Marlene war nicht gerade dabei, jemanden zu beeindrucken. Ich war an einem Dienstagabend bei ihr vorbeigeschlendert, um mir eine alte Küchenmaschine auszuleihen, die sie mir versprochen hatte, und der Duft traf mich, bevor ich überhaupt die Tür ganz aufbekam. Es roch nach gerösteten Nüssen, nach Butter und nach etwas, das ich einfach nicht einordnen konnte – süß, aber nicht aufdringlich, fast wie ein warmer, karamellisierter Händedruck. Sie stand in ihrer viel zu kleinen Küche, das Fenster stand weit offen, und sie rührte mit einem Holzlöffel in einer Schüssel, als wäre es das Normalste der Welt, an einem Dienstagabend Plätzchenteig zu machen.
„Ach, das ist nur ein schnelles Rezept”, sagte sie, als ich sie fragend ansah. „Haselnuss-Plätzchen. Total einfach.” Sie zuckte mit den Schultern, während sie eine Kugel Teig zwischen ihren Handflächen rollte. „Die brauchen keine Ruhezeit, kein Ausstechen, nichts.” Ich stand da, die Küchenmaschine unter dem Arm, und konnte den Blick nicht von ihren Händen lösen. Sie drückte mit dem Daumen eine kleine Mulde in jede Kugel, und ich wusste sofort, dass ich dieses Rezept haben musste. Vielleicht kennen Sie das ja – wenn man etwas sieht und einfach weiß, dass es perfekt in den eigenen Alltag passen wird. Genau so war das.
Diese Haselnuss-Plätzchen mit Nougatfüllung sind seitdem mein absoluter Geheimtipp für alle, die denken, sie hätten keine Zeit zum Backen. Ich habe das Rezept in den letzten Monaten bestimmt ein Dutzend Mal gemacht, und jedes Mal bin ich ein bisschen verliebter in die Kombination aus knusprigem Haselnussmürbteig und der zartschmelzenden Nougatmitte. Ehrlich, manchmal mache ich sie einfach, weil ich weiß, dass ich in einer halben Stunde etwas Köstliches in den Händen halten werde. Und das Beste? Sie schmecken am nächsten Tag noch besser – falls sie dann überhaupt noch da sind.
Warum Sie dieses Rezept lieben werden
Lassen Sie mich Ihnen sagen, warum diese Haselnuss-Plätzchen mit Nougatfüllung Ihr neuer bester Freund in der Küche werden. Ich habe dieses Rezept so oft getestet, dass ich die Zutaten inzwischen im Schlaf abwiegen könnte, und ich kann Ihnen versprechen: Es funktioniert wirklich jedes Mal.
- Schnell & einfach: Vom ersten Abwiegen bis zum letzten Bissen vergehen nur etwa 30 Minuten. Keine stundenlange Kühlzeit, kein kompliziertes Ausrollen – perfekt für den Feierabend oder wenn die Lust auf etwas Süßes plötzlich zuschlägt.
- Einfache Zutaten: Sie brauchen keinen ausgefallenen Lebensmittelladen. Butter, Zucker, Mehl, gemahlene Haselnüsse und eine Tafel Nougat – das war’s. Die meisten haben das sowieso zu Hause, oder?
- Kein Stress: Dieses Rezept ist so verzeihend, dass es fast schon unfair ist. Der Teig krümelt vielleicht ein bisschen, aber das ist okay. Einfach weitermachen, es wird trotzdem perfekt.
- Immer ein Hit: Bei jeder Familienfeier, jedem Bürokaffee oder einfach nur so – diese Plätzchen sind im Nu weg. Kinder lieben sie, Erwachsene auch, und keiner glaubt, dass sie so schnell gemacht sind.
- Unwiderstehlich lecker: Die Kombination aus dem nussigen, buttrigen Teig und der weichen Nougatfüllung ist einfach himmlisch. Ich meine das ernst – beim ersten Bissen macht man unwillkürlich die Augen zu.
