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Emery Barton

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Beste glutenfreie Haselnussmakronen mit Schokotunke

Ready In 45 Minuten
Servings 25-30 Stück
Difficulty Mittel

Uschi hat wirklich keine große Sache daraus gemacht. Ich war an einem Dienstagmorgen kurz bei ihr vorbeigeschneit, um mir eine Gartenschere auszuleihen – mein Rosmarinstrauch war außer Kontrolle geraten – und der Duft von gerösteten Haselnüssen und zartschmelzender Schokolade hat mich erwischt, bevor ich überhaupt die Küchenschwelle überquert hatte. Sie stand da, in ihrer abgewetzten Strickjacke, und tunkte diese kleinen, goldbraunen Makronen ganz lässig in einen Topf mit geschmolzener Kuvertüre. “Ach, die,” sagte sie nur, als ich völlig sprachlos auf das Blech starrte. “Die sind nur schnell gemacht, weil die Enkel heute Nachmittag kommen.” Nur schnell gemacht. Ich meine, vielleicht hast du auch schon mal diesen Moment erlebt, in dem jemand etwas völlig Alltägliches tut und du plötzlich das Gefühl hast, einem kleinen Wunder beizuwohnen. Die Makronen hatten diese perfekte Spannung – außen ganz leicht knusprig, innen weich und fast schon buttrig, und dieser Schokomantel, der noch leicht warm war… ehrlich, ich hätte mich da durch das ganze Blech futtern können. Uschi hat mir das Rezept auf einen schmuddeligen Notizzettel gekritzelt, während ich die Gartenschere in der Hand hielt. “Die sind auch glutenfrei,” sagte sie noch beiläufig, “meine Tochter verträgt das Zeug nicht.” Und genau das ist der Grund, warum ich diese glutenfreien Haselnussmakronen mit Schokotunke seitdem immer wieder backe – sie sind so unaufgeregt gut, dass sie keinerlei Rechtfertigung brauchen. Sie sind einfach genau das, was man sich von einem Plätzchen wünscht, das man mit der ganzen Familie teilt.

Warum du diese glutenfreien Haselnussmakronen lieben wirst

Diese kleinen Köstlichkeiten sind der Beweis, dass glutenfreies Backen überhaupt nicht kompliziert sein muss. Ich habe dieses Rezept inzwischen bestimmt ein Dutzend Mal gebacken – für den Kindergeburtstag meines Neffen, fürs Adventskaffee mit den Nachbarn und einfach so, weil wir Lust auf etwas Süßes hatten. Und jedes Mal waren sie innerhalb von Minuten weg.

  • Schnell & einfach: In unter 30 Minuten hast du ein Blech voller himmlischer Makronen. Perfekt, wenn der Kaffeebesuch plötzlich vor der Tür steht oder die Kinder unerwartet Lust auf etwas Selbstgebackenes haben.
  • Einfache Zutaten: Du brauchst keinen speziellen glutenfreien Mehlmix oder exotische Zutaten. Haselnüsse, Zucker, Eiweiß und etwas Schokolade – das war’s schon. Wahrscheinlich hast du alles bis auf die Nüsse sogar gerade zu Hause.
  • Perfekt für die ganze Familie: Ob mit oder ohne Glutenunverträglichkeit – diese Makronen schmecken einfach jedem. Sie sind klein, handlich und machen kaum Krümel. Ideal für kleine Kinderhände.
  • Unwiderstehlich lecker: Die Kombination aus nussigem, leicht süßem Makronenteig und der bittersüßen Schokoladentunke ist einfach himmlisch. Der Kontrast zwischen dem weichen Inneren und der knackigen Schokoladenschicht macht süchtig.

Was diese glutenfreien Haselnussmakronen von anderen unterscheidet? Es ist die Zubereitung der Haselnüsse. Uschi hat mir gezeigt, dass man sie nicht nur hackt, sondern sie im Ofen leicht anrösten und dann die Haut abreiben muss. Das klingt nach einem extra Schritt, aber glaub mir, der Unterschied ist enorm. Die Nüsse werden so viel aromatischer und die Makronen bekommen diese unglaublich feine, fast schon buttrige Textur. Und die Schokotunke? Die muss nicht aus der Tüte kommen. Einfach gute Zartbitterschokolade mit einem Stich Butter und schon wird der Überzug schön glänzend und bricht beim Reinbeißen mit diesem befriedigenden “Knack”.

