Letzte Woche donnerstags stand ich bei meiner Nachbarin Klara in der Küche – sie hatte mir angeboten, ihre Halloween-Deko auszuleihen. Ich wollte nur schnell die Kiste mit den künstlichen Spinnweben abholen, ehrlich. Aber dann traf mich dieser Duft, noch bevor ich überhaupt die Türschwelle überquert hatte. Es roch nach Butter, nach frischem Gebäck und nach etwas Herzhaftem, das mich sofort an kalte Herbstabende erinnerte.
Klara stand da, in einer viel zu großen Schürze, und wickelte mit einer Ruhe, die mich fast neidisch machte, kleine Teigstreifen um Mini-Würstchen. „Ach, das sind nur die Mumien-Würstchen für die Kinder morgen in der Schule”, sagte sie achselzuckend, als würde sie gerade Toastbrot butteren. Dabei hatte jedes dieser kleinen Dingern zwei lustige Senfpunkte als Augen und sah aus, als wäre es einem Stop-Motion-Film entsprungen. Sie hatte nicht mal ein Rezeptbuch aufgeschlagen – sie machte das einfach so, aus dem Handgelenk, während sie mir erzählte, dass ihr Kater Murmel gestern die halbe Deko runtergerissen hatte.
Ich stand da, die Kiste mit den Spinnweben unterm Arm, und konnte den Blick nicht von diesen kleinen Mumien lösen. Sie waren so absurd niedlich und gleichzeitig perfekt für Halloween – ohne diesen ganzen gruseligen Kram, den Kinder eh nicht mögen. „Die sind doch viel zu schade zum Mitnehmen”, sagte ich. Klara lachte nur und schob mir eines rüber. Der Blätterteig war butterzart, das Würstchen saftig, und der Senf gab genau den richtigen Kick. Ich habe dann doch noch eine halbe Stunde länger gequatscht und mir heimlich notiert, wie sie das mit den Teigstreifen macht. Vielleicht kennst du das ja – wenn man etwas sieht und sofort weiß: Das muss ich nachmachen. Dieses Rezept ist seitdem mein absoluter Geheimtipp für jede Halloween-Party, bei der es nicht zu gruselig, aber trotzdem richtig lecker sein soll.
Warum du diese leichten Mumien-Würstchen lieben wirst
Ich habe dieses Rezept inzwischen bestimmt ein Dutzend Mal gemacht, und jedes Mal bin ich überrascht, wie einfach es ist. Du brauchst keine ausgefallenen Zutaten, keine stundenlange Vorbereitung und schon gar keine professionellen Bäckerfähigkeiten. Es ist eines dieser Rezepte, die einfach immer gelingen – selbst wenn der Blätterteig mal etwas weicher ist oder die Würstchen eine andere Größe haben.
- Schnell & einfach: In unter 30 Minuten sind die Mumien-Würstchen fertig. Perfekt für den hektischen Halloween-Abend oder wenn die kleinen Geister plötzlich Hunger haben.
- Einfache Zutaten: Du hast wahrscheinlich schon alles im Haus. Blätterteig aus dem Kühlregal, Mini-Würstchen und etwas Senf – mehr braucht es nicht.
- Perfekt für Halloween: Ob für die Schulparty, den Kindergeburtstag oder als Snack vor dem Gruselfilm – diese Mumien sind der Star auf jedem Buffet.
- Garantierter Publikumsliebling: Kinder lieben den lustigen Look, Erwachsene den herzhaften Geschmack. Ich habe noch nie erlebt, dass jemand nur eines isst.
- Unglaublich lecker: Die Kombination aus knusprigem, buttrigem Blätterteig, saftigem Würstchen und der leichten Schärfe des Senfs ist einfach unwiderstehlich.
Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die Leichtigkeit – im wahrsten Sinne des Wortes. Ich verwende einen Trick, der den Blätterteig besonders luftig macht, ohne dass er aufreißt. Und die Senf-Augen sind nicht nur Deko, sie geben dem Ganzen einen würzigen Twist, der die Würstchen perfekt ergänzt. Es ist kein schwerer, fettiger Teig, sondern etwas, das man auch am nächsten Tag noch gerne isst – wenn überhaupt etwas übrig bleibt. Versprochen, das wird dein neues Lieblingsrezept für Halloween.
