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Jonathan Morgan

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Wohliger Rosenkohl-Auflauf mit cremigem Ziegenkäse – einfaches Ofengericht

Ready In 45 Minuten
Servings 4 Portionen
Difficulty Einfach

Meine Nachbarin Frau Schmidt machte kein großes Aufheben darum. Ich war kurz bei ihr vorbeigekommen, um mir eine Tasse Zucker zu borgen – ja, so was macht man noch in unserer Straße – und der Duft traf mich, bevor ich überhaupt die Türschwelle überquert hatte. Es war nicht der scharfe, beißende Geruch, den ich sonst mit Rosenkohl verbinde. Nein, das hier war etwas ganz anderes. Cremig, nussig, fast schon süßlich. Und leicht rauchig.

„Ach, das ist nur ein Auflauf”, winkte sie ab, als ich fragend in Richtung Küche schnupperte. „Rosenkohl mit Ziegenkäse. Nichts Besonderes.” Sie sagte das, während sie mir die Zuckerdose in die Hand drückte, völlig unbeeindruckt von dem Duft, der mich völlig aus der Bahn geworfen hatte. Ich meine, ich stand da, mit offenem Mund, und sie tat so, als hätte sie gerade Toast gemacht.

„Nichts Besonderes?”, wiederholte ich ungläubig. „Frau Schmidt, das riecht wie… wie Umarmungen in einer Schüssel.” Sie lachte nur und meinte, ich solle mir ein Stück mitnehmen. Das habe ich getan. Und ehrlich, an dem Abend habe ich die Hälfte davon gegessen, noch bevor ich überhaupt zu Abend gegessen hatte. Der Rest wanderte in den Kühlschrank und war am nächsten Morgen zum Frühstück weg. Kein Wunder, oder?

Dieser Auflauf hat mich nicht mehr losgelassen. Ich musste einfach wissen, wie sie ihn macht. Und nach ein paar Versuchen – und einer weiteren netten Unterhaltung mit Frau Schmidt – habe ich mein eigenes Rezept entwickelt. Es ist der Inbegriff von Wohlfühlessen, besonders an diesen kühlen Herbstabenden, an denen man einfach nur auf der Couch versinken will. Vielleicht kennen Sie das ja auch: Dieses Gefühl, wenn man einen schlechten Tag hatte und das Einzige, was helfen kann, ein Ofengericht ist, das nach Zuhause schmeckt. Genau das ist dieser Auflauf für mich geworden.

Warum Sie diesen Auflauf lieben werden

Ehrlich, ich war selbst überrascht, wie sehr mich dieses Gericht begeistert hat. Rosenkohl war für mich lange Zeit so eine Sache – entweder matschig gekocht oder bitter und zäh. Aber dieser Auflauf hier? Der hat mich komplett bekehrt. Und ich bin mir sicher, er wird das auch bei Ihnen tun.

  • Schnell & einfach: In unter 45 Minuten steht er auf dem Tisch. Perfekt für diese Abende, an denen Sie keine Lust haben, stundenlang in der Küche zu stehen, aber trotzdem etwas richtig Gutes essen wollen.
  • Einfache Zutaten: Keine ausgefallenen Supermarktbesuche nötig. Rosenkohl, Ziegenkäse, Sahne – das haben Sie vielleicht sogar schon zu Hause. Oder zumindest schnell im Laden um die Ecke besorgt.
  • Perfekt für kühle Abende: Dieses Gericht ist wie eine kuschelige Decke für den Magen. Es wärmt von innen und macht einfach glücklich. Ideal für Herbst und Winter.
  • Kommt bei jedem an: Selbst eingefleischte Rosenkohl-Skeptiker habe ich damit überzeugt. Der cremige Ziegenkäse und die leichte Süße des gerösteten Kohls sind einfach eine unschlagbare Kombination.
  • Unglaublich lecker: Die Textur ist der Wahnsinn. Der Rosenkohl bleibt bissfest, die Sauce ist samtig-weich und der Ziegenkäse wird oben goldbraun und leicht knusprig. Ein Traum!

Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die Kombination aus der leichten Bitterkeit des gerösteten Rosenkohls und der milden, cremigen Säure des Ziegenkäses. Dazu kommt ein Hauch von Muskatnuss, der alles wunderbar abrundet. Es ist kein schwerer, mächtiger Auflauf, sondern eher ein elegantes, aber trotzdem wohliges Gericht. Es ist die Art von Essen, bei der man nach dem ersten Bissen die Augen schließt und einfach nur genießt. Versprochen.

Was Sie an Zutaten brauchen

Für diesen wohlig-warmen Rosenkohl-Auflauf mit cremigem Ziegenkäse brauchen Sie wirklich keine Zutatenliste, die länger ist als Ihre Einkaufsliste für die ganze Woche. Es sind alles einfache, aber hochwertige Zutaten, die zusammen ein echtes Geschmackserlebnis ergeben.

  • Rosenkohl (600 g): Die Hauptdarstellerin! Achten Sie auf frische, feste Röschen mit geschlossenen Blättern. Je kleiner, desto süßer und zarter sind sie oft. Sie können auch tiefgekühlten Rosenkohl nehmen, aber dann wird die Textur etwas weicher. Ich persönlich bevorzuge frischen – der Biss ist einfach besser.
  • Ziegenfrischkäse (200 g): Der cremige Gegenpart. Ich nehme am liebsten eine Rolle, die man in Scheiben schneiden kann. Oder Sie nehmen eine weiche Variante aus dem Becher. Achten Sie auf eine gute Qualität – ein milder, cremiger Ziegenkäse (wie der von Chavroux oder einer französischen Marke) ist perfekt. Er sollte nicht zu streng schmecken, sondern schön mild und nussig.
  • Sahne (200 ml): Für die himmlisch cremige Sauce. Sie können auch Schlagsahne oder Crème fraîche verwenden. Wer eine leichtere Variante möchte, nimmt Kochsahne (15 % Fett). Aber ehrlich, ein bisschen Fett darf hier schon sein – es ist schließlich ein Wohlfühlgericht.
  • Milch (100 ml): Verdünnt die Sahne ein wenig, damit die Sauce nicht zu schwer wird. Vollmilch oder fettreduzierte Milch – beides geht.
  • Knoblauch (2 Zehen): Für die aromatische Basis. Ein Muss! Er wird fein gehackt und kurz angeschwitzt, bevor die Sahne dazu kommt.
  • Zwiebel (1 mittelgroße): Gibt dem Ganzen eine süßliche, herzhafte Tiefe. Eine rote Zwiebel oder eine Gemüsezwiebel eignen sich beide gut.
  • Muskatnuss (frisch gerieben, 1/2 TL): Das geheime Gewürz, das Rosenkohl und Ziegenkäse perfekt verbindet. Bitte keine fertige, gemahlene Muskatnuss nehmen – die frisch geriebene ist ein völlig anderes Geschmackserlebnis! Sie können eine ganze Muskatnuss kaufen, die hält ewig.
  • Olivenöl (2 EL): Zum Anbraten des Rosenkohls und der Zwiebeln. Ein gutes, natives Olivenöl extra gibt dem Gericht eine feine Fruchtigkeit.
  • Salz und Pfeffer: Zum Abschmecken. Am besten frisch gemahlener schwarzer Pfeffer.
  • Optional: Ein Zweig Thymian oder Rosmarin: Wer mag, gibt noch ein paar Kräuter mit in die Sauce. Das passt wunderbar und gibt eine zusätzliche Duftnote.
  • Optional: 50 g geriebener Parmesan oder Grana Padano: Für eine extra knusprige Kruste. Einfach über den Ziegenkäse streuen, bevor der Auflauf in den Ofen kommt. Das ist mein kleiner Geheimtipp für den letzten Schliff.

Benötigte Küchengeräte

Die gute Nachricht: Sie brauchen keine ausgefallene Profi-Ausstattung für diesen Auflauf. Die meisten Dinge haben Sie sowieso in Ihrer Küche.