Was du an Zutaten brauchst

Für diese glutenfreien Haselnussmakronen mit Schokotunke verwendest du einfache, aber hochwertige Zutaten, die zusammen ein unglaubliches Aroma ergeben. Das Schöne ist: Du musst nicht in den Spezialitätenladen rennen. Die meisten Dinge hast du ohnehin im Vorratsschrank.

Für den Makronenteig:

  • 200 g ganze Haselnüsse (ungeschält): Die ungeschälten Nüsse sind wichtig, weil sie beim Rösten ihr volles Aroma entfalten. Ich kaufe meine am liebsten auf dem Wochenmarkt oder von der Marke Seeberger, die haben ein gleichmäßiges Röstprofil. Achte darauf, dass sie nicht ranzig riechen – das passiert bei Nüssen leider schnell. Falls du nur geschälte Haselnüsse bekommst, kannst du sie auch nehmen, aber lass den Röstschritt nicht weg!
  • 150 g feiner Zucker: Ich verwende normalen Haushaltszucker. Du kannst auch Puderzucker nehmen, dann werden die Makronen etwas feiner im Biss. Für eine weniger süße Variante kannst du 50 g durch Birkenzucker (Xylit) ersetzen, aber bedenke, dass die Makronen dann etwas trockener werden können.
  • 2 große Eiweiß (Raumtemperatur): Die Eiweiße sollten wirklich Zimmertemperatur haben, dann lassen sie sich viel besser steif schlagen. Wenn du vergessen hast, sie rauszustellen, leg die Eier für 5 Minuten in eine Schüssel mit warmem Wasser. Das rettet den Tag.
  • 1 Prise Salz: Klingt unscheinbar, aber das Salz holt die Süße und den Nussgeschmack erst richtig raus. Ich nehme feines Meersalz.
  • 1 TL Vanilleextrakt (optional): Ich gebe immer einen guten Schuss Vanille dazu. Sie rundet den Geschmack ab, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Wenn du keine Vanille magst, kannst du sie auch weglassen oder durch etwas Zitronenabrieb ersetzen.

Für die Schokotunke:

  • 150 g Zartbitterschokolade (70 % Kakao): Nimm eine gute Marke, die du auch pur essen würdest. Ich mag die von Lindt oder die Eigenmarke von Alnatura. Die Schokolade sollte mindestens 60 % Kakaoanteil haben, sonst wird die Tunke zu süß. Für eine milchigere Variante kannst du auch Vollmilchschokolade nehmen.
  • 1 EL neutrales Öl oder Kokosöl: Das Öl sorgt dafür, dass die Schokolade schön geschmeidig wird und beim Trocknen einen schönen Glanz bekommt. Kokosöl gibt einen ganz dezenten, exotischen Unterton – aber nur, wenn du das magst.

Was du an Küchengeräten brauchst

Keine Sorge, du brauchst keine Profi-Ausstattung für diese glutenfreien Haselnussmakronen. Die meisten Sachen hast du bestimmt schon in der Schublade.

  • Backblech mit Backpapier: Einfach und effektiv. Das Backpapier verhindert das Ankleben und macht die Reinigung zum Kinderspiel.
  • Küchenmaschine oder Handrührgerät: Zum Steifschlagen des Eiweißes. Mit der Hand wird das echt eine Geduldsprobe – also nimm lieber den Mixer.
  • Schneidbrett und großes Messer oder Nussmühle: Die Haselnüsse müssen fein gehackt oder gemahlen werden. Eine Nussmühle macht die feinste Textur, aber ein gutes Messer und etwas Geduld tun es auch. Ich hab schon oft einfach die Küchenmaschine genommen und die Nüsse mit ein paar Pulsstößen zerkleinert. Achte nur darauf, dass du sie nicht zu fein zu Mehl verarbeitest – kleine Stückchen sind erwünscht!
  • Zwei Schüsseln: Eine für die Eiweiße, eine für die Nuss-Zucker-Mischung. Edelstahl oder Glas ist am besten, weil sie sauber und fettfrei sind – das ist wichtig für das Eiweiß.
  • Kleiner Topf oder hitzebeständige Schüssel fürs Wasserbad: Zum schonenden Schmelzen der Schokolade. Ein Wasserbad ist sicherer als die Mikrowelle, weil die Schokolade nicht so leicht anbrennt.
  • Kuchengitter: Zum Abkühlen der Makronen nach dem Backen und nach dem Tunken in Schokolade. Wenn du kein Gitter hast, geht auch ein Teller mit Backpapier.

