Written by

Emery Barton

Published

Weiche Schoko-Lebkuchen-Cookies mit weißer Schokolade – bestes Familienrezept

Ready In 30 Minuten
Servings 20 Stück
Difficulty Einfach

Eigentlich sollte es ein ganz normaler Lebkuchen werden. Ihr wisst schon, diese klassischen, festen Dinger, die man erstmal eine Woche ruhen lassen muss, bevor sie richtig schmecken. Ich stand in der Küche, die Mehlwolke hing in der Luft, und ich wollte einfach nur ein schnelles Weihnachtsgebäck für die Kinder backen. Der Plan war simpel: ein einfacher Teig, ausrollen, ausstechen, fertig. Doch dann passierte, was mir in der Küche ständig passiert – ich wurde abgelenkt. Der Kleine schrie nach Saft, die Große suchte ihre Hausaufgaben, und ich griff gedankenverloren zur falschen Buttermenge und ließ den Teig viel zu weich werden. Er klebte an den Fingern, ließ sich nicht ausrollen, und ich stand da mit einer klebrigen Masse und dem Gefühl, mal wieder versagt zu haben. In dem Moment wollte ich alles in den Müll schmeißen. Aber mein Mann, der seelenruhig am Tisch saß, sagte nur: “Back doch einfach Kugeln draus, wie Cookies.” Gesagt, getan. Ich formte hastig kleine Häufchen, drückte sie flach – und was nach 12 Minuten Ofenzeit herauskam, war einfach nur umwerfend. Sie waren innen weich, außen leicht knusprig, und der Duft von Lebkuchengewürz zog durch die ganze Wohnung. Seit diesem chaotischen Nachmittag backe ich keine normalen Lebkuchen mehr. Diese weichen Schoko-Lebkuchen-Cookies sind unser Familien-Geheimtipp, und ich bin so froh, dass ich damals nicht aufgegeben habe. Vielleicht kennt ihr das ja auch – wenn ein Rezept einfach nicht so will, wie man es plant, und am Ende etwas noch Besseres dabei rauskommt.

Warum ihr diese Schoko-Lebkuchen-Cookies lieben werdet

Diese Cookies sind nicht nur ein weiteres Rezept. Sie sind die Rettung für jede stressige Vorweihnachtszeit. Ich habe sie mittlerweile bestimmt zwanzig Mal gebacken, für den Kindergarten-Basar, für den Kaffeeklatsch mit der Nachbarin und einfach so, weil wir Lust auf etwas Süßes hatten. Und jedes Mal sind sie innerhalb von Minuten weg.

  • Schnell & einfach: Der Teig ist in 10 Minuten zusammengerührt. Kein stundenlanges Kühlen, kein Ausrollen, keine Förmchen. Einfach Kugeln formen und ab in den Ofen. Perfekt, wenn die Kinder ungeduldig werden.
  • Einfache Zutaten: Die meisten Sachen habt ihr bestimmt schon zu Hause. Mehl, Zucker, Butter, Eier – und das Lebkuchengewürz. Keine exotischen Zutaten, die man extra kaufen muss. Das schont den Geldbeutel.
  • Der Familien-Liebling: Meine Kinder sind eigentlich keine großen Lebkuchen-Fans. Die sind ihnen oft zu trocken oder zu scharf. Aber diese Cookies? Die lieben sie. Die weiße Schokolade macht sie schön mild und cremig. Selbst mein Schwiegervater, der sonst nichts Süßes isst, hat heimlich drei Stück genascht.
  • Einfach unglaublich lecker: Die Kombination aus dem würzigen Lebkuchenteig und der süßen, zartschmelzenden weißen Schokolade ist einfach perfekt. Die Cookies bleiben tagelang schön weich – wenn sie so lange durchhalten. Ehrlich, ihr werdet nicht glauben, wie gut die sind.

Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die perfekte Balance. Nicht zu süß, nicht zu würzig, genau richtig. Und die Tatsache, dass sie ohne großen Aufwand gelingen. Das ist kein Backprojekt für Profis, das ist ehrliches, ehrliches Familienbacken, das einfach immer klappt.

Welche Zutaten ihr braucht

Für diese weichen Schoko-Lebkuchen-Cookies braucht ihr wirklich keine Zauberei. Die Zutaten sind bewusst einfach gehalten, damit der Geldbeutel geschont wird und trotzdem ein fantastisches Ergebnis rauskommt. Ich habe ein paar kleine Tricks, die ich mit euch teile.

