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Emery Barton

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Himmlische Engelsaugen mit Himbeergelee: Einfaches Weihnachtsrezept

Ready In 60 Minuten
Servings 30 Stück
Difficulty Easy

Ich hatte Engelsaugen jahrelang gemieden. Diese kleinen Mürbeteig-Plätzchen mit einem Klecks Marmelade in der Mitte – irgendwie kamen sie mir immer ein bisschen altbacken vor, so als wären sie das Gebäck von Omas Zeiten, das man einfach so mitmacht, ohne groß darüber nachzudenken. Letztes Jahr, an einem dieser verregneten Dezember-Samstage, als die ganze Welt nach Lebkuchen und Tannennadeln roch, stand ich in der Küche. Ich hatte eigentlich vor, eine Charge Zimtsterne zu backen, aber der Teig wollte einfach nicht so, wie ich wollte. Zu klebrig, zu weich, ein totales Desaster. Frustriert schob ich die Schüssel zur Seite und griff nach einem alten Rezeptblock, den mir eine Nachbarin mal geschenkt hatte. „Engelsaugen mit Himbeergelee“ stand da in krakeliger Handschrift. Ich seufzte. Aber der Kühlschrank war leer, die Nerven lagen blank, und die Zutaten – Mehl, Butter, Zucker, Eigelb – hatte ich alle da. Also gut. Ich rollte den Teig aus, stach Kreise aus, drückte mit dem Finger eine Mulde hinein und füllte sie mit einem Klecks selbstgemachtem Himbeergelee, das noch vom Sommer übrig war. Als die Plätzchen nach zwölf Minuten aus dem Ofen kamen, golden und duftend, änderte sich alles. Der erste Biss – mürbe, buttrig, mit dieser leicht säuerlichen, intensiv fruchtigen Himbeerfüllung – ließ mich innehalten. Ich meine, wirklich innehalten. Und da stand ich nun, mit Krümeln am Pullover, und musste mir eingestehen, dass ich mich die ganzen Jahre geirrt hatte. Vielleicht geht es Ihnen ja ähnlich – Sie haben ein Rezept immer links liegen lassen, weil es Ihnen zu einfach oder zu „altmodisch“ vorkam? Lassen Sie sich eines Besseren belehren. Diese Engelsaugen sind nicht nur einfach, sie sind der heimliche Star auf jedem Weihnachtsteller. Und genau deshalb backe ich sie jetzt jedes Jahr wieder.

Warum Sie dieses Rezept lieben werden

Dieses Rezept für Himmlische Engelsaugen mit Himbeergelee ist nicht nur ein weiteres Plätzchenrezept. Es ist das Ergebnis unzähliger Backversuche, einer Prise Küchenerfahrung und dem Wunsch, den perfekten Mürbeteig zu kreieren. Ich habe den Teig so lange getestet, bis er genau die richtige Konsistenz hatte – nicht zu bröselig, nicht zu weich. Das Geheimnis liegt in der Knetzeit und der Ruhephase, aber dazu später mehr.

  • Schnell & einfach: Der Teig ist in unter 15 Minuten zusammengerührt und muss nur kurz kühlen. Perfekt für stressige Adventswochenenden.
  • Einfache Zutaten: Sie brauchen keine exotischen Gewürze oder Spezialzutaten. Mehl, Butter, Zucker, Eigelb und ein gutes Gelee – das war’s.
  • Perfekt zur Weihnachtszeit: Diese Engelsaugen sind der Inbegriff von Weihnachtsbäckerei. Sie schmecken nicht nur himmlisch, sondern sehen auf jedem Plätzchenteller auch noch wunderschön aus.
  • Immer ein Erfolg: Dieses Rezept ist narrensicher. Egal, ob Sie Anfänger oder Profi sind – die Plätzchen gelingen garantiert und werden von Groß und Klein geliebt.
  • Unwiderstehlich lecker: Die Kombination aus buttrigem, zartem Mürbeteig und der fruchtig-frischen Himbeerfüllung ist einfach unschlagbar. Ein Biss und Sie sind im Weihnachtshimmel.

Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die Liebe zum Detail. Ich verwende ausschließlich kalte Butter, die ich in kleinen Würfeln unter das Mehl arbeite – das sorgt für eine besonders feine, sandige Textur. Und das Himbeergelee? Es sollte nicht zu flüssig sein, sonst läuft es beim Backen aus. Ein selbstgemachtes Gelee oder ein hochwertiges aus dem Glas mit einem hohen Fruchtanteil macht den Unterschied.

Dieses Rezept ist mehr als nur ein Gebäck. Es ist ein kleiner Moment der Ruhe in der hektischen Vorweihnachtszeit. Der Duft, der beim Backen durch die Küche zieht, ist pure Gemütlichkeit. Und wenn Sie die ersten Engelsaugen probieren, werden Sie genau das spüren.

Was Sie an Zutaten benötigen

Die Zutatenliste für diese himmlischen Engelsaugen ist angenehm kurz und überschaubar. Sie werden staunen, wie wenig es braucht, um etwas so Wunderbares zu zaubern. Die Hauptdarsteller sind klassische Mürbeteig-Zutaten, die Sie wahrscheinlich gerade in Ihrer Küche haben.

  • 250 g Weizenmehl (Type 405): Das Mehl bildet die Basis für den Teig. Ich empfehle Type 405 für einen besonders feinen Mürbeteig. Für eine glutenfreie Variante können Sie eine glutenfreie Mehlmischung 1:1 ersetzen, der Teig wird dann etwas bröseliger.
  • 125 g kalte Butter: Die Butter muss wirklich kalt sein – das ist das A und O für einen mürben Teig. Ich nehme am liebsten ungesalzene Butter, damit ich die Süße selbst bestimmen kann. Ein guter Tipp: Schneiden Sie die Butter in kleine Würfel und geben Sie sie direkt aus dem Kühlschrank zum Mehl.
  • 70 g Puderzucker: Puderzucker löst sich besser im Teig auf als normaler Zucker und sorgt für eine feinere, zartere Textur. Sie können auch feinen Backzucker verwenden, aber Puderzucker ist hier klar im Vorteil.
  • 2 Eigelb (Größe M): Die Eigelbe binden den Teig und geben ihm eine schöne gelbe Farbe und eine reichhaltige Note. Stellen Sie sicher, dass die Eier Zimmertemperatur haben, damit sie sich besser mit der Butter verbinden.
  • 1 Päckchen Vanillezucker: Vanillezucker ist der klassische Geschmacksgeber für Weihnachtsplätzchen. Sie können auch das Mark einer halben Vanilleschote verwenden, das gibt ein noch intensiveres Aroma.
  • 1 Prise Salz: Das Salz ist der heimliche Held in jedem süßen Gebäck. Es hebt die Aromen hervor und balanciert die Süße aus. Unterschätzen Sie diese kleine Prise nicht!
  • Ca. 100 g Himbeergelee: Hier liegt der Schlüssel zum Erfolg. Verwenden Sie ein hochwertiges Gelee mit einem hohen Fruchtanteil und möglichst wenig Gelierzucker. Selbstgemachtes Himbeergelee ist natürlich ideal, aber ein gutes aus dem Glas tut es auch. Achten Sie darauf, dass es nicht zu flüssig ist – es sollte streichfest sein. Wenn es zu flüssig ist, können Sie es kurz mit etwas Speisestärke andicken.
  • Puderzucker zum Bestäuben: Zum Schluss werden die fertigen Engelsaugen mit einer feinen Schicht Puderzucker bestäubt. Das gibt ihnen den letzten Schliff und den typischen „Engelsaugen“-Look.