Was diese Haselnuss-Plätzchen von anderen Rezepten unterscheidet? Der Trick liegt in der Zubereitung des Teigs. Indem Sie die gemahlenen Haselnüsse vorher kurz in der Pfanne anrösten, entfalten sie ein völlig neues Aroma. Das ist kein großer Aufwand, aber es macht den Unterschied zwischen „ganz gut” und „oh, wow”. Und genau das ist es, was ich an diesem Rezept liebe – es ist unkompliziert, aber das Ergebnis fühlt sich an wie ein kleiner Luxus. Perfekt, wenn man sich selbst oder anderen eine Freude machen will, ohne stundenlang in der Küche zu stehen.
Was Sie an Zutaten brauchen
Dieses Rezept für schnelle Haselnuss-Plätzchen mit Nougatfüllung kommt mit einer überschaubaren Liste aus, die meisten Dinge haben Sie bestimmt schon im Vorratsschrank. Lassen Sie mich Ihnen die einzelnen Zutaten kurz vorstellen – ein paar kleine Hinweise können nämlich den Unterschied machen.
Für den Teig
- 200 g weiche Butter: Die Butter sollte wirklich weich sein, Zimmertemperatur haben. Wenn Sie sie vergessen haben rechtzeitig rauszunehmen, schneiden Sie sie einfach in kleine Würfel und lassen Sie sie 10 Minuten auf der Arbeitsplatte liegen. Ich verwende am liebsten ungesalzene Butter, dann kann ich die Salzmenge selbst bestimmen.
- 100 g Zucker: Normaler Haushaltszucker reicht völlig. Sie können auch feinen Backzucker nehmen, aber ehrlich – ich habe keinen Unterschied gemerkt. Für eine leicht karamellige Note können Sie die Hälfte durch braunen Zucker ersetzen, das habe ich schon ausprobiert und es schmeckt fantastisch.
- 1 Päckchen Vanillezucker: Oder 1 Teelöffel Vanilleextrakt. Wenn Sie eine ausgekratzte Vanilleschote haben, nehmen Sie die – aber an einem Dienstagabend ist Vanillezucker aus der Tüte völlig in Ordnung. Versprochen.
- 1 Prise Salz: Klingt vielleicht seltsam in süßen Plätzchen, aber das Salz bringt den Geschmack der Haselnüsse und des Nougats erst richtig zur Geltung. Nicht weglassen!
- 250 g Mehl: Einfaches Weizenmehl, Type 405, ist perfekt. Wer mag, kann bis zu 50 g durch Dinkelmehl ersetzen, das gibt einen leicht nussigeren Geschmack – aber das ist optional.
- 100 g gemahlene Haselnüsse: Hier kommt der Star der Show! Ich röste sie immer kurz in einer trockenen Pfanne an, bis sie duften. Das dauert nur 2-3 Minuten, aber das Aroma wird intensiver. Achten Sie darauf, dass sie nicht verbrennen – sie werden schnell bitter. Ich habe das schon einmal geschafft, und der ganze Teig schmeckte dann leicht rauchig. Nicht empfehlenswert.
Für die Füllung

- 100 g Nougat (z.B. Nuss-Nougat oder Milchnougat): Nehmen Sie einen guten Nougat, den Sie auch pur essen würden. Ich mag den von Lindt oder einen aus dem Bioladen, aber jeder feste Nougat funktioniert. Wichtig: Er sollte nicht zu weich sein, sonst läuft er beim Backen aus. Wenn Ihr Nougat sehr weich ist, legen Sie ihn für 15 Minuten ins Gefrierfach, bevor Sie ihn verarbeiten.
- Etwas Puderzucker zum Bestäuben (optional): Für den letzten Schliff. Aber ehrlich, die Plätzchen sind auch ohne wunderschön.
Eine kleine Anmerkung zur Auswahl der Haselnüsse: Ich kaufe oft ganze Haselnüsse und mahle sie selbst in der Küchenmaschine. Das spart Geld und schmeckt frischer. Aber fertig gemahlene Haselnüsse aus der Tüte sind natürlich auch völlig in Ordnung – achten Sie nur darauf, dass sie nicht alt sind, sonst schmecken sie ranzig. Ein kurzer Geruchstest vor dem Verarbeiten schadet nie.
