Ich war gerade dabei, meine Küchenschränke auszumisten – Sie wissen schon, diese Aufgabe, die man ewig vor sich herschiebt –, als mein Nachbar, Herr Schmidt, der seit über 30 Jahren einen kleinen griechischen Imbiss betreibt, an die Tür klopfte. Er brachte mir eine Schachtel mit den unglaublichsten Gebäckstücken, die ich je gesehen hatte. „Die sind für dich”, sagte er trocken, „habe zu viel gemacht.” In der Schachtel lagen diese kleinen, zartgrünen Plätzchen, die mit weißer Schokolade beträufelt und mit etwas knusprigem, fadenartigem Gebäck bestreut waren. Ich war sofort hin und weg. Ich meine, ich hatte schon oft Pistazienplätzchen gebacken, aber diese waren anders. Sie hatten diesen besonderen Crunch, der einfach süchtig macht.
Herr Schmidt, der sonst kein Wort über seine Kochgeheimnisse verliert, erzählte mir, dass seine Großmutter aus Kreta ihm das Rezept beigebracht hatte. „Das Geheimnis ist der Kataifi-Teig”, sagte er und zwinkerte. „Er macht alles knuspriger, ohne dass man zusätzliches Fett braucht.” Ich stand da, inmitten von halb ausgeräumten Schränken, und hörte ihm zu, wie er die genaue Vorgehensweise beschrieb. Ehrlich gesagt, habe ich mir nicht alles merken können – ich musste ihn zweimal bitten, die Mengenangaben zu wiederholen. Aber das Ergebnis? Einfach umwerfend. Seit diesem Tag backe ich diese einfachen Pistazien-Plätzchen mit weißer Schokolade und Kataifi-Crunch mindestens einmal im Monat. Sie sind der Beweis, dass die besten Rezepte oft von den Menschen kommen, von denen man es am wenigsten erwartet. Vielleicht haben Sie ja auch so einen Schatz in Ihrer Nachbarschaft, den Sie noch nicht gehoben haben.
Warum Sie diese einfachen Pistazien-Plätzchen lieben werden
Diese Plätzchen sind nicht nur ein weiteres Rezept in Ihrer Sammlung. Sie sind eine kleine Offenbarung. Ich habe sie unzählige Male getestet – für Familienfeste, für den Kaffeeklatsch mit Freundinnen und sogar für den Weihnachtsbasar in der Schule. Und jedes Mal waren sie das Erste, das weg war. Lassen Sie mich Ihnen verraten, warum dieses Rezept so besonders ist:
- Schnell & einfach: In unter 30 Minuten haben Sie den Teig fertig. Kein stundenlanges Kühlen, keine komplizierten Techniken. Perfekt für den Feierabend oder ein spontanes Treffen mit Gästen.
- Einfache Zutaten: Sie brauchen keinen Spezialitätenladen. Pistazien, weiße Schokolade und Kataifi-Teig bekommen Sie in gut sortierten Supermärkten oder im türkischen/griechischen Lebensmittelgeschäft. Den Rest haben Sie garantiert zu Hause.
- Der absolute Crunch-Faktor: Der Kataifi-Teig ist der heimliche Star. Er verwandelt diese Plätzchen von „ganz nett” in „unvergesslich”. Dieser besondere Knusper-Effekt ist einfach unwiderstehlich.
- Ein echter Publikumsliebling: Ich habe noch niemanden getroffen, der nicht nach dem Rezept gefragt hat. Kinder lieben die Süße der weißen Schokolade, Erwachsene den nussigen Geschmack der Pistazien und diesen besonderen Crunch.
- So vielseitig: Ob zu Weihnachten, zum Geburtstag oder einfach nur so am Dienstagabend – diese Plätzchen passen immer. Sie sind robust genug zum Verschenken und elegant genug für jede Kaffeetafel.
Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die perfekte Balance. Der Kataifi-Crunch sorgt für eine Textur, die man sonst nur von aufwendigen Backwaren kennt, aber die Zubereitung ist kinderleicht. Es ist dieses Gefühl, wenn man den ersten Bissen nimmt und denkt: „Wow, das habe ich selbst gemacht!” Ehrlich, es macht mich jedes Mal ein bisschen stolz. Und genau dieses Gefühl wünsche ich Ihnen auch – einen kleinen Moment der Freude in einer hektischen Woche.
Welche Zutaten Sie für die einfachen Pistazien-Plätzchen brauchen
Für dieses Rezept verwenden wir einfache, aber hochwertige Zutaten, die sich perfekt ergänzen. Die Pistazien geben den nussigen Grundton, die weiße Schokolade die süße Cremigkeit und der Kataifi-Teig diesen unvergleichlichen Crunch. Lassen Sie mich die einzelnen Komponenten erklären.
Für den Plätzchenteig:
- 250 g weiche Butter (unbedingt Raumtemperatur! Ich nehme am liebsten die von Kerrygold, sie ist einfach cremiger)
- 100 g Puderzucker (gesiebt, damit der Teig schön glatt wird)
- 1 Prise Salz (das hebt den Geschmack der Pistazien hervor)
- 1 Ei (Größe M) (am besten auch zimmerwarm, dann verbindet es sich besser mit der Butter)
- 1 TL Vanilleextrakt (selbstgemacht oder gutes Bio – auf keinen Fall künstliches Aroma!)
- 300 g Mehl (Type 405) (ich schwöre auf Weizenmehl, aber Dinkelmehl funktioniert auch, dann werden sie etwas nussiger)
- 100 g gemahlene Pistazien (ungesalzen und ungeröstet! Die grüne Farbe ist hier das A und O)
Für den Kataifi-Crunch:
- 50 g Kataifi-Teig (das ist dieser feine, fadenartige Teig aus dem Kühlregal. Sie finden ihn im türkischen oder griechischen Laden)
- 30 g Butter (geschmolzen, zum Beträufeln des Kataifi)
- 1 EL Honig (für die leichte Süße und den Glanz)
Für die Dekoration:
- 100 g weiße Kuvertüre (nehmen Sie eine gute Marke wie Schogetten oder Lindt – billige Schokolade flockt beim Schmelzen aus)
- 30 g gehackte Pistazien (für den letzten Schliff)
Ein kleiner Tipp von mir: Achten Sie bei den Pistazien auf die Farbe. Je grüner sie sind, desto schöner wird die Farbe Ihrer Plätzchen. Die gemahlenen Pistazien sollten Sie frisch mahlen, am besten in einer kleinen Gewürzmühle oder mit dem Standmixer. Und wenn Sie keinen Kataifi-Teig finden? Kein Problem! Sie können ihn durch fein gehackte Mandelblättchen ersetzen, die Sie kurz in Butter rösten. Der Crunch ist dann etwas anders, aber auch sehr lecker. Für eine glutenfreie Variante tauschen Sie einfach das Mehl gegen eine glutenfreie Mehlmischung aus – das klappt erstaunlich gut.
Welche Küchengeräte Sie benötigen
Sie brauchen keine Profiausrüstung für diese einfachen Pistazien-Plätzchen. Hier ist, was ich verwende:
- Handrührgerät oder Küchenmaschine: Ich benutze mein altes Handrührgerät von Bosch, das seit 15 Jahren treue Dienste leistet. Eine Küchenmaschine geht natürlich auch, aber für diesen Teig reicht das Handrührgerät völlig aus.