Die Qualität der Zutaten macht hier wirklich einen Unterschied. Ich habe schon oft mit günstigerer Butter experimentiert, aber der Geschmack war nie so rund und buttrig. Für die Weihnachtsbäckerei lohnt es sich, ein bisschen mehr Sorgfalt in die Auswahl zu legen.

Benötigte Küchengeräte

Für dieses Rezept brauchen Sie keine ausgefallenen Maschinen. Meistens haben Sie alles Nötige bereits in Ihrer Küche. Ich backe meine Engelsaugen am liebsten mit der Hand, aber eine Küchenmaschine tut es auch.

  • Rührschüssel: Eine große Schüssel, in der Sie den Teig gut verkneten können.
  • Handrührgerät oder Küchenmaschine: Erleichtert das Vermischen von Butter und Mehl. Geht aber auch mit der Hand, wenn Sie Geduld haben.
  • Teigrolle: Zum gleichmäßigen Ausrollen des Teigs.
  • Ausstechform (rund, ca. 4 cm Durchmesser): Für die klassische Engelsaugen-Form. Sie können auch andere Formen verwenden, aber die runde ist traditionell.
  • Backpapier: Unverzichtbar, damit nichts kleben bleibt.
  • Backblech: Ein flaches Blech ist am besten geeignet.
  • Kleiner Löffel oder Spritzbeutel: Zum Füllen der Mulden mit Gelee. Ein kleiner Löffel tut es auch, aber ein Spritzbeutel ist präziser.
  • Küchenwaage: Für genaue Mengenangaben – beim Backen ist Präzision wichtig.

Ein Tipp aus meiner Küche: Wenn Sie keine runde Ausstechform haben, können Sie auch ein kleines Glas oder eine Tasse verwenden. Der Rand sollte nur scharf sein. Und für die Mulde in der Mitte nehme ich einfach meinen Finger oder das stumpfe Ende eines Holzkochlöffels. Das geht ganz einfach und schnell.

Zubereitung Schritt für Schritt

Engelsaugen mit Himbeergelee preparation steps

Jetzt wird es spannend! Die Zubereitung dieser Engelsaugen ist einfacher, als Sie vielleicht denken. Folgen Sie einfach diesen Schritten, und Sie werden mit einem perfekten Ergebnis belohnt.

  1. Teig zubereiten (10 Minuten): Geben Sie das Mehl, den Puderzucker, den Vanillezucker und die Prise Salz in eine große Rührschüssel. Vermischen Sie alles kurz. Nun geben Sie die kalten Butterwürfel und die beiden Eigelbe hinzu. Kneten Sie alles mit den Händen oder mit der Küchenmaschine zu einem glatten Teig. Wichtig: Kneten Sie nicht zu lange, sonst wird der Teig zäh. Sobald er sich zu einem Ball formt, ist er fertig. Wickeln Sie den Teig in Frischhaltefolie und legen Sie ihn für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank. Das ist wichtig, damit er später nicht klebt und sich besser verarbeiten lässt.
  2. Backofen vorheizen und Teig ausrollen (5 Minuten): Heizen Sie den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Legen Sie ein Backblech mit Backpapier aus. Nehmen Sie den Teig aus dem Kühlschrank und rollen Sie ihn auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche etwa 3-4 mm dick aus. Stechen Sie mit der runden Ausstechform Kreise aus. Den übrig gebliebenen Teig sammeln Sie wieder ein, kneten ihn kurz durch und rollen ihn erneut aus, bis Sie den gesamten Teig verarbeitet haben.
  3. Mulden formen und füllen (10 Minuten): Setzen Sie die ausgestochenen Kreise auf das vorbereitete Backblech. Drücken Sie nun mit Ihrem Finger oder dem stumpfen Ende eines Holzkochlöffels eine kleine Mulde in die Mitte jedes Plätzchens. Achten Sie darauf, dass Sie nicht zu tief drücken, sonst brechen die Plätzchen später. Füllen Sie nun einen kleinen Klecks Himbeergelee in jede Mulde. Ein halber Teelöffel reicht völlig aus. Das Gelee sollte die Mulde gut ausfüllen, aber nicht überlaufen.
  4. Backen (12-15 Minuten): Schieben Sie das Blech auf die mittlere Schiene des vorgeheizten Ofens. Backen Sie die Engelsaugen für etwa 12-15 Minuten. Sie sind fertig, wenn die Ränder ganz leicht goldbraun sind. Die Unterseite sollte ebenfalls goldgelb sein. Achten Sie darauf, sie nicht zu lange zu backen, sonst werden sie zu trocken. Nehmen Sie das Blech aus dem Ofen und lassen Sie die Plätzchen für etwa 5 Minuten auf dem Blech ruhen. Dann heben Sie sie vorsichtig mit einem Pfannenwender auf ein Kuchengitter, um vollständig auszukühlen.
  5. Bestäuben und genießen (5 Minuten): Sobald die Engelsaugen vollständig abgekühlt sind, bestäuben Sie sie großzügig mit Puderzucker. Das gibt ihnen den letzten Schliff und den typischen „Engelsaugen“-Look. Jetzt können Sie sie genießen! Die Plätzchen schmecken am besten, wenn sie einen Tag durchgezogen sind, denn dann ist der Teig noch mürber und die Aromen haben sich besser verbunden.