Welche Zutaten du brauchst
Die Zutatenliste ist kurz und knackig – genau so, wie ich es mag. Du wirst sehen, dass du für diese Mumien-Würstchen wirklich nichts Besonderes einkaufen musst. Die meisten Sachen hast du bestimmt schon zu Hause, oder sie sind im nächsten Supermarkt schnell besorgt.
Für die Mumien-Würstchen
- 1 Packung Blätterteig (ca. 275 g, rechteckig ausgerollt): Ich nehme am liebsten den von Blätterteig aus dem Kühlregal, der ist schon perfekt ausgerollt. Achte darauf, dass er wirklich kalt ist – das macht die Verarbeitung viel einfacher. Wenn du Zeit hast, lass ihn nach dem Kauf noch 10 Minuten im Kühlschrank liegen.
- 12 Mini-Würstchen (ca. 250 g): Hier kannst du nach Herzenslust variieren. Ich verwende meistens Mini-Frankfurter oder Wiener Würstchen. Für eine leichtere Variante gehen auch Geflügel-Würstchen. Wichtig ist, dass sie nicht zu groß sind, sonst sehen die Mumien später etwas unförmig aus – aber das ist ja auch irgendwie gruselig, oder?
- 1 Ei (Größe M): Zum Bestreichen. Das Ei sorgt für die schöne goldbraune Farbe und den Glanz. Wenn du kein Ei verwenden möchtest, kannst du auch etwas Milch oder pflanzliche Sahne nehmen – der Glanz wird dann etwas matter, aber es funktioniert trotzdem.
- 1 EL Milch (oder pflanzliche Alternative): Ich mische das Ei immer mit einem Schuss Milch, damit die Bestreichung geschmeidiger wird. Einfach beides verquirlen und fertig.
- Salz und Pfeffer: Eine Prise Salz und etwas frisch gemahlener Pfeffer im Ei-Mix geben dem Ganzen eine feine Würze. Klingt unscheinbar, macht aber den Unterschied.
Für die Senf-Augen und Deko

- 2 EL mittelscharfer Senf: Der Klassiker. Die milde Schärfe passt perfekt zu den Würstchen. Wer es kräftiger mag, kann auch scharfen Senf nehmen – aber dann werden die Augen vielleicht etwas zu intensiv für die Kleinen.
- Optional: 1 EL Ketchup: Falls du die Mumien etwas blutiger gestalten möchtest – perfekt für ältere Kinder oder Erwachsene. Ein kleiner Klecks am Rand oder als „Blutspur” auf dem Teller macht gleich mehr Halloween-Stimmung.
- Optional: Schwarzer Sesam oder Mohnsamen: Für die ganz Verrückten unter uns – wenn du die Senf-Augen durch echte „Augen” ersetzen möchtest. Einfach vor dem Backen zwei kleine Körner auf jedes Würstchen drücken. Sieht aus wie kleine Pupillen!
Ein kleiner Tipp von mir: Wenn du den Blätterteig selbst machen möchtest – Respekt! Aber für dieses Rezept ist der gekaufte einfach perfekt. Spart Zeit und Nerven, und das Ergebnis ist genauso lecker. Ich habe es einmal mit selbstgemachtem Quark-Öl-Teig versucht, und der war zwar auch gut, aber nicht so schön blättrig und buttrig wie der aus dem Kühlregal. Manchmal ist einfach weniger mehr.
Welche Küchengeräte du benötigst
Für dieses Rezept brauchst du wirklich keine Spezialausrüstung. Meine Küche ist auch nicht die bestausgestattete, und ich komme super klar. Hier ist, was du bereitstellen solltest:
- Backblech: Ein normales Blech, das in deinen Ofen passt. Ich lege es immer mit Backpapier aus – das erspart das lästige Einfetten und die Mumien kleben nicht fest.
- Backpapier: Unverzichtbar, finde ich. Spart Zeit und Nerven beim Reinigen.
- Scharfes Messer oder Pizzaschneider: Ein Pizzaschneider ist ideal, um die dünnen Teigstreifen gleichmäßig zu schneiden. Ein scharfes Messer tut es aber auch. Wichtig: Der Teig sollte nicht gequetscht werden, sonst geht er später nicht so schön auf.