So werden die glutenfreien Haselnussmakronen mit Schokotunke gemacht

glutenfreie Haselnussmakronen mit Schokotunke preparation steps

Jetzt geht’s ans Eingemachte! Keine Angst, das ist wirklich einfacher, als es klingt. Ich zeig dir Schritt für Schritt, wie du zu diesen himmlischen Makronen kommst.

  1. Haselnüsse rösten und häuten: Heiz den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor. Verteile die ganzen Haselnüsse auf einem Backblech und röste sie für 8-10 Minuten. Sie sollten duften und die Haut beginnt zu platzen. Nimm sie raus und schütte sie auf ein sauberes Küchentuch. Wickel das Tuch zu einem Päckchen und reibe die Nüsse kräftig zwischen deinen Händen – die Haut löst sich jetzt ganz leicht. Ja, das macht ein bisschen Krümel, aber der Duft ist es wert! Lass die Nüsse etwas abkühlen.
  2. Haselnüsse mahlen: Hacke die abgekühlten, gehäuteten Haselnüsse mit einem großen Messer fein oder gib sie in eine Nussmühle. Du kannst sie auch in der Küchenmaschine mit ein paar Pulsstößen zerkleinern. Achte darauf, dass nicht alles zu Mehl wird – ein paar kleine Stückchen geben später Biss. Vermische die gehackten Nüsse mit 100 g des Zuckers in einer Schüssel.
  3. Eiweiß steif schlagen: Gib die beiden Eiweiße in eine fettfreie Schüssel. Ja, wirklich fettfrei – selbst ein kleiner Fettfilm kann verhindern, dass das Eiweiß schön steif wird. Schlage es mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe. Wenn es anfängt, weiß zu werden und Blasen zu werfen, streust du die Prise Salz und den restlichen Zucker (50 g) langsam ein. Schlage weiter, bis das Eiweiß glänzt und du die Schüssel auf den Kopf stellen könntest, ohne dass was rausfällt. Das dauert etwa 3-4 Minuten. Wenn du den Vanilleextrakt nimmst, rührst du ihn jetzt kurz unter.
  4. Teig zusammenfügen: Jetzt kommt der wichtigste Teil: Hebe die Nuss-Zucker-Mischung vorsichtig unter das steife Eiweiß. Nimm einen Teigschaber oder einen großen Löffel und arbeite mit einer “Schneid- und Faltbewegung”. Stell dir vor, du schneidest durch die Masse und klappst sie dann von unten nach oben. Das machst du so lange, bis keine weißen Spuren mehr zu sehen sind. Aber nicht zu lange rühren, sonst fällt das Eiweiß zusammen! Der Teig wird jetzt recht fest sein – das ist gut so.
  5. Makronen formen: Heiz den Ofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze vor. Lege ein Backblech mit Backpapier aus. Jetzt nimmst du mit zwei Teelöffeln oder mit den Händen (leicht angefeuchtet, dann klebt der Teig nicht) kleine Portionen des Teigs und formst daraus walnussgroße Kugeln. Drück sie auf dem Blech leicht flach. Zwischen den Makronen sollte etwa 2-3 cm Platz sein, sie laufen kaum auseinander. Aus dieser Menge bekommst du etwa 25-30 Stück.
  6. Backen: Schiebe das Blech in den vorgeheizten Ofen und backe die Makronen für 12-15 Minuten. Sie sollten leicht goldbraun sein, aber noch weich, wenn du sie leicht ansprichst. Wenn sie zu lange backen, werden sie hart. Die Unterseite sollte hellbraun sein. Nimm sie raus und lass sie auf dem Blech 5 Minuten ruhen – sie sind jetzt noch sehr zerbrechlich. Dann setzt du sie vorsichtig mit einem Pfannenwender auf ein Kuchengitter und lässt sie vollständig auskühlen.
  7. Schokotunke zubereiten: Während die Makronen abkühlen, kümmerst du dich um die Schokolade. Hacke die Zartbitterschokolade in kleine Stücke und gib sie in eine hitzebeständige Schüssel. Stelle die Schüssel auf einen Topf mit leicht köchelndem Wasser – das Wasser darf den Boden der Schüssel nicht berühren. Rühre die Schokolade langsam, bis sie geschmolzen ist. Nimm die Schüssel vom Wasserbad und rühre das Öl unter. Jetzt sollte die Schokolade schön glänzend und flüssig sein.
  8. Makronen tunken: Jetzt kommt der schönste Teil! Tauche die Unterseite jedes Makrons in die geschmolzene Schokolade oder – wenn du magst – tunke sie bis zur Hälfte ein. Lass die überschüssige Schokolade kurz abtropfen und setze die Makronen mit der Schokoladenseite nach unten auf das Kuchengitter. Oder du legst sie auf ein neues Stück Backpapier. Wer mag, kann jetzt noch etwas gehackte Haselnüsse oder Meersalzflocken auf die noch feuchte Schokolade streuen.
  9. Aushärten lassen: Lass die Schokolade bei Raumtemperatur fest werden. Das dauert etwa 30 Minuten. Wenn du es eilig hast, kannst du das Blech auch für 10 Minuten in den Kühlschrank stellen. Aber Vorsicht: Die Schokolade kann dann einen leichten Grauschleier bekommen, den sogenannten Fettreif – das ist nur optisch, schmeckt aber genauso gut.

