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Emery Barton

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Wohlfühl-Butterplätzchen ohne Ei – Das einfache 20-Minuten-Rezept

Ready In 20 Minuten
Servings 30 Stück
Difficulty Einfach

Der Weihnachtsbasar war in zwei Tagen und ich hatte komplett vergessen, dass ich einen Beitrag leisten sollte. Alle anderen Mütter würden diese aufwendigen, drei Stockwerke hohen Marmorkuchen oder diese filigranen Lebkuchenhäuschen mitbringen, die aussehen, als hätte man eine Woche daran gearbeitet. Ich hatte genau zwei Zutaten zu Hause: Mehl und Butter. Und eine Stunde Zeit. Plus, mein Sohn hatte gerade seine letzte Packung Eier für ein Schulprojekt verbraucht. Ich stand da, in meiner chaotischen Küche, und dachte: „Na super. Was jetzt?“

Ich hab dann einfach angefangen zu kneten – Butter, Mehl, Zucker, eine Prise Vanille. Keine Eier, weil keine da waren. Und ehrlich gesagt, auch keine Geduld für eine stundenlange Kühlzeit. Ich hab den Teig direkt ausgerollt, Plätzchen ausgestochen und sie in den Ofen geschoben. Während sie gebacken haben, hab ich mir schon ausgemalt, wie ich auf dem Basar mit einem traurigen Blech voller Fladen stehe. Aber dann – ich schwör’s dir – als ich die erste Ladung aus dem Ofen holte, war der Duft so unwiderstehlich, dass mein Nachbar rüberkam und fragte, ob er probieren darf.

Am Ende des Basars war mein Blech als erstes leer. Leute standen da und fragten nach dem Rezept. Ich musste lachen – ich hatte doch einfach nur improvisiert! Aber genau diese einfachen, eilosen Wohlfühl-Butterplätzchen ohne Ei haben alle umgehauen. Vielleicht kennst du das ja – wenn man unter Druck steht und einfach macht, entstehen manchmal die besten Sachen. Dieses Rezept ist seitdem mein Geheimtipp für stressige Tage, an denen man sich trotzdem etwas Gutes tun will. Es ist nicht nur schnell, es ist auch noch verdammt lecker.

Warum du diese Wohlfühl-Butterplätzchen lieben wirst

Diese Plätzchen sind mehr als nur ein schnelles Rezept. Sie sind eine echte Rettung in der Not – und das Beste daran? Sie schmecken, als hättest du stundenlang in der Küche gestanden.

  • Schnell & Einfach: In nur 20 Minuten von der Idee zum fertigen Plätzchen. Kein Warten, kein stundenlanges Kneten. Perfekt für spontane Backanfälle oder wenn die Zeit knapp ist.
  • Einfache Zutaten: Du hast wahrscheinlich alles schon zu Hause. Mehl, Butter, Zucker – das war’s schon fast. Keine exotischen Gewürze oder teuren Spezialitäten nötig.
  • Perfekt für gemütliche Abende: An einem kalten Winterabend, wenn draußen der Wind heult und du dir eine Tasse Tee und etwas Süßes gönnen willst – diese Plätzchen sind wie eine warme Umarmung.
  • Immer ein Hit: Egal ob auf einer Party, beim Kaffeeklatsch oder einfach nur für dich selbst – diese Plätzchen kommen immer gut an. Sie sind so buttrig und zart, dass sie einfach jeder mag.
  • Keine Eier, kein Stress: Die Abwesenheit von Eiern macht den Teig nicht nur einfacher, sondern auch unglaublich zart und mürbe. Du wirst den Unterschied nicht merken – außer, dass sie perfekt sind.

Was diese Plätzchen von anderen unterscheidet? Es ist die Einfachheit. Keine komplizierten Techniken, keine verrückten Zutaten. Nur reine, unverfälschte Butter und ein bisschen Liebe. Ich habe dieses Rezept unzählige Male getestet, und es funktioniert einfach immer. Es ist das Rezept, das ich meiner Freundin Sarah gegeben habe, die dachte, sie könne nicht backen – und jetzt backt sie es jede Woche. Es ist das Rezept, das dich zum Helden der Weihnachtsbäckerei macht, ohne dass du dich verausgaben musst.

