Es gab einmal eine kleine, urige Bäckerei in der Münchner Altstadt, direkt hinter der Frauenkirche, die die allerbesten Zimtsterne weit und breit backte. „Bei Hannelore”, wie alle sagten, war ein Ort, an dem der Duft nach Zimt und Mandeln schon von weitem um die Ecke wehte. Als Hannelore nach über vierzig Jahren ihren Laden schloss und in den Ruhestand ging, war ich am Boden zerstört. Ihre Zimtsterne – so zart, so saftig, mit dieser perfekt glänzenden, hauchdünnen Eiweißglasur – waren für mich der Inbegriff von Weihnachten. Ich habe sie jahrelang vermisst, ehrlich. Nach etwa zwölf Versuchen – mit einigen richtig klebrigen, traurigen Fehlschlägen – habe ich es endlich geschafft. Dieses Rezept ist mein persönlicher Sieg über die verlorene Bäckerei. Es sind Wohlfühl-Zimtsterne ohne Mehl, mit einer zarten Eiweißglasur, die genau so schmecken, wie ich sie in Erinnerung habe. Vielleicht kennen Sie das ja, wenn ein bestimmter Geschmack Sie direkt in eine glücklichere Zeit zurückversetzt. Genau das passiert mir bei jedem Bissen dieser Sterne.
Warum Sie diese Wohlfühl-Zimtsterne ohne Mehl lieben werden
Diese Zimtsterne sind nicht einfach nur ein weiteres Weihnachtsrezept. Sie sind eine kleine Auszeit vom Trubel, ein Moment der puren Gemütlichkeit. Ich habe sie so oft gebacken, dass ich jede Nuance kenne, und ich kann Ihnen versprechen: Sie werden diese Kekse lieben.
- Schnell & Einfach: Der Teig ist in unter 15 Minuten zusammengerührt. Keine langen Kühlzeiten, die einen ausbremsen. Perfekt für ein spontanes Backprojekt an einem gemütlichen Abend.
- Ohne Mehl, voller Genuss: Diese Wohlfühl-Zimtsterne ohne Mehl sind von Natur aus glutenfrei. Gemahlene Mandeln sorgen für eine unwiderstehlich saftige und zarte Textur, die kein Mehl je erreichen könnte.
- Die perfekte Glasur: Die zarte Eiweißglasur ist das Herzstück. Sie ist nicht zu dick, nicht zu süß und bildet beim Backen diesen typischen, leicht rissigen Spiegel, der so wunderschön aussieht.
- Ein echtes Comfort Food: Der Duft von Zimt und Mandeln, der beim Backen durch die Küche zieht, ist Balsam für die Seele. An einem kalten, verregneten Nachmittag gibt es kaum etwas Besseres.
- Immer ein Hit: Ich habe diese Sterne zu Weihnachtsfeiern, zum Kaffeeklatsch und sogar als Mitbringsel verschenkt. Sie sind einfach immer der Star. Jeder fragt nach dem Rezept – und ich teile es heute mit Ihnen.
Was diese Zimtsterne von anderen unterscheidet? Es ist die perfekte Balance. Der Teig ist weich und saftig, aber nicht matschig. Die Glasur ist knackig, aber zart. Ich habe unzählige Rezepte getestet, aber erst die Kombination aus fein gemahlenen Mandeln und der richtigen Menge an Eiweiß in der Glasur hat diesen magischen Effekt erzeugt. Es ist die Art von Gebäck, bei dem man nach dem ersten Bissen einfach die Augen schließt und genießt. Es ist Weihnachten, pur und unverfälscht.
Was Sie für die Wohlfühl-Zimtsterne ohne Mehl benötigen
Die Liste der Zutaten ist kurz und überschaubar. Das Schöne ist: Sie haben wahrscheinlich schon alles im Haus, wenn die Weihnachtsbäckerei-Saison begonnen hat. Die Qualität der Zutaten macht hier den entscheidenden Unterschied, da sie so pur und unverfälscht schmecken.
- Für den Teig:
- 300 g gemahlene Mandeln (blanchiert): Verwenden Sie unbedingt blanchiere, also hautlose, Mandeln. Sie sorgen für die helle, feine Farbe und die zarte Textur. Ich schwöre auf die von der Marke „Seeberger” für gleichmäßige Qualität. Achten Sie darauf, dass sie sehr fein gemahlen sind – das verhindert eine körnige Konsistenz.