- Zwei Backbleche (mit Backpapier ausgelegt – das erspart das Einfetten)
- Eine mittlere Schüssel (für den Teig)
- Eine kleine Pfanne (für den Kataifi-Crunch)
- Ein Backpinsel (zum Bestreichen des Kataifi-Teigs mit Butter – ein Silikonpinsel ist am besten)
- Ein scharfes Messer oder eine Küchenschere (um den Kataifi-Teig zu zerkleinern)
- Ein kleines Sieb (für den Puderzucker)
- Ein Wasserbad oder eine Mikrowelle (zum Schmelzen der weißen Schokolade – ich bevorzuge die Mikrowelle, weil es schneller geht)
Falls Sie kein Wasserbad haben: Stellen Sie eine hitzebeständige Schüssel auf einen Topf mit simmerndem Wasser. Achten Sie darauf, dass die Schüssel das Wasser nicht berührt. Und falls Sie keine Küchenmaschine besitzen: Keine Sorge! Ein scharfes Messer und etwas Geduld tun es auch. Der Kataifi-Teig lässt sich übrigens ganz einfach mit der Schere in kleine Stücke schneiden – das ist sogar einfacher als mit dem Messer.
Schritt-für-Schritt-Anleitung für die einfachen Pistazien-Plätzchen

Jetzt wird es praktisch. Folgen Sie diesen Schritten, und Sie werden im Handumdrehen die besten Pistazien-Plätzchen backen, die Sie je probiert haben. Versprochen!
Schritt 1: Den Ofen vorheizen und den Kataifi-Crunch vorbereiten
Heizen Sie den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze (155 °C Umluft) vor. Nehmen Sie den Kataifi-Teig aus der Verpackung und schneiden Sie ihn mit einer Schere in etwa 1 cm große Stücke. Das fühlt sich an wie feine Spaghetti zu zerkleinern – lassen Sie sich nicht irritieren. Geben Sie die Stücke in eine kleine Schüssel, beträufeln Sie sie mit der geschmolzenen Butter und dem Honig und vermischen Sie alles gut mit den Fingern. Verteilen Sie die Masse auf einem mit Backpapier belegten Blech und backen Sie sie für 8-10 Minuten, bis sie goldbraun und knusprig ist. Lassen Sie sie abkühlen – sie wird beim Abkühlen noch knuspriger. Mein erster Versuch war übrigens eine Katastrophe: Ich habe den Kataifi zu lange gebacken und er wurde bitter. Passen Sie also auf!
Schritt 2: Den Plätzchenteig zubereiten
Geben Sie die weiche Butter und den gesiebten Puderzucker in eine große Schüssel. Schlagen Sie beides mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe für etwa 3-4 Minuten, bis eine helle, cremige Masse entsteht. Sie sollte fast weiß und richtig fluffig sein. Geben Sie dann das Ei und den Vanilleextrakt hinzu und rühren Sie noch einmal kurz unter, bis alles gut vermischt ist. Jetzt kommt das Mehl, die gemahlenen Pistazien und die Prise Salz dazu. Rühren Sie alles nur so lange unter, bis ein glatter Teig entsteht – nicht zu lange, sonst werden die Plätzchen zäh. Der Teig ist jetzt ziemlich weich und klebrig. Keine Sorge, das ist normal!
Schritt 3: Den Teig kühlen (optional, aber empfohlen)
Wickeln Sie den Teig in Frischhaltefolie und legen Sie ihn für 30 Minuten in den Kühlschrank. Das macht ihn fester und die Plätzchen lassen sich besser formen. Wenn Sie es eilig haben, können Sie diesen Schritt auch überspringen – dann werden die Plätzchen nur etwas flacher. Ich persönlich kühle den Teig immer, weil die Plätzchen dann schön gleichmäßig werden.
Schritt 4: Plätzchen formen und backen
Nehmen Sie den gekühlten Teig aus dem Kühlschrank. Formen Sie mit den Händen kleine Kugeln von etwa 2-3 cm Durchmesser. Legen Sie diese mit etwas Abstand auf die vorbereiteten Backbleche. Drücken Sie jede Kugel mit der Gabel leicht flach – das ergibt das typische Plätzchenmuster. Backen Sie die Plätzchen für 12-15 Minuten. Sie sind fertig, wenn die Ränder ganz leicht goldbraun sind. Die Mitte darf noch etwas weich sein. Lassen Sie sie für 5 Minuten auf dem Blech abkühlen, dann setzen Sie sie auf ein Kuchengitter. Der Duft in der Küche ist jetzt einfach himmlisch!
