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Emery Barton

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Herbstliche Kürbis-Zimtschnecken: Bestes Rezept mit Frischkäse

Ready In 2 Stunden 30 Minuten
Servings 12 Stück
Difficulty Mittel

„Was riecht denn hier so unglaublich?“ – das war das Erste, was ich dachte, als ich die Tür zu Annikas Wohnung aufmachte. Ich war eigentlich nur kurz vorbeigekommen, um mir eine Backform auszuleihen, weil meine irgendwo in den Tiefen meiner Küchenschränke verschollen war. Aber dieser Duft – eine Mischung aus warmen Gewürzen, süßem Kürbis und etwas Buttrigem – ließ mich mitten im Flur stehenbleiben, die Jacke noch halb an.

Annika stand in der Küche, die Hände voller Mehl, und grinste nur. „Ach, das sind nur ein paar Schnecken. Nichts Besonderes.“ Nichts Besonderes! Ich meine, der Geruch allein hätte mich fast umgehauen. Sie schob mir das Blech rüber, noch warm, mit dieser glänzenden Frischkäse-Glasur, die langsam die Seiten runterlief. Ich brach mir ein Stück ab – und ehrlich, ich war sprachlos. Der Teig war so fluffig, der Kürbisgeschmack dezent, aber genau richtig, und die Glasur hatte diese perfekte Balance aus Süße und Säure.

„Das Rezept ist von meiner Oma“, sagte sie achselzuckend. „Ich hab nur ein bisschen Kürbispüree reingeschmuggelt.“ Als ob das gar nichts wäre. Ich stand da, kaute und dachte mir: Das Rezept muss ich haben. Vielleicht kennst du das ja – wenn jemand etwas völlig Alltägliches macht und es schmeckt einfach nach purem Herbstglück. Genau so war das. Seitdem backe ich diese herbstlichen Kürbis-Zimtschnecken jedes Jahr, sobald die Blätter bunt werden. Sie schmecken nach gemütlichen Nachmittagen, nach einer Tasse Tee und dem Gefühl, dass die Welt für einen Moment in Ordnung ist.

Warum du diese Kürbis-Zimtschnecken lieben wirst

Ich hab schon viele Zimtschnecken-Rezepte ausprobiert, aber dieses hier ist anders. Es ist nicht nur ein weiteres Rezept – es ist das Ergebnis von Jahren des Experimentierens und ein paar glücklichen Zufällen.

  • Saftig und fluffig: Der Kürbis sorgt dafür, dass der Teig unglaublich zart bleibt. Keine trockenen, bröseligen Schnecken mehr!
  • Einfache Zutaten: Du brauchst keine exotischen Sachen. Kürbispüree, Mehl, Butter, Zucker – alles Dinge, die du wahrscheinlich schon im Haus hast.
  • Perfekt für den Herbst: Ob beim Laterne laufen, zum gemütlichen Frühstück am Wochenende oder als Mitbringsel zur Kaffeetafel – diese Schnecken sind der Star jeder herbstlichen Runde.
  • Garantiert ein Hit: Selbst Leute, die sagen, sie mögen keinen Kürbis, werden hier schwach. Die Kombination aus würziger Füllung und cremiger Glasur ist einfach unwiderstehlich.
  • Der besondere Trick: Das Geheimnis liegt in der Frischkäse-Glasur. Sie ist nicht zu süß und hat diesen leichten, erfrischenden Geschmack, der perfekt mit den herbstlichen Gewürzen harmoniert.

Ich hab dieses Rezept in den letzten Jahren bestimmt ein Dutzend Mal gebacken. Einmal hab ich vergessen, die Butter weich werden zu lassen – Katastrophe! Der Teig wurde nie richtig geschmeidig. Aber seitdem weiß ich: Geduld zahlt sich aus. Und genau diese Erfahrungen teile ich hier mit dir, damit deine Kürbis-Zimtschnecken beim ersten Mal perfekt werden.