  • Eine ofenfeste Auflaufform (ca. 20×30 cm): Eine klassische Form reicht völlig aus. Ob aus Glas, Keramik oder Emaille – alles ist möglich. Ich persönlich mag Glasformen, weil man so schön sehen kann, wie die Sauce blubbert.
  • Ein scharfes Messer und ein Schneidebrett: Zum Putzen und Halbieren des Rosenkohls. Ein gutes Messer ist hier Gold wert, denn Sie wollen die Röschen sauber teilen, ohne sie zu zerquetschen.
  • Eine große Pfanne oder ein Topf: Zum Anbraten des Rosenkohls und der Zwiebeln. Ich nehme gern eine beschichtete Pfanne, damit nichts anbrennt.
  • Ein Schneebesen oder ein Holzlöffel: Zum Rühren der Sauce. Ein Schneebesen ist ideal, um Klümpchen zu vermeiden, aber ein Holzlöffel tut es auch.
  • Eine kleine Schüssel: Zum Verrühren der Sahne und Milch, falls Sie das vorher machen möchten.
  • Eine Reibe: Für die frische Muskatnuss. Eine feine Küchenreibe oder eine spezielle Muskatnussreibe ist perfekt.

Falls Sie keine Auflaufform haben, können Sie auch eine große ofenfeste Pfanne oder mehrere kleine Gratinschalen verwenden. Das sieht auf dem Tisch sogar richtig hübsch aus! Und falls Ihre Form aus Keramik ist, stellen Sie sie am besten auf ein Backblech, falls etwas überlaufen sollte. Aus Erfahrung kann ich sagen: Das passiert selten, aber wenn, ist es besser, das Blech zu putzen als den Ofenboden.

Zubereitung: Schritt für Schritt

Rosenkohl-Auflauf mit Ziegenkäse preparation steps

Und jetzt geht es ans Eingemachte! Keine Sorge, es ist wirklich einfach. Ich zeige Ihnen jeden Schritt, damit garantiert nichts schiefgeht.

  1. Den Ofen vorheizen: Heizen Sie Ihren Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze (oder 180 °C Umluft) vor. So ist er schön heiß, wenn der Auflauf reinkommt.
  2. Den Rosenkohl vorbereiten: Waschen Sie den Rosenkohl gründlich und entfernen Sie die äußeren, welken Blätter. Schneiden Sie dann den Strunk etwas ab und halbieren Sie die Röschen. Bei sehr großen Exemplaren können Sie sie auch vierteln. Tipp: Wenn Sie kleine Röschen haben, lassen Sie sie ganz – das sieht hübsch aus und sie garen gleichmäßiger.
  3. Den Rosenkohl anbraten: Erhitzen Sie das Olivenöl in einer großen Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze. Geben Sie die Rosenkohl-Hälften mit der Schnittfläche nach unten in die Pfanne. Lassen Sie sie 3-4 Minuten anbraten, bis sie schön goldbraun sind. Das gibt ein intensives Röstaroma! Dann die Hitze etwas reduzieren und die Zwiebelwürfel und den gehackten Knoblauch dazugeben. Alles weitere 2 Minuten braten, bis die Zwiebeln glasig sind. Nicht anbrennen lassen – der Knoblauch wird sonst bitter.
  4. Die cremige Sauce zubereiten: Gießen Sie die Sahne und die Milch in die Pfanne. Rühren Sie alles gut um und lassen Sie es kurz aufkochen. Dann die Hitze runterschalten und die frisch geriebene Muskatnuss, Salz und Pfeffer hinzufügen. Wer mag, gibt jetzt auch die Thymianblättchen oder den gehackten Rosmarin mit in die Sauce. Lassen Sie die Sauce 2-3 Minuten leicht köcheln, bis sie etwas eindickt. Schmecken Sie sie jetzt schon einmal ab – sie sollte schön würzig sein.
  5. Den Auflauf schichten: Geben Sie die Rosenkohl-Sahne-Mischung in Ihre Auflaufform und verteilen Sie sie gleichmäßig. Jetzt kommt der Ziegenkäse: Brechen Sie die Rolle in Stücke oder geben Sie den weichen Ziegenkäse löffelweise darüber. Sie können ihn auch in dünne Scheiben schneiden und auf dem Rosenkohl verteilen – das schmilzt dann besonders schön. Wenn Sie Parmesan verwenden, streuen Sie ihn jetzt über alles.
  6. Den Auflauf backen: Schieben Sie die Form in den vorgeheizten Ofen (mittlere Schiene) und backen Sie den Auflauf für 20-25 Minuten. Er ist fertig, wenn die Sauce blubbert und der Ziegenkäse goldbraun ist und eine leichte Kruste bekommt. Wenn Ihnen die Kruste nach 15 Minuten noch nicht dunkel genug ist, können Sie die letzten 5 Minuten die Grillfunktion einschalten – aber passen Sie auf, dass nichts anbrennt!
  7. Ruhen lassen und servieren: Nehmen Sie den Auflauf aus dem Ofen und lassen Sie ihn 5 Minuten ruhen. Das ist wichtig, damit die Sauce etwas fester wird und nicht ausläuft. Dann servieren Sie ihn heiß. Guten Appetit!