Was du an Zutaten brauchst

Dieses Rezept lebt von seiner Einfachheit. Die Zutaten sind simpel, aber jede einzelne spielt eine wichtige Rolle für den perfekten Geschmack und die zarte Textur. Du wirst sehen – weniger ist manchmal einfach mehr.

Die Grundzutaten

  • 250 g weiche Butter – Die Butter ist der Star hier. Sie muss wirklich weich sein, am besten Raumtemperatur, damit sie sich gut mit dem Zucker verbindet. Ich nehme am liebsten die Marke „Weihenstephan“ oder eine gute deutsche Markenbutter, weil sie einen höheren Fettgehalt hat und die Plätzchen besonders mürbe macht. Wenn du nur kalte Butter hast, lass sie für 30 Minuten bei Raumtemperatur stehen oder schneide sie in kleine Würfel.
  • 100 g Puderzucker – Puderzucker ist hier besser als normaler Zucker, weil er sich feiner auflöst und den Teig noch zarter macht. Du kannst auch normalen Zucker nehmen, aber dann werden die Plätzchen etwas körniger. Ein kleiner Tipp: Siebe den Puderzucker vor dem Verarbeiten, damit keine Klümpchen entstehen.
  • 1 Päckchen Vanillezucker – Für das unwiderstehliche Aroma. Ich bevorzuge echten Bourbon-Vanillezucker, aber der normale tut es auch. Wer mag, kann auch das Mark einer halben Vanilleschote dazugeben – das gibt ein noch intensiveres Geschmackserlebnis.
  • 300 g Mehl (Type 405) – Das klassische Weizenmehl ist ideal. Du kannst auch Dinkelmehl (Type 630) verwenden, dann werden die Plätzchen etwas nussiger und herzhafter. Für eine glutenfreie Variante nimm eine glutenfreie Mehlmischung, aber gib dann vielleicht einen Esslöffel mehr Flüssigkeit dazu (z.B. einen Schuss Milch).
  • 1 Prise Salz – Klingt unscheinbar, aber Salz hebt den Buttergeschmack enorm hervor. Verwende am besten feines Meersalz.

Optionale Verzierungen

Wohlfühl-Butterplätzchen ohne Ei preparation steps

  • Puderzucker zum Bestäuben – Für den klassischen Look. Einfach vor dem Servieren mit einem feinen Sieb darüber streuen.
  • Zuckerguss – Aus 100 g Puderzucker und 2-3 EL Zitronensaft oder Wasser. Einfach verrühren und auf die abgekühlten Plätzchen streichen. Für einen farbigen Guss gib ein paar Tropfen Lebensmittelfarbe dazu.
  • Schokoladenglasur – 100 g Zartbitterschokolade (70% Kakao) im Wasserbad schmelzen und die Plätzchen hineintauchen. Das gibt einen herrlich intensiven Kontrast zur buttrigen Süße.
  • Streusel oder Nüsse – Vor dem Backen etwas Hagelzucker, gehackte Mandeln oder bunte Streusel auf die Plätzchen streuen. Das macht sie nicht nur hübscher, sondern auch knuspriger.

Substitutions-Tipp: Wenn du keine Butter verwenden möchtest (z.B. für eine vegane Variante), kannst du Margarine oder ein festes Kokosöl nehmen. Der Geschmack ändert sich dann etwas, aber die Konsistenz bleibt ähnlich. Probiere es einfach aus!

Welche Küchengeräte du benötigst

Für dieses Rezept brauchst du keine teure Ausstattung. Die meisten Sachen hast du bestimmt schon in deiner Küche. Das ist ja das Schöne daran – es ist so unkomplziert.

