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Emery Barton

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Fluffiger Weckmann aus Hefeteig: Bestes Rezept mit Rosinen

Ready In 2 Stunden 15 Minuten
Servings 6 Stück
Difficulty Medium

Nicht irgendeinem Weckmann. Nein, es musste dieser eine sein – der fluffige, vanilleduftende Hefeteigling mit den dunklen Rosinenaugen und der zerbrechlichen Tonpfeife im Mund. Das Problem? Ich hatte noch nie einen gebacken. Ich hatte noch nicht einmal einen Teig angesetzt, der länger als zehn Minuten ruhen musste. Aber der Regen trommelte so beharrlich gegen die Fensterscheibe, und in der Küche roch es nach nichts außer nach langweiliger Luft. Ich brauchte dieses Gefühl von Wärme und Geborgenheit, das nur ein selbstgebackener Weckmann ausstrahlt.

Mein Kühlschrank war traurig leer. Keine frische Hefe. Nur ein Päckchen Trockenhefe, das seit dem letzten Lockdown hinten im Schrank vor sich hin dämmerte. Die Milch war noch gut, die Butter auch. Und da lag er schon, der Beutel mit den Rosinen, fast leer, aber für zwei Augen reichte es noch. Die Tonpfeife? Die hatte ich mir vor Jahren auf dem Martinsmarkt gekauft, „für den Fall der Fälle”. Der Fall war jetzt eingetreten. Es war einer dieser Momente, in denen man sich einfach sagt: „Los geht’s. Entweder wird es ein Meisterwerk oder eine klebrige Katastrophe.” Um ehrlich zu sein, war ich auf beides vorbereitet.

Irgendetwas an der späten Stunde befreit einen von der Perfektionismus-Bremse. Tagsüber hätte ich drei Rezepte verglichen, die Waage dreimal geeicht und am Ende wahrscheinlich doch nichts gebacken. Aber um kurz vor elf? Da wird improvisiert. Die Milch wurde nicht auf die perfekte Temperatur gebracht, sondern einfach „so lauwarm, wie es sich richtig anfühlt”. Die Butter wurde nicht weich gerührt, sondern in kleinen Flöckchen untergeknetet. Und wisst ihr was? Es hat funktioniert. Vielleicht sogar besser, als wenn ich mich sklavisch an irgendeine Anleitung gehalten hätte.

Der Geruch, der sich dann in der Küche ausbreitete – dieser unvergleichliche Duft von süßem Hefeteig und geschmolzener Butter –, war genau das, was ich brauchte. Als ich den ersten Weckmann aus dem Ofen holte, goldbraun, mit leicht verschmierten Rosinenaugen, aber stolz pfeiferauchend, da wusste ich: Dieses Rezept musste ich mir aufschreiben. Und teilen. Denn genau so muss ein Weckmann schmecken: fluffig, buttrig, ein bisschen kindisch und voller Erinnerungen. Vielleicht habt ihr ja auch mal so einen spontanen Abend, an dem das einzige, was fehlt, ein selbstgebackener Weckmann ist.

Warum ihr dieses Rezept lieben werdet

Ich habe dieses Rezept in den letzten Jahren bestimmt ein Dutzend Mal gebacken – für den Martinsumzug meiner Nichte, für gemütliche Sonntagnachmittage und einfach, weil ich Lust auf etwas Schönes hatte. Und jedes Mal bestätigt es sich: Dies ist der beste, fluffigste Weckmann-Teig, den ich kenne. Er ist so verzeihend, dass er auch Backanfängern gelingt, und so lecker, dass selbst eingefleischte Bäckerei-Fans um das Rezept bitten.

  • Fluffig & leicht: Der Teig geht wunderbar auf und bleibt tagelang saftig. Kein trockener Brotteig, sondern ein zarter, süßer Genuss.
  • Einfache Zutaten: Ihr braucht keinen ausgefallenen Bioladen. Milch, Butter, Mehl, Hefe, Zucker, Rosinen – das habt ihr wahrscheinlich schon zu Hause.
  • Perfekt für den Martinstag: Ob für die Kita, die Schule oder einfach für Zuhause – selbstgebackene Weckmänner sind viel persönlicher und schmecken besser als gekaufte.
  • Großes Backvergnügen: Das Formen der kleinen Männchen macht riesigen Spaß. Kinder lieben es, die Rosinenaugen zu setzen und die Tonpfeife zu platzieren.
  • Unwiderstehlich im Geschmack: Die Kombination aus buttrigem Hefeteig, süßen Rosinen und der leichten Vanillenote ist einfach himmlisch. Der erste Bissen ist jedes Mal eine kleine Umarmung.

Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist der perfekte Kompromiss zwischen Tradition und Alltagstauglichkeit. Ich habe die Zutaten so optimiert, dass der Teig supersaftig wird, ohne zu kleben. Und die Methode ist idiotensicher – versprochen! Es ist nicht nur ein weiteres Rezept. Es ist das Rezept, das ihr immer wieder hervorholen werdet, wenn es nach Weckmann riecht.

Welche Zutaten ihr braucht

Für diesen fluffigen Weckmann Teig verwendet ihr am besten einfache, aber qualitativ hochwertige Zutaten. Jede Komponente hat ihre Aufgabe: Die Milch macht den Teig zart, die Butter sorgt für den reichen Geschmack und die Hefe für die luftige Krume. Hier ist meine bewährte Liste:

Für den Hefeteig

  • 500 g Weizenmehl (Type 550) – Ich verwende am liebsten Mehl von Rosenmehl oder der Kaufland-Eigenmarke, es hat eine perfekte Eiweißqualität für Hefeteig. Type 550 ist ideal, sie ist weder zu grob noch zu fein.
  • 1 Würfel frische Hefe (42 g) oder 2 Päckchen Trockenhefe – Frische Hefe gibt ein etwas aromatischeres Ergebnis, aber Trockenhefe funktioniert genauso gut. Achtet darauf, dass die Hefe nicht abgelaufen ist, sonst geht der Teig nicht auf.
  • 250 ml lauwarme Milch – Vollmilch (3,5 % Fett) macht den Teig besonders saftig. Wer mag, kann auch Hafermilch verwenden, aber dann wird der Teig etwas weniger fluffig.
  • 80 g Zucker – Nicht zu viel, nicht zu wenig. Genug, um den Teig zu süßen, aber nicht so süß, dass er klebt.
  • 1 Päckchen Vanillezucker – Für die feine, aromatische Note. Selbstgemachter Vanillezucker ist natürlich am besten.
  • 80 g weiche Butter – Sie muss wirklich weich sein, nicht geschmolzen. Am besten nehmt ihr sie eine Stunde vorher aus dem Kühlschrank.
  • 1 Ei (Größe M) – Sorgt für Bindung und Farbe. Das Ei sollte Zimmertemperatur haben.
  • 1 Prise Salz – Klingt unscheinbar, aber Salz hebt den Geschmack und verhindert, dass der Teig zu stark aufgeht.

Für die Dekoration

Fluffiger Weckmann aus Hefeteig preparation steps

  • Ca. 30-40 Rosinen – Für die Augen und die Knöpfe. Ich nehme am liebsten große, saftige Rosinen von Seeberger. Sie sind weich und verbrennen nicht so leicht im Ofen.
  • 1 Eigelb + 2 EL Milch – Zum Bestreichen. Das gibt den Weckmännern diesen wunderbaren, glänzenden Goldton.
  • Tonpfeifen – Das Herzstück! Ihr bekommt sie in der Bastelabteilung von Müller, online bei Amazon oder im gut sortierten Spielwarenladen. Pro Weckmann eine Pfeife. Wichtig: Die Pfeifen sind nur Deko, nicht zum Rauchen geeignet!

Substitutionshinweise: Wer keine Rosinen mag, kann auch Schokoladentröpfchen für die Augen nehmen. Für eine vegane Version ersetzt ihr die Butter durch Margarine, die Milch durch Pflanzenmilch und das Ei durch 2 EL Apfelmus. Der Teig wird dann etwas kompakter, schmeckt aber immer noch fantastisch.