Benötigte Küchengeräte
Die gute Nachricht: Sie brauchen keine ausgefallene Ausrüstung für diese Haselnuss-Plätzchen. Hier ist, was Sie bereithalten sollten:
- Eine Rührschüssel: Nichts Besonderes, eine mittelgroße Schüssel reicht.
- Handrührgerät oder Küchenmaschine: Der Teig ist relativ fest, also ein bissel Muskelkraft tut’s auch mit einem Holzlöffel. Aber das Handrührgerät macht die Sache einfacher und schneller.
- Eine kleine Pfanne: Zum kurzen Anrösten der Haselnüsse. Keine beschichtete Pfanne, aber jede andere funktioniert.
- Backblech und Backpapier: Einfach und unkompliziert. Ich lege immer Backpapier auf, dann muss ich das Blech hinterher nicht schrubben.
- Ein kleiner Teelöffel oder ein Plätzchenportionierer: Zum Formen der Kugeln. Ein Teelöffel reicht völlig, aber ein kleiner Eisportionierer (so 3 cm Durchmesser) ist praktisch für gleichmäßige Größen.
- Ein Messer oder eine kleine Palette: Zum Schneiden des Nougats in kleine Würfel. Das geht am besten, wenn der Nougat kalt ist.
Falls Sie keine Küchenmaschine haben, machen Sie sich keine Sorgen. Ich habe die Plätzchen schon oft nur mit der Hand gemacht – der Teig ist fest, aber gut zu verarbeiten. Einfach die Butter mit den Händen unter die trockenen Zutaten kneten, bis ein glatter Teig entsteht. Dauert vielleicht 2 Minuten länger, aber das Ergebnis ist dasselbe.
Zubereitung – Schritt für Schritt
Jetzt wird es ernst! Hier kommt die genaue Anleitung für Ihre Haselnuss-Plätzchen mit Nougatfüllung. Ich habe die Schritte so detailliert wie möglich beschrieben, damit wirklich nichts schiefgehen kann. Versprochen, es ist einfacher, als es klingt.
Schritt 1: Haselnüsse rösten (2 Minuten)
Geben Sie die gemahlenen Haselnüsse in eine trockene Pfanne und erhitzen Sie sie bei mittlerer Hitze. Rühren Sie ständig um, bis sie anfangen zu duften – das dauert etwa 2 bis 3 Minuten. Sobald Sie den nussigen Geruch riechen, schütten Sie sie sofort in eine Schüssel, damit sie nicht nachbräunen. Lassen Sie sie kurz abkühlen.
Schritt 2: Teig zubereiten (5 Minuten)
Geben Sie die weiche Butter, den Zucker, den Vanillezucker und die Prise Salz in eine Rührschüssel. Rühren Sie alles mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe etwa 2 Minuten lang, bis eine cremige, fast weiße Masse entsteht. Das ist wichtig – je luftiger die Butter-Zucker-Mischung, desto zarter werden die Plätzchen.
Jetzt die gemahlenen Haselnüsse und das Mehl dazugeben. Verrühren Sie alles erst auf niedriger Stufe, damit nicht das ganze Mehl in der Küche verteilt wird, dann kurz auf mittlerer Stufe, bis ein krümeliger Teig entsteht. Klingt komisch, oder? Aber das ist genau richtig so. Der Teig sollte nicht glatt und geschmeidig sein, sondern eher wie feuchter Sand aussehen. Wenn er zu trocken ist und nicht zusammenhält, geben Sie einen Esslöffel kalte Milch dazu – aber wirklich nur einen, sonst wird er klebrig.
Schritt 3: Nougat vorbereiten (2 Minuten)
Schneiden Sie den Nougat in kleine Würfel von etwa 1 cm Kantenlänge. Wenn der Nougat weich ist und am Messer klebt, legen Sie ihn für 10 Minuten ins Gefrierfach. Ich habe das einmal nicht gemacht und der Nougat ist beim Backen komplett ausgelaufen – die Plätzchen waren dann eher flache Nougat-Lakes. Sie haben noch gut geschmeckt, aber aussahen… naja, sagen wir mal rustikal.