Diese Schnecken sind nicht einfach nur Gebäck. Sie sind eine warme Umarmung an einem kühlen Herbsttag. Sie sind der Grund, warum die Nachbarn plötzlich „zufällig“ bei dir vorbeischauen. Und sie sind der Beweis, dass ein bisschen Kürbis alles besser macht.

Welche Zutaten du brauchst

Für diese herbstlichen Kürbis-Zimtschnecken verwendest du einfache, aber sorgfältig ausgewählte Zutaten. Jede Komponente hat ihre Aufgabe – zusammen ergeben sie diesen unvergleichlichen Geschmack.

Für den Hefeteig

  • 500 g Weizenmehl (Type 550) – Das ist mein Favorit für Hefeteig. Es gibt dem Ganzen die richtige Struktur. Du kannst auch Dinkelmehl 630 verwenden, dann werden die Schnecken etwas nussiger im Geschmack.
  • 80 g Zucker – Ich nehme ganz normalen Haushaltszucker. Brauner Zucker geht auch, aber der verändert die Farbe des Teigs.
  • 1 Päckchen Trockenhefe (oder ½ Würfel frische Hefe) – Beides funktioniert. Bei frischer Hefe löse ich sie erst in etwas lauwarmer Milch auf.
  • 200 ml Milch (lauwarm) – Die Milch darf nicht zu heiß sein, sonst stirbt die Hefe ab. Handwarm ist perfekt, etwa 37 Grad.
  • 1 Ei (Größe M) – Am besten Zimmertemperatur, dann verbindet es sich besser mit den anderen Zutaten.
  • 80 g weiche Butter – Sie macht den Teig geschmeidig. Nimm sie rechtzeitig aus dem Kühlschrank.
  • 200 g Kürbispüree – Ich verwende am liebsten Hokkaido-Kürbis, weil man ihn nicht schälen muss. Einfach klein schneiden und weich dünsten, dann pürieren. Aber fertiges Püree aus der Dose geht natürlich auch, solange es ungewürzt ist.
  • 1 Prise Salz – Klingt banal, aber Salz unterstreicht die Süße und die Gewürze.

Für die würzige Füllung

Kürbis-Zimtschnecken preparation steps

  • 80 g weiche Butter – Zum Bestreichen des ausgerollten Teigs. Sie sollte wirklich streichzart sein.
  • 150 g brauner Zucker – Der gibt der Füllung diese leichte Karamellnote. Ich hab schonmal weißen Zucker genommen, aber der braune ist einfach besser.
  • 2 EL Zimt – Das Herzstück jeder Zimtschnecke. Ich kaufe meinen Zimt immer in einem kleinen Gewürzladen um die Ecke – der Unterschied zu Supermarkt-Zimt ist enorm.
  • 1 TL gemahlener Ingwer – Klingt ungewöhnlich, aber Ingwer bringt eine leichte Schärfe, die perfekt zum Kürbis passt.
  • ½ TL gemahlene Nelken – Nur eine Prise, sonst wird es zu dominant.
  • ½ TL Muskatnuss – Frisch gerieben, wenn du kannst. Das Aroma ist unvergleichlich.

Für die cremige Frischkäse-Glasur

  • 150 g Frischkäse (Doppelrahmstufe) – Wichtig: Er sollte Zimmertemperatur haben. Kalter Frischkäse macht die Glasur klumpig.
  • 50 g Puderzucker – Gesiebt, damit keine Klümpchen entstehen.
  • 2 EL Milch – Zum Verdünnen. Fang mit einem Esslöffel an und gib bei Bedarf mehr dazu.
  • 1 TL Vanilleextrakt – Oder das Mark einer halben Vanilleschote. Das macht die Glasur aromatischer.

Substitutions-Tipp: Für eine vegane Variante kannst du die Milch durch Hafermilch, die Butter durch vegane Margarine und den Frischkäse durch einen pflanzlichen Alternativ-Frischkäse ersetzen. Ich hab das selbst getestet – es funktioniert erstaunlich gut, auch wenn die Konsistenz minimal anders ist.