Welche Ausrüstung ihr braucht

Ihr müsst keine Profi-Bäckerei sein, um diese Weckmänner zu backen. Die meisten Dinge habt ihr bestimmt schon in der Küche. Hier ist, was ich verwende und warum:

  • Große Rührschüssel: Ich schwöre auf meine alte Keramikschüssel von Römertopf. Sie ist schwer, kühlt nicht aus und der Teig fühlt sich darin wohl. Eine Edelstahlschüssel tut es aber auch.
  • Handrührgerät mit Knethaken oder Küchenmaschine: Der Teig ist relativ weich und lässt sich gut mit der Maschine kneten. Ich benutze meine KitchenAid auf Stufe 2 für etwa 8 Minuten. Von Hand geht es auch, aber dann müsst ihr ordentlich Muskeln spielen lassen.
  • Backblech mit Backpapier: Einfach und effektiv. Ich lege immer zwei Lagen Backpapier übereinander, falls das erste klebt.
  • Teigschaber: Unverzichtbar, um den Teig aus der Schüssel zu bekommen und die Weckmänner zu formen. Ein flexibler Silikonschaber ist am besten.
  • Küchenwaage: Für Hefeteig ist genaues Abwiegen wichtig. Ich habe eine einfache digitale Waage von Soehnle, die tut ihren Dienst seit Jahren.
  • Backpinsel: Zum Bestreichen mit der Ei-Milch-Mischung. Ein Silikonpinsel ist hygienischer und hinterlässt keine Fussel.

Die Zubereitung – Schritt für Schritt

Jetzt wird es ernst! Keine Sorge, ich führe euch durch jeden Schritt. Der Teig ist verzeihend, und selbst wenn mal etwas schiefgeht – es wird trotzdem lecker. Versprochen.

Schritt 1: Der Vorteig (ca. 15 Minuten)

Erwärmt die Milch in einem kleinen Topf, bis sie lauwarm ist (ca. 30-35 °C). Sie darf nicht heiß sein, sonst sterben die Hefepilze ab. Bröselt die frische Hefe in eine kleine Schüssel, gebt 1 EL Zucker und 3 EL der lauwarmen Milch dazu. Verrührt alles mit einer Gabel, bis sich die Hefe aufgelöst hat. Lasst die Mischung 10 Minuten stehen. Wenn sie schäumt und Blasen wirft, ist die Hefe aktiv und bereit. Bei Trockenhefe mischt ihr sie einfach mit dem Mehl.

Schritt 2: Der Hauptteig (ca. 10 Minuten Kneten + 1 Stunde Gehen)

Gebt das Mehl in die große Schüssel. Macht eine Mulde in die Mitte und gießt den Hefe-Vorteig hinein. Fügt den restlichen Zucker, Vanillezucker, das Ei, die weiche Butter und die Prise Salz hinzu. Knetet alles mit dem Knethaken eurer Küchenmaschine auf niedriger Stufe für 5 Minuten, dann auf mittlerer Stufe für weitere 3-5 Minuten. Der Teig ist fertig, wenn er glatt ist, sich vom Schüsselrand löst und elastisch ist. Er wird noch etwas klebrig sein – das ist normal. Deckt die Schüssel mit einem sauberen Geschirrtuch ab und stellt sie an einen warmen Ort (z.B. in die Nähe der Heizung oder in den ausgeschalteten Backofen mit Licht). Lasst den Teig 1 Stunde gehen, bis er sich verdoppelt hat.

Schritt 3: Die Weckmänner formen (ca. 20 Minuten)

Heizt den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor. Legt ein Backblech mit Backpapier aus. Stürzt den gegangenen Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche. Teilt ihn in 6 gleich große Stücke (je ca. 150 g). Formt jedes Stück zu einer Kugel. Für den Weckmann: Rollt die Kugel zu einer etwa 20 cm langen Rolle. Drückt ein Ende etwas flacher – das wird der Kopf. Das andere Ende bleibt rund – der Körper. Setzt die Arme an: Nehmt zwei kleine Teigstücke (ca. 20 g), rollt sie zu dünnen Würstchen und drückt sie seitlich an den Körper. Drückt die Enden der Arme etwas breit für die Hände. Wichtig: Die Arme gut andrücken, sonst lösen sie sich beim Backen.