Schritt 5: Die Dekoration vorbereiten
Während die Plätzchen abkühlen, schmelzen Sie die weiße Kuvertüre. Hacken Sie sie grob und geben Sie sie in eine kleine Schüssel. Schmelzen Sie sie entweder im Wasserbad oder in der Mikrowelle bei 600 Watt für 30 Sekunden, dann umrühren, noch einmal 20 Sekunden und umrühren, bis sie ganz geschmolzen ist. Achten Sie darauf, dass kein Wasser in die Schokolade kommt – sonst flockt sie aus. Das ist mir einmal passiert, und ich musste die ganze Charge wegwerfen. Seitdem bin ich extrem vorsichtig!
Schritt 6: Die Plätzchen verzieren
Tauchen Sie die abgekühlten Plätzchen zur Hälfte in die geschmolzene weiße Schokolade oder beträufeln Sie sie mit einem Löffel. Streuen Sie sofort den vorbereiteten Kataifi-Crunch und die gehackten Pistazien darüber. Arbeiten Sie zügig, denn die Schokolade wird schnell fest. Lassen Sie die Plätzchen auf dem Kuchengitter trocknen, bis die Schokolade vollständig ausgehärtet ist. Das dauert etwa 30 Minuten bei Raumtemperatur.
Tipps & Techniken für perfekte Pistazien-Plätzchen
Hier sind einige Dinge, die ich auf die harte Tour lernen musste – damit Sie es leichter haben:
- Die Butter muss wirklich weich sein: Nicht geschmolzen, nicht kalt, sondern richtig schön cremig. Wenn Sie vergessen haben, die Butter rechtzeitig aus dem Kühlschrank zu nehmen, schneiden Sie sie in kleine Würfel und lassen Sie sie 15 Minuten bei Raumtemperatur liegen. Oder Sie geben sie kurz bei niedriger Stufe in die Mikrowelle – aber passen Sie auf, dass sie nicht schmilzt!
- Nicht zu viel rühren: Sobald das Mehl im Teig ist, nur noch kurz unterrühren. Wenn Sie zu lange rühren, wird der Teig zäh und die Plätzchen werden hart. Das ist der häufigste Fehler, den ich am Anfang gemacht habe.
- Der Kataifi-Crunch ist empfindlich: Er wird beim Backen knusprig, aber wenn Sie ihn zu lange backen, wird er bitter. Nehmen Sie ihn heraus, sobald er goldbraun ist. Und bewahren Sie ihn in einem luftdichten Behälter auf, sonst wird er weich.
- Die weiße Schokolade richtig schmelzen: Weiße Schokolade ist empfindlicher als dunkle. Sie darf nicht zu heiß werden. Brechen Sie sie in kleine Stücke und schmelzen Sie sie langsam. Wenn sie anfängt zu klumpen, ist sie zu heiß geworden – dann hilft nur noch, etwas Kokosöl unterzurühren.
- Multitasking ist der Schlüssel: Während die Plätzchen backen, können Sie schon den Kataifi-Crunch vorbereiten und die Schokolade schmelzen. So haben Sie alles fertig, wenn die Plätzchen abgekühlt sind.
Ein persönlicher Fail von mir: Ich habe einmal vergessen, die Pistazien zu mahlen und stattdessen ganze Pistazien in den Teig gegeben. Das Ergebnis war eine Textur wie bei Kies im Gebäck – nicht zu empfehlen! Also: Mahlen Sie die Pistazien wirklich fein, sonst werden die Plätzchen krümelig und brechen auseinander.
Variationen & Anpassungen
Dieses Grundrezept ist wunderbar wandelbar. Hier sind einige Ideen, die ich selbst ausprobiert habe:
- Vegane Variante: Ersetzen Sie die Butter durch vegane Margarine (ich nehme Alsan) und das Ei durch einen Esslöffel gemahlene Leinsamen, die Sie mit 3 EL Wasser verrühren. Die weiße Kuvertüre gibt es auch in veganer Version. Der Geschmack ist etwas anders, aber immer noch sehr lecker.