- Kleine Schüssel: Zum Verquirlen des Eies mit der Milch. Ich nehme eine kleine, schmale Schüssel, damit der Pinsel gut eintaucht.
- Backpinsel: Ein Silikonpinsel ist am besten, weil er keine Fasern verliert. Aber ein normaler Backpinsel geht auch – Hauptsache, du verteilst die Ei-Milch-Mischung gleichmäßig.
- Schneidebrett: Eine saubere, glatte Oberfläche zum Ausrollen und Schneiden des Teigs. Meins ist aus Holz, aber Kunststoff geht auch.
- Küchenschere: Nicht zwingend nötig, aber praktisch, um die Teigstreifen später auf die richtige Länge zu kürzen. Ich habe immer eine griffbereit.
Ein Tipp aus meiner Erfahrung: Wenn du keinen Pizzaschneider hast, nimm ein Lineal als Führung für das Messer. So werden die Streifen schön gleichmäßig. Und falls du keinen Backpinsel besitzt – kein Problem! Ein Teelöffel tut es auch, einfach die Ei-Milch-Mischung vorsichtig aufträufeln und mit dem Löffelrücken verstreichen. Nicht so elegant, aber genauso effektiv.
Die Zubereitung Schritt für Schritt
Jetzt geht es ans Eingemachte! Keine Sorge, das ist wirklich einfacher, als es aussieht. Ich habe die Schritte so detailliert wie möglich beschrieben, damit gar nichts schiefgehen kann. Los geht’s!
Schritt 1: Den Ofen vorheizen und das Blech vorbereiten
Heize deinen Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vor (Umluft: 180 Grad). Lege das Backblech mit Backpapier aus. Während der Ofen heiß wird, kannst du schon mit dem nächsten Schritt beginnen – Zeit sparen ist alles!
Schritt 2: Den Blätterteig vorbereiten
Nimm den Blätterteig aus der Verpackung und rolle ihn vorsichtig auf einer bemehlten Arbeitsfläche aus. Wenn du einen rechteckigen Teig gekauft hast, ist er meist schon perfekt dimensioniert. Schneide den Teig mit einem scharfen Messer oder Pizzaschneider in etwa 1 cm breite Streifen. Du brauchst ungefähr 36 Streifen (3 pro Würstchen), aber es schadet nicht, ein paar Reserve-Streifen zu haben. Die Streifen müssen nicht perfekt gerade sein – das macht die Mumien später sogar authentischer, finde ich.
Schritt 3: Die Würstchen vorbereiten
Tupfe die Mini-Würstchen mit einem Küchenpapier trocken. Das ist wichtig, damit der Blätterteig später nicht durchweicht und schön knusprig wird. Wenn die Würstchen sehr lang sind, kannst du sie halbieren – sie sollten etwa 4-5 cm lang sein. Bei mir sind sie meistens genau richtig, aber es gibt verschiedene Marken.
Schritt 4: Die Mumien wickeln
Jetzt kommt der lustige Teil! Nimm ein Würstchen und wickle 3 Teigstreifen darum. Lass dabei oben etwa 1 cm frei – das wird später das „Gesicht” der Mumie. Die Streifen sollten sich leicht überlappen, damit es aussieht wie eine echte Mumienbandage. Drücke die Enden der Streifen leicht an, damit sie nicht verrutschen. Wiederhole das mit allen Würstchen. Leg sie dann mit etwas Abstand auf das vorbereitete Backblech.
Schritt 5: Die Mumien bestreichen
Verquirle das Ei mit der Milch, einer Prise Salz und etwas Pfeffer. Bestreiche die Mumien-Würstchen vorsichtig mit dieser Mischung. Achte darauf, dass der Teig überall bedeckt ist – das gibt die schöne goldene Farbe. Aber nicht zu viel! Sonst läuft die Flüssigkeit auf das Blech und die Unterseite wird matschig.
Schritt 6: Die Senf-Augen aufsetzen
Jetzt kommt der Clou: Setze mit einem Zahnstocher oder einem kleinen Löffel zwei kleine Senfpunkte auf jedes Würstchen, dort wo die Augen sein sollen. Drücke sie leicht an, damit sie beim Backen nicht verlaufen. Ich mache das immer direkt vor dem Backen, dann bleiben die Punkte schön in Form. Wenn du schwarzen Sesam verwendest, setze die Körner jetzt ebenfalls auf die Senfpunkte – das sieht aus wie Pupillen!