Schritt 4: Dekorieren (ca. 10 Minuten)

Drückt die Rosinen als Augen in den Kopf. Ich setze sie immer etwas schräg, das gibt einen freundlichen Gesichtsausdruck. Für die Knöpfe setzt ihr 2-3 Rosinen auf den Bauch. Drückt die Tonpfeife vorsichtig in die Mundöffnung. Achtung: Die Pfeife sollte nicht zu tief stecken, sonst verschwindet sie im Teig. Legt die geformten Weckmänner auf das Backblech. Lasst sie nochmal 15 Minuten abgedeckt ruhen – das macht sie extra fluffig.

Schritt 5: Backen (ca. 15-18 Minuten)

Verquirlt das Eigelb mit der Milch und bestreicht die Weckmänner vorsichtig damit. Achtet darauf, dass ihr nicht zu viel Farbe auf die Rosinen bekommt, sie könnten sonst verbrennen. Backt die Weckmänner auf der mittleren Schiene für 15-18 Minuten, bis sie goldbraun sind. Die Unterseite sollte hohl klingen, wenn ihr draufklopft. Lasst sie auf dem Blech 5 Minuten abkühlen, dann vorsichtig auf ein Kuchengitter setzen. Die Tonpfeife bleibt drin – sie ist nur Deko.

Tipps & Techniken für den perfekten Weckmann

Nach vielen Versuchen (und einigen schiefen Weckmännern) habe ich ein paar Tricks gelernt, die den Unterschied ausmachen. Hier sind meine besten Tipps:

  • Die Milchtemperatur ist entscheidend. Ich habe einmal die Milch zu heiß gemacht – die Hefe ist gestorben, der Teig blieb flach. Fühlt mit dem Finger: Lauwarm wie Badewasser, nicht heiß wie Kaffee.
  • Nicht zu viel Mehl beim Formen. Der Teig klebt, das ist normal. Wenn ihr zu viel Mehl verwendet, werden die Weckmänner trocken. Bemehlt lieber die Hände leicht.
  • Die Arme richtig fixieren. Mein erster Weckmann sah aus wie ein Alien, weil die Arme beim Backen abgefallen sind. Drückt sie wirklich fest an und macht eine kleine Vertiefung in den Körper, wo die Arme hinkommen.
  • Rosinen vorher einweichen. Wenn die Rosinen sehr trocken sind, weicht sie 10 Minuten in heißem Wasser ein. Dann verbrennen sie nicht so leicht und bleiben schön saftig.
  • Die Gehzeit nicht verkürzen. Ich war mal ungeduldig und habe den Teig nur 30 Minuten gehen lassen. Die Weckmänner waren zäh. Gebt dem Teig die volle Stunde, er dankt es euch.
  • Gleichmäßige Größe. Verwendet eine Küchenwaage, um die Teigstücke abzuwiegen. Dann werden alle Weckmänner gleich groß und backen gleichmäßig.

Variationen & Anpassungen

Dieses Grundrezept ist fantastisch, aber es macht Spaß, damit zu experimentieren. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe:

  • Schoko-Weckmann: Ersetzt 50 g Mehl durch 50 g Backkakao. Der Teig wird dunkel und schokoladig. Statt Rosinen nehme ich weiße Schokoladentröpfchen für die Augen – sieht lustig aus.
  • Vegane Version: Wie oben beschrieben: Butter durch Margarine, Milch durch Hafermilch, Ei durch Apfelmus. Der Teig geht etwas weniger auf, schmeckt aber immer noch lecker. Ich habe es für eine Freundin mit Laktoseintoleranz gebacken – sie war begeistert.
  • Gewürz-Weckmann: Gebt 1 TL Zimt und eine Prise Muskatnuss in den Teig. Das riecht nach Weihnachten und schmeckt himmlisch. Dazu passen gehackte Mandeln.
  • Mini-Weckmänner: Teilt den Teig in 12 statt 6 Stücke. Die Backzeit reduziert sich auf 10-12 Minuten. Perfekt für Kindergeburtstage oder als Mitgebsel.
  • Füllung: Vor dem Formen könnt ihr eine kleine Mulde in den Teig drücken und einen Klecks Marmelade oder Nuss-Nougat-Creme hineingeben. Dann den Teig gut verschließen und formen. Das gibt eine süße Überraschung beim Reinbeißen.