Meine besten Tipps für perfekte glutenfreie Haselnussmakronen

Ich hab bei diesem Rezept so einige Fehler gemacht, bevor es wirklich perfekt war. Hier sind meine Learnings, damit du sofort loslegen kannst, ohne meine Patzer nachzumachen.

Das Eiweiß muss wirklich fettfrei sein. Ich hab einmal in einer Schüssel gerührt, die vorher mit etwas Butter in Berührung gekommen war – das Eiweiß wurde einfach nicht fest. Es war eine einzige Katastrophe. Also: Schüssel und Rührbesen gründlich mit heißem Wasser und Spülmittel reinigen und gut abtrocknen. Auch ein kleiner Rest Eigelb kann das Steifschlagen verhindern. Trenne die Eier also ganz vorsichtig.

Die Nüsse nicht zu fein mahlen. Ich hab beim ersten Mal die Nüsse fast zu Mehl gemahlen, weil ich dachte, das wird feiner. Das Ergebnis waren ziemlich trockene, mehlige Makronen. Die kleinen Nussstückchen sind wichtig für die Textur und den Biss. Sie sollten etwa die Größe von grobem Sand haben.

Die Makronen nicht zu lange backen. Das ist der häufigste Fehler. Sie sehen nach 12 Minuten noch sehr hell und weich aus, aber sie garen auf dem heißen Blech noch nach. Wenn du sie länger drin lässt, werden sie hart und trocken. Nimm sie raus, wenn sie an den Rändern ganz leicht Farbe bekommen. Die Unterseite sollte hellbraun sein.

Das Timing für die Schokolade. Die Makronen müssen vollständig ausgekühlt sein, bevor du sie in die Schokolade tunkst. Sonst wird die Schokolade warm und läuft runter oder bekommt Streifen. Ich backe die Makronen meist am Vortag und tunke sie dann am nächsten Tag – das spart Zeit und die Makronen sind schön durchgekühlt.

Multitasking ist möglich. Während die Nüsse im Ofen rösten, kannst du schon das Eiweiß abwiegen und die Schüssel bereitstellen. Oder während die Makronen backen, hackst du die Schokolade. So geht alles schneller hintereinander weg.

Variationen und Abwandlungen für jeden Geschmack

Das Schöne an diesem Rezept ist, dass du es ganz leicht an deine Vorlieben anpassen kannst. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe.

