Frau Weber vom Gemüsestand beobachtete mich drei Wochen lang, wie ich jeden Samstag an ihren Quitten vorbeilief. Ich nahm sie in die Hand, drehte sie um, roch daran – und legte sie dann immer wieder zurück. „Du hast Angst vor ihnen, oder?“ sagte sie schließlich, ohne Vorwarnung. Ich lachte verlegen, denn sie hatte recht. Diese unförmigen, pelzigen Früchte schienen mir eine geheime Sprache zu sprechen, die ich nicht verstand. Frau Weber griff in ihre Kiste, wählte drei perfekte Exemplare aus und legte sie mir in die Hand. „Nimm sie mit. Schneid sie auf, Honig drauf, in den Ofen. Mehr brauchst du nicht.“ So einfach war das? Ich war skeptisch, ehrlich gesagt. Aber sie hatte so eine ruhige Bestimmtheit, dieser älteren Frau, die schon tausend Herbste gesehen hatte. Also nahm ich die Quitten mit nach Hause. Ich legte sie auf die Fensterbank und starrte sie an, als könnten sie mir von selbst verraten, was ich tun sollte. Meine Küche roch an diesem Nachmittag nach nichts – nur nach meiner eigenen Unsicherheit. Und dann schnitt ich sie auf. Der Duft, der mir entgegenströmte, war wie eine warme Umarmung. Irgendwie blumig, irgendwie nach Äpfeln und Birnen, aber ganz anders. Frau Weber hatte recht gehabt. Manchmal, das ist mir an diesem Tag klar geworden, braucht es einfach jemanden, der einen sanft anstößt. Oder drei Quitten, die darauf warten, entdeckt zu werden. Vielleicht geht es dir ja ähnlich – du hast schon einmal auf diese goldgelben Früchte gestarrt und wusstest nicht so recht, wo anfangen. Dann lass mich dir zeigen, wie ich es gemacht habe. Denn dieses einfache Rezept für gebackene Quitten mit Zimt-Honig und Walnüssen ist genau das: eine Einladung, den Herbst mit allen Sinnen zu schmecken. Und ich mache es immer wieder, weil es so unkompliziert ist und trotzdem nach purem Luxus schmeckt.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
Ich habe dieses Rezept inzwischen bestimmt ein Dutzend Mal gemacht. Für mich allein an einem verregneten Sonntag, für überraschte Gäste, die noch nie eine Quitte gegessen hatten, und sogar einmal als Mitbringsel zu einer Dinnerparty. Es funktioniert einfach immer. Und das Beste daran? Es ist fast schon lächerlich einfach. Du musst keine komplizierten Techniken beherrschen oder stundenlang in der Küche stehen. Hier ist, warum ich glaube, dass es auch dein neues Lieblingsherbstrezept wird:
- Schnell & unkompliziert: In weniger als einer Stunde hast du ein Dessert auf dem Tisch, das aussieht, als hättest du den ganzen Tag dafür gearbeitet. Die aktive Arbeitszeit beträgt gerade einmal zehn Minuten. Perfekt für einen stressigen Dienstagabend.
- Einfache Zutaten: Du brauchst keinen ausgefallenen Supermarkt. Quitten, Honig, Zimt, Walnüsse – das hast du vielleicht sogar schon zu Hause. Oder du findest es im nächsten Dorfladen.
- Perfekt für gemütliche Herbstabende: Wenn es draußen stürmt und regnet, gibt es kaum etwas Besseres, als den Duft von gebackenen Quitten in der Wohnung zu haben. Es ist wie eine warme Decke für die Seele.
- Ein echter Publikumsliebling: Ich habe noch niemanden getroffen, der diese gebackenen Quitten nicht mochte. Selbst Kinder, die sonst eher skeptisch bei Obst sind, lieben die süße, fast karamellige Note.
- Unverschämt lecker: Die Kombination aus der leicht säuerlichen Quitte, dem süßen Honig, dem würzigen Zimt und den knackigen Walnüssen ist einfach himmlisch. Es ist ein Geschmack, der im Gedächtnis bleibt.
Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die Einfachheit. Viele Quittenrezepte verlangen nach stundenlangem Kochen oder aufwendigem Einmachen. Nicht dieses hier. Es ehrt die Frucht, indem es sie in den Mittelpunkt stellt und ihr erlaubt, zu glänzen. Und es ist genau die Art von Dessert, die man nach einem langen Tag braucht – ehrlich, wärmend und ohne viel Tamtam. Du wirst nach dem ersten Bissen verstehen, warum ich so begeistert bin.