Benötigte Küchengeräte

Du brauchst keine Profi-Ausstattung für diese Kürbis-Zimtschnecken. Die meisten Dinge hast du bestimmt schon in der Küche.

  • Große Rührschüssel – Für den Teig. Ich hab eine alte Keramikschüssel von meiner Oma, die ist perfekt.
  • Nudelholz – Zum Ausrollen des Teigs. Wenn du keins hast, nimm eine saubere Glasflasche. Klingt verrückt, funktioniert aber!
  • Backblech oder Auflaufform (ca. 30×20 cm) – Ich lege es immer mit Backpapier aus, das spart Ärger beim Reinigen.
  • Schneidfaden oder scharfes Messer – Ein Faden ist besser, weil er den Teig nicht zusammendrückt. Einfach unter dem Teigling kreuzen und zusammenziehen. Klingt kompliziert, ist aber nach der dritten Schnecke easy.
  • Handmixer oder Küchenmaschine – Geht auch von Hand, aber dann brauchst du etwas mehr Geduld und Muskelkraft. Mein Mixer hat schon viele Hefeteige gesehen und macht immer noch gute Arbeit.
  • Topf für das Kürbispüree – Falls du frischen Kürbis verwendest.

Schritt-für-Schritt Zubereitung

Jetzt geht es ans Eingemachte! Keine Sorge, ich führe dich durch jeden Schritt. Am Ende wirst du stolz auf deine selbstgemachten herbstlichen Kürbis-Zimtschnecken sein.

Schritt 1: Das Kürbispüree vorbereiten

Falls du frischen Kürbis verwendest: Schneide den Hokkaido in kleine Würfel (ca. 2 cm). Dünste sie in einem Topf mit etwas Wasser für etwa 10 Minuten, bis sie weich sind. Dann pürierst du sie fein. Lass das Püree abkühlen, bevor du es zum Teig gibst – sonst wird die Hefe aktiviert, bevor sie soll. Du brauchst 200 g, also etwa die Hälfte eines kleinen Kürbisses.

Schritt 2: Den Hefeteig zubereiten

Erwärme die Milch in einem kleinen Topf oder in der Mikrowelle, bis sie lauwarm ist (Fingertest: Sie sollte sich warm, aber nicht heiß anfühlen). Gib die Trockenhefe und einen Teelöffel Zucker hinein, rühr kurz um und lass es 5 Minuten stehen. Wenn sich Bläschen bilden, lebt die Hefe. Wenn nicht – keine Panik, manchmal dauert es etwas länger.

In einer großen Schüssel vermischst du das Mehl mit dem restlichen Zucker und dem Salz. Gib das Kürbispüree, das Ei, die weiche Butter und die Hefemilch dazu. Knete alles mit dem Handmixer (Knethaken) oder von Hand für etwa 8-10 Minuten, bis ein glatter, geschmeidiger Teig entsteht. Er sollte nicht mehr kleben – wenn doch, gib einen Esslöffel Mehl dazu. Forme eine Kugel, leg sie zurück in die Schüssel, deck sie mit einem sauberen Küchentuch ab und lass sie an einem warmen Ort für 60 Minuten gehen. Der Teig sollte sich verdoppelt haben.

Schritt 3: Die Füllung vorbereiten

Während der Teig geht, mischst du den braunen Zucker mit Zimt, Ingwer, Nelken und Muskatnuss in einer kleinen Schüssel. Die weiche Butter stellst du bereit – sie muss streichzart sein.

Schritt 4: Den Teig ausrollen und füllen

Nach der Gehzeit bestäubst du deine Arbeitsfläche leicht mit Mehl. Rolle den Teig zu einem Rechteck aus, etwa 40×30 cm und 5 mm dick. Das klingt nach viel, aber du schaffst das! Bestreiche die gesamte Oberfläche mit der weichen Butter. Verteile dann die Gewürz-Zucker-Mischung gleichmäßig darauf. Drück sie leicht an, damit sie später nicht rausrieselt.