- 150 g Puderzucker: Puderzucker löst sich besser im Teig auf als normaler Zucker und sorgt für eine feine Süße. Sie können auch selbst gemachten Puderzucker aus Rohrzucker verwenden, dann werden die Sterne etwas dunkler.
- 2 TL gemahlener Zimt (Ceylon): Ceylon-Zimt ist milder und feiner im Geschmack als Cassia-Zimt. Für diese Wohlfühl-Zimtsterne ohne Mehl ist er die erste Wahl, da er das Aroma perfekt zur Geltung bringt, ohne zu beißen.
- 1 Prise Salz: Eine kleine Prise Salz ist essentiell. Sie hebt die Süße und die Aromen hervor und verhindert, dass die Kekse flach schmecken.
- 2 Eiweiß (Größe M): Das Eiweiß bindet den Teig. Es ist wichtig, dass es Zimmertemperatur hat, damit es sich gut mit den trockenen Zutaten verbindet.
- 1 TL Zitronensaft: Der Zitronensaft neutralisiert den Eigengeruch des Eiweißes und macht den Teig geschmeidiger. Eine kleine, aber feine Zutat.
Für die zarte Eiweißglasur:
- 1 Eiweiß (Größe M): Auch dieses Eiweiß sollte Zimmertemperatur haben.
- 150 g Puderzucker, gesiebt: Das Sieben ist hier wirklich wichtig, um Klümpchen zu vermeiden. Die Glasur wird so wunderbar glatt und seidig.
- 1-2 TL Zitronensaft: Der Zitronensaft verhindert, dass die Glasur zu süß wird und gibt ihr einen frischen Unterton. Er stabilisiert außerdem das Eiweiß.
Substitutions-Tipps:
- Nüsse: Sie können einen Teil der Mandeln durch gemahlene Haselnüsse ersetzen (maximal 100 g). Das gibt einen anderen, aber auch sehr leckeren Geschmack.
- Zucker: Für eine zuckerreduzierte Variante können Sie einen Teil des Puderzuckers durch Erythrit-Puderzucker ersetzen. Achten Sie darauf, dass der Teig dann etwas trockener sein kann – geben Sie dann notfalls ein paar Tropfen Wasser oder Milch hinzu.
- Zitrusnote: Für eine frische Note können Sie etwas abgeriebene Bio-Orangenschale in den Teig geben. Das passt wunderbar zum Zimt.
Benötigte Küchenausrüstung
Für diese Wohlfühl-Zimtsterne ohne Mehl brauchen Sie kein Spezialequipment. Ein paar grundlegende Dinge sollten Sie jedoch parat haben.
- Eine große Rührschüssel: Für den Teig und später für die Glasur. Ich verwende gerne eine aus Edelstahl oder Glas.
- Ein Handrührgerät oder eine Küchenmaschine: Zum Aufschlagen des Eiweißes für die Glasur. Per Hand ist es mühsam, aber möglich – Sie brauchen dann aber starke Arme und etwas Geduld.
- Ein Nudelholz: Zum Ausrollen des Teigs. Ein leicht bemehltes (mit Puderzucker) Nudelholz verhindert das Ankleben.
- Ausstechförmchen für Sterne: In verschiedenen Größen. Ich liebe die kleinen, zarten Sterne, aber auch große sind wunderschön.
- Ein Backblech mit Backpapier: Das Backpapier ist ein Muss, damit nichts kleben bleibt.
- Ein feiner Pinsel (Silikon oder Backpinsel): Zum gleichmäßigen Auftragen der Glasur. Ein Silikonpinsel ist besonders leicht zu reinigen.
- Ein Kuchengitter: Zum Abkühlen der gebackenen Sterne. So wird die Glasur richtig fest und bleibt knusprig.
Ein Tipp aus meiner Küche: Investieren Sie in ein gutes, schweres Backblech. Es verteilt die Hitze gleichmäßiger und die Sterne backen gleichmäßiger. Budgetfreundliche Alternativen aus dem Discounter tun es aber auch – ich habe meine ersten Zimtsterne auf einem uralten, verbeulten Blech gebacken, und sie waren trotzdem köstlich.
Die Zubereitung der Wohlfühl-Zimtsterne ohne Mehl

Folgen Sie diesen Schritten genau, dann werden Ihre Zimtsterne perfekt. Ich habe alle meine Fehler für Sie gemacht, damit Sie es nicht müssen.