  • 250 g Mehl (Type 405): Normales Weizenmehl. Es gibt den Cookies die perfekte Struktur. Wer es etwas herzhafter mag, kann auch 100 g durch Dinkelmehl ersetzen. Das habe ich schon oft gemacht, und es schmeckt genauso gut.
  • 100 g gemahlene Mandeln: Die machen die Cookies schön saftig und weich. Ohne sie werden sie eher trocken. Falls ihr keine Mandeln da habt, gehen auch Haselnüsse. Ich nehme oft die von der Eigenmarke – die sind günstig und gut.
  • 100 g brauner Zucker: Der gibt den Cookies eine schöne Karamellnote und macht sie schön saftig. Ihr könnt auch normalen weißen Zucker nehmen, aber der braune ist einfach aromatischer. Wenn ihr nur weißen habt, nehmt einen Esslöffel Ahornsirup oder Honig extra dazu.
  • 100 g weiche Butter: Sie muss wirklich weich sein, nicht geschmolzen. Ich nehme immer die günstige Butter, das ist völlig ausreichend. Wenn die Butter zu kalt ist, wird der Teig krümelig und lässt sich schwer formen.
  • 1 Ei (Größe M): Es bindet den Teig. Falls das Ei sehr klein ist, gebt einen Schuss Milch dazu, falls der Teig zu trocken erscheint.
  • 2-3 TL Lebkuchengewürz: Das ist das A und O. Ich empfehle die Mischung von Fuchs oder selbst gemischt: Zimt, Nelken, Kardamom, Piment. Seid hier ruhig großzügig, denn das Gewürz macht den typischen Geschmack aus.
  • 1 TL Backpulver: Für die Lockerheit. Nicht vergessen, sonst werden die Cookies zu fest.
  • 1 Prise Salz: Es hebt die Aromen hervor. Klingt komisch, ist aber so.
  • 150 g weiße Schokolade: Hier kommt der Clou. Ich hacke sie grob, damit man schöne Stückchen im Cookie hat. Die von Lindt oder Milka ist super, aber die günstige Eigenmarke tut es auch. Wichtig: Keine weiße Kuvertüre nehmen, die schmilzt anders und wird nicht so schön cremig.

Für die Dekoration (optional, aber schön)

  • 50 g weiße Schokolade, geschmolzen: Zum Beträufeln. Das macht die Cookies noch hübscher und sorgt für einen extra Schokoladen-Kick. Die Kinder lieben es, die Streifen zu ziehen.
  • Etwas Puderzucker: Zum Bestäuben. Sieht aus wie Schnee und passt perfekt zur Weihnachtszeit.

Welche Küchengeräte ihr braucht

Schoko-Lebkuchen-Cookies preparation steps

Ihr braucht keine teure Ausstattung für diese Cookies. Einfache Dinge, die jeder zu Hause hat, reichen völlig aus. Ich backe seit Jahren damit und es klappt immer.

  • Eine große Rührschüssel: Nichts Besonderes, eine aus Glas oder Edelstahl reicht. Ich habe meine schon ewig und sie hat schon tausende Teige gesehen.
  • Ein Handrührgerät oder Schneebesen: Ich benutze meistens das Handrührgerät, weil es schneller geht. Aber ein kräftiger Schneebesen tut es auch, wenn ihr ein bisschen Geduld habt. Die Butter muss ja nur schaumig werden.
  • Ein Backblech mit Backpapier: Unverzichtbar. Das Backpapier spart das Einfetten und die Cookies kleben nicht fest. Ich kaufe immer das günstige von der Eigenmarke.
  • Ein Esslöffel oder ein kleiner Eisportionierer: Damit formt ihr gleichmäßige Kugeln. Ein Eisportionierer ist ideal, aber ein normaler Esslöffel tut es auch. Dann werden die Cookies nur etwas ungleichmäßig – das macht sie charmant.
  • Ein scharfes Messer: Zum Hacken der Schokolade. Einfach grob hacken, nicht zu fein. Die Stückchen sollen später im Teig sichtbar sein.

So gelingen die weichen Schoko-Lebkuchen-Cookies

Jetzt geht es ans Eingemachte. Ich zeige euch Schritt für Schritt, wie ihr diese wunderbaren Cookies backt. Keine Sorge, das ist wirklich einfach. Ich habe alle meine Fehler schon gemacht, damit ihr sie nicht machen müsst.