Schritt 5: Aufrollen und schneiden

Rolle den Teig von der langen Seite her fest auf. Die Rolle sollte etwa 40 cm lang sein. Drück die Naht leicht an. Jetzt kommt der wichtigste Teil: das Schneiden. Mit einem scharfen Messer schneidest du die Rolle in 12 gleichmäßige Stücke, jedes etwa 3-4 cm dick. Mein Tipp: Markier dir die Stücke erst mit einem Messer, bevor du durchschneidest. Oder nimm einen Zahnseide-Faden – leg ihn unter die Rolle, kreuz die Enden über dem Teig und zieh sie auseinander. Zack, perfekte Schnecken!

Schritt 6: Zweite Gehzeit

Lege die Schnecken mit etwas Abstand in die vorbereitete Form (mit Backpapier ausgelegt). Deck sie wieder ab und lass sie für weitere 30 Minuten gehen. Sie sollten sich berühren und etwas aufgegangen sein. Heize in der Zwischenzeit den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vor (160°C Umluft).

Schritt 7: Backen

Backe die Kürbis-Zimtschnecken für 20-25 Minuten. Sie sollten goldbraun sein und die Küche sollte unwiderstehlich duften. Mach die Probe mit einem Holzstäbchen: Wenn kein Teig mehr kleben bleibt, sind sie fertig. Lass sie in der Form für 5 Minuten abkühlen, bevor du sie auf ein Kuchengitter stürzt.

Schritt 8: Die Glasur zubereiten und auftragen

Während die Schnecken noch warm sind (aber nicht mehr heiß), rührst du den Frischkäse mit dem Puderzucker, der Milch und dem Vanilleextrakt glatt. Die Glasur sollte dickflüssig sein, aber noch vom Löffel fallen. Verteile sie großzügig über den noch warmen Schnecken. Sie wird leicht verlaufen und in die Ritzen sickern – genau so soll es sein!

Kochtipps & Techniken

Ich hab bei diesem Rezept so einige Fehler gemacht, damit du sie nicht machen musst. Hier sind meine besten Tipps:

  • Die richtige Teigkonsistenz: Der Teig sollte nach dem Kneten weich, aber nicht klebrig sein. Wenn er zu fest ist, werden die Schnecken trocken. Ein bisschen mehr Milch kann Wunder wirken.
  • Nicht zu viel Mehl beim Ausrollen: Ich hab am Anfang immer großzügig Mehl auf die Arbeitsfläche gestreut. Das Ergebnis: Der Teig wurde trocken und ließ sich schwer rollen. Weniger ist mehr – nur eine dünne Schicht.
  • Die Gehzeit nicht überspringen: Ich weiß, es ist verlockend, die Schnecken gleich zu backen. Aber die zweite Gehzeit ist entscheidend für die Fluffigkeit. Ohne sie werden die Schnecken flach und dicht.
  • Die Glasur bei richtiger Temperatur auftragen: Wenn die Schnecken zu heiß sind, wird die Glasur flüssig und läuft komplett ab. Wenn sie zu kalt sind, bleibt sie oben liegen. Warm, aber nicht heiß – das ist der Sweet Spot.
  • Multitasking-Tipp: Während der ersten Gehzeit kannst du die Füllung vorbereiten und die Form mit Backpapier auslegen. In der zweiten Gehzeit heizt du den Ofen vor und machst die Glasur fertig. So sparst du Zeit und Stress.