Servieren & Aufbewahren

Weckmänner schmecken am besten am Tag des Backens, lauwarm aus dem Ofen. Aber sie lassen sich auch gut aufbewahren.

  • Servieren: Die Weckmänner auf einem schönen Teller anrichten. Ich stelle sie immer mit der Pfeife nach oben hin, das sieht besonders niedlich aus. Dazu passt eine Tasse heißer Kakao oder ein Glas Milch. Für Erwachsene: Ein Glühwein oder Punsch.
  • Raumtemperatur: In einer luftdichten Dose halten sie sich 2-3 Tage. Legt ein Stück Apfel mit in die Dose, das hält sie saftig. Der Apfel sollte nach einem Tag entfernt werden, sonst schimmelt er.
  • Einfrieren: Die gebackenen Weckmänner (ohne Pfeife!) lassen sich hervorragend einfrieren. Wickelt sie einzeln in Frischhaltefolie und dann in einen Gefrierbeutel. So halten sie 3 Monate. Zum Auftauen einfach bei Raumtemperatur 2 Stunden liegen lassen oder im Backofen bei 100 °C 10 Minuten aufwärmen.
  • Aufwärmen: Der beste Weg, um sie wieder fluffig zu machen: Für 5 Minuten in den vorgeheizten Backofen bei 150 °C. Die Mikrowelle macht sie leider gummiartig.

Nährwerte & gesundheitliche Aspekte

Ich weiß, Weckmänner sind kein Diät-Essen. Aber sie sind ein Stück Kindheitserinnerung und dürfen das auch sein. Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Weckmann (ohne Pfeife):

  • Kalorien: ca. 350 kcal
  • Kohlenhydrate: 55 g
  • Fett: 10 g
  • Eiweiß: 8 g
  • Ballaststoffe: 2 g

Die Rosinen liefern übrigens Eisen und Antioxidantien. Und der Hefeteig ist leichter verdaulich als mancher Kuchen. Aber lasst euch nicht täuschen: Es ist ein Genussmittel, das man mit Freunden und Familie teilen sollte. Ich persönlich finde, dass ein selbstgebackener Weckmann am Martinstag viel mehr wert ist als jeder gekaufte – und das schmeckt man auch.

Fazit

Dieser fluffige Weckmann aus Hefeteig ist mehr als nur ein Gebäck. Er ist ein kleines Stück Tradition, das nach Geborgenheit und Kindheit schmeckt. Der Teig ist so verzeihend, dass er auch Backanfängern gelingt, und die Freude, wenn die kleinen Männchen mit ihren Rosinenaugen aus dem Ofen kommen, ist unbezahlbar. Ich liebe es, wie der Duft von Hefe und Butter durch die Küche zieht und alle anlockt. Probiert es aus – ich bin sicher, ihr werdet genauso süchtig danach wie ich.

Habt ihr auch ein Geheimnis für den perfekten Weckmann? Oder eine lustige Geschichte von einem gescheiterten Backversuch? Schreibt es in die Kommentare! Ich freue mich riesig über eure Erfahrungen und Variationen. Und wenn ihr das Rezept ausprobiert, markiert mich doch auf Instagram – ich will eure Weckmänner sehen!

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich den Teig auch am Vortag zubereiten?

Ja, absolut! Bereitet den Teig wie beschrieben zu, lasst ihn 1 Stunde gehen und stellt ihn dann abgedeckt über Nacht in den Kühlschrank. Am nächsten Tag formt ihr die Weckmänner, lasst sie 30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen und backt sie dann. Der Teig wird sogar noch aromatischer.

Die Tonpfeife brennt im Ofen an – was tun?

Das kann passieren, wenn die Pfeife zu nah an der Heizspirale ist. Legt ein kleines Stück Alufolie über die Pfeife, bevor ihr das Blech in den Ofen schiebt. Oder steckt die Pfeife erst nach dem Backen in den noch warmen Weckmann – das funktioniert auch.

Meine Rosinen sind immer verbrannt. Habt ihr einen Tipp?

Ja! Weicht die Rosinen vorher 10 Minuten in kaltem Wasser ein. Dann verbrennen sie nicht so schnell. Oder drückt sie erst nach dem Bestreichen mit Ei in den Teig, dann sind sie nicht so exponiert.

