Ich stand in der Küche, die Mehlwolke hing noch in der Luft, und vor mir lag ein Haufen… nun ja, Matsch. Ich hatte die Datteln nicht fein genug püriert, die Butter war mir beim Abwiegen runtergefallen (die Katze hat sich gefreut), und statt des feinen Mehls griff ich versehentlich zur Packung gemahlener Mandeln. Es war einer dieser Tage, an dem man das Backen einfach hinschmeißen will. Mein Plan war ein klassischer Butterplätzchenteig für Weihnachten gewesen – zuckerhaltig, buttrig, nichts für die schlanke Linie. Aber das Universum, oder besser gesagt meine Schusseligkeit, hatte andere Pläne.
Ich stand da, die Hände voller klebriger Dattel-Mandel-Masse, und dachte: „Na klasse. Wieder ein Experiment, das in der Tonne landet.” Aber wegschmeißen? Nein, das mache ich nicht. Also knetete ich weiter, formte kleine Kugeln, drückte sie platt – und schob das Blech in den Ofen. Zehn Minuten später roch die ganze Wohnung nach Marzipan und Karamell. Ich holte sie raus, ließ sie abkühlen und biss zu. Und dann musste ich mich setzen. Diese Dinger waren besser als alles, was ich je geplant hatte. Knusprig, chewy, süß – ganz ohne einen einzigen Löffel Zucker. Seitdem backe ich nur noch diese Gesündere Dattel-Mandel-Plätzchen ohne Zucker. Vielleicht kennst du das ja – wenn der beste Zufall dein bester Koch wird.
Warum du diese Plätzchen lieben wirst
Lass uns ehrlich sein: Wir alle wollen etwas Gutes, das sich auch gut anfühlt. Diese Plätzchen sind genau das. Sie sind nicht nur ein weiterer „gesunder” Kompromiss, der nach Pappe schmeckt. Sie sind der Beweis, dass Verzicht nicht wie Verzicht schmecken muss.
- Schnell & einfach: In unter 30 Minuten hast du einen Teig, der sich ohne Ausrollen formen lässt. Kein Kühlen, kein Chaos – perfekt für den plötzlichen Plätzchenhunger.
- Zutaten aus der Vorratskammer: Du brauchst nur Datteln, Mandeln und ein paar Kleinigkeiten. Keine ausgefallenen Superfoods oder teuren Sirupe. Das Zeug hast du wahrscheinlich schon daheim.
- Perfekt für gesündere Naschkatzen: Ob für den Nachmittagskaffee, den Filmabend oder als Mitbringsel – diese Plätzchen passen immer. Sie sind der Beweis, dass man sich etwas gönnen kann, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben.
- Absoluter Publikumsliebling: Ich hab sie schon mehrmals auf Familienfeiern mitgebracht. Die Kinder fragen nach „den süßen Dingern”, und die Erwachsenen staunen, dass da wirklich kein Zucker drin ist. Jeder wird satt und glücklich.
- Unglaublich lecker: Die Kombination aus der natürlichen Süße der Datteln und dem nussigen Aroma der Mandeln ist einfach himmlisch. Der Rand wird schön knusprig, die Mitte bleibt herrlich weich. Einfach perfekt.
Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die Textur. Viele zuckerfreie Plätzchen werden entweder zu trocken oder zu klebrig. Hier sorgt das richtige Verhältnis von Datteln zu Mandeln für eine Konsistenz, die an ein weiches Makronchen erinnert – nur ohne den ganzen Zucker. Ich hab wochenlang an diesem Verhältnis getüftelt, bis es perfekt war. Und jetzt gebe ich es an dich weiter.
Welche Zutaten du brauchst
Die Magie dieser Gesünderen Dattel-Mandel-Plätzchen ohne Zucker liegt in ihrer Einfachheit. Jede Zutat hat eine wichtige Aufgabe, und zusammengenommen ergeben sie einen kleinen, aber feinen Snack.
Für den Plätzchenteig
- 200 g Medjool-Datteln, entsteint (ca. 10-12 Stück): Diese Sorte ist mein absoluter Favorit. Sie sind weich, saftig und haben ein intensives Karamellaroma. Normale Datteln gehen auch, aber weiche sie dann vorher 10 Minuten in heißem Wasser ein, damit sie sich besser pürieren lassen.