Variationen & Anpassungen

Dieses Grundrezept ist fantastisch, aber manchmal will man etwas Neues ausprobieren. Hier sind meine liebsten Abwandlungen:

  • Veganer Genuss: Ersetze die Milch durch Hafermilch, die Butter durch vegane Margarine und den Frischkäse durch eine pflanzliche Alternative. Ich hab das für eine Freundin gemacht, die sich vegan ernährt, und sie war begeistert. Die Schnecken werden etwas weniger fluffig, aber immer noch himmlisch.
  • Schoko-Kürbis-Zimtschnecken: Streue vor dem Aufrollen 50 g gehackte Zartbitterschokolade über die Füllung. Die Kombination aus Kürbis, Zimt und Schokolade ist einfach göttlich. Mein Mann sagt, das sei seine Lieblingsvariante.
  • Nussige Note: Gib 50 g gehackte Walnüsse oder Pekannüsse zur Füllung. Sie rösten im Ofen leicht an und geben einen herrlichen Crunch. Perfekt für alle, die etwas Biss im Gebäck mögen.
  • Apfel-Kürbis-Zimtschnecken: Mische 100 g fein gewürfelten Apfel unter das Kürbispüree. Das gibt eine frische, fruchtige Note und macht die Schnecken noch saftiger. Ein Tipp von meiner Nachbarin, die immer die besten Apfelkuchen backt.
  • Weniger süß: Reduziere den Zucker in der Füllung auf 100 g und lass die Glasur weg, bestäube die Schnecken stattdessen mit Puderzucker. So kommen die Gewürze noch besser zur Geltung.

Tipps zum Servieren & Aufbewahren

Die Frage ist nicht, ob du diese herbstlichen Kürbis-Zimtschnecken servieren solltest, sondern wie! Hier sind meine besten Ideen:

  • Serviertemperatur: Am besten schmecken sie lauwarm, direkt aus dem Ofen mit der frischen Glasur. Aber auch am nächsten Tag bei Zimmertemperatur sind sie noch fantastisch.
  • Getränke-Empfehlung: Ein großer Becher Milchkaffee, ein cremiger Chai Latte oder ein heißer Apfelpunsch passen perfekt dazu. Im Sommer (ja, ich backe sie auch dann) geht auch ein Eiskaffee.
  • Aufbewahrung: In einer luftdichten Dose bei Zimmertemperatur halten sie sich 2-3 Tage. Aber ehrlich – bei mir sind sie meistens am ersten Tag weg.
  • Einfrieren: Du kannst die unglasierten Schnecken einfrieren. Wickel sie einzeln in Frischhaltefolie und leg sie in einen Gefrierbeutel. So halten sie sich 3 Monate. Zum Auftauen einfach bei Zimmertemperatur stehen lassen und dann mit der frischen Glasur servieren.
  • Reheating-Tipp: Für den „frisch aus dem Ofen“-Effekt: Erwärme die Schnecken für 5 Minuten bei 150°C im Ofen. Die Mikrowelle macht sie leider schnell zäh.

Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile

Ich sag’s dir ganz ehrlich: Diese Schnecken sind kein Diätessen. Aber sie haben ein paar überraschende Vorteile! Die Nährwerte pro Stück (bei 12 Stücken) sind ungefähr:

  • Kalorien: 320 kcal
  • Kohlenhydrate: 48 g
  • Fett: 12 g
  • Eiweiß: 6 g
  • Ballaststoffe: 3 g

Kürbis ist reich an Vitamin A und Beta-Carotin, das gut für die Augen und das Immunsystem ist. Die Gewürze wie Zimt und Ingwer haben entzündungshemmende Eigenschaften und können den Blutzuckerspiegel stabilisieren. Also: Ja, es sind immer noch Zimtschnecken, aber sie haben ein bisschen mehr zu bieten als nur Zucker. Ich sehe sie als einen kleinen, bewussten Genuss – ein Stück Herbstglück, das man sich ruhig gönnen darf.

Für Menschen mit Glutenunverträglichkeit: Du kannst eine glutenfreie Mehlmischung verwenden, aber die Konsistenz wird anders sein. Teste es am besten mit einer kleinen Menge.

