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Emery Barton

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Linzer Plätzchen mit Haselnuss: Bestes Rezept für Gästelieblinge

Ready In 90 Minuten
Servings 30 Stück
Difficulty Medium

Eigentlich sollte es ein klassischer Mürbteig werden. Nichts Besonderes, nur der übliche Teig, den ich schon hundertmal gemacht hatte. Aber dann griff ich, völlig neben der Spur, nach der falschen Packung in der Vorratskammer. Es war Freitagabend, ich hatte noch schnell Plätzchen für das Wochenende backen wollen, und meine Küche sah aus wie ein Schlachtfeld. Mehl überall, eine angebrannte Pfanne auf dem Herd – und ich war schon zehn Minuten zu spät dran, weil ich vergessen hatte, die Butter rechtzeitig aus dem Kühlschrank zu holen.

Statt des üblichen Weizenmehls landete eine Tüte gemahlener Haselnüsse in der Schüssel. Ich merkte es erst, als die helle, mehlige Wolke ausblieb und stattdessen ein nussiger Duft aufstieg. „Na toll”, dachte ich, „wieder ein Rezept im Eimer.” Aber wegschütten wollte ich den Teig auch nicht. Also knetete ich weiter, fügte etwas mehr Butter hinzu, damit er nicht bröselte, und schob die erste Ladung in den Ofen. Was dabei rauskam, war nichts wie geplant – und besser als alles, was ich je geplant hatte. Diese Linzer Plätzchen mit Haselnuss & Preiselbeer-Orange sind seitdem mein Geheimtipp, wenn ich Gäste beeindrucken will. Kein Plätzchenteller kommt ohne sie aus, und ehrlich? Ich bin jedes Mal ein bisschen stolz, wenn jemand nach dem Rezept fragt. Vielleicht kennen Sie das ja – wenn aus einem Patzer das beste Rezept aller Zeiten wird.

Warum Sie diese Linzer Plätzchen mit Haselnuss lieben werden

Diese Plätzchen sind nicht nur lecker, sie sind der perfekte Gästeliebling. Ich habe sie inzwischen auf unzähligen Weihnachtsfeiern und Kaffeetafeln serviert, und sie verschwinden immer als Erstes vom Teller. Hier ist, warum Sie sie unbedingt ausprobieren sollten:

  • Schnell & einfach: Der Teig ist in 15 Minuten zusammengerührt und muss nur kurz kaltstellen. Perfekt, wenn Sie noch schnell Plätzchen für überraschende Gäste brauchen.
  • Einfache Zutaten: Keine exotischen Gewürze oder Spezialmehle. Haselnüsse, Preiselbeeren und Orangen finden Sie im gut sortierten Supermarkt – oder haben Sie vielleicht schon zu Hause?
  • Perfekt zum Verschenken: Die Plätzchen sehen mit dem roten Preiselbeerkern und der feinen Zuckerschicht einfach bezaubernd aus. In einer hübschen Dose sind sie das schönste Mitbringsel.
  • Immer ein Erfolg: Jeder liebt diese Kombination aus nussigem Mürbteig und fruchtiger Füllung. Kinder naschen sie genauso gern wie Erwachsene.
  • Unwiderstehlich lecker: Der Haselnussgeschmack trifft auf die leichte Säure der Preiselbeeren und die frische Note der Orange. Ein Geschmackserlebnis, das man nicht vergisst.

Was diese Linzer Plätzchen von anderen unterscheidet? Es ist die besondere Textur. Durch die gemahlenen Haselnüsse wird der Teig wunderbar mürbe und bröselig – genau so, wie ein Linzer Plätzchen sein muss. Und die Preiselbeer-Orange-Füllung? Die ist nicht zu süß und nicht zu sauer, sondern genau richtig. Ich habe lange experimentiert, bis das Verhältnis gestimmt hat. Dieses Rezept ist mein bestes Ergebnis, und ich bin überzeugt, dass es auch Ihres wird.

Diese Plätzchen sind mehr als nur Gebäck. Sie sind der Moment, in dem man bei einer Tasse Kaffee innehält, genießt und sich einfach wohlfühlt. Genau das Richtige für eine gemütliche Runde mit Freunden oder der Familie.

