöffel oder kleinen Eisportionierer walnussgroße Portionen der Masse abnehmen. Mit den Händen kleine Kugeln formen und mit etwas Abstand (ca. 2-3 cm) auf das Backblech setzen. Leicht flach drücken.
  6. Das Backblech in den vorgeheizten Ofen (Mitte) schieben. Die Busserl 12-15 Minuten backen, bis sie goldbraun sind und eine leicht glänzende Oberfläche haben. Nach 10 Minuten einen Blick in den Ofen werfen, da sie schnell verbrennen können.
  7. Die Busserl etwa 5 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen. Dann vorsichtig mit einem Pfannenwender vom Backpapier lösen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.

Notes

Das Eiweiß nur leicht aufschäumen, nicht steif schlagen – das ist der wichtigste Tipp. Die Busserl sind fertig, wenn sie goldbraun sind und eine leicht glänzende Oberfläche haben. Sie fühlen sich noch weich an, werden aber beim Abkühlen fest und knusprig. In einer gut verschlossenen Dose an einem kühlen, trockenen Ort bis zu 4 Wochen haltbar.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Busserl
  • Calories: 55
  • Sugar: 45
  • Sodium: 10
  • Fat: 35
  • Saturated Fat: 3
  • Carbohydrates: 5
  • Fiber: 5
  • Protein: 15

Keywords: Nuss-Busserl, Eiweiß, Resteverwertung, Plätzchen, Kekse, einfach, schnell, glutenfrei

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