Was du an Zutaten brauchst
Für dieses Rezept brauchst du wirklich nicht viel. Die Magie entsteht aus der Kombination weniger, aber hochwertiger Zutaten. Quitten sind die unbestrittenen Stars, aber die Begleiter sind genauso wichtig. Hier ist, was du einkaufen solltest:
- Quitten (4 mittelgroße, etwa 800 g): Achte darauf, dass sie fest sind und keine Druckstellen haben. Reife Quitten duften intensiv – wenn du sie riechst, weißt du, dass sie bereit sind. Ich kaufe meine am liebsten auf dem Wochenmarkt, weil die dort oft regional und besonders aromatisch sind. Unreife Quitten sind sehr hart und brauchen länger im Ofen.
- Honig (4 EL, flüssig): Ein guter, regionaler Honig macht den Unterschied. Ich verwende am liebsten einen milden Blütenhonig, aber Waldhonig mit seiner kräftigen Note passt auch wunderbar. Wenn der Honig kristallisiert ist, erwärme ich ihn kurz im Wasserbad, damit er wieder flüssig wird. Vegane Alternative: Ahornsirup funktioniert ebenfalls hervorragend!
- Zimt (1 TL, gemahlen): Nimm am besten Ceylon-Zimt, der ist feiner und aromatischer als der günstigere Cassia-Zimt. Du kannst auch eine ganze Zimtstange in die Backform legen, dann wird der Geschmack etwas dezenter. Ich mahle meinen Zimt manchmal frisch – der Unterschied ist enorm.
- Walnüsse (50 g, grob gehackt): Sie geben den nötigen Crunch. Ich röste sie vorher kurz in einer trockenen Pfanne an, das bringt ihr Aroma noch mehr zur Geltung. Aber Vorsicht: Sie verbrennen schnell! Alternativ passen auch Pekannüsse oder Mandelblättchen.
- Butter (20 g, in Flöckchen): Ein kleines Stück Butter auf jeder Quittenhälfte sorgt für eine wunderbar cremige Konsistenz und einen leicht nussigen Geschmack. Du kannst auch vegane Margarine verwenden oder es ganz weglassen – dann wird es etwas weniger saftig.
- Vanilleextrakt (1 TL): Er rundet das Aroma perfekt ab. Ein echter Vanilleschote, ausgekratzt, wäre natürlich die Luxusvariante, aber der Extrakt tut es auch. Achte auf echte Vanille, nicht auf Vanillin.
- Optional: Eine Prise Salz: Klingt komisch, aber eine winzige Prise Salz in der Honig-Zimt-Mischung hebt alle Aromen hervor. Glaub mir, es macht einen Unterschied!
Ein Tipp von mir: Wenn du Quitten das erste Mal kaufst, such nach denen mit einer gleichmäßig gelben Schale. Grünliche Stellen deuten auf Unreife hin. Und lass dich nicht von der pelzigen Oberfläche abschrecken – die wäschst du einfach ab. Die Früchte sind extrem hart, also sei vorsichtig beim Schneiden. Ein scharfes Messer ist hier dein bester Freund.
Was du an Küchenwerkzeugen brauchst
Die gute Nachricht: Du brauchst keine Spezialausrüstung. Alles, was du brauchst, hast du wahrscheinlich schon in deiner Küche. Hier ist meine persönliche Liste:
- Scharfes Messer und ein stabiles Schneidebrett: Quitten sind steinhart. Ein stumpfes Messer ist hier gefährlich, also nimm ein großes, scharfes Kochmesser. Ich habe mir einmal fast in den Finger geschnitten, weil mein Messer nicht gut genug war – seitdem achte ich darauf.
- Eine kleine Auflaufform: Die Quittenhälften sollten nebeneinander Platz haben, ohne sich zu überlappen. Eine Keramik- oder Glasform ist ideal, weil sie die Wärme gleichmäßig verteilt.
- Ein kleiner Topf: Zum Erwärmen der Honig-Zimt-Mischung. Du kannst das auch in der Mikrowelle machen, aber im Topf habe ich mehr Kontrolle.
- Eine Pfanne: Zum kurzzeitigen Rösten der Walnüsse. Teflonbeschichtet oder Edelstahl – beides geht. Ich röste ohne Fett.