- Den Teig zubereiten: Geben Sie die gemahlenen Mandeln, den Puderzucker, den Zimt und das Salz in eine große Schüssel. Vermischen Sie alles gut mit einem Schneebesen. In einer separaten Schüssel verquirlen Sie die beiden Eiweiße mit dem Zitronensaft, bis sie nur leicht schaumig sind – nicht steif schlagen. Gießen Sie die Eiweiß-Mischung zu den trockenen Zutaten und verkneten Sie alles mit den Händen zu einem glatten, weichen Teig. Der Teig wird anfangs etwas klebrig sein, aber das ist normal. Wickeln Sie ihn in Frischhaltefolie und lassen Sie ihn für 30 Minuten im Kühlschrank ruhen. Das macht ihn geschmeidiger und leichter zu verarbeiten.
- Die zarte Eiweißglasur vorbereiten: Während der Teig kühlt, bereiten Sie die Glasur zu. Schlagen Sie das eine Eiweiß mit dem Handrührgerät auf niedriger Stufe schaumig. Erhöhen Sie dann die Geschwindigkeit und geben Sie nach und nach den gesiebten Puderzucker hinzu. Schlagen Sie die Masse, bis sie dick, glänzend und cremig ist – etwa 3-4 Minuten. Zum Schluss rühren Sie den Zitronensaft unter. Die Glasur sollte so dick sein, dass sie langsam vom Löffel läuft, aber nicht verläuft. Decken Sie die Schüssel mit einem feuchten Tuch ab, damit die Glasur nicht antrocknet.
- Teig ausrollen und ausstechen: Heizen Sie den Backofen auf 150 °C Ober-/Unterhitze vor. Bestäuben Sie Ihre Arbeitsfläche und das Nudelholz leicht mit Puderzucker. Rollen Sie den Teig gleichmäßig etwa 5-7 mm dick aus. Stechen Sie die Sterne aus und setzen Sie sie mit einem Pfannenwender vorsichtig auf das mit Backpapier ausgelegte Blech. Achten Sie auf etwas Abstand, da die Sterne nicht verlaufen, aber die Glasur nicht aneinander kleben sollte.
- Die Glasur auftragen: Dieser Schritt erfordert etwas Fingerspitzengefühl. Tauchen Sie den Pinsel in die Glasur und bestreichen Sie jeden Stern großzügig, aber gleichmäßig von der Mitte nach außen. Achten Sie darauf, dass die Glasur nicht über den Rand läuft, sonst kleben die Sterne am Blech fest. Lassen Sie die glasierten Sterne etwa 10 Minuten bei Raumtemperatur stehen, damit die Glasur etwas antrocknen kann. Das verhindert, dass sie im Ofen verläuft.
- Backen: Schieben Sie das Blech in die mittlere Schiene des vorgeheizten Ofens. Backen Sie die Wohlfühl-Zimtsterne ohne Mehl für etwa 12-15 Minuten. Wichtig: Die Glasur soll nur leicht trocknen und fest werden, aber nicht bräunen. Die Unterseite der Sterne sollte hell bleiben. Sie werden sehen, wie die Glasur feine Risse bekommt – das ist das Zeichen, dass sie fertig sind.
- Abkühlen lassen: Nehmen Sie das Blech aus dem Ofen und lassen Sie die Sterne für 5 Minuten darauf abkühlen. Dann heben Sie sie vorsichtig mit einem Pfannenwender auf ein Kuchengitter, wo sie vollständig auskühlen müssen. Erst dann wird die Glasur richtig fest und knusprig. Das ist der schwerste Teil des Rezepts – das Warten!
Tipps & Techniken für perfekte Zimtsterne
Hier sind ein paar Geheimnisse, die ich auf meinem Weg zur perfekten Nachbildung von Hannelores Rezept gelernt habe.
- Der Teig darf nicht zu trocken sein: Wenn der Teig beim Kneten bröselt, geben Sie einen Teelöffel kaltes Wasser oder einen Spritzer Zitronensaft hinzu. Wenn er zu klebrig ist, fügen Sie einen Esslöffel gemahlene Mandeln hinzu. Die Konsistenz sollte wie weicher Marzipan sein.
- Die richtige Dicke der Glasur: Die Glasur ist perfekt, wenn sie dickflüssig ist, aber noch langsam vom Löffel läuft. Ist sie zu dick, können Sie einen Tropfen Zitronensaft oder Wasser hinzufügen. Ist sie zu dünn, schlagen Sie noch etwas gesiebten Puderzucker unter.