- Schokoladen-Variante: Tauschen Sie die Hälfte des Mehls gegen 50 g Backkakao aus. Dann haben Sie Pistazien-Schokoladen-Plätzchen mit weißem Schokoladenüberzug – ein Traum!
- Zitronen-Pistazien-Plätzchen: Geben Sie den Abrieb einer halben Bio-Zitrone in den Teig. Die frische Zitrusnote passt wunderbar zu den Pistazien und der weißen Schokolade.
- Glutenfreie Variante: Wie schon erwähnt, funktioniert glutenfreie Mehlmischung hervorragend. Achten Sie darauf, dass auch der Kataifi-Teig glutenfrei ist – es gibt spezielle Sorten im Reformhaus.
- Ohne Kataifi: Falls Sie keinen Kataifi-Teig finden, rösten Sie einfach 50 g gehobelte Mandeln in einer Pfanne ohne Fett, bis sie goldbraun sind. Der Crunch ist dann etwas anders, aber auch sehr lecker.
Meine persönliche Lieblingsvariation ist die mit Zitrone. Ich habe sie für einen Geburtstag meiner Schwester gemacht, und alle waren begeistert. Die Kombination aus nussigen Pistazien, süßer Schokolade und frischer Zitrone ist einfach unschlagbar. Probieren Sie es aus!
Servier- & Aufbewahrungstipps
Diese einfachen Pistazien-Plätzchen schmecken am besten bei Zimmertemperatur. Die weiße Schokolade wird dann schön cremig und der Kataifi-Crunch bleibt knusprig. Servieren Sie sie auf einer hübschen Platte – vielleicht mit ein paar frischen Minzblättern dekoriert. Dazu passt ein frisch gebrühter Kaffee oder ein Glas kalte Milch. Für eine besondere Note können Sie die Plätzchen auch mit etwas Puderzucker bestäuben, bevor Sie die Schokolade darauf geben.
Zum Aufbewahren: Legen Sie die Plätzchen in eine luftdichte Dose. Zwischen die Lagen können Sie etwas Backpapier legen. So halten sie sich bei Raumtemperatur etwa 5-7 Tage. Allerdings werden sie mit der Zeit etwas weicher – der Kataifi-Crunch verliert nach etwa 2 Tagen seinen Biss. Deshalb empfehle ich, die Plätzchen innerhalb von 2-3 Tagen zu essen. Aber ehrlich, bei mir sind sie meistens schon am ersten Abend weg!
Einfrieren: Sie können die unverzierten Plätzchen problemlos einfrieren. Backen Sie sie wie beschrieben, lassen Sie sie vollständig abkühlen und geben Sie sie in einen Gefrierbeutel. Im Gefrierschrank halten sie sich bis zu 3 Monate. Zum Servieren tauen Sie sie bei Raumtemperatur auf und verzieren sie dann mit der weißen Schokolade und dem Kataifi-Crunch. Das ist perfekt, wenn Sie Gäste erwarten und schon vorbereiten möchten.
Zum Verschenken: Diese Plätzchen sind ein wunderbares Geschenk. Verpacken Sie sie in einer hübschen Dose oder in einer Zellophantüte, die Sie mit einer Schleife verschließen. Ein Tipp: Legen Sie die Plätzchen erst kurz vor dem Verschenken in die Dose, damit der Crunch nicht durch die Feuchtigkeit leidet.
Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile
Natürlich sind Plätzchen kein Diätessen, aber sie haben durchaus ihre guten Seiten. Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Plätzchen (bei etwa 30 Stück):
- Kalorien: ca. 150 kcal
- Fett: ca. 10 g
- Kohlenhydrate: ca. 14 g
- Eiweiß: ca. 3 g
Die Pistazien sind die heimlichen Helden: Sie enthalten viel Vitamin B6, das wichtig für den Stoffwechsel ist, sowie Kalium und Magnesium. Außerdem sind sie reich an Antioxidantien, die freie Radikale bekämpfen. Die weiße Schokolade enthält zwar Zucker, aber auch Kakaobutter, die einen hohen Anteil an einfach ungesättigten Fettsäuren hat. In Maßen genossen, ist also nichts gegen diese Leckerei einzuwenden.
Für Allergiker: Dieses Rezept enthält Gluten (Mehl), Milchprodukte (Butter, weiße Schokolade), Eier und Nüsse (Pistazien). Die vegane Variante ist frei von Milch und Eiern, aber nicht von Gluten. Achten Sie bei der glutenfreien Variante auf die entsprechenden Zutaten.
Ich persönlich sehe diese Plätzchen als einen kleinen Seelentröster an. An einem stressigen Tag gönne ich mir eines zum Kaffee, und die Welt sieht gleich ein bisschen freundlicher aus. Es ist dieses kleine Stückchen Glück, das man sich selbst schenkt. Und das ist doch auch etwas wert, oder?
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich den Kataifi-Teig durch etwas anderes ersetzen?
Ja, absolut! Wenn Sie keinen Kataifi-Teig finden, können Sie fein gehackte Mandelblättchen oder gehackte Walnüsse in einer Pfanne ohne Fett rösten, bis sie goldbraun sind. Der Crunch ist dann etwas anders, aber das Ergebnis ist trotzdem lecker.
Warum werden meine Plätzchen zu flach?
Das passiert oft, wenn die Butter zu weich oder der Teig zu warm ist. Kühlen Sie den Teig unbedingt für 30 Minuten, bevor Sie die Plätzchen formen. Auch das Backblech sollte nicht zu heiß sein – legen Sie die Plätzchen am besten auf ein kaltes Blech.
Kann ich die weiße Schokolade durch Vollmilchschokolade ersetzen?
Klar, das geht! Dann schmecken die Plätzchen etwas süßer und weniger cremig. Ich persönlich liebe die Kombination von weißer Schokolade und Pistazien, aber probieren Sie es ruhig aus. Dunkle Schokolade mit 70% Kakao passt auch überraschend gut.
Wie verhindere ich, dass der Kataifi-Crunch weich wird?
Der Crunch bleibt am besten knusprig, wenn Sie die Plätzchen in einer luftdichten Dose aufbewahren und nicht zu lange lagern. Nach 2-3 Tagen wird er weicher. Sie können den Crunch auch separat aufbewahren und erst kurz vor dem Servieren über die Plätzchen streuen.
Kann ich die Plätzchen auch ohne Ei backen?
Ja, für eine vegane Variante ersetzen Sie das Ei durch einen Esslöffel gemahlene Leinsamen, die Sie mit 3 EL Wasser verrühren und 5 Minuten quellen lassen. Die Plätzchen werden dann etwas bröseliger, aber das macht nichts – sie schmecken trotzdem fantastisch.
Fazit
Diese einfachen Pistazien-Plätzchen mit weißer Schokolade und Kataifi-Crunch sind mehr als nur ein Rezept. Sie sind eine kleine Geschichte, die mit einem unerwarteten Klopfen an der Tür begann und jetzt in Ihrer Küche weitergehen kann. Der besondere Crunch, die süße Schokolade und der nussige Geschmack der Pistazien – das ist eine Kombination, die einfach glücklich macht.
Ich lade Sie ein, dieses Rezept auszuprobieren und es zu Ihrer eigenen Geschichte zu machen. Vielleicht backen Sie sie für Ihre Familie, für Freunde oder einfach nur für sich selbst an einem gemütlichen Abend. Und wenn Sie eine besondere Variante entdecken – sei es mit Zitrone, Schokolade oder etwas ganz anderem – dann teilen Sie sie doch in den Kommentaren. Ich bin schon gespannt, was Ihnen einfällt!