- Backpapier oder etwas Butter zum Einfetten: Damit nichts anklebt. Backpapier ist meine bevorzugte Methode, weil es die Reinigung extrem erleichtert.
- Ein kleiner Löffel oder ein Teelöffel: Zum Aushöhlen des Kerngehäuses. Ein Pariser Löffel (Kugelausstecher) wäre ideal, aber ein normaler Teelöffel tut es auch.
Mein Tipp: Wenn du keine Auflaufform hast, kannst du auch ein Backblech mit Rand verwenden. Und falls du keinen Honig magst, ersetze ihn durch Ahornsirup – das Rezept ist wirklich anpassungsfähig.
So bereitest du die gebackenen Quitten zu

Jetzt wird es konkret. Keine Sorge, es ist wirklich kinderleicht. Folge einfach diesen Schritten, und du wirst im Handumdrehen ein duftendes Herbstdessert auf dem Tisch haben. Ich habe jeden Schritt für dich getestet und optimiert, damit es garantiert klappt.
- Den Ofen vorheizen: Heize deinen Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Das ist die perfekte Temperatur, damit die Quitten schön weich werden, ohne zu verbrennen. Während der Ofen heiß wird, kannst du schon mit den Quitten beginnen.
- Quitten vorbereiten: Wasche die Quitten gründlich unter fließendem Wasser. Die pelzige Schale reibst du am besten mit einem sauberen Küchentuch ab. Dann halbierst du jede Quitte mit einem scharfen Messer. Achtung: Die Kerne sind extrem hart – wenn du auf Widerstand triffst, schneide einfach drum herum. Mit einem kleinen Löffel entfernst du nun das Kerngehäuse. Du musst nicht perfekt sein, aber versuch, alle Kerne zu erwischen, denn sie sind nicht genießbar.
- Die Quitten in die Form setzen: Lege die Quittenhälften mit der Schnittfläche nach oben in deine Auflaufform. Sie sollten eng, aber nicht gequetscht nebeneinander liegen. Wenn sie zu viel Platz haben, trocknen sie aus. Ich lege sie immer so, dass sie sich fast berühren.
- Die Honig-Zimt-Mischung zubereiten: In einem kleinen Topf vermischst du den Honig, den Zimt, den Vanilleextrakt und eine winzige Prise Salz. Erwärme die Mischung bei niedriger Hitze, bis der Honig dünnflüssig wird. Rühre dabei ständig um, damit nichts anbrennt. Das dauert nur etwa eine Minute.
- Die Quitten füllen: Träufle die warme Honig-Zimt-Mischung gleichmäßig über die Quittenhälften. Verteile die Butterflöckchen darauf – ein kleines Stück pro Hälfte ist perfekt. Jetzt kommen die gehackten Walnüsse darüber. Drücke sie leicht an, damit sie haften bleiben.
- Backen: Schiebe die Form in den vorgeheizten Ofen auf die mittlere Schiene. Backe die Quitten für 40-45 Minuten. Nach der Hälfte der Zeit kannst du sie einmal mit dem entstandenen Saft begießen, das macht sie besonders saftig. Die Quitten sind fertig, wenn sie weich sind und sich mit einer Gabel leicht einstechen lassen. Die Ränder sollten leicht karamellisiert sein.
- Ruhen lassen: Nimm die Form aus dem Ofen und lass die Quitten etwa 5 Minuten ruhen. In dieser Zeit ziehen die Aromen noch einmal richtig durch. Der Duft, der jetzt durch deine Küche zieht, ist einfach unbeschreiblich!
Mein persönlicher Tipp: Wenn du magst, kannst du die Quitten in den letzten 5 Minuten noch einmal mit dem Saft aus der Form bestreichen und die Grillfunktion des Ofens einschalten. Dann werden sie noch etwas knuspriger. Aber pass auf, dass sie nicht verbrennen – die Grenze ist schmal!
Kochtipps und Techniken für perfekte Quitten
Ich habe bei meinen ersten Versuchen mit Quitten so einige Fehler gemacht. Damit du nicht die gleichen machen musst, habe ich hier meine wichtigsten Erkenntnisse für dich zusammengestellt. Glaub mir, ein bisschen Erfahrung macht hier wirklich den Unterschied.