Was Sie an Zutaten brauchen

Für diese Linzer Plätzchen mit Haselnuss & Preiselbeer-Orange verwenden Sie einfache, aber hochwertige Zutaten. Das Geheimnis liegt in der Kombination und der Qualität. Lassen Sie mich Ihnen zeigen, was in den Einkaufskorb kommt:

Für den Teig

  • 250 g weiche Butter: Die Butter sollte wirklich weich sein, nicht geschmolzen. Ich nehme am liebsten ungesalzene Butter, dann kann ich die Salzmenge selbst bestimmen. (Tipp: Lassen Sie die Butter eine Stunde vor dem Backen aus dem Kühlschrank.)
  • 150 g Puderzucker: Puderzucker macht den Teig feiner und mürber als normaler Zucker. Keine Sorge, wenn Sie nur normalen Zucker haben – mahlen Sie ihn kurz im Mixer.
  • 1 Päckchen Vanillezucker: Selbstgemachter Vanillezucker ist natürlich am besten, aber der aus dem Supermarkt tut es auch. Ich schwöre auf Bourbon-Vanillezucker für ein intensiveres Aroma.
  • 2 Eigelb (Größe M): Nur das Eigelb, nicht das ganze Ei. Das macht den Teig besonders zart und bröselig. Das Eiweiß können Sie übrigens einfrieren oder zu einem Omelett verarbeiten.
  • 300 g Mehl (Type 405): Das klassische Weizenmehl ist perfekt. Für eine glutenfreie Variante können Sie eine glutenfreie Mehlmischung verwenden – dann wird der Teig aber etwas bröseliger.
  • 200 g gemahlene Haselnüsse: Hier kommt der Star! Achten Sie darauf, dass die Haselnüsse nicht zu alt sind, sonst schmecken sie ranzig. Ich mahle meine Nüsse oft frisch – das Aroma ist einfach unschlagbar. (Tipp: Die Haselnüsse vor dem Mahlen kurz in einer Pfanne ohne Fett anrösten – das bringt den Geschmack noch mehr zur Geltung.)
  • 1 Prise Salz: Klingt unscheinbar, aber Salz hebt den Geschmack der Nüsse und der Butter hervor. Verwenden Sie feines Meersalz.
  • 1/2 TL Zimt (optional): Ich gebe gern eine Prise Zimt dazu, das passt wunderbar zur Weihnachtszeit. Aber auch ohne schmecken die Plätzchen fantastisch.

Für die Füllung und Dekoration

Linzer Plätzchen mit Haselnuss preparation steps

  • 200 g Preiselbeermarmelade (mit ganzen Früchten): Die besten Preiselbeeren kommen aus dem Glas, nicht aus der Tüte. Achten Sie auf eine Marmelade mit einem hohen Fruchtanteil – das schmeckt man. (Ich empfehle die von „Schwartau” oder „Darbo”, aber auch Eigenmarken sind oft gut.)
  • 1 Bio-Orange: Die Schale und der Saft kommen in die Füllung. Bio ist wichtig, weil wir die Schale mitverwenden. Reiben Sie die Schale fein ab, bevor Sie die Orange auspressen.
  • 1 EL Orangensaft (frisch gepresst): Ein Spritzer frischer Saft lockert die Marmelade auf und gibt ihr eine frische Note. Nicht zu viel, sonst wird die Füllung zu flüssig.
  • Puderzucker zum Bestäuben: Zum Schluss kommt eine dünne Schicht Puderzucker über die Plätzchen. Das macht sie nicht nur schön, sondern sorgt auch für den richtigen Biss.

Substitutionen, die funktionieren

Sie haben keine Haselnüsse? Kein Problem! Mandeln oder Walnüsse schmecken auch hervorragend. Statt Preiselbeeren können Sie Himbeermarmelade oder Johannisbeergelee verwenden. Die Orange können Sie durch Zitrone ersetzen – dann wird die Füllung etwas spritziger. Experimentieren Sie ruhig, aber bleiben Sie bei den Grundverhältnissen. Das Rezept ist erstaunlich flexibel.