Fazit

Diese herbstlichen Kürbis-Zimtschnecken sind für mich mehr als nur ein Rezept. Sie sind eine Erinnerung an diesen Nachmittag bei Annika, an den Duft, der mich in der Tür stehen ließ, und an das Gefühl, etwas ganz Besonderes entdeckt zu haben. Seitdem backe ich sie jedes Jahr, wenn der Herbst kommt, und jedes Mal werde ich ein bisschen glücklicher.

Ich hoffe, du probierst sie aus! Lass dich nicht von der langen Zutatenliste abschrecken – die meisten Dinge hast du daheim, und der Aufwand lohnt sich. Du kannst die Füllung nach deinem Geschmack anpassen, mehr Zimt, weniger Zucker oder eine andere Nusssorte – mach sie zu deinen Schnecken.

Ich würde mich riesig freuen, wenn du mir in den Kommentaren erzählst, wie sie dir gelungen sind! Hast du eine besondere Variante ausprobiert? Oder gab es eine kleine Panne? (Bei mir war es mal die verschlafene Gehzeit – die Schnecken waren trotzdem lecker!) Teile deine Erfahrungen, markiere mich auf Instagram oder schreib mir eine Nachricht. Ich liebe es, von dir zu hören!

Also, ran an die Schürze, heiz den Ofen vor und mach deine Küche zum gemütlichsten Ort des Herbstes. Du wirst sehen: Diese Kürbis-Zimtschnecken werden dein neues Lieblingsrezept. Versprochen!

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Kann ich auch fertiges Kürbispüree aus der Dose verwenden?

Ja, auf jeden Fall! Achte nur darauf, dass es reines Kürbispüree ist und keine Gewürze oder Zucker enthält. Das Kürbispüree aus der Dose ist oft etwas dünner als selbstgemachtes, aber das macht nichts. Du musst dann nur eventuell einen Esslöffel mehr Mehl zum Teig geben, wenn er zu klebrig ist.

Warum sind meine Zimtschnecken nach dem Backen trocken?

Das kann verschiedene Ursachen haben. Vielleicht hast du den Teig zu lange geknetet oder zu viel Mehl verwendet. Oder die Backzeit war zu lang. Mein Tipp: Back sie genau 20 Minuten und mach die Stäbchenprobe. Wenn sie noch leicht feucht sind, sind sie perfekt – sie garen beim Abkühlen noch ein bisschen nach.

Kann ich die Schnecken auch ohne Frischkäse-Glasur machen?

Klar! Die Glasur ist zwar das i-Tüpfelchen, aber die Schnecken schmecken auch pur oder mit einer einfachen Puderzucker-Milch-Glasur. Du kannst sie auch mit geschmolzener Butter bestreichen und mit Zimt-Zucker bestreuen – das ist eine leichtere Variante, die auch super ist.

Wie lagere ich die Kürbis-Zimtschnecken am besten?

Am besten in einer luftdichten Dose bei Zimmertemperatur. Im Kühlschrank werden sie schneller trocken. Wenn du sie länger aufbewahren willst, frier sie unglasiert ein. Und denk dran: Sie schmecken am ersten und zweiten Tag am besten – also teile sie mit Freunden oder der Familie, damit nichts übrig bleibt!

Kann ich den Teig auch am Vorabend zubereiten?

Ja, das ist eine super Idee! Bereite den Teig zu, lass ihn gehen, rolle ihn aus, fülle ihn und schneide die Schnecken. Leg sie dann in die Form, deck sie ab und stell sie über Nacht in den Kühlschrank. Am nächsten Morgen nimmst du sie 30 Minuten vor dem Backen raus, lässt sie bei Zimmertemperatur stehen und backst sie dann. So hast du frische Zimtschnecken zum Frühstück – ohne morgens Hektik!

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Kürbis-Zimtschnecken recipe

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Herbstliche Kürbis-Zimtschnecken: Bestes Rezept mit Frischkäse

Saftige, fluffige Zimtschnecken mit Kürbispüree und einer cremigen Frischkäse-Glasur – das perfekte Herbstgebäck für gemütliche Nachmittage.