Das richtige Messer ist Gold wert. Quitten sind die härtesten Früchte, die ich kenne. Ich habe mir einmal einen richtigen Kampf mit einer Quitte geliefert, bis mein Messer abrutschte und ich mir in den Finger schnitt. Seitdem nehme ich nur noch ein großes, superscharfes Kochmesser. Wenn du Zweifel an der Schärfe deines Messers hast, zieh lieber einen Messerschärfer drüber oder nimm ein anderes. Sicherheit geht vor!
Nicht zu früh aus dem Ofen nehmen. Ich war am Anfang immer ungeduldig und habe die Quitten nach 30 Minuten rausgeholt, weil sie schon gut aussahen. Aber sie waren innen noch viel zu hart. Die Quitten müssen richtig weich sein – fast so wie ein Bratapfel. Wenn du mit einer Gabel hineinstichst, sollte sie ohne Widerstand durch die Frucht gleiten. Lieber fünf Minuten länger im Ofen lassen als zu kurz.
Der Saft ist flüssiges Gold. Der Saft, der sich während des Backens in der Form sammelt, ist das Allerbeste. Er ist eine Mischung aus Honig, Quittensaft und Butter – einfach himmlisch. Begieße die Quitten während des Backens ruhig ein- oder zweimal damit. Und zum Schluss löffelst du den restlichen Saft über die Portionen. Das ist der Moment, in dem das Gericht wirklich perfekt wird.
Multitasking leicht gemacht. Während die Quitten im Ofen sind, kannst du schon alles andere vorbereiten. Schlag vielleicht ein wenig Sahne, stell den Tee bereit oder deck den Tisch. So ist das Dessert fertig, wenn der Rest des Abendessens auch bereit ist. Ich mache die Quitten oft parallel zu einem herzhaften Gericht – sie sind ein wunderbarer Abschluss.
Variationen und Anpassungen
Dieses Grundrezept ist fantastisch, aber es macht auch Spaß, damit zu experimentieren. Hier sind ein paar Ideen, wie du es abwandeln kannst, je nachdem, worauf du Lust hast oder was du im Haus hast.
- Für Veganer: Ersetze den Honig durch Ahornsirup oder Agavendicksaft und die Butter durch vegane Margarine oder Kokosöl. Das Kokosöl gibt sogar eine leichte, exotische Note, die überraschend gut zu den Quitten passt. Ich habe es schon ausprobiert und es war ein voller Erfolg.
- Andere Nüsse: Walnüsse sind toll, aber probier es auch mal mit gehackten Mandeln, Pekannüssen oder Pinienkernen. Haselnüsse geben dem Ganzen eine besonders herbstliche Note. Röste sie vorher an, das intensiviert den Geschmack.
- Gewürzvariationen: Neben Zimt passen auch Kardamom, Sternanis oder eine Prise Nelkenpulver wunderbar zu Quitten. Ich gebe manchmal eine halbe ausgekratzte Vanilleschote mit in die Form – das Aroma wird dann besonders fein. Oder probier es mit etwas frisch geriebener Ingwer für eine leichte Schärfe.
- Trockenfrüchte: Gib eine Handvoll Rosinen, getrocknete Cranberries oder gehackte Datteln mit in die Form. Sie saugen sich mit dem Honigsaft voll und werden zu kleinen Geschmacksbomben. Das macht das Dessert noch gehaltvoller.
- Herzhafte Note: Klingt ungewöhnlich, aber ein Hauch von frischem Thymian oder Rosmarin über den Quitten vor dem Backen kann eine spannende, herzhafte Note hinzufügen. Perfekt, wenn du das Dessert zu einem Käsegericht servieren möchtest.
Servier- und Aufbewahrungstipps
Die gebackenen Quitten schmecken am besten, wenn sie noch lauwarm sind. Aber auch kalt sind sie ein Genuss – vielleicht sogar noch intensiver im Geschmack. Hier sind meine besten Tipps für das Servieren und Aufbewahren.
Servieren: Ich serviere die Quitten am liebsten in einer flachen Schale, mit etwas vom Backsaft beträufelt. Ein Klecks Sahne, Vanilleeis oder ein Löffel dicker Joghurt passen hervorragend dazu. Die Kälte des Eises oder der Sahne bildet einen wunderbaren Kontrast zur warmen, süßen Quitte. Ein paar frische Walnüsse und etwas Minze als Dekoration machen optisch etwas her. Dazu passt ein kräftiger Gewürztee oder ein Glas Dessertwein – ich mag gern einen Beerenauslese.