Was Sie an Küchengeräten brauchen

Für diese Linzer Plätzchen brauchen Sie keine ausgefallene Ausrüstung. Die meisten Dinge haben Sie bestimmt schon in Ihrer Küche. Hier ist meine Liste:

  • Rührschüssel und Handrührgerät (oder Küchenmaschine): Der Teig wird schnell zusammengerührt. Ein Handrührgerät mit Knethaken ist perfekt. Wenn Sie eine Küchenmaschine haben, geht es noch einfacher.
  • Ausstechformen: Sie brauchen zwei Größen: Eine große Form (ca. 5-6 cm) für den Boden und eine kleine Form (ca. 2-3 cm) für das „Fenster” im Deckel. Klassisch sind runde Formen, aber Sterne oder Herzen sehen auch toll aus.
  • Backpapier: Unverzichtbar, damit die Plätzchen nicht kleben. Ich verwende immer beschichtetes Backpapier, das kann man mehrfach nutzen.
  • Küchenwaage: Für dieses Rezept ist genaues Abwiegen wichtig. Augenmaß funktioniert bei Mürbeteig nicht so gut. Eine digitale Waage ist eine gute Investition.
  • Teigrolle: Eine klassische Holzrolle oder eine aus Silikon – Hauptsache, sie ist glatt. Tipp: Wickeln Sie die Rolle in Frischhaltefolie, dann klebt der Teig nicht.
  • Kühlschrank: Der Teig muss mindestens 30 Minuten kaltstellen. Planen Sie das ein, sonst wird er beim Ausrollen klebrig.
  • Backblech: Ein normales Blech reicht. Wenn Sie mehrere Bleche haben, können Sie die Plätzchen in einem Durchgang backen.

Ein Tipp aus meiner Erfahrung: Investieren Sie in gute Ausstechformen. Billige Formen verbiegen sich schnell und die Ränder werden unsauber. Ich habe mir vor Jahren ein Set aus Edelstahl gekauft – das benutze ich heute noch.

Zubereitung: Schritt für Schritt zu perfekten Linzer Plätzchen

Jetzt wird gebacken! Keine Sorge, es ist einfacher, als es aussieht. Folgen Sie einfach diesen Schritten, und Sie werden im Handumdrehen wunderschöne Plätzchen auf dem Teller haben.

Schritt 1: Den Teig zubereiten (ca. 15 Minuten)

Geben Sie die weiche Butter, den Puderzucker und den Vanillezucker in eine große Rührschüssel. Rühren Sie alles mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe etwa 3 Minuten lang, bis eine cremige, helle Masse entsteht. Sie sollte schön fluffig sein. Geben Sie dann die beiden Eigelbe dazu und rühren Sie sie kurz unter. Nicht zu lange, sonst wird der Teig zäh.

Mischen Sie in einer separaten Schüssel das Mehl, die gemahlenen Haselnüsse, das Salz und den Zimt (falls verwendet). Geben Sie diese Mischung nach und nach zur Butter-Zucker-Masse. Rühren Sie zunächst auf niedriger Stufe, dann mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Der Teig sollte nicht kleben, sondern sich geschmeidig anfühlen. Wenn er zu trocken ist, geben Sie einen Esslöffel kaltes Wasser dazu. Ist er zu klebrig, noch etwas Mehl.

Formen Sie den Teig zu einer flachen Scheibe, wickeln Sie ihn in Frischhaltefolie und legen Sie ihn für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank. (Ich lasse ihn oft über Nacht ruhen – das macht ihn noch mürber.)

Schritt 2: Die Füllung vorbereiten (ca. 5 Minuten)

Während der Teig kühlt, bereiten Sie die Füllung vor. Geben Sie die Preiselbeermarmelade in eine kleine Schüssel. Reiben Sie die Schale einer Bio-Orange fein ab und geben Sie sie dazu. Pressen Sie die Orange aus und geben Sie einen Esslöffel des frischen Safts zur Marmelade. Rühren Sie alles gut um. Die Füllung sollte streichfähig sein – wenn sie zu fest ist, geben Sie noch etwas Saft dazu. Stellen Sie sie beiseite.