Nuss-Variationen: Statt Haselnüssen kannst du auch Mandeln oder Walnüsse verwenden. Mandeln geben einen milderen, süßlicheren Geschmack, Walnüsse einen herberen, erdigeren. Wenn du Mandeln nimmst, musst du sie nicht häuten – Blanchierte Mandeln sind schon fein. Für eine nussfreie Variante kannst du die Nüsse durch fein gemahlene Haferflocken (glutenfrei!) ersetzen. Die Makronen werden dann etwas weniger aromatisch, aber immer noch lecker.

Schoko-Variationen: Statt Zartbitterschokolade kannst du auch Vollmilchschokolade oder weiße Schokolade nehmen. Für eine besonders edle Note nimmst du Schokolade mit 85 % Kakao – die Bitterkeit passt super zu den süßen Makronen. Oder du tunkst die Makronen nur zur Hälfte und bestreust sie mit etwas Kakaopulver. Für die Kinder schmeckt auch eine Tunke aus geschmolzener Vollmilchschokolade mit einem Schuss Sahne.

Gewürz-Variationen: Gib eine Prise Zimt oder Kardamom zur Nuss-Zucker-Mischung – das passt besonders gut in der Weihnachtszeit. Oder etwas abgeriebene Orangenschale für eine frische Note. Ich hab auch schon mal einen Hauch Chilipulver in die Schokolade gegeben – das war ein toller Kontrast!

Vegane Variante: Für eine vegane Version kannst du das Eiweiß durch Aquafaba ersetzen – das ist das Kochwasser von Kichererbsen. Schlage 6 EL Aquafaba mit einer Prise Salz steif (das dauert etwas länger als Eiweiß) und ersetze den Zucker durch Kokosblütenzucker. Die Makronen werden etwas weicher, aber sind trotzdem lecker.

Tipps zum Servieren und Aufbewahren

Diese glutenfreien Haselnussmakronen mit Schokotunke sind echte Alleskönner. Hier erfährst du, wie du sie am besten genießt und länger frisch hältst.

Servieren: Am besten schmecken die Makronen bei Zimmertemperatur. Die Schokolade wird dann schön knackig und der Makronenteig ist weich. Du kannst sie auf einer hübschen Platte anrichten – vielleicht mit ein paar frischen Beeren oder Minzblättern dekoriert. Sie passen perfekt zu einer Tasse Kaffee, Tee oder einem Glas kalter Milch. Für Kindergeburtstage sind sie ein Hit, weil sie nicht krümeln und klein genug für kleine Hände sind.

Aufbewahren: Die Makronen halten sich in einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur etwa 5-7 Tage. Wichtig: Lege sie nicht in den Kühlschrank – dort werden sie feucht und die Schokolade bekommt einen weißen Belag. Stattdessen an einem kühlen, trockenen Ort lagern. Wenn du sie länger aufbewahren willst, kannst du sie einfrieren. Lege sie dazu in einer Schicht auf ein Blech und friere sie für 2 Stunden vor. Dann packst du sie in einen Gefrierbeutel oder eine Dose. So halten sie sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach bei Zimmertemperatur auf ein Gitter legen – dauert etwa 30 Minuten.

Reisetipp: Die Makronen sind übrigens ideale Reisebegleiter! Sie zerbrechen nicht so leicht wie andere Plätzchen und die Schokolade bleibt auch bei etwas Wärme stabil (solange es nicht zu heiß ist). Pack sie in eine Dose und nimm sie mit zum Picknick, auf den Spielplatz oder ins Büro.

Geschmacksentwicklung: Die Makronen schmecken am zweiten oder dritten Tag sogar noch besser! Die Aromen von Haselnuss und Schokolade verbinden sich dann richtig. Also keine Sorge, wenn du sie einen Tag vor dem Verzehr backst – das ist sogar ideal.