Schritt 4: Plätzchen formen (10 Minuten)
Heizen Sie den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze (160 Grad Umluft) vor. Nehmen Sie mit einem Teelöffel eine kleine Portion Teig (etwa so groß wie eine Walnuss) und drücken Sie sie in Ihrer Handfläche flach. Legen Sie ein Nougatstück in die Mitte und formen Sie den Teig darum zu einer Kugel. Der Teig sollte den Nougat vollständig umschließen – wenn an einer Stelle Nougat rausguckt, läuft er beim Backen aus. Also gut verschließen!
Legen Sie die Kugeln mit etwas Abstand auf das mit Backpapier ausgelegte Blech. Drücken Sie jede Kugel mit dem Daumen oder der flachen Hand leicht flach – etwa auf 1,5 cm Dicke. Nicht zu dünn, sonst brechen die Plätzchen.
Schritt 5: Backen (10-12 Minuten)
Schieben Sie das Blech in die Mitte des vorgeheizten Ofens und backen Sie die Haselnuss-Plätzchen 10 bis 12 Minuten. Sie sind fertig, wenn die Ränder anfangen, ganz leicht goldbraun zu werden. Die Mitte darf noch hell und weich aussehen – sie werden beim Abkühlen fester. Ich habe sie schon ein paar Mal zu lange im Ofen gelassen, weil ich dachte, sie wären noch nicht fertig. Vertrauen Sie mir: Lieber eine Minute zu früh raus als eine Minute zu spät. Dann sind sie innen schön weich und nicht trocken.
Schritt 6: Abkühlen lassen (5 Minuten)
Lassen Sie die Plätzchen 5 Minuten auf dem Blech ruhen, dann setzen Sie sie vorsichtig mit einem Pfannenwender auf ein Kuchengitter. Sie sind anfangs noch sehr weich und zerbrechlich – also wirklich vorsichtig sein. Nach dem vollständigen Abkühlen werden sie fester. Wenn Sie möchten, bestäuben Sie sie mit Puderzucker. Fertig!
Tipps & Techniken für perfekte Haselnuss-Plätzchen
Im Laufe der Zeit habe ich ein paar Tricks gelernt, die diese Haselnuss-Plätzchen mit Nougatfüllung noch besser machen. Lassen Sie mich die mit Ihnen teilen – aus Fehlern wird man ja bekanntlich klug.
Der Teig ist zu krümelig – was jetzt? Keine Panik! Das ist normal. Drücken Sie den Teig einfach mit den Händen zusammen. Wenn er immer noch nicht hält, geben Sie einen Esslöffel Milch oder Sahne dazu. Aber wirklich nur einen, sonst wird er klebrig und die Plätzchen verlieren ihre Form.
Nicht zu viel Nougat verwenden. Ich weiß, die Versuchung ist groß, ein großes Stück Nougat in die Mitte zu packen. Aber dann läuft es beim Backen aus und Sie haben eine klebrige Sauerei auf dem Blech. Ein Würfel von etwa 1 cm reicht völlig – der Nougat verteilt sich beim Backen und schmilzt wunderbar.
Die Größe der Kugeln. Machen Sie die Kugeln nicht zu groß. Etwa walnussgroß ist perfekt. Dann backen sie gleichmäßig durch und die Backzeit stimmt. Ich habe einmal welche in der Größe von Tischtennisbällen gemacht – die mussten 5 Minuten länger backen und waren außen schon zu dunkel, als sie innen fertig waren.
Multitasking-Tipp: Während der Teig im Ofen ist, können Sie schon das nächste Blech vorbereiten. Oder – noch besser – die Küche aufräumen. Die Plätzchen backen ja nur 10 Minuten, also haben Sie nicht viel Zeit. Ich stelle immer eine kleine Schüssel mit Wasser bereit, um meine Hände zwischendurch zu befeuchten – dann klebt der Teig nicht so.
Der wichtigste Tipp überhaupt: Backen Sie nicht zu lange! Die Plätzchen sehen nach 10 Minuten noch nicht fertig aus – sie sind weich und hell. Aber das ist genau richtig. Sie werden beim Abkühlen fest. Wenn Sie warten, bis sie goldbraun sind, sind sie trocken und hart. Vertrauen Sie dem Rezept, auch wenn Ihr Bauchgefühl etwas anderes sagt. Ich habe es einmal nicht getan und es bereut.