Schritt 3: Den Teig ausrollen und ausstechen (ca. 20 Minuten)

Heizen Sie den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Legen Sie zwei Backbleche mit Backpapier aus. Nehmen Sie den Teig aus dem Kühlschrank und teilen Sie ihn in zwei Hälften. Arbeiten Sie immer nur mit einer Hälfte, die andere bleibt im Kühlschrank.

Bestäuben Sie Ihre Arbeitsfläche leicht mit Mehl. Rollen Sie den Teig gleichmäßig etwa 4-5 mm dick aus. Nicht zu dünn, sonst brechen die Plätzchen später. Stechen Sie mit der großen Ausstechform so viele Kreise wie möglich aus. Legen Sie die Hälfte der Kreise auf das vorbereitete Backblech – das werden die Böden.

Bei der anderen Hälfte der Kreise stechen Sie mit der kleinen Form ein „Fenster” in die Mitte. Das werden die Deckel. Heben Sie die kleinen Teigherzen (oder -sterne) auf – Sie können sie separat backen und als kleine Snacks genießen. Legen Sie auch die Deckel auf das Blech. Sammeln Sie die Teigreste, formen Sie sie erneut zu einer Kugel, kühlen Sie sie kurz und rollen Sie sie wieder aus. Wiederholen Sie den Vorgang, bis der gesamte Teig verbraucht ist.

Schritt 4: Backen (ca. 10-12 Minuten pro Blech)

Schieben Sie ein Blech nach dem anderen in den vorgeheizten Ofen. Backen Sie die Plätzchen auf der mittleren Schiene für 10-12 Minuten. Sie sollten hellgolden sein – die Ränder dürfen gerade anfangen, Farbe zu nehmen. Achtung: Sie sehen nach dem Backen noch weich aus, werden aber beim Abkühlen fest. Lassen Sie sie unbedingt vollständig auf dem Blech abkühlen, sonst brechen sie auseinander.

Schritt 5: Füllen und Dekorieren (ca. 15 Minuten)

Wenn alle Plätzchen abgekühlt sind, geht es ans Füllen. Bestäuben Sie die Deckel (die mit dem Fenster) großzügig mit Puderzucker. Tun Sie das vor dem Füllen, sonst macht die Marmelade alles klebrig. Nehmen Sie einen Teelöffel und geben Sie eine kleine Menge der Preiselbeer-Orange-Marmelade auf die Mitte jedes Bodens. Nicht zu viel, sonst quillt sie beim Zusammensetzen heraus. Etwa 1/2 Teelöffel reicht pro Plätzchen.

Setzen Sie vorsichtig einen Deckel auf jeden Boden. Drücken Sie ihn leicht an, aber nicht zu fest – die Plätzchen sind empfindlich. Die Marmelade sollte im Fenster schön zur Geltung kommen. Wiederholen Sie das mit allen Plätzchen. Fertig!

Tipps & Tricks für perfekte Linzer Plätzchen

Nach vielen Testdurchläufen habe ich ein paar Tricks gelernt, die Ihnen das Leben leichter machen. Hier sind meine besten Tipps:

  • Der Teig muss kalt sein: Wenn der Teig beim Ausrollen klebt, legen Sie ihn für 10 Minuten zurück in den Kühlschrank. Das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Erfahrung! Ich habe schon oft Teigreste zurückgekühlt.
  • Nicht zu viel Mehl verwenden: Beim Ausrollen nur ganz wenig Mehl auf die Arbeitsfläche geben. Zu viel Mehl macht den Teig trocken und bröselig. Ich bestäube die Rolle lieber leicht mit Mehl als die Fläche.
  • Gleichmäßig ausrollen: Verwenden Sie zwei gleich dicke Holzleisten (oder spezielle Teigring-Rollen), um den Teig gleichmäßig dick auszurollen. Das ist der Profi-Tipp für perfekte Ergebnisse.
  • Backzeit im Auge behalten: Jeder Ofen ist anders. Backen Sie die Plätzchen lieber eine Minute zu kurz als zu lang. Sie sollen hell bleiben – nur die Ränder dürfen goldbraun sein.
  • Geduld beim Abkühlen: Die größte Versuchung ist, die Plätzchen zu früh vom Blech zu nehmen. Widerstehen Sie! Sie sind heiß extrem zerbrechlich. Lassen Sie sie mindestens 10 Minuten auf dem Blech, bevor Sie sie auf ein Kuchengitter setzen.
  • Füllung nicht zu flüssig: Wenn die Marmelade zu dünn ist, läuft sie beim Füllen aus den Fenstern. Geben Sie in diesem Fall etwas mehr Orangenschale oder einen Teelöffel Chiasamen dazu – das bindet die Flüssigkeit.