Nährwertangaben und gesundheitliche Vorteile

Ich bin keine Ernährungsberaterin, aber ich weiß, dass diese Makronen durchaus ihren Platz in einer ausgewogenen Ernährung haben. Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Stück (bei 30 Makronen):

  • Kalorien: ca. 90-100 kcal
  • Fett: ca. 7 g (davon gesättigte Fettsäuren: 2 g)
  • Kohlenhydrate: ca. 8 g (davon Zucker: 7 g)
  • Eiweiß: ca. 2 g
  • Ballaststoffe: ca. 1 g

Warum sie nicht nur lecker, sondern auch gut sind: Haselnüsse sind reich an Vitamin E, einem starken Antioxidans, und enthalten gesunde ungesättigte Fettsäuren, die gut fürs Herz sind. Die dunkle Schokolade liefert Flavonoide, die entzündungshemmend wirken können. Und weil sie glutenfrei sind, sind sie eine tolle Option für alle, die auf Weizen verzichten müssen oder wollen. Klar, sie sind kein Diätessen, aber als gelegentlicher Genuss sind sie absolut in Ordnung.

Allergene: Dieses Rezept enthält Nüsse (Haselnüsse) und Eier. Die Schokolade kann Spuren von Milch und Soja enthalten. Achte beim Kauf auf die Verpackungshinweise. Für eine nussfreie Variante sieh dir meine Tipps oben an.

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Kann ich die Haselnüsse durch andere Nüsse ersetzen?

Ja, absolut! Mandeln oder Walnüsse sind tolle Alternativen. Denk daran, dass Mandeln einen milderen Geschmack haben und Walnüsse etwas herber sind. Die Zubereitung bleibt gleich.

Wie bekomme ich die Makronen schön rund?

Am einfachsten formst du sie mit leicht angefeuchteten Händen. Dann klebt der Teig nicht. Du kannst auch zwei Teelöffel nehmen – einen zum Portionieren, den anderen zum Abstreifen. Für gleichmäßige Größen hilft ein kleiner Eisportionierer.

Warum sind meine Makronen trocken geworden?

Das passiert meistens, wenn sie zu lange gebacken wurden. Nimm sie raus, wenn sie an den Rändern leicht Farbe bekommen, aber noch weich sind. Sie garen auf dem heißen Blech nach. Auch zu fein gemahlene Nüsse können zu Trockenheit führen.

Kann ich die Schokotunke weglassen?

Klar! Die Makronen schmecken auch pur wunderbar. Dann sind sie noch etwas leichter und eignen sich perfekt zum Dippen in Kaffee oder Tee. Du kannst sie auch mit Puderzucker bestäuben.

Wie lange halten sich die Makronen?

In einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur etwa 5-7 Tage. Im Gefrierschrank halten sie sich bis zu 3 Monate. Einfach vor dem Servieren bei Zimmertemperatur auftauen lassen.

Fazit

Diese glutenfreien Haselnussmakronen mit Schokotunke sind für mich der Beweis, dass die besten Rezepte oft die einfachsten sind. Sie kommen ohne Schnickschnack aus, brauchen keine ausgefallenen Zutaten und gelingen auch an einem hektischen Dienstagmorgen, wenn die Enkel plötzlich vor der Tür stehen. Uschi hat mir mit diesem Rezept gezeigt, dass es nicht immer die aufwendigen Torten oder die stundenlangen Backprojekte sein müssen – manchmal sind es genau diese kleinen, unaufgeregten Dinge, die uns und unseren Familien die größte Freude bereiten.

Ich liebe es, wie vielseitig dieses Rezept ist. Du kannst es nach Herzenslust anpassen – mit anderen Nüssen, verschiedenen Schokoladensorten oder einem Hauch Gewürz. Und das Beste: Sie schmecken wirklich jedem. Ob mit oder ohne Glutenunverträglichkeit, ob Kind oder Erwachsener – diese Makronen sind einfach ein Garant für glückliche Gesichter.

Probier sie unbedingt aus! Und wenn du deine eigene Variante findest – vielleicht mit Mandeln oder einer Prise Zimt – dann erzähl mir davon. Ich bin gespannt, wie sie dir schmecken. Hinterlass gern einen Kommentar oder teile deine Kreationen in den sozialen Medien. Denn gutes Essen ist doch am schönsten, wenn man es teilt, oder?

Also, ran an die Nüsse und losgebacken! Deine Familie wird es dir danken – und du wirst sehen, wie schnell diese kleinen Köstlichkeiten vergriffen sind.