Ein persönlicher Tipp: Wenn Sie das Gelee vor dem Füllen kurz in der Mikrowelle erwärmen, wird es etwas flüssiger und lässt sich leichter in die Mulden geben. Aber Vorsicht, es darf nicht kochen! Einfach nur leicht anwärmen, dann klappt es perfekt.

Tipps und Tricks für perfekte Engelsaugen

Selbst bei einem so einfachen Rezept gibt es ein paar kleine Kniffe, die den Unterschied zwischen guten und himmlischen Engelsaugen ausmachen. Ich habe im Laufe der Jahre so einige Fehler gemacht – lassen Sie mich Ihnen meine gesammelten Erkenntnisse verraten.

  • Die richtige Butter: Verwenden Sie wirklich kalte Butter. Wenn die Butter zu weich ist, wird der Teig klebrig und die Plätzchen verlieren beim Backen ihre Form. Ich habe es einmal eilig gehabt und die Butter nur zimmerwarm verwendet – das Ergebnis war eine flache, ausgelaufene Masse. Nie wieder!
  • Nicht zu viel kneten: Das ist der häufigste Fehler bei Mürbeteig. Sobald der Teig zusammenhält, hören Sie auf zu kneten. Zu langes Kneten entwickelt das Gluten im Mehl und macht den Teig zäh. Ihre Engelsaugen werden dann eher wie Kekse als wie mürbe Plätzchen schmecken.
  • Die Ruhezeit einhalten: Der Teig muss unbedingt im Kühlschrank ruhen. Mindestens 30 Minuten, besser eine Stunde. In dieser Zeit kann das Mehl quellen und die Butter wird wieder fest. Der Teig lässt sich dann viel leichter ausrollen und die Plätzchen behalten beim Backen ihre Form.
  • Das richtige Gelee: Wie schon erwähnt, sollte das Gelee nicht zu flüssig sein. Wenn Sie nur ein sehr flüssiges Gelee haben, können Sie es mit etwas Speisestärke andicken. Einfach einen Teelöffel Speisestärke mit etwas kaltem Wasser verrühren, unter das Gelee mischen und kurz aufkochen lassen. Dann abkühlen lassen und verwenden.
  • Gleichmäßige Größe: Achten Sie darauf, dass alle Plätzchen ungefähr gleich groß sind. Dann backen sie auch gleichmäßig. Ich rolle den Teig immer auf einer bemehlten Fläche aus und steche die Kreise dicht an dicht aus, damit ich möglichst wenig Verschnitt habe.
  • Die richtige Backzeit: Jeder Ofen ist anders. Behalten Sie die Plätzchen im Auge. Sie sind fertig, wenn die Ränder leicht goldbraun sind. Wenn Sie Umluft verwenden, backen sie meist etwas schneller. Reduzieren Sie die Temperatur um 20 Grad und verkürzen Sie die Backzeit um ein paar Minuten.