Ein persönlicher Fehler, den ich gemacht habe: Ich habe einmal die Plätzchen zu früh vom Blech genommen – die Hälfte ist zerbrochen. Seitdem warte ich immer geduldig. Lernen Sie aus meinem Fehler!

Variationen & Abwandlungen

Dieses Rezept ist eine wunderbare Basis für Experimente. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe und die fantastisch schmecken:

  • Schokoladen-Linzer: Ersetzen Sie 50 g Mehl durch 50 g Kakaopulver. Der Teig wird schokoladig und passt hervorragend zur Preiselbeerfüllung. Ein Traum für alle Schokoholics!
  • Vegane Variante: Tauschen Sie die Butter durch vegane Margarine (am besten mit hohem Fettgehalt) und die Eigelbe durch 2 EL Apfelmus oder Sojamehl-Mischung (1 EL Sojamehl + 2 EL Wasser). Der Teig wird etwas weicher, aber die Plätzchen schmecken genauso gut.
  • Glutenfrei: Verwenden Sie eine glutenfreie Mehlmischung (1:1 austauschbar). Achten Sie darauf, dass die Mischung Xanthan oder Guarkernmehl enthält, sonst bröselt der Teig zu sehr. Ich habe gute Erfahrungen mit der „Schaer”-Mischung gemacht.
  • Andere Füllungen: Statt Preiselbeeren können Sie Himbeermarmelade, Aprikosenkonfitüre oder sogar eine dunkle Schokoladenganache verwenden. Für eine herbstliche Note probieren Sie Kürbismarmelade mit etwas Zimt.
  • Gewürzvariation: Geben Sie eine Prise Kardamom oder Nelkenpulver in den Teig. Das passt wunderbar zur Weihnachtszeit und gibt den Plätzchen eine orientalische Note.

Meine persönliche Lieblingsvariation? Die mit Schokolade! Ich habe sie letztes Jahr zu Weihnachten gebacken, und sie waren der Renner auf der Party. Probieren Sie es aus – Sie werden begeistert sein.

Serviervorschläge & Aufbewahrung

Diese Linzer Plätzchen schmecken am besten, wenn sie ein oder zwei Tage durchgezogen sind. Die Aromen verbinden sich dann perfekt. Hier ist, wie Sie sie servieren und lagern:

Servieren

Servieren Sie die Plätzchen auf einer schönen Platte oder in einer Keksdose. Sie sind der Star auf jedem Plätzchenteller. Dazu passt eine Tasse Kaffee, Tee oder ein Glas Glühwein. Für ein besonderes Dessert legen Sie zwei Plätzchen mit einer Kugel Vanilleeis dazwischen – einfach himmlisch!

Aufbewahrung

Bewahren Sie die Plätzchen in einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur auf. So halten sie sich bis zu 2 Wochen – wenn sie nicht vorher aufgegessen werden. Legen Sie ein Stück Apfel oder Brot in die Dose, das hält sie weich. Aber Vorsicht: Die Plätzchen dürfen nicht feucht werden, sonst wird der Puderzucker klebrig.

Einfrieren

Sie können die ungefüllten und unbestäubten Plätzchen (Böden und Deckel getrennt) problemlos einfrieren. Legen Sie sie in einen Gefrierbeutel und drücken Sie die Luft heraus. So halten sie sich bis zu 3 Monate. Zum Servieren auftauen, füllen und mit Puderzucker bestäuben. Das ist perfekt, wenn Sie Gäste erwarten und schon vorbereiten wollen.

Reisetipp

Wenn Sie die Plätzchen verschenken oder mitnehmen, schichten Sie sie in eine Dose mit etwas Pergamentpapier zwischen den Lagen. So brechen sie nicht. Und vergessen Sie nicht, eine kleine Karte mit dem Rezept beizulegen – das kommt immer gut an!

Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile

Ja, Plätzchen sind Genuss, aber sie haben auch ihre guten Seiten. Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Stück (bei 30 Plätzchen):

  • Kalorien: ca. 120 kcal
  • Fett: ca. 8 g (davon gesättigt: 4 g)
  • Kohlenhydrate: ca. 11 g (davon Zucker: 6 g)
  • Eiweiß: ca. 2 g
  • Ballaststoffe: ca. 1 g

Die Haselnüsse sind echte Powerpakete. Sie liefern wertvolle ungesättigte Fettsäuren, Vitamin E und Magnesium. Vitamin E ist ein Antioxidans, das die Zellen schützt. Magnesium ist wichtig für Muskeln und Nerven. Die Preiselbeeren enthalten Vitamin C und sekundäre Pflanzenstoffe, die das Immunsystem unterstützen. Und die Orange liefert ebenfalls Vitamin C – ein echtes Winter-Trio!

Natürlich sind Plätzchen kein Diätessen, aber in Maßen genossen, sind sie ein wunderbarer Genuss mit gesunden Zutaten. Ich backe sie immer mit einem guten Gewissen – und das schmeckt man.

Fazit: Warum diese Linzer Plätzchen Ihr neuer Favorit werden

Diese Linzer Plätzchen mit Haselnuss & Preiselbeer-Orange sind mehr als nur ein Rezept. Sie sind eine Geschichte – eine Geschichte von einem Backunfall, der sich als Glücksfall herausstellte. Sie sind der Beweis, dass manchmal die besten Dinge aus Fehlern entstehen. Und sie sind vor allem eins: unglaublich lecker.

Ich liebe diese Plätzchen, weil sie so vielseitig sind. Ob für die Weihnachtsbäckerei, als Mitbringsel zur Einladung oder einfach für den gemütlichen Nachmittag – sie passen immer. Und das Beste: Sie sehen aus wie vom Konditor, dabei sind sie so einfach zu machen. Jeder kann sie backen, auch ohne große Erfahrung.

Probieren Sie es aus! Passen Sie das Rezept nach Ihrem Geschmack an – tauschen Sie die Nüsse, die Marmelade oder die Gewürze. Machen Sie es zu Ihrem eigenen Rezept. Und wenn Sie es gebacken haben, erzählen Sie mir davon! Hinterlassen Sie einen Kommentar unter diesem Beitrag oder teilen Sie ein Foto auf Pinterest. Ich bin gespannt auf Ihre Kreationen.

Denken Sie daran: In der Küche sind Fehler erlaubt. Manchmal führen sie zu den schönsten Überraschungen. Also legen Sie los, backen Sie Ihre eigenen Gästelieblinge – und genießen Sie jeden Bissen.

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Kann ich den Teig auch am Vortag zubereiten?

Ja, unbedingt! Der Teig kann gut einen Tag im Voraus zubereitet werden. Wickeln Sie ihn in Frischhaltefolie und lagern Sie ihn im Kühlschrank. Lassen Sie ihn vor dem Ausrollen etwa 10 Minuten bei Raumtemperatur stehen, damit er nicht zu hart ist.

Meine Plätzchen sind beim Backen auseinandergebrochen. Was habe ich falsch gemacht?

Das passiert meistens, wenn der Teig zu dünn ausgerollt wurde oder die Butter zu weich war. Rollen Sie den Teig nicht dünner als 4-5 mm. Auch wenn die Plätzchen zu früh vom Blech genommen werden, brechen sie leicht. Lassen Sie sie immer vollständig abkühlen.

Kann ich die Haselnüsse durch andere Nüsse ersetzen?

Ja, Mandeln oder Walnüsse sind gute Alternativen. Beachten Sie, dass Walnüsse etwas mehr Fett enthalten, der Teig könnte dann etwas weicher werden. Mahlen Sie die Nüsse fein, aber nicht zu einem Öl.

Die Marmelade läuft aus den Fenstern. Was tun?

Das passiert, wenn die Marmelade zu flüssig ist oder Sie zu viel davon verwenden. Geben Sie nur einen halben Teelöffel auf jedes Plätzchen. Wenn die Marmelade zu dünn ist, kochen Sie sie kurz mit etwas Orangenschale ein oder geben Sie einen Teelöffel Chiasamen dazu.