Schritt 7: Backen
Schiebe das Blech in den vorgeheizten Ofen und backe die Mumien-Würstchen für 12-15 Minuten. Sie sollten goldbraun und knusprig sein. Der Duft, der sich dann in der Küche ausbreitet, ist einfach unglaublich! Nach der Hälfte der Zeit kannst du das Blech einmal drehen, damit sie gleichmäßig backen. Meine Mumien waren nach genau 13 Minuten perfekt – aber jeder Ofen ist anders, also behalte sie im Auge.
Schritt 8: Abkühlen und servieren
Lass die Mumien-Würstchen nach dem Backen für 2-3 Minuten auf dem Blech abkühlen. Dann kannst du sie vorsichtig mit einem Spatel lösen und auf eine Platte legen. Sie schmecken warm am besten, aber kalt sind sie auch noch lecker – perfekt für die Lunchbox am nächsten Tag.
Ein kleiner Tipp von mir: Wenn die Teigstreifen beim Backen etwas aufgehen und nicht mehr so schön umwickelt aussehen, mach dir keine Sorgen. Das macht die Mumien noch gruseliger! Und falls ein Würstchen mal aus der Bandage rutscht – das ist dann eben eine „verletzte” Mumie. Kinder lieben solche kleinen Pannen.
Tipps und Tricks für perfekte Mumien-Würstchen
Ich habe bei meinen ersten Versuchen so einiges falsch gemacht. Damit dir das nicht passiert, habe ich hier meine wichtigsten Erkenntnisse für dich zusammengestellt. Aus Fehlern lernt man ja bekanntlich – und ich habe genug gemacht!
Der Teig muss kalt sein. Das ist der wichtigste Tipp überhaupt. Wenn der Blätterteig zu warm wird, klebt er und reißt beim Wickeln. Lass ihn bis zum letzten Moment im Kühlschrank. Wenn er doch zu weich wird, leg ihn für 5 Minuten ins Gefrierfach. Das rettet jede Situation.
Nicht zu fest wickeln. Die Streifen sollten locker um das Würstchen liegen. Wenn du sie zu fest ziehst, kann der Teig nicht aufgehen und wird zäh. Stell dir vor, du wickelst ein Geschenk ein – du willst ja auch nicht, dass das Papier reißt.
Die richtige Würstchen-Größe. Mini-Würstchen sind ideal. Wenn du nur normale Größe hast, schneide sie in drei Teile. Ich habe einmal Cocktail-Würstchen genommen, die waren etwas zu klein – die Mumien sahen aus wie Babys. Süß, aber nicht das, was ich wollte.
Senf nicht sparen. Die Senf-Augen sind nicht nur Deko, sie geben auch Geschmack. Aber übertreibe es nicht – ein kleiner Punkt pro Auge reicht völlig. Sonst läuft der Senf beim Backen runter und die Mumie bekommt gelbe Tränen. Auch gruselig, aber vielleicht nicht so appetitlich.
Backpapier ist dein Freund. Ich habe es einmal ohne versucht – nie wieder! Die Mumien klebten fest, und ich habe die Hälfte der Kruste abgerissen. Investiere die 10 Cent für Backpapier, es lohnt sich.
Multitasking ist erlaubt. Während die erste Ladung im Ofen ist, kannst du schon die zweite vorbereiten. Ich mache meistens gleich die doppelte Menge, weil sie so schnell weg sind. Die ungebackenen Mumien kannst du übrigens auch einfrieren – einfach auf einem Blech vorfrieren und dann in einen Beutel umfüllen. Bei Bedarf direkt aus dem Gefrierschrank backen, die Backzeit verlängert sich dann um 2-3 Minuten.
Variationen und Abwandlungen
Das Grundrezept ist schon perfekt, aber manchmal möchte man etwas Neues ausprobieren. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst getestet habe und die wirklich funktionieren. Sei kreativ und finde deine Lieblingsvariante!
Vegetarische Mumien: Ersetze die Würstchen durch vegetarische Mini-Würstchen oder durch kleine Käse-Sticks (z.B. Mozzarella). Die Käse-Variante wird innen schön cremig und ist ein toller Snack. Achte darauf, dass der Käse nicht zu sehr ausläuft – wickle ihn etwas dichter ein.