Kann ich statt Rosinen auch andere Trockenfrüchte nehmen?

Klar! Getrocknete Cranberries, Aprikosenstückchen oder sogar gehackte Datteln sind eine tolle Alternative. Achtet nur darauf, dass sie nicht zu groß sind, sonst fallen sie aus dem Teig.

Der Teig geht nicht auf – woran liegt das?

Das hat meistens zwei Gründe: Entweder war die Milch zu heiß und hat die Hefe abgetötet, oder die Hefe war alt. Testet die Hefe immer vorher mit dem Vorteig. Wenn sie nicht schäumt, ist sie tot. Auch ein zu kalter Standort kann die Gehzeit verlängern – sucht einen warmen Platz.

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Fluffiger Weckmann aus Hefeteig recipe

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Fluffiger Weckmann aus Hefeteig: Bestes Rezept mit Rosinen

Dieses Rezept für fluffige Weckmänner aus Hefeteig mit Rosinenaugen und Tonpfeife ist einfach zuzubereiten und schmeckt nach Geborgenheit und Kindheit. Der Teig ist verzeihend und gelingt auch Backanfängern.

  • Author: Marlene
  • Prep Time: 30 Minuten
  • Cook Time: 15-18 Minuten
  • Total Time: 1 Stunde 45 Minuten (inkl. Gehzeit)
  • Yield: 6 Weckmänner 1x
  • Category: Hauptgericht / Snack
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 500 g Weizenmehl (Type 550)
  • 1 Würfel frische Hefe (42 g) oder 2 Päckchen Trockenhefe
  • 250 ml lauwarme Milch (3,5 % Fett)
  • 80 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 80 g weiche Butter
  • 1 Ei (Größe M)
  • 1 Prise Salz
  • Ca. 30-40 Rosinen
  • 1 Eigelb + 2 EL Milch (zum Bestreichen)
  • Tonpfeifen (zur Dekoration)

Instructions

  1. Vorteig: Milch lauwarm erwärmen (ca. 30-35 °C). Hefe in eine kleine Schüssel bröseln, 1 EL Zucker und 3 EL Milch dazugeben, verrühren und 10 Minuten stehen lassen, bis es schäumt.
  2. Hauptteig: Mehl in eine große Schüssel geben, eine Mulde formen und den Vorteig hineingießen. Restlichen Zucker, Vanillezucker, Ei, weiche Butter und Salz hinzufügen. Mit Knethaken 5 Minuten auf niedriger, dann 3-5 Minuten auf mittlerer Stufe kneten, bis der Teig glatt und elastisch ist.
  3. Teig abgedeckt an einem warmen Ort 1 Stunde gehen lassen, bis er sich verdoppelt hat.
  4. Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Backblech mit Backpapier auslegen.
  5. Teig auf bemehlter Arbeitsfläche in 6 gleich große Stücke (je ca. 150 g) teilen. Jedes Stück zu einer Kugel formen, dann zu einer 20 cm langen Rolle rollen. Ein Ende flach drücken (Kopf), das andere rund lassen (Körper).
  6. Arme aus je 20 g Teig formen, zu dünnen Würstchen rollen und seitlich am Körper fest andrücken.
  7. Rosinen als Augen und Knöpfe in den Teig drücken. Tonpfeife vorsichtig in die Mundöffnung stecken.
  8. Geformte Weckmänner 15 Minuten abgedeckt ruhen lassen.
  9. Eigelb mit Milch verquirlen und die Weckmänner damit bestreichen.
  10. Auf mittlerer Schiene 15-18 Minuten backen, bis sie goldbraun sind. Auf dem Blech 5 Minuten abkühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter setzen.

Notes

Milch nicht zu heiß machen, sonst stirbt die Hefe. Rosinen vorher einweichen, damit sie nicht verbrennen. Arme gut andrücken, damit sie nicht abfallen. Gehzeit nicht verkürzen.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Weckmann
  • Calories: 350
  • Sugar: 18
  • Sodium: 150
  • Fat: 10
  • Saturated Fat: 5
  • Carbohydrates: 55
  • Fiber: 2
  • Protein: 8

Keywords: Weckmann, Hefeteig, Rosinen, Martinstag, fluffig, einfach, traditionell

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