Kann ich die Plätzchen auch ohne Ausstechformen machen?

Ja, Sie können den Teig in kleine Kugeln formen und mit dem Finger eine Mulde drücken. Oder Sie schneiden den Teig in Quadrate und drücken mit einem Flaschenverschluss ein Loch in die Mitte. Kreativität ist erlaubt!

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Linzer Plätzchen mit Haselnuss recipe

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Linzer Plätzchen mit Haselnuss: Bestes Rezept für Gästelieblinge

Diese Linzer Plätzchen mit Haselnuss & Preiselbeer-Orange sind der perfekte Gästeliebling. Der nussige Mürbteig trifft auf eine fruchtige Füllung – unwiderstehlich lecker und einfach zuzubereiten.

  • Author: Marlene
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 12 Minuten
  • Total Time: 1 Stunde 2 Minuten (inkl. Kühlzeit)
  • Yield: 30 Plätzchen 1x
  • Category: Kekse / Plätzchen
  • Cuisine: Österreichisch / Deutsch

Ingredients

Scale
  • 250 g weiche Butter (1 Tasse + 2 EL)
  • 150 g Puderzucker (1 1/4 Tassen)
  • 1 Päckchen Vanillezucker (ca. 8 g oder 2 TL)
  • 2 Eigelb (Größe M)
  • 300 g Mehl Type 405 (2 1/2 Tassen)
  • 200 g gemahlene Haselnüsse (2 Tassen)
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 TL Zimt (optional)
  • 200 g Preiselbeermarmelade mit ganzen Früchten (ca. 2/3 Tasse)
  • 1 Bio-Orange (Schale und 1 EL Saft)
  • 1 EL Orangensaft (frisch gepresst)
  • Puderzucker zum Bestäuben

Instructions

  1. Butter, Puderzucker und Vanillezucker in einer großen Schüssel mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe etwa 3 Minuten cremig rühren. Eigelbe kurz unterrühren.
  2. Mehl, gemahlene Haselnüsse, Salz und Zimt in einer separaten Schüssel mischen. Nach und nach zur Butter-Zucker-Masse geben und zu einem glatten Teig verkneten. Teig zu einer flachen Scheibe formen, in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 30 Minuten kalt stellen.
  3. Während der Teig kühlt, Preiselbeermarmelade mit fein abgeriebener Orangenschale und 1 EL Orangensaft verrühren. Beiseite stellen.
  4. Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Backbleche mit Backpapier auslegen.
  5. Teig in zwei Hälften teilen. Eine Hälfte auf leicht bemehlter Fläche etwa 4-5 mm dick ausrollen. Mit großer Ausstechform (ca. 5-6 cm) Kreise ausstechen. Hälfte der Kreise als Böden auf das Blech legen. Bei der anderen Hälfte mit kleiner Form (ca. 2-3 cm) ein Fenster ausstechen – das sind die Deckel. Teigreste sammeln, erneut ausrollen und wiederholen.
  6. Plätzchen auf der mittleren Schiene 10-12 Minuten backen, bis sie hellgolden sind. Vollständig auf dem Blech abkühlen lassen.
  7. Deckel (mit Fenster) großzügig mit Puderzucker bestäuben. Auf jeden Boden etwa 1/2 TL Preiselbeer-Orange-Marmelade geben. Deckel vorsichtig aufsetzen und leicht andrücken.

Notes

Der Teig muss gut gekühlt sein, damit er nicht klebt. Plätzchen erst nach vollständigem Abkühlen vom Blech nehmen, sonst brechen sie. Die Füllung nicht zu flüssig machen – bei Bedarf mit etwas Orangenschale oder Chiasamen binden. Plätzchen in luftdichter Dose bis zu 2 Wochen haltbar.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Plätzchen
  • Calories: 120
  • Sugar: 6
  • Sodium: 0.1
  • Fat: 8
  • Saturated Fat: 4
  • Carbohydrates: 11
  • Fiber: 1
  • Protein: 2

Keywords: Linzer Plätzchen, Haselnuss, Preiselbeere, Orange, Weihnachtsplätzchen, Mürbteig, Gästeliebling, einfach, schnell

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