Ich erinnere mich noch gut an mein erstes Mal, als ich die Mulden zu tief gedrückt habe. Der Teig war an den Stellen so dünn, dass das Gelee beim Backen ausgelaufen ist und auf dem Blech festgebrannt ist. Seitdem drücke ich nur sanft mit dem Finger – das reicht völlig aus.

Variationen und Anpassungen

Dieses Grundrezept ist wunderbar wandelbar. Sie können es ganz nach Ihrem Geschmack und den Jahreszeiten anpassen. Hier sind ein paar meiner Lieblingsvarianten.

  • Fruchtige Vielfalt: Statt Himbeergelee können Sie jedes andere Gelee oder jede andere Marmelade verwenden. Erdbeere, Aprikose, Johannisbeere oder sogar Orangenmarmelade – alles ist erlaubt. Im Sommer liebe ich eine Variante mit Pfirsichmarmelade und einem Hauch von Zimt im Teig.
  • Schokoladige Engelsaugen: Für alle Schokoladenfans: Ersetzen Sie 30 g Mehl durch 30 g Backkakao. Der Teig wird dann herrlich schokoladig. Füllen Sie die Mulden mit einem Klecks Nutella oder einer dunklen Schokoladencreme. Das ist der absolute Wahnsinn!
  • Nussige Note: Geben Sie 50 g gemahlene Mandeln oder Haselnüsse zum Teig. Das gibt den Plätzchen eine wunderbar nussige Note und eine etwas andere Textur. Die Nüsse sollten fein gemahlen sein, damit der Teig nicht bröselig wird.
  • Vegane Variante: Sie können die Butter durch vegane Margarine ersetzen und die Eigelbe durch zwei Esslöffel kaltes Wasser und einen Esslöffel Leinsamenmehl. Der Teig wird dann etwas weicher, aber die Plätzchen schmecken trotzdem sehr gut.
  • Gewürzengel: Geben Sie eine Prise Zimt, Kardamom oder Lebkuchengewürz zum Teig. Das passt besonders gut zur Weihnachtszeit und verleiht den Plätzchen eine warme, würzige Note.

Ich habe einmal eine Charge mit Orangenmarmelade und einem Hauch von Orangenschale im Teig gemacht – die waren sofort der Renner auf dem Weihnachtsmarkt. Probieren Sie sich einfach aus und finden Sie Ihre Lieblingskombination!

Servieren und Aufbewahren

Die Engelsaugen schmecken am besten, wenn sie einen Tag durchgezogen sind. Dann sind sie besonders mürbe und die Aromen haben sich perfekt verbunden. Servieren Sie sie auf einer hübschen Platte oder in einer Keksdose – sie sind ein echter Hingucker auf jedem Weihnachtsteller.

  • Serviertemperatur: Zimmertemperatur ist ideal. Sie schmecken aber auch leicht gekühlt sehr gut.
  • Passende Getränke: Dazu passt ein heißer Glühwein, ein frischer Punsch oder eine Tasse Kaffee. Für die Kinder natürlich eine Tasse Kakao.
  • Aufbewahrung: Bewahren Sie die Engelsaugen in einer gut verschließbaren Keksdose auf. So bleiben sie bis zu zwei Wochen frisch und mürbe. Wichtig: Legen Sie sie nicht zusammen mit anderen feuchten Plätzchen, sonst werden sie weich.
  • Einfrieren: Sie können die ungefüllten, gebackenen Engelsaugen einfrieren. Frieren Sie sie einzeln auf einem Blech vor, dann in einem Gefrierbeutel verpacken. So halten sie sich bis zu drei Monate. Zum Servieren einfach auftauen, mit Gelee füllen und mit Puderzucker bestäuben.
  • Nachreife: Die Engelsaugen schmecken am zweiten oder dritten Tag oft noch besser als am ersten. Die Aromen ziehen durch und der Teig wird noch mürber. Ein guter Grund, gleich eine doppelte Portion zu backen!