  1. Den Ofen vorheizen: Heizt den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze (160 Grad Umluft) vor. Das ist wichtig, damit die Cookies später gleichmäßig backen. Legt ein Backblech mit Backpapier aus.
  2. Butter und Zucker schaumig rühren: Gebt die weiche Butter und den braunen Zucker in eine große Schüssel. Rührt alles mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe etwa 2-3 Minuten, bis die Masse hell und schaumig ist. Sie sollte fast wie eine Creme aussehen. Das ist der erste Schritt zu weichen Cookies. Wenn ihr zu kurz rührt, werden sie später fester.
  3. Das Ei unterrühren: Schlagt das Ei in die Schüssel und rührt es kurz unter, bis es gut vermischt ist. Es sollte keine gelben Streifen mehr zu sehen sein. Jetzt riecht es schon leicht nach Butter und Zucker – ein toller Duft.
  4. Die trockenen Zutaten mischen: In einer separaten Schüssel vermischt ihr das Mehl, die gemahlenen Mandeln, das Lebkuchengewürz, das Backpulver und das Salz. Ich nehme dafür eine Gabel und verrühre alles kurz. So verteilt sich das Backpulver gleichmäßig und es gibt keine Klümpchen.
  5. Alles zusammenfügen: Gebt die Mehlmischung nach und nach zur Butter-Zucker-Mischung. Rührt alles auf niedriger Stufe oder mit einem Holzlöffel unter, bis ein glatter Teig entsteht. Er sollte sich von der Schüssel lösen, aber noch schön weich sein. Wenn er zu trocken ist, gebt einen Schluck Milch dazu. Wenn er zu klebrig ist, gebt einen Esslöffel Mehl mehr dazu.
  6. Die Schokolade unterheben: Hackt die weiße Schokolade grob und hebt sie vorsichtig unter den Teig. Einfach mit einem Teigschaber oder Löffel unterheben, bis die Stückchen gleichmäßig verteilt sind. Hier darf ruhig ein bisschen Schokolade an den Händen kleben bleiben – das ist das beste Naschmaterial.
  7. Cookies formen: Nehmt mit einem Esslöffel oder Eisportionierer etwa walnussgroße Portionen Teig ab und formt mit den Händen glatte Kugeln. Setzt die Kugeln mit etwas Abstand auf das vorbereitete Backblech (ca. 3-4 cm). Drückt sie dann mit der Handfläche oder dem Boden eines Glases leicht flach. Sie werden im Ofen noch etwas auseinanderlaufen, aber nicht viel.
  8. Backen: Schiebt das Blech in den vorgeheizten Ofen auf die mittlere Schiene. Backt die Cookies für 10-12 Minuten. Sie sollten an den Rändern leicht goldbraun sein, in der Mitte aber noch weich und hell aussehen. Das ist der Trick für weiche Cookies! Wenn ihr sie zu lange backt, werden sie hart. Ich stelle immer einen Timer auf 10 Minuten und entscheide dann nach Augenmaß.
  9. Abkühlen lassen: Holt das Blech aus dem Ofen und lasst die Cookies für 5 Minuten auf dem Blech ruhen. Sie sind jetzt noch sehr weich und zerfallen leicht. Erst nach dem Abkühlen werden sie fester. Dann hebt ihr sie vorsichtig mit einem Pfannenwender auf ein Kuchengitter und lasst sie komplett auskühlen.
  10. Dekorieren (optional): Schmelzt die restliche weiße Schokolade im Wasserbad oder in der Mikrowelle und beträufelt die ausgekühlten Cookies damit. Streut etwas Puderzucker darüber. Das sieht nicht nur schön aus, sondern schmeckt auch noch besser.

Meine besten Tipps für perfekte Cookies

Ich habe in den letzten Jahren einiges ausprobiert und auch so manchen Fehler gemacht. Hier sind meine wichtigsten Erkenntnisse, damit eure Schoko-Lebkuchen-Cookies jedes Mal perfekt werden.

  • Die Butter muss wirklich weich sein: Das ist der häufigste Fehler. Wenn die Butter zu kalt ist, wird der Teig krümelig und die Cookies werden nicht schön weich. Nehmt die Butter rechtzeitig aus dem Kühlschrank, mindestens eine Stunde vor dem Backen. Wenn ihr es eilig habt, schneidet sie in kleine Würfel und lasst sie 15 Minuten bei Raumtemperatur ruhen.
  • Nicht zu viel backen: Lieber eine Minute zu kurz als eine Minute zu lang. Die Cookies sehen nach 10 Minuten noch sehr weich aus, aber das ist genau richtig. Sie werden beim Abkühlen noch fester. Wenn ihr sie backt, bis sie komplett fest aussehen, sind sie später hart wie Kekse.
  • Den Teig nicht überkneten: Sobald das Mehl eingearbeitet ist, hört auf zu rühren. Sonst wird der Teig zäh und die Cookies werden hart. Einfach nur so lange rühren, bis alles vermischt ist.
  • Die Schokolade grob hacken: Feine Raspeln schmelzen im Teig und sind später nicht mehr sichtbar. Grobe Stückchen sorgen für den schönen Schokoladen-Kick in jedem Bissen. Ich hacke die Schokolade immer in Stücke von etwa 1 cm Größe.
  • Der Teig ist klebrig – kein Problem: Wenn der Teig an den Fingern klebt, befeuchtet eure Hände leicht mit Wasser. Dann lassen sich die Kugeln viel leichter formen. Oder ihr stellt den Teig für 15 Minuten in den Kühlschrank, dann wird er fester.