Variationen & Anpassungen
Das Schöne an diesem Grundrezept für Haselnuss-Plätzchen ist, dass es sich wunderbar abwandeln lässt. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe und die fantastisch schmecken.
Glutenfreie Variante: Ersetzen Sie das Weizenmehl einfach durch eine glutenfreie Mehlmischung (z.B. von Schär oder eine eigene Mischung aus Reismehl und Maisstärke). Der Teig wird etwas bröseliger, aber die Plätzchen schmecken genauso gut. Achten Sie darauf, dass die Mehlmischung Bindemittel wie Guarkernmehl oder Xanthan enthält, sonst zerfallen die Plätzchen.
Vegane Variante: Tauschen Sie die Butter durch vegane Margarine (am besten eine mit hohem Fettgehalt) und den Nougat durch veganen Nougat (gibt es in vielen Bioläden). Der Teig wird etwas weicher, aber es funktioniert. Ich habe es mit Alsan-Margarine probiert und es hat gut geklappt – die Plätzchen waren nur etwas zarter, aber nicht weniger lecker.
Andere Nüsse: Statt Haselnüssen können Sie auch gemahlene Mandeln oder Walnüsse verwenden. Mandeln geben einen feineren, milderen Geschmack, Walnüsse einen kräftigeren, leicht bitteren. Ich habe einmal eine Mischung aus Haselnüssen und Mandeln genommen – das war auch super.
Andere Füllungen: Wer keinen Nougat mag (gibt es so Leute?), kann die Plätzchen auch mit einem Stück Zartbitterschokolade, weißer Schokolade oder sogar einem Klecks Marmelade füllen. Bei Marmelade sollten Sie die Plätzchen aber etwas flacher drücken und die Mulde vor dem Backen mit Marmelade füllen – sonst läuft sie aus. Ich habe es mit Himbeermarmelade probiert und es schmeckte wie kleine Himbeer-Nuss-Törtchen.
Saisonale Variante: Im Herbst können Sie dem Teig einen halben Teelöffel Zimt oder Lebkuchengewürz hinzufügen. Das passt wunderbar zu den Haselnüssen und macht die Plätzchen noch weihnachtlicher. Im Sommer ersetzen Sie den Nougat durch weiße Schokolade mit etwas Zitronenabrieb – frisch und leicht!
Servier- und Aufbewahrungstipps
Diese Haselnuss-Plätzchen mit Nougatfüllung sind vielseitiger, als man denkt. Hier sind meine besten Tipps für Servieren und Aufbewahren.
Servieren: Am besten schmecken die Plätzchen lauwarm, wenn der Nougat noch weich und flüssig ist. Aber auch komplett abgekühlt sind sie ein Genuss. Sie passen wunderbar zu einer Tasse Kaffee, Tee oder einem Glas Milch. Für eine besondere Note können Sie sie mit einer Kugel Vanilleeis servieren – dann haben Sie im Handumdrehen ein Dessert.
Aufbewahrung: Bewahren Sie die Plätzchen in einer luftdichten Keksdose auf. So halten sie sich etwa 5 bis 7 Tage – falls sie so lange überleben. Legen Sie ein Stück Küchenpapier mit in die Dose, das die Feuchtigkeit aufnimmt und die Plätzchen knusprig hält. Ich habe sie auch schon eingefroren: Einfach in einen Gefrierbeutel geben und bis zu 3 Monate einfrieren. Zum Auftauen bei Zimmertemperatur etwa 30 Minuten liegen lassen – sie schmecken dann fast wie frisch gebacken.
Reheating: Wenn Sie die Plätzchen nach ein paar Tagen wieder aufwärmen möchten, legen Sie sie für 2-3 Minuten in den Ofen bei 150 Grad. Das bringt die Frische zurück und der Nougat wird wieder weich. Aber Vorsicht: Nicht zu lange, sonst werden sie trocken. Die Mikrowelle ist nicht zu empfehlen – da werden sie zäh.
Flavorentwicklung: Interessanterweise schmecken die Plätzchen am zweiten oder dritten Tag oft noch besser. Die Aromen von Haselnuss und Nougat haben dann Zeit, sich richtig zu verbinden. Das ist ein guter Grund, sie einen Tag vor dem Verzehr zu backen – falls Sie die Geduld dafür haben. Ich habe das selten, aber wenn ich es schaffe, werde ich belohnt.
Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile
Ich will nicht so tun, als wären diese Haselnuss-Plätzchen ein Superfood – sie sind und bleiben ein Genussmittel. Aber ein paar positive Aspekte haben sie doch.
Geschätzte Nährwerte pro Plätzchen (bei ca. 25 Stück):
| Nährwert | Menge |
|---|---|
| Kalorien | ca. 120 kcal |
| Fett | ca. 8 g |
| davon gesättigte Fettsäuren | ca. 4 g |
| Kohlenhydrate | ca. 10 g |
| davon Zucker | ca. 5 g |
| Eiweiß | ca. 2 g |
| Ballaststoffe | ca. 1 g |
Gesundheitliche Aspekte: Haselnüsse sind reich an ungesättigten Fettsäuren, Vitamin E und Magnesium. Sie unterstützen die Herzgesundheit und können entzündungshemmend wirken. Der Nougat enthält zwar Zucker, aber auch etwas Kakao, der Antioxidantien liefert. Die Butter liefert Vitamin A und D. In Maßen genossen sind diese Plätzchen also nicht nur ein Seelentröster, sondern haben auch ein paar kleine Pluspunkte.
Allergene: Enthält Gluten (im Mehl), Milchprodukte (Butter, Nougat) und Schalenfrüchte (Haselnüsse). Nicht geeignet für Menschen mit entsprechenden Allergien. Für eine vegane und glutenfreie Variante siehe die Anpassungen oben.
Ich persönlich sehe diese Plätzchen als das, was sie sind: Ein kleines Stückchen Glück für Zwischendurch. Und manchmal ist genau das, was wir brauchen – ohne schlechtes Gewissen.
Fazit
Ich hoffe, ich konnte Sie überzeugen, dass diese Haselnuss-Plätzchen mit Nougatfüllung genau das Richtige für Sie sind – egal, ob Sie ein Backprofi sind oder gerade erst anfangen. Sie sind schnell, unkompliziert und das Ergebnis ist einfach köstlich. Seit dem Abend bei Marlene habe ich sie unzählige Male gebacken, und jedes Mal bin ich ein bisschen stolz darauf, wie einfach so viel Gutes entstehen kann.
Probieren Sie es aus! Und vor allem: Machen Sie das Rezept zu Ihrem eigenen. Tauschen Sie die Nüsse, die Füllung, die Gewürze – backen Sie, worauf Sie Lust haben. Das Schöne an diesem Grundrezept ist, dass es Fehler verzeiht und Raum für Kreativität lässt. Wenn Sie eine besonders gelungene Variante entdecken, schreiben Sie es mir in die Kommentare. Ich bin schon gespannt!
Also, ran an die Schüsseln und losgebacken. In 30 Minuten haben Sie warme, duftende Plätzchen in den Händen, die nach Zuhause schmecken. Und ehrlich – was gibt es Schöneres? Viel Freude beim Backen und Genießen!
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich den Teig auch im Voraus zubereiten?
Ja, absolut! Sie können den Teig bis zu 2 Tage im Voraus zubereiten und im Kühlschrank aufbewahren. Wickeln Sie ihn dafür in Frischhaltefolie. Vor dem Formen lassen Sie ihn etwa 10 Minuten bei Zimmertemperatur stehen, damit er wieder etwas weicher wird.
Warum sind meine Plätzchen nach dem Backen so weich?
Das ist völlig normal! Die Plätzchen sind direkt nach dem Backen noch sehr weich und zerbrechlich. Lassen Sie sie einfach vollständig auf dem Kuchengitter abkühlen – sie werden dabei fester. Wenn sie nach dem Abkühlen immer noch zu weich sind, backen Sie sie beim nächsten Mal 1-2 Minuten länger.
Kann ich statt gemahlener Haselnüsse auch ganze Haselnüsse verwenden?