- Nicht zu heiß backen: Die größte Gefahr bei Zimtsternen ist, dass sie zu dunkel werden. Die Glasur verbrennt schnell. Backen Sie sie daher bei niedriger Temperatur und behalten Sie sie im Auge. Lieber eine Minute länger im ausgeschalteten Ofen lassen, als zu heiß zu backen.
- Geduld beim Abkühlen: Ich weiß, es ist schwer, aber versuchen Sie nicht, die Sterne zu essen, solange sie noch warm sind. Die Glasur ist dann noch weich und klebrig. Erst nach dem vollständigen Auskühlen entfaltet sich die perfekte Textur – der weiche, saftige Kern unter der knackigen Glasur.
- Mein größter Fehler: Ich habe einmal vergessen, die Eier auf Zimmertemperatur zu bringen. Das Eiweiß ließ sich nicht richtig aufschlagen, die Glasur wurde flüssig und verlief im Ofen zu einer einzigen, klebrigen Masse. Seitdem nehme ich die Eier immer eine Stunde vor dem Backen aus dem Kühlschrank.
Variationen & Anpassungen für Ihre Zimtsterne
Dieses Grundrezept ist fantastisch, aber es macht auch Spaß, damit zu experimentieren. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe.
- Schoko-Zimtsterne: Ersetzen Sie 50 g der gemahlenen Mandeln durch 50 g ungesüßtes Kakaopulver. Der Teig wird dunkler und schokoladiger. Dazu passt eine Glasur mit einem Hauch von Orangenschale wunderbar.
- Vegane Variante: Für eine vegane Version ersetzen Sie das Eiweiß im Teig durch 2 EL Apfelmark und 1 EL gemahlene Leinsamen, die Sie mit 3 EL Wasser verquirlen und 5 Minuten quellen lassen. Für die Glasur verwenden Sie 3 EL Puderzucker und 1-2 TL Aquafaba (Kichererbsenwasser). Schlagen Sie das Aquafaba steif und rühren Sie den Puderzucker ein. Die Glasur wird nicht ganz so stabil, ist aber dennoch lecker.
- Gewürz-Zimtsterne: Geben Sie zusätzlich zum Zimt eine Prise gemahlene Nelken, Kardamom und Muskatnuss in den Teig. Das ergibt ein intensives, winterliches Lebkuchenaroma. Perfekt für die Adventszeit.
- Mit Mandelblättchen: Bevor Sie die Glasur auftragen, können Sie die ausgestochenen Sterne mit gehobelten Mandelblättchen bestreuen. Drücken Sie sie leicht an und glasieren Sie dann vorsichtig darüber. Das gibt einen zusätzlichen Crunch.
Servier- & Aufbewahrungsvorschläge
Diese Wohlfühl-Zimtsterne ohne Mehl sind ein Gedicht – und sie schmecken mit der Zeit sogar noch besser.
- Servieren: Am besten schmecken sie bei Zimmertemperatur. Richten Sie sie auf einer schönen Platte an, vielleicht mit ein paar Zweigen Rosmarin oder Orangenscheiben dekoriert. Sie sind der perfekte Begleiter zu einer Tasse Glühwein, einem heißen Kakao oder einem kräftigen Espresso. Auch zu einer Tasse Tee an einem verregneten Nachmittag sind sie einfach himmlisch.
- Aufbewahrung: Bewahren Sie die Zimtsterne in einer gut verschließbaren Keksdose auf. Zwischen die Lagen können Sie etwas Backpapier legen. So bleiben sie bis zu drei Wochen frisch und werden sogar noch saftiger und aromatischer.
- Einfrieren: Sie können die unglasierten, aber gebackenen Sterne hervorragend einfrieren. Tauen Sie sie bei Raumtemperatur auf und glasieren Sie sie erst dann. Die glasierten Sterne lassen sich auch einfrieren, aber die Glasur kann dabei etwas stumpf werden. Am besten lagern Sie sie in einer luftdichten Dose im Gefrierschrank für bis zu drei Monate.
- Nachreife: Der Geschmack dieser Zimtsterne entfaltet sich erst nach ein paar Tagen. Die Aromen von Zimt und Mandeln verbinden sich und der Teig wird noch saftiger. Wenn Sie die Geduld haben, backen Sie sie am besten ein bis zwei Wochen vor dem Verzehr.
Nährwertangaben
Diese Wohlfühl-Zimtsterne ohne Mehl sind ein Genuss, der auch in Maßen gut tut. Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Stück (bei ca. 30 Stück).