  • Author: Marlene
  • Prep Time: 30 Minuten
  • Cook Time: 25 Minuten
  • Total Time: 2 Stunden 25 Minuten (inkl. Gehzeiten)
  • Yield: 12 Stück 1x
  • Category: Gebäck
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 500 g Weizenmehl (Type 550)
  • 80 g Zucker
  • 1 Päckchen Trockenhefe (oder ½ Würfel frische Hefe)
  • 200 ml Milch (lauwarm)
  • 1 Ei (Größe M)
  • 80 g weiche Butter
  • 200 g Kürbispüree (Hokkaido oder ungewürzt aus der Dose)
  • 1 Prise Salz
  • 80 g weiche Butter (für die Füllung)
  • 150 g brauner Zucker
  • 2 EL Zimt
  • 1 TL gemahlener Ingwer
  • ½ TL gemahlene Nelken
  • ½ TL Muskatnuss (frisch gerieben)
  • 150 g Frischkäse (Doppelrahmstufe)
  • 50 g Puderzucker
  • 2 EL Milch
  • 1 TL Vanilleextrakt

Instructions

  1. Kürbispüree vorbereiten: Hokkaido-Kürbis in kleine Würfel schneiden, in etwas Wasser 10 Minuten weich dünsten, fein pürieren und abkühlen lassen.
  2. Hefeteig zubereiten: Milch lauwarm erwärmen, Trockenhefe und 1 TL Zucker zugeben, 5 Minuten stehen lassen, bis Bläschen entstehen. Mehl, restlichen Zucker und Salz in einer Schüssel mischen. Kürbispüree, Ei, weiche Butter und Hefemilch zugeben. 8-10 Minuten zu einem glatten Teig kneten. Teig zu einer Kugel formen, abgedeckt 60 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen, bis er sich verdoppelt hat.
  3. Füllung vorbereiten: Braunen Zucker mit Zimt, Ingwer, Nelken und Muskatnuss mischen. Weiche Butter bereitstellen.
  4. Teig ausrollen und füllen: Arbeitsfläche leicht bemehlen. Teig zu einem Rechteck (ca. 40×30 cm, 5 mm dick) ausrollen. Mit weicher Butter bestreichen, Gewürz-Zucker-Mischung gleichmäßig darauf verteilen und leicht andrücken.
  5. Aufrollen und schneiden: Teig von der langen Seite her fest aufrollen. Naht andrücken. Rolle in 12 gleichmäßige Stücke (je 3-4 cm dick) schneiden – am besten mit einem scharfen Messer oder Zahnseidefaden.
  6. Zweite Gehzeit: Schnecken mit etwas Abstand in eine mit Backpapier ausgelegte Form (ca. 30×20 cm) legen. Abgedeckt 30 Minuten gehen lassen. Inzwischen Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (160°C Umluft) vorheizen.
  7. Backen: Schnecken 20-25 Minuten backen, bis sie goldbraun sind. Stäbchenprobe machen. 5 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter stürzen.
  8. Glasur zubereiten und auftragen: Frischkäse mit Puderzucker, Milch und Vanilleextrakt glatt rühren. Glasur großzügig über die noch warmen (nicht heißen) Schnecken verteilen.

Notes

Die Glasur am besten auftragen, wenn die Schnecken noch warm, aber nicht mehr heiß sind. Für eine vegane Variante Milch durch Hafermilch, Butter durch vegane Margarine und Frischkäse durch pflanzliche Alternative ersetzen. Die Schnecken können unglasiert eingefroren werden (3 Monate haltbar).

Nutrition

  • Serving Size: 1 Stück
  • Calories: 320
  • Sugar: 22
  • Sodium: 180
  • Fat: 12
  • Saturated Fat: 7
  • Carbohydrates: 48
  • Fiber: 3
  • Protein: 6

Keywords: Kürbis-Zimtschnecken, Herbstgebäck, Zimtschnecken mit Frischkäse, Kürbisrezept, Hefeteig

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