Eher nicht. Ganze Haselnüsse sind zu grob und der Teig würde nicht richtig zusammenhalten. Wenn Sie nur ganze Haselnüsse haben, mahlen Sie sie einfach in einer Küchenmaschine oder einem Nussmuser, bis sie fein sind. Achten Sie darauf, dass Sie nicht zu lange mahlen, sonst wird es Haselnussbutter.
Wie verhindere ich, dass der Nougat ausläuft?
Das Wichtigste ist, dass der Nougat vollständig vom Teig umschlossen ist. Drücken Sie den Teig gut um das Nougatstück herum und verschließen Sie alle Öffnungen. Außerdem hilft es, den Nougat vor dem Schneiden kurz ins Gefrierfach zu legen – dann ist er fester und läuft nicht so schnell aus.
Kann ich die Plätzchen auch ohne Nougat backen?
Klar! Dann haben Sie einfache Haselnuss-Plätzchen. Drücken Sie einfach eine kleine Mulde in die Mitte jeder Kugel und backen Sie sie wie gewohnt. Nach dem Backen können Sie die Mulde mit Marmelade, Schokolade oder Karamell füllen. Oder Sie lassen sie pur – sie schmecken auch ohne Füllung wunderbar nussig und buttrig.
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Haselnuss-Plätzchen mit Nougatfüllung
Schnelle und einfache Haselnuss-Plätzchen mit einer zartschmelzenden Nougatfüllung. In nur 30 Minuten zubereitet, perfekt für den Feierabend oder wenn die Lust auf etwas Süßes plötzlich zuschlägt.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 12 Minuten
- Total Time: 30 Minuten
- Yield: 25 Stück 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 200 g weiche Butter (1 Tasse)
- 100 g Zucker (1/2 Tasse)
- 1 Päckchen Vanillezucker (1 Teelöffel Vanilleextrakt)
- 1 Prise Salz
- 250 g Mehl (2 Tassen)
- 100 g gemahlene Haselnüsse (1 Tasse)
- 100 g Nougat (z.B. Nuss-Nougat oder Milchnougat) (3,5 oz)
- Etwas Puderzucker zum Bestäuben (optional)
Instructions
- Haselnüsse rösten: Die gemahlenen Haselnüsse in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren 2-3 Minuten rösten, bis sie duften. Sofort in eine Schüssel umfüllen und abkühlen lassen.
- Teig zubereiten: Weiche Butter, Zucker, Vanillezucker und Salz in eine Rührschüssel geben. Mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe etwa 2 Minuten cremig rühren. Die abgekühlten Haselnüsse und das Mehl dazugeben und auf niedriger Stufe zu einem krümeligen Teig verrühren. Falls nötig, 1 Esslöffel kalte Milch hinzufügen.
- Nougat vorbereiten: Den Nougat in kleine Würfel von etwa 1 cm Kantenlänge schneiden. Falls der Nougat weich ist, für 10 Minuten ins Gefrierfach legen.
- Plätzchen formen: Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (160°C Umluft) vorheizen. Mit einem Teelöffel eine walnussgroße Portion Teig nehmen, flach drücken, ein Nougatstück in die Mitte legen und zu einer Kugel formen. Den Teig gut um den Nougat verschließen. Die Kugeln mit Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen und mit dem Daumen leicht flach drücken (ca. 1,5 cm dick).
- Backen: Das Blech in die Mitte des Ofens schieben und die Plätzchen 10-12 Minuten backen, bis die Ränder leicht goldbraun sind. Die Mitte darf noch hell und weich sein.
- Abkühlen lassen: Die Plätzchen 5 Minuten auf dem Blech ruhen lassen, dann vorsichtig auf ein Kuchengitter setzen und vollständig abkühlen lassen. Nach Wunsch mit Puderzucker bestäuben.
Notes
Der Teig ist krümelig, das ist normal. Bei Bedarf 1 Esslöffel Milch hinzufügen. Nicht zu viel Nougat verwenden, sonst läuft er aus. Die Plätzchen nicht zu lange backen, sie werden beim Abkühlen fester. Am zweiten Tag schmecken sie oft noch besser.
Nutrition
- Serving Size: 1 Plätzchen
- Calories: 120
- Sugar: 5
- Fat: 8
- Saturated Fat: 4
- Carbohydrates: 10
- Fiber: 1
- Protein: 2
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