Ich bewahre meine Weihnachtsplätzchen immer in einer alten, blauen Keksdose auf, die ich von meiner Großmutter geerbt habe. Jedes Mal, wenn ich den Deckel öffne, strömt mir der Duft von Weihnachten entgegen. Und die Engelsaugen sind immer die ersten, die leer sind.

Nährwertangaben und gesundheitliche Aspekte

Natürlich sind Weihnachtsplätzchen nicht gerade das gesündeste Gebäck, aber in Maßen genossen, ist das völlig in Ordnung. Hier sind die ungefähren Nährwertangaben pro Stück (basierend auf 30 Stück).

Nährwert Pro Stück
Kalorien ca. 85 kcal
Kohlenhydrate ca. 10 g
davon Zucker ca. 4 g
Fett ca. 4,5 g
davon gesättigte Fettsäuren ca. 3 g
Eiweiß ca. 1 g

Die Himbeeren im Gelee liefern immerhin ein paar Vitamine und Antioxidantien. Und die Butter enthält wertvolle fettlösliche Vitamine. Aber lassen Sie uns ehrlich sein – wir essen diese Plätzchen nicht wegen der Nährwerte, sondern wegen des Genusses. Und der ist hier einfach himmlisch!

Für Menschen mit Laktoseintoleranz können Sie laktosefreie Butter verwenden. Glutenfreie Varianten sind ebenfalls möglich, wie oben beschrieben. Achten Sie bei der Wahl des Gelees auf eventuelle Allergene.

Fazit

Diese Himmlischen Engelsaugen mit Himbeergelee sind mehr als nur ein Rezept. Sie sind eine kleine Auszeit in der Adventszeit, ein Stück Geborgenheit und eine Erinnerung daran, dass die einfachsten Dinge oft die schönsten sind. Der buttrige Mürbeteig, die fruchtige Füllung, der feine Puderzucker – das ist Weihnachten pur. Ich liebe es, wie unkompliziert sie sind und wie sie trotzdem immer für Begeisterung sorgen. Sie sind perfekt für gemütliche Backnachmittage mit der Familie oder als kleines Geschenk aus der Küche.

Probieren Sie es aus und überzeugen Sie sich selbst! Passen Sie die Füllung nach Ihrem Geschmack an, experimentieren Sie mit Gewürzen oder Nüssen – machen Sie das Rezept zu Ihrem eigenen. Ich bin mir sicher, dass auch Sie diese Engelsaugen lieben werden. Und wenn Sie sie einmal gebacken haben, werden auch Sie verstehen, warum ich mich so lange geirrt habe. Lassen Sie mich in den Kommentaren wissen, wie sie bei Ihnen angekommen sind! Welche Füllung haben Sie gewählt? Oder haben Sie eine andere Variante ausprobiert? Ich bin schon sehr gespannt auf Ihre Erfahrungen.

In diesem Sinne: Frohes Backen und eine besinnliche Weihnachtszeit!

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich den Teig auch am Vortag zubereiten?

Ja, absolut! Wickeln Sie den Teig gut in Frischhaltefolie und bewahren Sie ihn im Kühlschrank auf. Er hält sich dort problemlos 2-3 Tage. Lassen Sie ihn vor dem Ausrollen kurz bei Zimmertemperatur etwas weicher werden, damit er nicht bricht.

Warum wird mein Teig bröselig und lässt sich nicht gut ausrollen?

Das kann zwei Gründe haben. Entweder der Teig ist zu trocken – dann geben Sie einen Esslöffel kaltes Wasser hinzu und kneten ihn kurz durch. Oder er ist zu warm – dann legen Sie ihn noch einmal für 15 Minuten in den Kühlschrank. Ein zu warmer Teig wird klebrig und bröselig.