- 150 g gemahlene Mandeln (oder Mandelmehl): Ich greife am liebsten zu Rapunzel oder einer Bio-Eigenmarke. Achte darauf, dass es fein gemahlen ist – grobe Blättchen machen den Teig bröselig. Für eine noch nussigere Note kannst du 50 g durch gemahlene Haselnüsse ersetzen.
- 1 großes Ei (Raumtemperatur): Das Ei bindet den Teig und sorgt für eine schöne, weiche Krume. Für eine vegane Variante funktioniert ein „Leinsamen-Ei” (1 EL Leinsamenmehl + 3 EL Wasser, 5 Minuten quellen lassen) auch super, dann werden sie etwas fester.
- 1 EL Kokosöl (oder weiche Butter): Das Fett macht die Plätzchen zart und gibt ihnen diesen unwiderstehlichen Biss. Kokosöl passt geschmacklich perfekt zu den Mandeln. Wenn du Butter nimmst, werden sie etwas reichhaltiger.
- 1 TL Vanilleextrakt (selbst gemacht oder gekauft): Vanille unterstreicht die Süße der Datteln und rundet den Geschmack ab. Bitte kein Vanillezucker – der hat ja wieder Zucker. Einfach das Extrakt oder das Mark einer echten Vanilleschote.
- 1 Prise Meersalz: Klingt komisch, ist aber entscheidend. Das Salz bricht die Süße und bringt den Mandelgeschmack richtig zur Geltung. Ich nehme gerne Fleur de Sel für die extra feine Note.
- Optional: 1/2 TL Zimt: Für eine winterliche Note. Passt fantastisch zu den Datteln und Mandeln. Du kannst auch eine Prise Kardamom oder Lebkuchengewürz nehmen.
Für die Dekoration (optional, aber schön)

- 20 g ganze Mandeln oder gehackte Pistazien: Einfach vor dem Backen eine Nuss in die Mitte jedes Plätzchens drücken. Sieht hübsch aus und gibt einen extra Crunch.
- Etwas Zartbitterschokolade (mind. 85 % Kakao): Wer mag, kann die fertigen Plätzchen zur Hälfte in geschmolzene Schokolade tauchen. Das macht sie noch verführerischer – aber auch dann bleibt das Rezept ohne Zuckerzusatz.
Benötigte Küchengeräte
Du brauchst keine ausgefallene Profi-Ausstattung. Ein paar Basics reichen völlig aus.
- Küchenmaschine oder leistungsstarker Mixer: Ein Pürierstab mit hohem Becher geht auch, aber eine Küchenmaschine wie meine KitchenAid macht die Arbeit mit den Datteln deutlich leichter. Du musst sie wirklich fein pürieren, sonst hat man später harte Stückchen im Teig.
- Große Rührschüssel: Nichts Besonderes, einfach eine, in der du gut kneten kannst.
- Backblech mit Backpapier: Das Backpapier ist ein Muss, denn der Teig klebt sonst fest. Ich nehme immer die Backpapiere von „Back-Trend” – die sind beschichtet und halten wirklich gut.
- Teigschaber und ein Glas Wasser: Klingt seltsam, aber ein Glas Wasser ist dein bester Freund. Wenn der Teig an den Fingern klebt (was er tut), mach sie einfach nass. Dann lässt er sich perfekt formen.
- Küchenwaage: Für dieses Rezept ist Abwiegen wichtig. Datteln und Mandeln sind unterschiedlich dicht – mit Tassenangaben wird das nichts.
Zubereitung – Schritt für Schritt
Hier kommt der Teil, auf den du gewartet hast. Keine Sorge, es ist einfacher, als du denkst. Versprochen.
- Datteln vorbereiten (5 Minuten): Gib die entsteinten Medjool-Datteln in deine Küchenmaschine. Mixe sie auf höchster Stufe für etwa 1-2 Minuten, bis eine gleichmäßige, klebrige Paste entsteht. Es dürfen keine großen Stücke mehr zu sehen sein. Wenn die Masse zu trocken ist, gib einen Esslöffel heißes Wasser dazu. Das passiert manchmal bei älteren Datteln.