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glutenfreie Haselnussmakronen mit Schokotunke recipe

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Beste glutenfreie Haselnussmakronen mit Schokotunke

Diese glutenfreien Haselnussmakronen mit Schokotunke sind schnell gemacht, unwiderstehlich lecker und perfekt für die ganze Familie. Außen knusprig, innen weich und buttrig – ein kleiner Genuss für jeden Anlass.

  • Author: Marlene
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 12-15 Minuten
  • Total Time: ca. 30 Minuten (plus Abkühlzeit)
  • Yield: 25-30 Stück 1x
  • Category: Dessert, Gebäck
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 200 g ganze Haselnüsse (ungeschält)
  • 150 g feiner Zucker
  • 2 große Eiweiß (Raumtemperatur)
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Vanilleextrakt (optional)
  • 150 g Zartbitterschokolade (70 % Kakao)
  • 1 EL neutrales Öl oder Kokosöl

Instructions

  1. Haselnüsse rösten und häuten: Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Haselnüsse auf einem Backblech verteilen und 8-10 Minuten rösten, bis sie duften und die Haut platzt. Auf ein Küchentuch geben, zu einem Päckchen wickeln und die Haut durch Reiben entfernen. Abkühlen lassen.
  2. Haselnüsse mahlen: Abgekühlte, gehäutete Haselnüsse fein hacken oder in einer Nussmühle mahlen. Mit 100 g Zucker in einer Schüssel vermischen.
  3. Eiweiß steif schlagen: Eiweiße in eine fettfreie Schüssel geben und mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe schlagen. Wenn es weiß wird, Prise Salz und restlichen Zucker (50 g) langsam einstreuen. Weiterschlagen, bis das Eiweiß glänzt und steif ist (ca. 3-4 Minuten). Vanilleextrakt kurz unterrühren.
  4. Teig zusammenfügen: Nuss-Zucker-Mischung vorsichtig mit einem Teigschaber unter das Eiweiß heben (Schneid- und Faltbewegung), bis keine weißen Spuren mehr sichtbar sind. Nicht zu lange rühren.
  5. Makronen formen: Ofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Backblech mit Backpapier auslegen. Mit zwei Teelöffeln oder leicht angefeuchteten Händen walnussgroße Kugeln formen, auf das Blech setzen und leicht flach drücken. Zwischen den Makronen 2-3 cm Platz lassen. Ergibt ca. 25-30 Stück.
  6. Backen: Makronen 12-15 Minuten backen, bis sie leicht goldbraun sind, aber noch weich. Auf dem Blech 5 Minuten ruhen lassen, dann vorsichtig auf ein Kuchengitter setzen und vollständig auskühlen lassen.
  7. Schokotunke zubereiten: Zartbitterschokolade hacken und in einer hitzebeständigen Schüssel über einem Wasserbad schmelzen. Vom Wasserbad nehmen und Öl unterrühren, bis die Schokolade glänzend und flüssig ist.
  8. Makronen tunken: Ausgekühlte Makronen mit der Unterseite oder bis zur Hälfte in die Schokolade tauchen. Überschüssige Schokolade abtropfen lassen und auf ein Kuchengitter oder Backpapier setzen. Nach Belieben mit gehackten Haselnüssen oder Meersalzflocken bestreuen.
  9. Aushärten lassen: Schokolade bei Raumtemperatur ca. 30 Minuten fest werden lassen. Für schnelleres Aushärten 10 Minuten in den Kühlschrank stellen (kann leichten Grauschleier verursachen).

Notes

Eiweiß muss fettfrei sein – Schüssel und Rührbesen gründlich reinigen. Nüsse nicht zu fein mahlen (grobe Sandgröße). Makronen nicht zu lange backen – sie garen auf dem heißen Blech nach. Makronen vor dem Tunken vollständig auskühlen lassen. Am zweiten oder dritten Tag schmecken sie noch besser.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Makrone
  • Calories: 90100
  • Sugar: 7
  • Sodium: 0.1
  • Fat: 7
  • Saturated Fat: 2
  • Carbohydrates: 8
  • Fiber: 1
  • Protein: 2

Keywords: glutenfrei, Haselnussmakronen, Schokotunke, Weihnachtsplätzchen, einfach, schnell, nussig

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