Schärfere Version: Für Erwachsene, die es etwas pikanter mögen, mische unter den Senf etwas Chili-Flocken oder Sriracha. Die Augen bekommen dann einen ordentlichen Kick. Ich habe das mal auf einer Party serviert, und die Gäste waren begeistert – aber für Kinder ist das nichts.
Süße Mumien: Ja, das geht auch! Verwende statt Würstchen kleine Bananenstücke oder Datteln (entsteint). Die Senf-Augen werden durch Schokoladenpunkte ersetzt. Einfach etwas geschmolzene Zartbitterschokolade mit einem Zahnstocher auftragen. Die süßen Mumien sind ein toller Nachtisch oder eine Überraschung in der Lunchbox.
Käse-Mumien: Wickle um jedes Würstchen dünne Scheiben von Cheddar oder Gouda, bevor du den Blätterteig darum legst. Der Käse schmilzt und verbindet sich mit dem Teig – himmlisch! Ich habe das mal mit geräuchertem Gouda probiert, und der rauchige Geschmack passte perfekt zu den Würstchen.
Glutenfreie Option: Verwende glutenfreien Blätterteig. Die meisten Supermärkte haben ihn inzwischen im Sortiment. Die Verarbeitung ist etwas kniffliger, weil der Teig brüchiger ist, aber mit etwas Geduld funktioniert es. Wickle die Streifen etwas dicker, damit sie nicht reißen.
Tipps zum Servieren und Aufbewahren
Die Mumien-Würstchen schmecken am besten, wenn sie frisch aus dem Ofen kommen – warm, knusprig und mit diesem unwiderstehlichen Duft. Aber sie sind auch kalt noch ein Genuss. Hier ist, wie du sie am besten servierst und aufbewahrst.
Servieren: Lege die fertigen Mumien auf eine große Platte. Für den extra Grusel-Effekt kannst du etwas Ketchup als „Blut” daneben geben oder ein paar Spinnweben aus Watte um die Platte drapieren. Ich serviere sie immer mit einer kleinen Schale Senf zum Dippen – das lieben die Kinder. Dazu passen auch andere Halloween-Snacks wie Kürbissuppe mit Ingwer oder gruselige Guacamole mit Tortilla-Chips.
Aufbewahren: Übrig gebliebene Mumien (falls es die gibt!) kannst du in einer luftdichten Dose im Kühlschrank aufbewahren. Sie halten sich 2-3 Tage. Ich lege immer ein Stück Küchenpapier mit in die Dose, das zieht die Feuchtigkeit auf und die Mumien bleiben knuspriger.
Einfrieren: Du kannst die fertig gebackenen Mumien einfrieren. Lass sie dafür vollständig abkühlen, lege sie dann auf ein Blech und friere sie für 2 Stunden vor. Danach kannst du sie in einen Gefrierbeutel umfüllen. Zum Aufwärmen legst du sie für 5 Minuten bei 180 Grad in den Ofen – dann werden sie wieder fast wie frisch gebacken. Mikrowelle geht auch, aber dann werden sie weich und verlieren die Knusprigkeit.
Reheating: Der beste Weg, sie wieder aufzuwärmen, ist der Ofen. 5 Minuten bei 180 Grad, und sie sind wie neu. In der Mikrowelle werden sie zwar warm, aber der Teig wird matschig. Wenn es schnell gehen muss, geht die Mikrowelle natürlich auch – sei dir nur bewusst, dass die Textur leidet.
Flavour-Entwicklung: Ehrlich gesagt schmecken die Mumien frisch am besten. Am nächsten Tag sind sie noch gut, aber die Knusprigkeit lässt nach. Wenn du sie für eine Party vorbereiten möchtest, backe sie am besten erst kurz vor dem Servieren. Du kannst die gewickelten, ungebackenen Mumien aber schon Stunden vorher vorbereiten und im Kühlschrank lagern. Das spart Zeit und Stress.