Tipps & Tricks für den perfekten Auflauf

Ich habe in den letzten Monaten einige Aufläufe ausprobiert – und auch ein paar Fehler gemacht. Damit Sie von meinen Erfahrungen profitieren können, habe ich hier die wichtigsten Tipps für Sie zusammengestellt.

  • Rosenkohl nicht zu weich kochen: Der größte Fehler, den man machen kann, ist, den Rosenkohl zu lange zu garen. Er sollte im Auflauf noch Biss haben. Deshalb brate ich ihn vorher nur kurz an und lasse ihn dann im Ofen gar ziehen. Wenn Sie ihn vorher blanchieren, wird er schnell matschig. Lieber ein bisschen bissfester aus dem Ofen nehmen – das ist viel aromatischer!
  • Die richtige Menge Ziegenkäse: Ja, Ziegenkäse ist lecker. Aber zu viel davon kann den Auflauf schnell dominieren und schwer machen. Die angegebene Menge ist perfekt, um den Rosenkohl zu umschmeicheln, ohne ihn zu überdecken. Wenn Sie einen sehr milden Ziegenkäse haben, können Sie ruhig 250 g nehmen.
  • Multitasking in der Küche: Während der Auflauf im Ofen ist, haben Sie Zeit, den Tisch zu decken oder eine kleine Beilage zuzubereiten. Ein grüner Salat mit einem leichten Zitronendressing passt perfekt dazu und ist in 5 Minuten gemacht. Oder Sie rösten ein paar Scheiben Baguette im Ofen – die sind dann genau fertig, wenn der Auflauf aus dem Ofen kommt.
  • Die Sauce richtig würzen: Vergessen Sie nicht, die Sauce vor dem Backen abzuschmecken. Sie sollte kräftig gewürzt sein, denn im Ofen verliert sie etwas an Intensität. Ein guter Tipp: Ein Spritzer Zitronensaft oder ein Schuss Weißwein kurz vor dem Servieren hebt die Aromen noch einmal wunderbar.
  • Konsistenz prüfen: Jeder Ofen ist anders. Der Auflauf ist fertig, wenn die Sauce Blasen wirft und der Ziegenkäse goldbraun ist. Wenn Sie unsicher sind, stechen Sie mit einem Messer in eine Rosenkohlhälfte – sie sollte weich sein, aber noch einen leichten Widerstand bieten.

Ich hatte einmal den Fehler gemacht, den Auflauf zu lange im Ofen zu lassen, weil ich abgelenkt war. Das Ergebnis? Der Ziegenkäse war verbrannt und der Rosenkohl völlig ausgetrocknet. Seitdem stelle ich mir immer einen Timer – das ist mein bester Freund in der Küche!

Variationen & Anpassungen

Dieses Rezept ist unglaublich vielseitig. Hier sind ein paar Ideen, wie Sie es abwandeln können – je nachdem, was Sie gerade da haben oder worauf Sie Lust haben.