- Trockene Zutaten mischen (2 Minuten): In einer großen Schüssel die gemahlenen Mandeln, das Salz und den Zimt (falls verwendet) vermischen. Einfach mit einem Löffel umrühren, bis alles gleichmäßig verteilt ist.
- Nasse Zutaten hinzufügen (3 Minuten): Gib die Dattelpaste, das Ei, das Kokosöl und den Vanilleextrakt zu den trockenen Zutaten. Jetzt kommt die Handarbeit! Knete alles mit den Händen zu einem geschmeidigen Teig. Ja, es wird zuerst klebrig und bröselig aussehen – aber gib nicht auf. Nach etwa 2-3 Minuten Kneten verbinden sich die Zutaten zu einem festen, leicht öligen Teig. Wenn er noch zu trocken ist (das passiert, wenn die Datteln zu fest waren), gib noch einen Esslöffel Wasser oder Kokosöl dazu. Ist er zu klebrig, streue einen Esslöffel Mandelmehl ein.
- Ofen vorheizen und Blech vorbereiten (5 Minuten): Heize den Ofen auf 170 °C Ober-/Unterhitze (150 °C Umluft) vor. Lege ein Backblech mit Backpapier aus. Während der Ofen heiß wird, kannst du die Plätzchen formen.
- Plätzchen formen (10 Minuten): Nimm einen Teigschaber und portioniere den Teig. Ich nehme immer etwa einen Esslöffel voll (ca. 20-25 g pro Stück). Rolle den Teig zwischen deinen Handflächen zu einer Kugel. Wichtiger Tipp: Mach deine Hände leicht nass – das verhindert das Kleben. Setze die Kugeln mit etwas Abstand (ca. 3 cm) auf das Blech und drücke sie mit der Gabel oder deinen Fingern leicht flach. Sie sollten etwa 1 cm dick sein. Drückst du sie zu dünn, werden sie zu hart.
- Optional: Dekorieren (2 Minuten): Jetzt kannst du in die Mitte jeder Kugel eine ganze Mandel oder ein paar Pistazienkrümel drücken. Oder lass sie pur – sie sehen auch so schön rustikal aus.
- Backen (12-15 Minuten): Schiebe das Blech in die Mitte des vorgeheizten Ofens. Backe die Plätzchen für 12-15 Minuten. Sie sind fertig, wenn die Ränder goldbraun werden und die Mitte noch weich aussieht. Achtung: Sie härten beim Abkühlen nach! Also nicht zu lange backen, sonst werden sie trocken. Ich backe sie meist 13 Minuten – dann sind sie perfekt: knusprig am Rand, weich in der Mitte.
- Abkühlen lassen (10 Minuten): Lass die Plätzchen für 5 Minuten auf dem Blech ruhen. Sie sind jetzt noch sehr weich und zerbrechlich. Dann hebst du sie vorsichtig mit einem Teigschaber auf ein Kuchengitter. Lass sie dort vollständig auskühlen. Das dauert nochmal 5-10 Minuten. Erst dann sind sie stabil genug zum Naschen.
Tipps & Tricks für perfekte Plätzchen
Ich hab bei diesem Rezept so einige Fehler gemacht, damit du sie nicht machen musst. Hier sind meine besten Erkenntnisse.
- Die Datteln sind der Schlüssel: Wenn deine Datteln zu trocken sind, werden die Plätzchen bröselig. Weiche sie einfach 10 Minuten in heißem Wasser ein, bevor du sie pürierst. Das Wasser danach gut abgießen – und ein oder zwei Esslöffel vom Einweichwasser können Wunder wirken, falls der Teig zu trocken wird.
- Nicht zu viel kneten: Ja, der Teig fühlt sich anfangs seltsam an. Aber wenn du zu lange knetest, wird das Kokosöl zu warm und der Teig wird fettig. Sobald alles verbunden ist, hör auf.
- Die Größe macht den Unterschied: Zu große Plätzchen werden außen verbrannt, bevor sie innen durch sind. Zu kleine werden zu knusprig und hart. Halte dich an die 20-25 g pro Stück – das ist etwa die Größe einer Walnuss.