Nährwertangaben und gesundheitliche Vorteile
Ich weiß, Halloween steht nicht unbedingt für gesunde Ernährung. Aber ich finde es trotzdem gut zu wissen, was in den Snacks steckt, besonders wenn Kinder sie essen. Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Mumien-Würstchen (basierend auf 12 Stück):
- Kalorien: ca. 120 kcal pro Stück
- Fett: 8 g (davon 3 g gesättigte Fettsäuren)
- Kohlenhydrate: 9 g
- Eiweiß: 4 g
- Ballaststoffe: 0,5 g
Die Mumien-Würstchen sind nicht gerade ein Diätgericht, aber sie sind auch keine Kalorienbombe. Der Blätterteig liefert schnelle Energie, die Würstchen etwas Eiweiß. Wenn du die leichtere Variante mit Geflügel-Würstchen machst, sparst du etwa 20 Kalorien pro Stück. Und die vegetarische Version mit Käse liegt in etwa gleichauf mit der Originalversion.
Ein kleiner Hinweis: Die Senf-Augen enthalten Senfkörner, die bei manchen Menschen Allergien auslösen können. Auch Gluten (im Blätterteig) und Laktose (in manchen Würstchen) sind mögliche Allergene. Wenn du für eine Gruppe kochst, frage lieber vorher nach Unverträglichkeiten – oder biete die glutenfreie Variante an. Ich habe auf Partys schon oft die Erfahrung gemacht, dass die Leute dankbar sind, wenn man Alternativen parat hat.
Ich persönlich sehe diese Mumien-Würstchen als einen spaßigen Snack für besondere Anlässe. Sie sind nicht für den täglichen Verzehr gedacht, sondern für Momente, in denen man sich etwas gönnen möchte. Und mal ehrlich – an Halloween darf das auch mal etwas mehr sein. Die Freude in den Kinderaugen, wenn sie diese lustigen Mumien sehen, ist jeden Kalorien wert.
Fazit: Warum du diese Mumien-Würstchen unbedingt ausprobieren solltest
Ich bin ehrlich: Dieses Rezept hat mich von Anfang an begeistert. Es ist so einfach, so schnell und das Ergebnis ist so unglaublich niedlich und lecker. Jedes Mal, wenn ich diese Mumien-Würstchen mache, werde ich an den Nachmittag bei Klara erinnert – an diesen Duft, der mich in der Tür stehen ließ, und an ihre lässige Art, etwas ganz Besonderes zu zaubern.
Was ich an diesem Rezept am meisten liebe, ist seine Vielseitigkeit. Du kannst es anpassen, wie du willst – vegetarisch, scharf, süß, glutenfrei. Es wird immer ein Erfolg. Und es ist eines dieser Rezepte, bei denen du dich wie ein Zauberer fühlst, obwohl du eigentlich nur ein paar Streifen Teig um Würstchen gewickelt hast. Die Kinder sind jedes Mal begeistert, und die Erwachsenen auch.
Also, worauf wartest du? Probier es aus! Ich bin mir sicher, dass diese Mumien-Würstchen auch bei dir zum neuen Halloween-Liebling werden. Und wenn du sie gemacht hast, erzähl mir davon! Hinterlasse einen Kommentar, schick mir ein Foto oder tagge mich in deinen Social-Media-Posts. Ich liebe es zu sehen, wie andere meine Rezepte interpretieren und ihre eigenen kreativen Ideen einbringen. Vielleicht hast du ja eine Variante, die ich noch nicht kenne? Ich bin gespannt!
Bis dahin: Viel Spaß beim Wickeln und einen gruselig-leckeren Halloween-Abend!
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich die Mumien-Würstchen auch ohne Ei zubereiten?
Ja, absolut! Du kannst das Ei durch etwas Milch oder pflanzliche Sahne ersetzen. Der Glanz wird dann etwas matter, aber die Mumien werden trotzdem schön goldbraun. Für eine vegane Variante nimmst du einfach pflanzliche Milch und bestreichst den Teig damit.
Wie verhindere ich, dass der Blätterteig reißt?
Der Teig reißt meistens, wenn er zu warm ist. Arbeite deshalb immer mit kaltem Teig und lass ihn bis zum letzten Moment im Kühlschrank. Wenn er doch weich wird, leg ihn für 5 Minuten ins Gefrierfach. Auch ein scharfes Messer oder ein Pizzaschneider helfen, den Teig sauber zu schneiden, ohne ihn zu quetschen.
Kann ich die Mumien-Würstchen vorbereiten und später backen?