  • Vegetarisch & vegan: Für eine vegane Variante ersetzen Sie die Sahne und Milch durch eine pflanzliche Alternative (Hafer- oder Sojasahne und Mandelmilch). Statt Ziegenkäse nehmen Sie eine vegane Ziegenkäse-Alternative oder Räuchertofu, der in dünne Scheiben geschnitten wird. Das gibt auch ein schönes Raucharoma.
  • Mit Kartoffeln oder Süßkartoffeln: Wer es etwas sättigender mag, kann den Rosenkohl mit Kartoffelspalten oder Süßkartoffelwürfeln kombinieren. Einfach die Kartoffeln vorkochen oder in dünne Scheiben schneiden, damit sie im Ofen gar werden. Das macht den Auflauf zu einer kompletten Mahlzeit.
  • Mit Speck oder Schinken: Für die Fleischliebhaber: Geben Sie 100 g gewürfelten Speck oder Schinken mit in die Pfanne, wenn Sie die Zwiebeln anbraten. Das gibt ein wunderbar rauchiges Aroma, das perfekt mit dem Ziegenkäse harmoniert. Einfach den Speck knusprig braten, dann die Zwiebeln und den Knoblauch dazugeben.
  • Mit anderen Gemüsesorten: Rosenkohl ist die Hauptdarstellerin, aber sie verträgt sich gut mit anderen Gemüsen. Probieren Sie es mit Brokkoli, Blumenkohl, Kürbiswürfeln oder sogar mit sautierten Pilzen. Einfach die Garzeiten anpassen – Brokkoli und Blumenkohl brauchen etwas weniger Zeit, Kürbis etwas mehr.
  • Würzige Variante: Wer es etwas schärfer mag, gibt eine Prise Chiliflocken oder etwas Cayennepfeffer in die Sauce. Das passt überraschend gut und gibt dem Gericht eine angenehme Schärfe, die den cremigen Ziegenkäse schön ausgleicht.

Meine persönliche Lieblingsvariante? Ich gebe im Herbst oft geröstete Walnüsse oder Pekannüsse über den Auflauf, kurz bevor er in den Ofen kommt. Die werden schön knusprig und geben einen tollen Kontrast zur weichen Sauce. Einfach eine Handvoll Nüsse grob hacken und darüber streuen. Das ist mein kleiner Geheimtipp für etwas Crunch!

Servieren & Aufbewahren

Dieser Auflauf ist ein echtes Multitalent – er schmeckt frisch aus dem Ofen am besten, aber auch aufgewärmt am nächsten Tag ist er noch ein Genuss.

  • Serviertemperatur: Servieren Sie den Auflauf heiß, direkt aus dem Ofen. Lassen Sie ihn aber wie gesagt 5 Minuten ruhen – das macht ihn bekömmlicher und die Sauce wird schön cremig.
  • Dazu passt: Ein frischer grüner Salat mit einem leichten Dressing ist die perfekte Beilage, um die Cremigkeit des Auflaufs auszugleichen. Auch ein Stück knuspriges Baguette oder Ciabatta passt wunderbar, um die Sauce aufzutunken. Für eine sättigendere Mahlzeit servieren Sie ihn mit Reis, Kartoffeln oder einem Stück gebratenem Fisch oder Hähnchen.
  • Getränkeempfehlung: Ein trockener Weißwein wie ein Sauvignon Blanc oder ein leichter Grüner Veltliner passt hervorragend zu diesem Gericht. Für einen alkoholfreien Genuss empfehle ich einen Apfelschorle oder einen Ingwertee – das erfrischt und rundet das Geschmackserlebnis ab.
  • Aufbewahrung im Kühlschrank: Den übrig gebliebenen Auflauf können Sie in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank aufbewahren. Er hält sich dort 2-3 Tage. Die Aromen werden sogar noch intensiver – am nächsten Tag schmeckt er oft noch besser!
  • Einfrieren: Sie können den Auflauf auch einfrieren. Am besten bereiten Sie ihn komplett zu, lassen ihn abkühlen und frieren ihn dann portionsweise in Gefrierbeuteln oder -dosen ein. So haben Sie immer eine schnelle Mahlzeit parat. Haltbarkeit: bis zu 3 Monate.
  • Wiederaufwärmen: Zum Aufwärmen den Auflauf am besten im Ofen bei 180 °C für 10-15 Minuten erwärmen, bis er wieder heiß ist und die Sauce blubbert. In der Mikrowelle geht es schneller, aber die Sauce wird dann etwas weniger cremig. Wenn Sie ihn aus dem Gefrierschrank nehmen, lassen Sie ihn am besten über Nacht im Kühlschrank auftauen.

Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile

Dieser Auflauf ist nicht nur ein Genuss für die Seele, sondern auch richtig gesund. Rosenkohl ist ein echtes Superfood – und der Ziegenkäse liefert wertvolles Eiweiß und Kalzium.

Nährwert pro Portion (ca. 1/4 des Auflaufs) Menge
Kalorien ca. 320 kcal
Eiweiß 15 g
Fett 22 g
Kohlenhydrate 12 g
Ballaststoffe 8 g

Rosenkohl ist reich an Vitamin C, Vitamin K und Folsäure. Er stärkt das Immunsystem – besonders in der kalten Jahreszeit ein echtes Plus! Zudem enthält er viele Antioxidantien, die den Körper vor freien Radikalen schützen. Ziegenkäse ist leichter verdaulich als Kuhmilchkäse und liefert hochwertiges Eiweiß sowie Calcium für starke Knochen. Die Sahne und Milch geben Ihnen Energie – und ein gutes Gefühl. Also genießen Sie diesen Auflauf ohne schlechtes Gewissen!

Bitte beachten Sie: Dieser Auflauf enthält Laktose (durch Sahne, Milch und Ziegenkäse) und Gluten (falls Sie Brot dazu servieren). Für Menschen mit einer Laktoseintoleranz gibt es laktosefreie Alternativen.

Fazit

Also, was soll ich noch sagen? Dieser wohlige Rosenkohl-Auflauf mit cremigem Ziegenkäse ist für mich der Inbegriff von Herbst- und Winteressen geworden. Er ist einfach, schnell gemacht und schmeckt einfach unglaublich gut. Er wärmt von innen und macht glücklich – genau das, was man an einem kühlen Abend braucht.

Ich liebe es, wie die Aromen miteinander verschmelzen: der leicht nussige, geröstete Rosenkohl, die samtige Sauce und der cremige, leicht säuerliche Ziegenkäse. Es ist ein Gericht, das man ohne großen Aufwand zubereiten kann, aber trotzdem das Gefühl hat, etwas Besonderes zu essen. Und das Beste? Es kommt bei jedem an – selbst bei denen, die sonst die Nase über Rosenkohl rümpfen.

Probieren Sie es aus! Passen Sie das Rezept nach Ihrem Geschmack an – ob mit Speck, Nüssen oder extra Käse. Ich bin mir sicher, Sie werden es lieben. Und wenn Sie es ausprobiert haben, schreiben Sie mir doch einen Kommentar unter diesem Beitrag! Erzählen Sie mir, wie es Ihnen geschmeckt hat oder ob Sie eine eigene Variante entwickelt haben. Ich freue mich riesig auf Ihre Rückmeldungen und Erfahrungen. Teilen Sie das Rezept auch gerne mit Ihren Freunden und Ihrer Familie – denn gutes Essen macht doch am meisten Spaß, wenn man es teilt.

In diesem Sinne: Ran an den Ofen und viel Spaß beim Nachkochen! Ich wünsche Ihnen eine wunderbare, kuschelige Zeit.

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Kann ich den Auflauf auch mit TK-Rosenkohl zubereiten?

Ja, das geht! Tauen Sie den TK-Rosenkohl vorher auf und tupfen Sie ihn trocken, damit er nicht zu viel Wasser abgibt. Die Garzeit im Ofen kann sich dann etwas verkürzen. Der frische Rosenkohl hat aber definitiv die bessere Textur.

Kann ich den Ziegenkäse durch Feta ersetzen?

Ja, Feta ist eine gute Alternative, wenn Sie keinen Ziegenkäse mögen oder keinen zur Hand haben. Feta ist salziger und bröckliger, aber er schmilzt auch schön und gibt dem Auflauf eine würzige Note. Einfach die Menge anpassen – 150 g Feta reichen meistens.

Wie verhindere ich, dass der Rosenkohl bitter wird?

Bitterkeit entsteht oft durch zu langes Kochen oder durch zu große, alte Röschen. Achten Sie auf frische, kleine Rosenkohl-Röschen. Das kurze Anbraten in der Pfanne karamellisiert die natürlichen Zucker und mildert die Bitterkeit. Auch ein Spritzer Zitronensaft oder ein Schuss Ahornsirup in der Sauce kann helfen.