- Das Abkühlen ist nicht verhandelbar: Ich weiß, es ist schwer zu widerstehen. Aber wenn du die Plätzchen direkt vom Blech isst, fallen sie auseinander. Sie müssen erst richtig fest werden. Glaub mir, die 10 Minuten Wartezeit lohnen sich.
- Mein größter Fail: Einmal habe ich vergessen, das Ei unterzurühren. Der Teig war eine einzige Krümelwüste. Ich hab dann noch ein Ei nachträglich untergeknetet – es wurde trotzdem noch lecker, aber die Konsistenz war nicht so schön gleichmäßig. Also: Ei nicht vergessen!
Variationen & Anpassungen
Dieses Grundrezept ist perfekt, aber man kann es wunderbar abwandeln. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe.
- Schoko-Dattel-Plätzchen: Gib 2 EL ungesüßtes Kakaopulver mit in den Teig. Dann werden sie zu kleinen Schokobomben. Ich liebe diese Version für den Winter – sie schmeckt wie ein gesunder Brownie.
- Zitronen-Mandel-Plätzchen: Ersetze den Zimt durch den Abrieb einer halben Bio-Zitrone und einen Spritzer Zitronensaft. Das gibt eine frische, sommerliche Note. Perfekt für den Ostertisch.
- Vegane Variante: Wie schon erwähnt, funktioniert ein Leinsamen-Ei hervorragend. Die Plätzchen werden dann etwas fester und weniger weich, aber immer noch super lecker. Ich hab sie auch schon mit einem Esslöffel Apfelmark statt Ei probiert – das geht auch, aber sie werden dann etwas feuchter.
- Glutenfrei und proteinreich: Dieses Rezept ist bereits glutenfrei, wenn du aufpassen, dass dein Mandelmehl keine Spuren von Gluten enthält (steht auf der Packung). Für einen extra Proteinschub kannst du 30 g der Mandeln durch Kürbiskernprotein oder Hanfprotein ersetzen. Dann werden sie etwas herber, aber sehr sättigend.
- Gewürzvariation: Statt Zimt kannst du auch Lebkuchengewürz, Pumpkin Pie Spice oder eine Prise Kardamom verwenden. Ich liebe Kardamom zu Mandeln – das erinnert an indische Süßspeisen.
Tipps zum Servieren & Aufbewahren
Diese Plätzchen sind echte Allrounder. Hier erfährst du, wie du sie am besten genießt und lagerst.
- Serviertemperatur: Am besten schmecken sie bei Raumtemperatur. Dann sind sie perfekt weich und aromatisch. Du kannst sie aber auch leicht anwärmen – 5 Sekunden in der Mikrowelle oder 2 Minuten im Backofen bei 100 °C – dann werden sie wieder fast wie frisch gebacken.
- Perfekte Begleiter: Ein Glas kalte Mandelmilch, ein Espresso oder ein Kräutertee (ich liebe Pfefferminze dazu) passen hervorragend. Sie sind auch der ideale Snack für unterwegs – einfach in die Brotdose packen.
- Aufbewahrung: In einer luftdichten Dose halten sie sich bei Raumtemperatur etwa 5-7 Tage. Lege ein Stück Küchenpapier mit in die Dose – das saugt überschüssige Feuchtigkeit auf und hält sie knusprig. Nicht in den Kühlschrank legen! Da werden sie hart und trocken.
- Einfrieren: Ja, das geht super! Du kannst die fertigen, ausgekühlten Plätzchen in einem Gefrierbeutel einfrieren. So halten sie sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach über Nacht im Kühlschrank oder bei Raumtemperatur für 30 Minuten stehen lassen. Du kannst auch den rohen Teig einfrieren: Portioniere ihn zu Kugeln und friere sie auf einem Blech ein. Dann in einen Beutel umfüllen und bei Bedarf direkt aus dem Gefrierfach backen – die Backzeit verlängert sich dann um 2-3 Minuten.
- Wie die Aromen reifen: Die Plätzchen schmecken am zweiten Tag sogar noch besser! Die Aromen von Datteln und Mandeln verbinden sich über Nacht und werden intensiver. Also back ruhig einen Tag vorher – das macht nichts.
Nährwerte & gesundheitliche Vorteile
Ich bin kein Ernährungsberater, aber ich schaue schon, was ich esse. Diese Plätzchen sind eine echte Wohltat für den Körper.