Ja, das ist sogar eine super Idee! Wickle die Mumien wie beschrieben, lege sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech und stelle sie in den Kühlschrank. Sie halten sich so für 2-3 Stunden. Kurz vor dem Servieren backst du sie dann einfach fertig. So hast du mehr Zeit für die Deko oder die anderen Gäste.
Welcher Senf eignet sich am besten für die Augen?
Mittelscharfer Senf ist der Klassiker und schmeckt den meisten am besten. Er hat genau die richtige Konsistenz, um schöne Punkte zu setzen, ohne zu verlaufen. Scharfer Senf geht auch, aber die Augen werden dann etwas intensiver. Für Kinder empfehle ich eher den milden Senf, der ist nicht so scharf und kommt besser an.
Kann ich die Mumien-Würstchen auch in der Heißluftfritteuse zubereiten?
Ja, das funktioniert super! Heize die Heißluftfritteuse auf 180 Grad vor und lege die Mumien hinein. Backe sie für 8-10 Minuten, bis sie goldbraun sind. Du musst sie wahrscheinlich in zwei Durchgängen machen, weil nicht so viele auf einmal reinpassen. Der Vorteil: Sie werden besonders knusprig und brauchen weniger Zeit als im Ofen.
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Leichte Mumien-Würstchen im Blätterteig: Einfaches Halloween-Rezept
Diese lustigen Mumien-Würstchen aus Blätterteig sind der perfekte Snack für Halloween. Sie sind schnell gemacht, unglaublich lecker und begeistern Kinder und Erwachsene gleichermaßen.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 15 Minuten
- Total Time: 30 Minuten
- Yield: 12 Stück 1x
- Category: Snack
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 1 Packung Blätterteig (ca. 275 g, rechteckig ausgerollt)
- 12 Mini-Würstchen (ca. 250 g)
- 1 Ei (Größe M)
- 1 EL Milch (oder pflanzliche Alternative)
- Salz und Pfeffer
- 2 EL mittelscharfer Senf
- Optional: 1 EL Ketchup
- Optional: Schwarzer Sesam oder Mohnsamen
Instructions
- Heize den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze (Umluft: 180 °C) vor. Lege ein Backblech mit Backpapier aus.
- Rolle den Blätterteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche aus und schneide ihn mit einem scharfen Messer oder Pizzaschneider in etwa 1 cm breite Streifen (ca. 36 Streifen).
- Tupfe die Mini-Würstchen mit Küchenpapier trocken. Halbiere sie, falls sie zu lang sind (ideale Länge: 4-5 cm).
- Wickle 3 Teigstreifen um jedes Würstchen, lasse oben etwa 1 cm frei für das Gesicht. Die Streifen sollten sich leicht überlappen. Drücke die Enden leicht an.
- Verquirle das Ei mit der Milch, einer Prise Salz und etwas Pfeffer. Bestreiche die Mumien-Würstchen vorsichtig mit dieser Mischung.
- Setze mit einem Zahnstocher oder kleinen Löffel zwei kleine Senfpunkte auf jedes Würstchen als Augen. Drücke sie leicht an. Optional: Setze schwarzen Sesam oder Mohnsamen auf die Senfpunkte.
- Backe die Mumien-Würstchen für 12-15 Minuten, bis sie goldbraun und knusprig sind. Drehe das Blech nach der Hälfte der Zeit.
- Lass die Mumien nach dem Backen 2-3 Minuten auf dem Blech abkühlen, löse sie vorsichtig mit einem Spatel und serviere sie warm.
Notes
Der Blätterteig muss kalt sein, damit er nicht reißt. Die Streifen sollten locker um die Würstchen gewickelt werden. Die ungebackenen Mumien können im Kühlschrank für 2-3 Stunden vorbereitet werden. Zum Einfrieren: Ungebackene Mumien auf einem Blech vorfrieren, dann in einen Beutel umfüllen. Bei Bedarf direkt aus dem Gefrierschrank backen, Backzeit verlängert sich um 2-3 Minuten.
Nutrition
- Serving Size: 1 Mumien-Würstchen
- Calories: 120
- Sodium: 4
- Fat: 8
- Saturated Fat: 3
- Carbohydrates: 9
- Fiber: 5
- Protein: 4
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