Kann ich den Auflauf einen Tag vorher zubereiten?

Absolut! Bereiten Sie den Auflauf komplett zu, aber backen Sie ihn noch nicht. Decken Sie die Form ab und stellen Sie sie in den Kühlschrank. Am nächsten Tag nehmen Sie sie 30 Minuten vor dem Backen heraus, damit sie Zimmertemperatur annimmt, und backen sie dann wie angegeben – eventuell 5-10 Minuten länger.

Was mache ich, wenn die Sauce zu dünn ist?

Keine Panik! Wenn die Sauce nach dem Backen noch zu flüssig ist, können Sie sie mit etwas Mehl oder Speisestärke binden. Einfach einen Teelöffel Speisestärke mit kaltem Wasser anrühren und unter die heiße Sauce rühren. Kurz aufkochen lassen – schon ist sie schön cremig.

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Rosenkohl-Auflauf mit Ziegenkäse recipe

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Wohliger Rosenkohl-Auflauf mit cremigem Ziegenkäse – einfaches Ofengericht

Ein cremiger, nussiger Rosenkohl-Auflauf mit mildem Ziegenkäse, der an kühlen Herbstabenden wohlig wärmt und selbst Skeptiker begeistert.

  • Author: Marlene
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 25 Minuten
  • Total Time: 40 Minuten
  • Yield: 4 Portionen 1x
  • Category: Hauptgericht
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 600 g Rosenkohl (frisch, feste Röschen)
  • 200 g Ziegenfrischkäse (Rolle oder weich)
  • 200 ml Sahne
  • 100 ml Milch
  • 2 Zehen Knoblauch, fein gehackt
  • 1 mittelgroße Zwiebel, gewürfelt
  • 1/2 TL frisch geriebene Muskatnuss
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • Optional: 1 Zweig Thymian oder Rosmarin
  • Optional: 50 g geriebener Parmesan oder Grana Padano

Instructions

  1. Den Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze (180 °C Umluft) vorheizen.
  2. Rosenkohl waschen, äußere Blätter entfernen, Strunk abschneiden und Röschen halbieren (große vierteln).
  3. Olivenöl in einer großen Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Rosenkohl mit der Schnittfläche nach unten 3-4 Minuten goldbraun anbraten.
  4. Hitze reduzieren, Zwiebelwürfel und Knoblauch dazugeben und weitere 2 Minuten glasig braten.
  5. Sahne und Milch in die Pfanne gießen, aufkochen lassen. Hitze runterschalten, Muskatnuss, Salz, Pfeffer und ggf. Kräuter hinzufügen. 2-3 Minuten leicht köcheln lassen, bis die Sauce etwas eindickt. Abschmecken.
  6. Die Rosenkohl-Sahne-Mischung in eine ofenfeste Auflaufform (ca. 20×30 cm) geben und gleichmäßig verteilen.
  7. Ziegenkäse in Stücke brechen oder in Scheiben schneiden und auf dem Rosenkohl verteilen. Optional Parmesan darüberstreuen.
  8. Im vorgeheizten Ofen auf der mittleren Schiene 20-25 Minuten backen, bis die Sauce blubbert und der Ziegenkäse goldbraun ist.
  9. Aus dem Ofen nehmen und 5 Minuten ruhen lassen. Heiß servieren.

Notes

Rosenkohl nicht zu weich garen – er sollte Biss haben. Sauce vor dem Backen kräftig würzen, da sie im Ofen an Intensität verliert. Für eine extra knusprige Kruste die letzten 5 Minuten die Grillfunktion einschalten. Auflauf vor dem Servieren 5 Minuten ruhen lassen.

Nutrition

  • Serving Size: 1/4 des Auflaufs
  • Calories: 320
  • Sugar: 5
  • Sodium: 400
  • Fat: 22
  • Saturated Fat: 12
  • Carbohydrates: 12
  • Fiber: 8
  • Protein: 15

Keywords: Rosenkohl, Ziegenkäse, Auflauf, Ofengericht, Herbst, Winter, vegetarisch, einfach, cremig

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