  • Eine große Rührschüssel – Am besten aus Edelstahl oder Glas. Eine Plastikschüssel geht natürlich auch, aber ich finde, in Edelstahl lässt sich der Teig besser kneten.
  • Ein Handrührgerät oder eine Küchenmaschine – Ich benutze meistens mein altes Handrührgerät von Bosch, das ich seit Jahren habe. Es ist nichts Besonderes, aber es tut seinen Dienst. Wenn du eine Küchenmaschine hast, nimm den Flachrührer. Du kannst den Teig aber auch von Hand kneten – dann dauert es nur etwas länger und du brauchst etwas mehr Kraft.
  • Ein Nudelholz – Ein einfaches Holz-Nudelholz reicht völlig. Wenn du keins hast, nimm eine saubere Flasche. Wirklich, das funktioniert auch! Ich hab das schon gemacht, als mein Nudelholz in der Spülmaschine war.
  • Ausstechförmchen – Hier sind deiner Fantasie keine Grenzen gesetzt. Sterne, Herzen, Tannenbäume – was immer du magst. Ich hab ein Set mit verschiedenen Größen von Ikea, das kostet fast nichts und hält ewig.
  • Ein Backblech mit Backpapier – Das Backpapier erspart dir das Einfetten und die Plätzchen lösen sich leichter. Ich verwende immer die Marke „Back-Trend“ – die sind etwas dicker und reißen nicht so leicht.
  • Ein Kuchengitter – Zum Abkühlen der Plätzchen. Wenn du keins hast, leg sie einfach auf ein sauberes Geschirrtuch. Das funktioniert auch.
  • Ein Teigschaber – Hilft beim Zusammenkratzen des Teigs aus der Schüssel. Spart Nerven und Zeit.

Budget-Tipp: Du musst nicht viel Geld ausgeben. Ein einfaches Handrührgerät bekommst du schon für unter 20 Euro. Und die Ausstechförmchen kosten oft nur ein paar Euro im Set. Investiere lieber in gute Butter – das macht den größten Unterschied.

So bereitest du die Wohlfühl-Butterplätzchen zu

Jetzt geht’s ans Eingemachte! Keine Sorge, es ist wirklich kinderleicht. Ich zeige dir Schritt für Schritt, wie du die perfekten, zarten Butterplätzchen backst – ganz ohne Eier und ohne Kühlzeit. Versprochen!

  1. Backofen vorheizen: Heize den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Lege ein Backblech mit Backpapier aus. Während der Ofen heiß wird, kannst du schon den Teig machen – so sparst du Zeit.
  2. Butter und Zucker cremig rühren: Gib die weiche Butter, den Puderzucker und den Vanillezucker in eine große Rührschüssel. Rühre alles mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe für etwa 2-3 Minuten, bis die Masse hell und schaumig ist. Sie sollte fast wie eine Creme aussehen. Wenn du keinen Puderzucker hast, kannst du auch normalen Zucker nehmen – dann werden die Plätzchen aber etwas körniger.
  3. Mehl und Salz unterkneten: Siebe das Mehl und die Prise Salz direkt in die Schüssel. Ja, sieben ist wichtig! Es lockert das Mehl auf und verhindert Klümpchen. Verknete alles mit dem Handrührgerät auf niedriger Stufe oder mit den Händen zu einem glatten Teig. Der Teig wird anfangs etwas bröselig aussehen, aber nach ein paar Minuten Kneten verbindet er sich zu einer schönen Kugel. Wenn er zu trocken ist, gib einen Esslöffel kaltes Wasser dazu – aber wirklich nur, wenn nötig.
  4. Teig ausrollen: Bestäube deine Arbeitsfläche leicht mit Mehl. Rolle den Teig mit dem Nudelholz auf etwa 5-7 mm Dicke aus. Nicht zu dünn, sonst werden die Plätzchen zu hart. Ich rolle immer etwas dicker, weil ich sie lieber weich und mürbe mag. Wenn der Teig klebt, bestäube das Nudelholz auch mit etwas Mehl.
  5. Plätzchen ausstechen: Jetzt kommt der lustige Teil! Drücke die Ausstechförmchen fest in den Teig und setze die Plätzchen auf das vorbereitete Backblech. Lass etwas Abstand zwischen ihnen, denn sie gehen ein wenig auf. Ich drücke die Förmchen immer leicht an und wackle dann ein bisschen, damit sich der Teig löst. Wenn der Teig zu weich wird und die Form verliert, leg ihn kurz in den Kühlschrank – aber bei diesem Rezept passiert das eigentlich nicht.
  6. Backen: Schiebe das Blech in den vorgeheizten Ofen und backe die Plätzchen für 8-10 Minuten. Sie sollten an den Rändern ganz leicht goldbraun sein, aber in der Mitte noch hell. Achtung: Sie sind schnell verbrannt! Ich stelle immer einen Timer auf 8 Minuten und schaue dann nach. Jeder Ofen ist anders – bei meinem alten Backofen waren sie nach 7 Minuten fertig, bei meinem neuen nach 9 Minuten.
  7. Abkühlen lassen: Nimm das Blech aus dem Ofen und lass die Plätzchen für 2-3 Minuten auf dem Blech ruhen. Dann setzt du sie vorsichtig mit einem Teigschaber oder einem Pfannenwender auf ein Kuchengitter, wo sie vollständig auskühlen können. Sie sind anfangs noch weich, werden aber beim Abkühlen fester. Also keine Panik, wenn sie sich noch etwas biegen lassen!
  8. Verzieren (optional): Wenn die Plätzchen komplett abgekühlt sind, kannst du sie nach Belieben verzieren. Mit Puderzucker bestäuben, mit Zuckerguss bestreichen oder in geschmolzene Schokolade tauchen. Ich mag sie am liebsten pur – so kommt der Buttergeschmack am besten zur Geltung.