Also, ran an die Schürze und los geht’s. Ich verspreche Ihnen: Der Duft, der Ihre Küche erfüllen wird, ist die Mühe allemal wert. Und wenn Sie einmal angebissen haben, werden Sie verstehen, warum ich dieses Rezept so sehr liebe. Gutes Gelingen und lassen Sie es sich schmecken!
Pin This Recipe!

Einfache Pistazien-Plätzchen mit weißer Schokolade und Kataifi-Crunch
Diese einfachen Pistazien-Plätzchen mit weißer Schokolade und Kataifi-Crunch sind der Beweis, dass die besten Rezepte oft von den Menschen kommen, von denen man es am wenigsten erwartet. Der besondere Crunch, die süße Schokolade und der nussige Geschmack der Pistazien – eine Kombination, die glücklich macht.
- Prep Time: 20 Minuten
- Cook Time: 20 Minuten
- Total Time: 40 Minuten (plus 30 Minuten Kühlzeit optional)
- Yield: 30 Stück 1x
- Category: Kekse / Plätzchen
- Cuisine: Griechisch / Deutsch
Ingredients
- 250 g weiche Butter (Raumtemperatur)
- 100 g Puderzucker (gesiebt)
- 1 Prise Salz
- 1 Ei (Größe M, zimmerwarm)
- 1 TL Vanilleextrakt
- 300 g Mehl (Type 405)
- 100 g gemahlene Pistazien (ungesalzen, ungeröstet)
- 50 g Kataifi-Teig
- 30 g Butter (geschmolzen)
- 1 EL Honig
- 100 g weiße Kuvertüre
- 30 g gehackte Pistazien
Instructions
- Den Ofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze (155 °C Umluft) vorheizen. Den Kataifi-Teig mit einer Schere in etwa 1 cm große Stücke schneiden. Mit geschmolzener Butter und Honig vermischen, auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben und 8-10 Minuten goldbraun backen. Abkühlen lassen.
- Weiche Butter und gesiebten Puderzucker in einer großen Schüssel mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe 3-4 Minuten cremig schlagen. Ei und Vanilleextrakt unterrühren. Mehl, gemahlene Pistazien und Salz dazugeben und nur kurz zu einem glatten Teig verrühren.
- Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten kühl stellen (optional, aber empfohlen).
- Aus dem gekühlten Teig kleine Kugeln (2-3 cm Durchmesser) formen, auf mit Backpapier belegte Bleche legen und mit einer Gabel leicht flach drücken. 12-15 Minuten backen, bis die Ränder leicht goldbraun sind. 5 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter setzen.
- Die weiße Kuvertüre grob hacken und im Wasserbad oder in der Mikrowelle (600 Watt, 30 Sekunden, umrühren, dann 20 Sekunden) schmelzen. Dabei darauf achten, dass kein Wasser hineinkommt.
- Die abgekühlten Plätzchen zur Hälfte in die geschmolzene weiße Schokolade tauchen oder beträufeln. Sofort mit Kataifi-Crunch und gehackten Pistazien bestreuen. Auf dem Kuchengitter trocknen lassen, bis die Schokolade fest ist (ca. 30 Minuten).
Notes
Die Butter muss wirklich weich sein, nicht geschmolzen. Nicht zu lange rühren, sobald das Mehl im Teig ist. Den Kataifi-Crunch nicht zu lange backen, sonst wird er bitter. Weiße Schokolade langsam schmelzen und vor Wasser schützen. Die Plätzchen in einer luftdichten Dose aufbewahren, am besten innerhalb von 2-3 Tagen verzehren.
Nutrition
- Serving Size: 1 Plätzchen
- Calories: 150
- Sugar: 8
- Sodium: 50
- Fat: 10
- Saturated Fat: 5
- Carbohydrates: 14
- Fiber: 1
- Protein: 3
Keywords: Pistazien-Plätzchen, weiße Schokolade, Kataifi-Crunch, einfaches Rezept, Weihnachtsplätzchen, griechisches Gebäck