- Kalorien: ca. 110 kcal
- Fett: 7 g (davon gesättigte Fettsäuren: 0,8 g)
- Kohlenhydrate: 10 g (davon Zucker: 8 g)
- Eiweiß: 3 g
- Ballaststoffe: 1,5 g
Die Mandeln liefern wertvolle ungesättigte Fettsäuren, Vitamin E und Magnesium. Zimt kann helfen, den Blutzuckerspiegel zu regulieren. Diese Kekse sind also nicht nur ein Seelentröster, sondern enthalten auch gesunde Nährstoffe. Sie sind von Natur aus glutenfrei und können mit den genannten Substitutionen auch vegan zubereitet werden. Ein kleiner Genussmoment, der Sie mit gutem Gewissen verwöhnt.
Fazit: Ihre neuen Lieblings-Weihnachtskekse
Diese Wohlfühl-Zimtsterne ohne Mehl mit zarter Eiweißglasur sind mehr als nur ein Rezept. Sie sind eine Einladung, innezuhalten, den Duft von Zimt und Mandeln zu genießen und sich einen Moment lang wie in einer kleinen, gemütlichen Bäckerei in der Altstadt zu fühlen. Ich hoffe, Sie probieren sie aus und machen sie zu Ihrem eigenen kleinen Ritual. Vielleicht fügen Sie ja eine Prise Ihrer Lieblingsgewürze hinzu oder backen sie mit Ihren Kindern. Der Teig ist so wunderbar nachsichtig – er verzeiht auch mal einen kleinen Patzer.
Ich liebe dieses Rezept, weil es mich jedes Jahr aufs Neue an diesen besonderen Ort erinnert und weil es beweist, dass die besten Dinge im Leben oft die einfachsten sind. Jetzt sind Sie dran! Backen Sie diese Sterne, genießen Sie jeden Bissen und erzählen Sie mir davon. Hinterlassen Sie unten einen Kommentar und verraten Sie mir, wie sie bei Ihnen angekommen sind oder welche Variation Sie ausprobiert haben. Ich bin schon sehr gespannt! Bis zum nächsten Mal – und backen Sie weiter mit Liebe.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich auch andere Nüsse als Mandeln verwenden?
Ja, absolut! Sie können einen Teil der Mandeln durch gemahlene Haselnüsse oder Walnüsse ersetzen. Haselnüsse geben ein besonders aromatisches, nussiges Aroma. Achten Sie nur darauf, dass die Nüsse sehr fein gemahlen sind, damit der Teig nicht bröselig wird.
Warum wird meine Glasur beim Backen braun?
Das passiert, wenn die Temperatur zu hoch ist oder die Sterne zu lange backen. Backen Sie die Zimtsterne unbedingt bei maximal 150 °C Ober-/Unterhitze und behalten Sie sie gut im Auge. Die Glasur sollte nur trocknen, nicht bräunen. Ein Tipp: Schalten Sie den Ofen nach 10 Minuten aus und lassen Sie die Sterne bei Restwärme fertig werden.
Mein Teig ist zu klebrig. Was kann ich tun?
Keine Sorge, das ist normal! Der Teig für Zimtsterne ist von Natur aus weich und klebrig. Wenn er sich gar nicht mehr formen lässt, geben Sie einfach einen Esslöffel mehr gemahlene Mandeln hinzu. Wichtig ist auch, den Teig ausreichend zu kühlen – 30 Minuten im Kühlschrank machen ihn viel geschmeidiger.
Kann ich die Zimtsterne auch ohne Eiweißglasur backen?
Ja, das ist möglich. Sie werden dann aber eher wie „Zimt-Mandel-Plätzchen” schmecken, da die typische, knackige Decke fehlt. Sie können die Sterne vor dem Backen mit etwas Milch oder Mandelmilch bestreichen und mit Hagelzucker bestreuen. Das ergibt eine andere, aber auch leckere Variante.
Wie lange sind die Zimtsterne haltbar?
In einer gut verschlossenen Keksdose halten sie sich bei Raumtemperatur problemlos 3-4 Wochen. Sie werden mit der Zeit sogar noch saftiger und aromatischer. Achten Sie nur darauf, dass die Dose nicht zu luftig ist, sonst werden sie trocken. Ein Stück Apfel in der Dose (ausgetauscht alle 2 Tage) hilft, sie weich zu halten.