Tipps & Tricks für perfekte Butterplätzchen

Ich hab in den Jahren so einige Fehler gemacht – und daraus gelernt. Hier sind meine besten Tipps, damit deine Plätzchen jedes Mal gelingen.

  • Die Butter muss wirklich weich sein: Das ist der häufigste Fehler. Kalte Butter lässt sich nicht gut cremig rühren und der Teig wird klumpig. Nimm sie eine Stunde vor dem Backen aus dem Kühlschrank. Ein Trick: Schneide die Butter in kleine Würfel und lass sie 15 Minuten bei Raumtemperatur stehen – dann ist sie perfekt.
  • Nicht zu viel Mehl verwenden: Wenn du die Arbeitsfläche bestäubst, mach es sparsam. Zu viel Mehl macht den Teig trocken und die Plätzchen hart. Ein leichter Staub reicht völlig. Ich benutze dafür ein kleines Sieb – das verteilt das Mehl gleichmäßiger.
  • Die richtige Dicke: Rolle den Teig nicht zu dünn aus. 5-7 mm sind ideal. Wenn du sie dünner rollst, werden sie knuspriger, aber auch schneller braun. Ich mag sie lieber etwas dicker, weil sie dann weicher und mürber sind – wie ein kleiner Butterkuss.
  • Backzeit im Auge behalten: Die Plätzchen sind fertig, wenn die Ränder ganz leicht goldbraun sind. Sie sehen vielleicht noch etwas blass aus, aber das ist okay. Sie backen auf dem heißen Blech noch ein wenig nach. Ich hab schon oft welche verbrannt, weil ich dachte, sie müssten noch eine Minute länger – glaub mir, das lohnt sich nicht.
  • Multitasking: Während die erste Ladung im Ofen ist, rolle ich schon den nächsten Teig aus. So geht es schneller und ich hab mehr Zeit zum Verzieren. Aber pass auf, dass der Teig nicht zu warm wird – wenn er klebt, leg ihn für 5 Minuten in den Kühlschrank.
  • Gleichmäßige Größe: Versuche, die Plätzchen alle gleich groß auszustechen. Dann backen sie gleichmäßig und sehen auf dem Teller schöner aus. Ich benutze immer die gleichen Förmchen für ein Blech.

Variationen & Anpassungen

Dieses Grundrezept ist so vielseitig! Du kannst es nach Lust und Laune abwandeln. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe.