Aufbewahrung: Übrig gebliebene Quitten kannst du in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank aufbewahren. Sie halten sich dort etwa 3-4 Tage. Der Geschmack wird sogar noch intensiver, weil die Früchte Zeit haben, den Sirup vollständig aufzunehmen. Ich esse sie manchmal am nächsten Morgen kalt direkt aus dem Kühlschrank – ein heimliches Frühstück, das nach Luxus schmeckt.
Einfrieren: Du kannst die gebackenen Quitten auch einfrieren. Fülle sie samt Saft in einen Gefrierbeutel oder eine Dose und friere sie für bis zu 3 Monate ein. Zum Auftauen einfach über Nacht in den Kühlschrank legen und dann im Ofen bei 150 °C für etwa 10 Minuten erwärmen. Sie schmecken fast wie frisch gebacken.
Reheating: Zum Aufwärmen gibst du die Quitten in eine kleine Form, deckst sie mit Alufolie ab und schiebst sie für 10-15 Minuten in den Ofen bei 150 °C. In der Mikrowelle werden sie matschig, also vermeide das lieber, wenn du die Textur erhalten willst.
Nährwerte und gesundheitliche Vorteile
Quitten sind nicht nur lecker, sondern auch richtig gesund. Sie sind reich an Vitamin C, Ballaststoffen und Antioxidantien. Das macht sie zu einer wunderbaren Zutat für die kalte Jahreszeit, wenn unser Immunsystem ein bisschen Unterstützung braucht. Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Portion (eine halbe Quitte mit Topping):
| Nährwert | Menge pro Portion |
|---|---|
| Kalorien | ca. 180 kcal |
| Kohlenhydrate | 35 g |
| davon Zucker | 28 g (natürlicher Frucht- und Honigzucker) |
| Ballaststoffe | 4 g |
| Fett | 6 g |
| Eiweiß | 2 g |
Gesundheitliche Vorteile: Quitten enthalten viel Pektin, das gut für die Verdauung ist. Die enthaltenen Antioxidantien können helfen, Entzündungen im Körper zu reduzieren. Walnüsse liefern wertvolle Omega-3-Fettsäuren, die gut für Herz und Gehirn sind. Honig wirkt antibakteriell und beruhigt bei Husten – perfekt für die Erkältungszeit. Ich sehe dieses Dessert nicht nur als Genuss, sondern auch als eine kleine Wohltat für meinen Körper. Es ist ein Dessert, bei dem ich mich nicht schlecht fühle, wenn ich eine zweite Portion nehme.
Allergene: Dieses Rezept enthält Nüsse (Walnüsse) und Milchprodukte (Butter, falls verwendet). Für eine nussfreie Version lass die Walnüsse einfach weg oder ersetze sie durch Kürbiskerne. Für eine milchfreie Version verwende vegane Margarine.
Häufig gestellte Fragen
Kann ich auch andere Früchte auf diese Weise zubereiten?
Ja, absolut! Äpfel und Birnen eignen sich hervorragend für diese Methode. Schneide sie in Spalten oder Hälften, entferne das Kerngehäuse und backe sie nach dem gleichen Prinzip. Die Backzeit reduziert sich bei weicheren Früchten auf etwa 20-25 Minuten.
Muss ich die Quitten schälen?
Nein, das ist nicht nötig. Die Schale wird beim Backen wunderbar weich und ist essbar. Sie enthält außerdem viele Ballaststoffe. Wenn du sie nicht magst, kannst du die gebackenen Quitten aber auch leicht aus der Schale löffeln – das Fleisch löst sich dann fast von selbst.
Meine Quitten sind noch sehr hart. Kann ich sie trotzdem verwenden?
Ja, aber sie brauchen etwas länger im Ofen. Lass sie einfach 10-15 Minuten länger backen und überprüfe die Weichheit mit einer Gabel. Du kannst sie auch vor dem Backen für 10 Minuten in kochendes Wasser legen – das macht sie etwas weicher und verkürzt die Backzeit.
Kann ich das Rezept auch in der Mikrowelle zubereiten?
Theoretisch ja, aber ich rate davon ab. Die Quitten werden in der Mikrowelle nicht gleichmäßig weich und bekommen keine schöne Karamellisierung. Der Ofen ist hier wirklich die bessere Wahl, auch wenn es etwas länger dauert. Das Ergebnis ist den Aufwand wert.
Wie erkenne ich, ob eine Quitte reif ist?