- Pro Plätzchen (ca. 25 g): Etwa 80-90 Kalorien, 5 g Fett (davon 1 g gesättigt), 8 g Kohlenhydrate (davon 6 g Zucker – aber der kommt nur aus den Datteln!), 2 g Ballaststoffe, 2 g Eiweiß.
- Warum Datteln genial sind: Datteln sind nicht nur süß, sie stecken voller Ballaststoffe, Kalium und Antioxidantien. Sie geben dir langanhaltende Energie, ohne den Blutzuckerspiegel in die Höhe schießen zu lassen. Perfekt für den Nachmittagstief.
- Mandeln – das Superfood fürs Gehirn: Mandeln sind reich an Vitamin E, Magnesium und gesunden Fetten. Sie unterstützen die Gehirnfunktion und halten dich satt. Die Kombination mit den Datteln macht diese Plätzchen zu einem echten Power-Snack.
- Allergene: Dieses Rezept enthält Nüsse (Mandeln) und Ei. Es ist glutenfrei, laktosefrei (bei Verwendung von Kokosöl) und ohne raffinierten Zucker. Für Menschen mit einer Nussallergie leider nicht geeignet – aber du könntest die Mandeln durch Sonnenblumenkerne ersetzen (dann werden sie grünlich, aber lecker).
- Meine Meinung: Ich esse diese Plätzchen ohne schlechtes Gewissen. Sie sind kein Diät-Wunder, aber sie sind eine bewusste Wahl. Du bekommst echte Nährstoffe, keinen leeren Zucker. Das fühlt sich einfach besser an.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich auch andere Nüsse verwenden?
Ja, absolut! Haselnüsse, Walnüsse oder Cashewkerne passen auch sehr gut. Achte nur darauf, sie fein zu mahlen, sonst wird der Teig bröselig. Ich hab schon eine Variante mit gemahlenen Haselnüssen gemacht – die schmeckt wunderbar nussig und etwas erdiger.
Warum sind meine Plätzchen so trocken?
Das liegt meist an den Datteln. Wenn sie zu alt oder zu trocken waren, geben sie nicht genug Feuchtigkeit ab. Weiche sie vor dem Pürieren unbedingt ein. Ein zweiter Grund: Du hast sie zu lange gebacken. Nächstes Mal nimm sie raus, sobald die Ränder goldbraun sind – auch wenn die Mitte noch weich aussieht.
Kann ich den Teig im Voraus zubereiten?
Klar! Du kannst den Teig fertig kneten und dann für bis zu 2 Tage im Kühlschrank lagern. Wickel ihn gut in Frischhaltefolie ein, damit er nicht austrocknet. Vor dem Formen kurz auf Zimmertemperatur kommen lassen, dann lässt er sich besser verarbeiten. Du kannst den Teig auch einfrieren, wie oben beschrieben.
Sind diese Plätzchen für Kinder geeignet?
Ja, auf jeden Fall! Meine Nichte liebt sie. Sie sind süß genug, um wie eine Nascherei zu wirken, aber ohne den Zucker, der Kinder so hibbelig macht. Wegen der Nüsse solltest du aber bei Kleinkindern unter 3 Jahren aufpassen – die Mandeln sind zwar gemahlen, aber die Plätzchen können trotzdem eine Erstickungsgefahr darstellen. Für ältere Kinder sind sie ein perfekter, gesunder Snack für die Schule.
Kann ich die Plätzchen auch ohne Ei backen?
Ja, die vegane Variante mit Leinsamen-Ei funktioniert super. Die Plätzchen werden dann etwas fester und weniger bröselig. Ich hab auch schon Chia-Samen-Ei (1 EL Chia + 3 EL Wasser) probiert – das gibt eine schöne, gelartige Bindung. Die Backzeit bleibt gleich.
Ein letztes Wort – und ein Grund zum Backen
Dieses Rezept ist für mich mehr als nur ein Backerfolg. Es ist eine Erinnerung daran, dass die besten Dinge im Leben oft aus einem kleinen Chaos entstehen. Ich hätte damals fast aufgegeben, die klebrige Masse in den Müll geworfen und mir ein trauriges, zuckerhaltiges Fertigprodukt gekauft. Aber ich hab weitergemacht – und wurde belohnt.