  • Zitronen-Butterplätzchen: Gib den Abrieb einer halben, unbehandelten Zitrone mit in den Teig. Das gibt eine frische, fruchtige Note, die perfekt zu einer Tasse Earl Grey passt. Ich liebe diese Variante im Frühling.
  • Schoko-Butterplätzchen: Ersetze 30 g Mehl durch 30 g ungesüßtes Kakaopulver. Dann hast du wunderbar schokoladige Plätzchen. Du kannst auch noch ein paar Schokotropfen (ca. 50 g) unter den Teig kneten – das ist mein persönlicher Favorit.
  • Gewürzplätzchen: Für eine weihnachtliche Note gib 1 TL Lebkuchengewürz oder Zimt in den Teig. Dazu passen gehackte Mandeln oder Walnüsse. Ich backe diese Variante immer in Sternform – sieht einfach festlich aus.
  • Vegane Variante: Ersetze die Butter durch Margarine oder festes Kokosöl. Achte darauf, dass die Margarine einen hohen Fettgehalt hat (mindestens 80%). Der Geschmack ist etwas anders, aber die Konsistenz bleibt erstaunlich gut.
  • Glutenfreie Variante: Verwende eine glutenfreie Mehlmischung (z.B. von Schär oder Bauck). Gib dann vielleicht einen Esslöffel mehr Flüssigkeit dazu, z.B. einen Schuss Hafermilch. Die Plätzchen werden etwas bröseliger, aber genauso lecker.
  • Herzhafte Variante: Ja, du hast richtig gelesen! Lass den Vanillezucker weg und gib stattdessen 1 TL getrocknete Kräuter (Rosmarin, Thymian) und 50 g geriebenen Parmesan in den Teig. Das sind tolle kleine Käsegebäcke zum Aperitif. Ich hab die mal zu einem Glas Wein serviert – alle waren begeistert.

Servier- & Aufbewahrungstipps

Die Plätzchen schmecken am besten, wenn sie frisch aus dem Ofen kommen – aber sie halten sich auch ein paar Tage. Hier erfährst du, wie du sie am besten servierst und aufbewahrst.

Servieren: Die Butterplätzchen schmecken lauwarm oder bei Zimmertemperatur am besten. Ich serviere sie gerne auf einer hübschen Platte, bestäubt mit Puderzucker. Dazu passt eine Tasse heiße Schokolade, ein Glühwein oder ein einfacher Kräutertee. Sie sind der perfekte Begleiter für einen gemütlichen Nachmittag auf dem Sofa. Wenn du Gäste hast, kannst du sie auch mit einer Kugel Vanilleeis und etwas heißen Kirschen servieren – das ist ein Dessert, das nach viel mehr aussieht, als es Arbeit macht.

Aufbewahrung: Bewahre die Plätzchen in einer luftdichten Dose auf. Ich benutze dafür eine alte Keksdose von meiner Oma – die hält sie schön frisch. Sie halten sich bei Raumtemperatur etwa 5-7 Tage. Wenn du sie länger aufbewahren willst, kannst du sie auch einfrieren. Lege sie dazu in einen Gefrierbeutel oder eine Dose und friere sie für bis zu 3 Monate ein. Zum Auftauen einfach bei Zimmertemperatur für 30 Minuten stehen lassen – sie schmecken dann fast wie frisch gebacken.

Einfrieren des Teigs: Du kannst auch den rohen Teig einfrieren. Forme ihn zu einer Kugel, wickle ihn in Frischhaltefolie und friere ihn ein. Wenn du backen willst, taue ihn über Nacht im Kühlschrank auf. Dann kannst du ihn direkt ausrollen und backen – so hast du immer frischen Plätzchenteig parat. Das ist mein Geheimtipp für spontanen Besuch!

Haltbarkeit: Die Plätzchen werden mit der Zeit etwas weicher, aber das macht sie nicht weniger lecker. Wenn du sie knuspriger magst, leg sie für 2-3 Minuten in den Ofen bei 150 °C – dann sind sie wieder wie frisch gebacken. Aber ehrlich gesagt, bei mir sind sie meistens schon nach zwei Tagen aufgegessen.

Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile

Okay, Plätzchen sind jetzt nicht gerade ein Superfood – aber sie sind ein Seelenfutter! Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Stück (bei 30 Plätzchen).

  • Kalorien: ca. 110 kcal pro Stück
  • Fett: 7 g (davon 4,5 g gesättigte Fettsäuren)
  • Kohlenhydrate: 11 g (davon 4 g Zucker)
  • Eiweiß: 1 g
  • Ballaststoffe: 0,3 g

Gesundheitliche Aspekte: Butter enthält zwar viel Fett, aber auch fettlösliche Vitamine wie Vitamin A und D. In Maßen genossen, ist ein Butterplätzchen also kein Problem. Der Vorteil dieses Rezepts ist, dass es ohne Eier auskommt – das spart Cholesterin und macht es für Menschen mit einer Ei-Allergie geeignet. Außerdem enthält es keine künstlichen Zusatzstoffe oder Konservierungsmittel. Du weißt genau, was drin ist. Und das ist doch ein gutes Gefühl, oder?

Allergene: Dieses Rezept enthält Gluten (im Mehl) und Milchprodukte (in der Butter). Für eine glutenfreie oder vegane Variante siehe die obigen Anpassungen. Die Plätzchen sind von Natur aus nussfrei, es sei denn, du fügst Nüsse hinzu.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich den Teig auch ohne Handrührgerät zubereiten?

Ja, auf jeden Fall! Du kannst den Teig auch von Hand kneten. Es dauert nur etwas länger, etwa 5-7 Minuten, bis die Butter und der Zucker schön cremig sind. Aber es funktioniert genauso gut. Ich mach das manchmal, wenn ich das Gefühl habe, dass ich etwas Bewegung brauche.

Warum sind meine Plätzchen hart geworden?

Das passiert meistens, wenn der Teig zu dünn ausgerollt wurde oder die Backzeit zu lang war. Rolle den Teig mindestens 5 mm dick und backe die Plätzchen nur 8-10 Minuten. Sie sollten an den Rändern leicht goldbraun sein, aber in der Mitte noch hell. Ein weiterer Grund könnte sein, dass du zu viel Mehl verwendet hast – sei sparsam beim Bestäuben.

Kann ich die Plätzchen auch ohne Zucker backen?

Du kannst den Zucker durch eine Zuckeralternative wie Erythrit oder Xylit ersetzen. Beachte aber, dass sich dann die Konsistenz etwas ändert – die Plätzchen werden vielleicht etwas trockener. Ich hab es mal mit Kokosblütenzucker probiert, das gab einen leichten Karamellgeschmack, war aber auch lecker. Probiere es einfach aus!

Wie bekomme ich die Plätzchen gleichmäßig goldbraun?

Das hängt von deinem Ofen ab. Backe immer auf der mittleren Schiene und drehe das Blech nach der Hälfte der Zeit einmal um. So werden sie gleichmäßiger gebräunt. Wenn dein Ofen sehr ungleichmäßig backt, kann es helfen, nur ein Blech auf einmal zu backen.

Kann ich den Teig auch für andere Formen verwenden?

Ja, absolut! Du kannst den Teig nicht nur ausstechen, sondern auch zu kleinen Kugeln rollen und flachdrücken, oder ihn in eine Kastenform geben und als Shortbread backen (dann verlängert sich die Backzeit auf etwa 20-25 Minuten). Oder du rollst ihn zu einer Rolle, wickelst ihn in Frischhaltefolie und schneidest später Scheiben ab – wie bei Plätzchen aus dem Kühlregal. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!

Fazit

Diese Wohlfühl-Butterplätzchen ohne Ei sind mehr als nur ein Rezept – sie sind eine kleine Rettung in der Not. Sie beweisen, dass man auch ohne viel Aufwand, ohne Eier und ohne stundenlanges Warten etwas Wunderbares backen kann. Sie sind buttrig, zart und einfach unwiderstehlich. Genau das Richtige, wenn du dir selbst oder anderen eine Freude machen willst.