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Die besten Wohlfühl-Zimtsterne ohne Mehl: zarte Eiweißglasur
Diese Wohlfühl-Zimtsterne ohne Mehl sind zart, saftig und mit einer perfekt glänzenden, hauchdünnen Eiweißglasur. Sie sind glutenfrei, schnell zubereitet und der Inbegriff von Weihnachten.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 12-15 Minuten
- Total Time: 45 Minuten
- Yield: 30 Stück 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 300 g gemahlene Mandeln (blanchiert)
- 150 g Puderzucker
- 2 TL gemahlener Zimt (Ceylon)
- 1 Prise Salz
- 2 Eiweiß (Größe M)
- 1 TL Zitronensaft
- 1 Eiweiß (Größe M)
- 150 g Puderzucker, gesiebt
- 1–2 TL Zitronensaft
Instructions
- Den Teig zubereiten: Geben Sie die gemahlenen Mandeln, den Puderzucker, den Zimt und das Salz in eine große Schüssel. Vermischen Sie alles gut mit einem Schneebesen. In einer separaten Schüssel verquirlen Sie die beiden Eiweiße mit dem Zitronensaft, bis sie nur leicht schaumig sind – nicht steif schlagen. Gießen Sie die Eiweiß-Mischung zu den trockenen Zutaten und verkneten Sie alles mit den Händen zu einem glatten, weichen Teig. Der Teig wird anfangs etwas klebrig sein, aber das ist normal. Wic…
- Die zarte Eiweißglasur vorbereiten: Während der Teig kühlt, bereiten Sie die Glasur zu. Schlagen Sie das eine Eiweiß mit dem Handrührgerät auf niedriger Stufe schaumig. Erhöhen Sie dann die Geschwindigkeit und geben Sie nach und nach den gesiebten Puderzucker hinzu. Schlagen Sie die Masse, bis sie dick, glänzend und cremig ist – etwa 3-4 Minuten. Zum Schluss rühren Sie den Zitronensaft unter. Die Glasur sollte so dick sein, dass sie langsam vom Löffel läuft, aber nicht verläuft. Decken Sie die S…
- Teig ausrollen und ausstechen: Heizen Sie den Backofen auf 150 °C Ober-/Unterhitze vor. Bestäuben Sie Ihre Arbeitsfläche und das Nudelholz leicht mit Puderzucker. Rollen Sie den Teig gleichmäßig etwa 5-7 mm dick aus. Stechen Sie die Sterne aus und setzen Sie sie mit einem Pfannenwender vorsichtig auf das mit Backpapier ausgelegte Blech. Achten Sie auf etwas Abstand, da die Sterne nicht verlaufen, aber die Glasur nicht aneinander kleben sollte.
- Die Glasur auftragen: Tauchen Sie den Pinsel in die Glasur und bestreichen Sie jeden Stern großzügig, aber gleichmäßig von der Mitte nach außen. Achten Sie darauf, dass die Glasur nicht über den Rand läuft, sonst kleben die Sterne am Blech fest. Lassen Sie die glasierten Sterne etwa 10 Minuten bei Raumtemperatur stehen, damit die Glasur etwas antrocknen kann.
- Backen: Schieben Sie das Blech in die mittlere Schiene des vorgeheizten Ofens. Backen Sie die Wohlfühl-Zimtsterne ohne Mehl für etwa 12-15 Minuten. Wichtig: Die Glasur soll nur leicht trocknen und fest werden, aber nicht bräunen. Die Unterseite der Sterne sollte hell bleiben. Sie werden sehen, wie die Glasur feine Risse bekommt – das ist das Zeichen, dass sie fertig sind.
- Abkühlen lassen: Nehmen Sie das Blech aus dem Ofen und lassen Sie die Sterne für 5 Minuten darauf abkühlen. Dann heben Sie sie vorsichtig mit einem Pfannenwender auf ein Kuchengitter, wo sie vollständig auskühlen müssen. Erst dann wird die Glasur richtig fest und knusprig.
Notes
Der Teig darf nicht zu trocken sein. Wenn er bröselt, einen Teelöffel kaltes Wasser oder Zitronensaft hinzufügen. Die Glasur ist perfekt, wenn sie dickflüssig ist, aber noch langsam vom Löffel läuft. Nicht zu heiß backen, da die Glasur schnell verbrennt. Geduld beim Abkühlen haben, erst dann entfaltet sich die perfekte Textur.
Nutrition
- Serving Size: 1 Stück
- Calories: 110
- Sugar: 8
- Fat: 7
- Saturated Fat: 0.8
- Carbohydrates: 10
- Fiber: 1.5
- Protein: 3
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