Diese Gesünderen Dattel-Mandel-Plätzchen ohne Zucker sind nicht nur lecker, sie sind ein Gefühl. Das Gefühl, sich etwas gönnen zu können, ohne sich danach zu fragen, ob es das wert war. Sie sind perfekt für den Moment, in dem du Lust auf etwas Süßes hast, aber dein Körper dir sagt: „Nimm etwas Gutes.”
Also, trau dich! Probier das Rezept aus. Ändere es ab, mach Fehler, finde deine eigene Lieblingsvariante. Und wenn du sie gebacken hast, dann schreib mir doch einen Kommentar. Wie sind sie geworden? Hast du eine neue Gewürzkombination entdeckt? Ich bin schon gespannt!
Bis zum nächsten Mal – und lass es dir schmecken!
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Gesündere Dattel-Mandel-Plätzchen ohne Zucker – einfaches Rezept
Diese gesunden Dattel-Mandel-Plätzchen sind ohne Zuckerzusatz, schnell zubereitet und schmecken unglaublich lecker. Perfekt für Naschkatzen, die auf ihre Ernährung achten möchten.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 15 Minuten
- Total Time: 30 Minuten
- Yield: 4 Portionen (ca. 20-24 Plätzchen) 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 200 g Medjool-Datteln, entsteint (ca. 10–12 Stück)
- 150 g gemahlene Mandeln (oder Mandelmehl)
- 1 großes Ei (Raumtemperatur)
- 1 EL Kokosöl (oder weiche Butter)
- 1 TL Vanilleextrakt
- 1 Prise Meersalz
- 1/2 TL Zimt (optional)
- 20 g ganze Mandeln oder gehackte Pistazien (optional, zur Dekoration)
- Etwas Zartbitterschokolade, mind. 85 % Kakao (optional)
Instructions
- Datteln vorbereiten: Gib die entsteinten Medjool-Datteln in eine Küchenmaschine und mixe sie auf höchster Stufe für 1-2 Minuten, bis eine gleichmäßige, klebrige Paste entsteht. Falls nötig, einen Esslöffel heißes Wasser hinzufügen.
- Trockene Zutaten mischen: In einer großen Schüssel die gemahlenen Mandeln, das Salz und den Zimt (falls verwendet) vermischen.
- Nasse Zutaten hinzufügen: Gib die Dattelpaste, das Ei, das Kokosöl und den Vanilleextrakt zu den trockenen Zutaten. Knete alles mit den Händen zu einem geschmeidigen Teig (ca. 2-3 Minuten). Bei Bedarf etwas Wasser oder Mandelmehl hinzufügen.
- Ofen vorheizen und Blech vorbereiten: Heize den Ofen auf 170 °C Ober-/Unterhitze (150 °C Umluft) vor. Lege ein Backblech mit Backpapier aus.
- Plätzchen formen: Portioniere den Teig mit einem Esslöffel (ca. 20-25 g pro Stück). Rolle den Teig zwischen leicht nassen Händen zu Kugeln. Setze die Kugeln mit ca. 3 cm Abstand auf das Blech und drücke sie leicht flach (ca. 1 cm dick).
- Optional dekorieren: Drücke in die Mitte jeder Kugel eine ganze Mandel oder ein paar Pistazienkrümel.
- Backen: Backe die Plätzchen für 12-15 Minuten, bis die Ränder goldbraun sind und die Mitte noch weich aussieht.
- Abkühlen lassen: Lass die Plätzchen 5 Minuten auf dem Blech ruhen, dann hebe sie vorsichtig auf ein Kuchengitter und lasse sie vollständig auskühlen (ca. 10 Minuten).
Notes
Die Datteln sind der Schlüssel: Weiche sie bei Trockenheit 10 Minuten in heißem Wasser ein. Nicht zu lange kneten, sonst wird der Teig fettig. Die Plätzchen schmecken am zweiten Tag noch besser. Zum Einfrieren geeignet.
Nutrition
- Serving Size: 1 Plätzchen (ca. 25
- Calories: 85
- Sugar: 6
- Sodium: 20
- Fat: 5
- Saturated Fat: 1
- Carbohydrates: 8
- Fiber: 2
- Protein: 2
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