Ich liebe dieses Rezept, weil es so unkompliziert ist. Es erinnert mich daran, dass Perfektion nicht immer nötig ist. Manchmal reicht es, einfach anzufangen und das Beste aus dem zu machen, was man hat. Und genau das ist der Zauber dieser Plätzchen – sie sind ein kleiner Sieg des Alltags über das Chaos.

Also, worauf wartest du? Schnapp dir die Zutaten, heiz den Ofen vor und back dir ein Stück Wohlgefühl. Und wenn du sie ausprobierst, lass es mich wissen! Schreib in die Kommentare, wie sie dir geschmeckt haben oder ob du eine eigene Variante ausprobiert hast. Ich bin schon gespannt! Bis zum nächsten Mal – und vergiss nicht: Ein bisschen Butter macht alles besser.

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Wohlfühl-Butterplätzchen ohne Ei recipe

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Wohlfühl-Butterplätzchen ohne Ei – Das einfache 20-Minuten-Rezept

Diese buttrigen, zarten Plätzchen sind in nur 20 Minuten fertig und benötigen keine Eier. Perfekt für spontane Backanfälle oder stressige Tage, wenn man sich trotzdem etwas Gutes tun will.

  • Author: Marlene
  • Prep Time: 10 Minuten
  • Cook Time: 10 Minuten
  • Total Time: 20 Minuten
  • Yield: 30 Plätzchen 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 250 g weiche Butter (1 Tasse + 2 EL)
  • 100 g Puderzucker (3/4 Tasse)
  • 1 Päckchen Vanillezucker (1 TL)
  • 300 g Mehl Type 405 (2 1/4 Tassen)
  • 1 Prise Salz
  • Optional: Puderzucker zum Bestäuben, Zuckerguss (100 g Puderzucker + 2-3 EL Zitronensaft), Schokoladenglasur (100 g Zartbitterschokolade), Streusel oder Nüsse

Instructions

  1. Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  2. Weiche Butter, Puderzucker und Vanillezucker in eine große Rührschüssel geben und mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe 2-3 Minuten cremig rühren, bis die Masse hell und schaumig ist.
  3. Mehl und Salz sieben und zur Buttermischung geben. Mit dem Handrührgerät auf niedriger Stufe oder mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Falls nötig, 1 EL kaltes Wasser hinzufügen.
  4. Arbeitsfläche leicht bemehlen. Den Teig auf etwa 5-7 mm Dicke ausrollen.
  5. Mit Ausstechförmchen Plätzchen ausstechen und auf das vorbereitete Backblech setzen. Etwas Abstand lassen.
  6. Im vorgeheizten Ofen 8-10 Minuten backen, bis die Ränder leicht goldbraun sind. Die Plätzchen auf dem Blech 2-3 Minuten ruhen lassen, dann auf ein Kuchengitter setzen und vollständig auskühlen lassen.
  7. Nach Belieben verzieren: mit Puderzucker bestäuben, mit Zuckerguss bestreichen oder in geschmolzene Schokolade tauchen.

Notes

Die Butter muss weich sein (Raumtemperatur). Nicht zu dünn ausrollen (5-7 mm). Backzeit im Auge behalten – die Plätzchen sind fertig, wenn die Ränder leicht goldbraun sind. Sie backen auf dem heißen Blech nach. Für eine vegane Variante Margarine oder festes Kokosöl verwenden. Für glutenfrei eine glutenfreie Mehlmischung nutzen und ggf. 1 EL mehr Flüssigkeit zugeben.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Plätzchen
  • Calories: 110
  • Sugar: 4
  • Sodium: 0.1
  • Fat: 7
  • Saturated Fat: 4.5
  • Carbohydrates: 11
  • Fiber: 0.3
  • Protein: 1

Keywords: Butterplätzchen, ohne Ei, einfaches Rezept, Weihnachtsplätzchen, 20 Minuten, schnell, mürbe

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