Reife Quitten verströmen einen intensiven, blumigen Duft – du riechst sie schon von weitem. Die Schale ist leuchtend gelb, ohne grüne Stellen. Sie fühlen sich fest an, aber nicht steinhart. Unreife Quitten sind grünlich und haben kaum Eigengeruch. Sie reifen bei Zimmertemperatur innerhalb weniger Tagen nach, wenn du sie nebeneinander legst.
Fazit
Dieses Rezept für einfache gebackene Quitten mit Zimt-Honig und Walnüssen ist mehr als nur ein Dessert. Es ist eine Einladung, den Herbst zu umarmen, eine Frucht kennenzulernen, die viel zu oft übersehen wird, und eine Erinnerung daran, dass die einfachsten Dinge oft die schönsten sind. Ich liebe es, wie der Duft von Zimt und gebackenen Früchten durch meine Wohnung zieht und alles ein wenig gemütlicher macht. Ich liebe es, wie die Quitten im Ofen ihre Farbe verändern und goldbraun werden. Und ich liebe es, wie dieses Gericht Menschen zusammenbringt – ob beim gemütlichen Abendessen zu zweit oder bei einer größeren Runde.
Probier es aus. Hab keine Angst vor den Quitten. Frau Weber hatte recht: Du musst sie nur aufschneiden, Honig drauf und in den Ofen. Der Rest passiert von selbst. Und wenn du deine eigene Variante entdeckst – vielleicht mit Kardamom statt Zimt oder mit Pekannüssen statt Walnüssen – dann erzähl mir davon. Ich bin gespannt, wie du dieses Rezept zu deinem machst. Hinterlass gern einen Kommentar oder teile deine Kreationen. Bis dahin: Viel Spaß beim Backen und einen wundervollen Herbst!
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Einfache gebackene Quitten mit Zimt-Honig und Walnüssen – Bestes Herbstrezept
Ein einfaches und dennoch luxuriöses Herbstdessert: Gebackene Quitten mit Honig, Zimt und Walnüssen. In weniger als einer Stunde zauberst du ein duftendes Gericht, das nach purem Herbstgenuss schmeckt.
- Prep Time: 10 Minuten
- Cook Time: 40-45 Minuten
- Total Time: 50-55 Minuten
- Yield: 4 Portionen 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 4 mittelgroße Quitten (etwa 800 g)
- 4 EL flüssiger Honig (ca. 60 ml)
- 1 TL gemahlener Zimt (Ceylon-Zimt bevorzugt)
- 50 g Walnüsse, grob gehackt
- 20 g Butter, in Flöckchen
- 1 TL Vanilleextrakt
- 1 Prise Salz
Instructions
- Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen.
- Quitten gründlich waschen und die pelzige Schale mit einem sauberen Küchentuch abreiben. Mit einem scharfen Messer halbieren und das Kerngehäuse mit einem kleinen Löffel entfernen.
- Die Quittenhälften mit der Schnittfläche nach oben in eine Auflaufform legen, sodass sie sich fast berühren.
- In einem kleinen Topf Honig, Zimt, Vanilleextrakt und eine Prise Salz bei niedriger Hitze erwärmen, bis der Honig dünnflüssig wird (etwa 1 Minute). Dabei ständig umrühren.
- Die warme Honig-Zimt-Mischung gleichmäßig über die Quittenhälften träufeln. Butterflöckchen darauf verteilen (ein kleines Stück pro Hälfte). Die gehackten Walnüsse darüberstreuen und leicht andrücken.
- Die Form auf die mittlere Schiene in den Ofen schieben und 40–45 Minuten backen. Nach der Hälfte der Zeit die Quitten einmal mit dem entstandenen Saft begießen. Sie sind fertig, wenn sie weich sind und sich mit einer Gabel leicht einstechen lassen.
- Die Quitten aus dem Ofen nehmen und etwa 5 Minuten ruhen lassen, damit die Aromen durchziehen.
Notes
Die Quitten sollten fest sein und intensiv duften. Für eine vegane Variante Honig durch Ahornsirup und Butter durch vegane Margarine ersetzen. Die Walnüsse vor dem Backen kurz in einer trockenen Pfanne rösten, um ihr Aroma zu intensivieren. Der Backsaft ist besonders aromatisch – unbedingt über die Portionen löffeln.
Nutrition
- Serving Size: 1 halbe Quitte mit T
- Calories: 180
- Sugar: 28
- Sodium: 50
- Fat: 6
- Saturated Fat: 2
- Carbohydrates: 35
- Fiber: 4
- Protein: 2
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