Kann ich die Engelsaugen auch ohne Gelee backen?

Ja, Sie können die Mulden auch leer lassen und die Plätzchen nach dem Backen mit Schokolade füllen. Dazu einfach etwas geschmolzene Kuvertüre in die Mulde geben und fest werden lassen. Das ist eine leckere Alternative!

Wie verhindere ich, dass das Gelee beim Backen ausläuft?

Achten Sie darauf, dass die Mulde nicht zu tief ist und dass das Gelee nicht zu flüssig ist. Ein zu flüssiges Gelee können Sie mit etwas Speisestärke andicken. Füllen Sie auch nicht zu viel ein – ein halber Teelöffel reicht völlig aus.

Kann ich die Engelsaugen auch mit anderen Mehlsorten backen?

Ja, Sie können einen Teil des Weizenmehls durch Dinkelmehl ersetzen. Dinkelmehl Type 630 funktioniert gut. Der Teig wird dann etwas fester und die Plätzchen haben einen leicht nussigen Geschmack. Für eine glutenfreie Variante verwenden Sie eine glutenfreie Mehlmischung.

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Engelsaugen mit Himbeergelee recipe

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Himmlische Engelsaugen mit Himbeergelee

Buttrige Mürbeteig-Plätzchen mit fruchtigem Himbeergelee – der heimliche Star auf jedem Weihnachtsteller. Ein einfaches und narrensicheres Rezept für die Adventszeit.

  • Author: Marlene
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 12-15 Minuten
  • Total Time: 45 Minuten (inkl. Kühlzeit)
  • Yield: 30 Stück 1x
  • Category: Weihnachtsgebäck
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 250 g Weizenmehl (Type 405)
  • 125 g kalte Butter (ungesalzen)
  • 70 g Puderzucker
  • 2 Eigelb (Größe M)
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • Ca. 100 g Himbeergelee (hochwertig, streichfest)
  • Puderzucker zum Bestäuben

Instructions

  1. Mehl, Puderzucker, Vanillezucker und Salz in einer Schüssel vermischen. Kalte Butterwürfel und Eigelbe hinzufügen und zu einem glatten Teig verkneten (nicht zu lange kneten). Teig in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 30 Minuten kühl stellen.
  2. Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Backblech mit Backpapier auslegen. Teig auf bemehlter Fläche ca. 3-4 mm dick ausrollen und runde Kreise (ca. 4 cm Durchmesser) ausstechen.
  3. Kreise auf das Blech setzen. Mit dem Finger oder dem stumpfen Ende eines Holzkochlöffels eine Mulde in die Mitte jedes Plätzchens drücken. Jeweils einen halben Teelöffel Himbeergelee in die Mulden füllen.
  4. Im vorgeheizten Ofen auf der mittleren Schiene 12-15 Minuten backen, bis die Ränder leicht goldbraun sind. Plätzchen 5 Minuten auf dem Blech ruhen lassen, dann auf ein Kuchengitter zum vollständigen Auskühlen heben.
  5. Vollständig abgekühlte Engelsaugen großzügig mit Puderzucker bestäuben. Am besten einen Tag durchziehen lassen, bevor sie serviert werden.

Notes

Das Geheimnis liegt in der kalten Butter und der Ruhezeit des Teigs. Das Gelee sollte nicht zu flüssig sein, sonst läuft es aus. Für eine besonders feine Textur Puderzucker statt normalem Zucker verwenden. Die Plätzchen schmecken am zweiten Tag noch besser.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Stück
  • Calories: 85
  • Sugar: 4
  • Fat: 45
  • Saturated Fat: 3
  • Carbohydrates: 10
  • Protein: 1

Keywords: Engelsaugen, Himbeergelee, Weihnachtsplätzchen, Mürbeteig, einfaches Rezept, Weihnachtsbäckerei

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