Variationen und Abwandlungen

Dieses Rezept ist wunderbar wandelbar. Ich habe schon viele verschiedene Versionen ausprobiert, und jede war auf ihre Art lecker. Hier sind ein paar Ideen, die ihr ausprobieren könnt.

  • Ohne weiße Schokolade: Für alle, die es nicht so süß mögen, lasst die weiße Schokolade einfach weg oder ersetzt sie durch gehackte Zartbitterschokolade (70% Kakao). Das gibt einen schönen Kontrast zum süßen Teig. Mein Mann liebt diese Variante.
  • Mit Nüssen: Hackt 50 g Walnüsse oder Pekannüsse grob und gebt sie zusammen mit der Schokolade in den Teig. Das gibt einen schönen Crunch. Ich mache das oft, wenn ich noch Nüsse vom Vortag übrig habe.
  • Vegan: Ersetzt die Butter durch Margarine oder vegane Butter und das Ei durch einen Esslöffel Leinsamenmehl mit 3 Esslöffeln Wasser. Die Cookies werden dann etwas fester, aber genauso lecker. Ich habe das schon für eine Freundin gemacht, die sich vegan ernährt, und sie war begeistert.
  • Glutenfrei: Tauscht das Weizenmehl gegen eine glutenfreie Mehlmischung aus. Achtet darauf, dass die Mischung Backpulver enthält, oder gebt etwas mehr dazu. Die Konsistenz wird etwas bröseliger, aber der Geschmack bleibt.
  • Noch mehr Gewürze: Wer es richtig weihnachtlich mag, gibt noch einen Teelöffel Zimt und eine Prise gemahlene Nelken dazu. Oder etwas abgeriebene Orangenschale für eine frische Note. Das habe ich letztes Jahr ausprobiert, und es war ein voller Erfolg.

Tipps zum Servieren und Aufbewahren

Diese Cookies schmecken am besten, wenn sie frisch gebacken sind – noch leicht warm, mit geschmolzener Schokolade. Aber auch am nächsten Tag sind sie noch fantastisch. Hier ist, wie ich sie am liebsten serviere und aufbewahre.

Servieren: Ich serviere die Cookies auf einer schönen Platte, bestäubt mit Puderzucker. Dazu passt ein Glas kalte Milch für die Kinder oder eine Tasse heißer Kakao für die Erwachsenen. Sie sind auch perfekt zum Kaffee oder als Mitbringsel zum Weihnachtsmarkt-Besuch. Einfach in eine hübsche Dose packen und verschenken – das kommt immer gut an.

Aufbewahren: Die Cookies bleiben in einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur etwa 5-7 Tage weich. Ich lege immer ein Stück Apfel oder Brot mit in die Dose, das hält sie noch länger frisch. Aber ehrlich gesagt, bei uns sind sie meistens schon am zweiten Tag weg. Wenn ihr sie länger aufbewahren wollt, könnt ihr sie auch einfrieren. Einfach die fertig gebackenen und abgekühlten Cookies in einen Gefrierbeutel geben und bis zu 3 Monate einfrieren. Zum Auftauen einfach bei Raumtemperatur 30 Minuten liegen lassen. Sie schmecken dann fast wie frisch gebacken.

Reheating: Wenn ihr die Cookies wieder weich haben wollt, legt sie für 5 Sekunden in die Mikrowelle. Aber Vorsicht, die Schokolade schmilzt dann schnell. Oder ihr backt sie für 2 Minuten bei 150 Grad im Ofen – dann werden sie wieder schön knusprig.

Nährwertangaben und gesundheitliche Vorteile

Okay, lasst uns ehrlich sein: Das sind keine Diät-Cookies. Aber sie sind auch nicht so schlimm, wie man denkt. Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Cookie (bei 20 Stück):

Nährwert Pro Cookie
Kalorien ca. 180 kcal
Fett 10 g
Kohlenhydrate 20 g
davon Zucker 12 g
Eiweiß 3 g
Ballaststoffe 1 g

Die gemahlenen Mandeln liefern gesunde Fette und Vitamin E, das gut für die Haut ist. Das Lebkuchengewürz enthält ätherische Öle, die die Verdauung anregen und wärmend wirken. Und die weiße Schokolade? Nun, sie macht einfach glücklich. Ich sage mir immer: Ein Cookie am Tag hält den Stress fern. Und das ist ja auch etwas wert, oder?

Diese Cookies sind nicht glutenfrei oder vegan (außer ihr macht die Abwandlung), aber sie sind frei von künstlichen Zusatzstoffen. Ihr wisst genau, was drin ist. Und das ist doch das Wichtigste beim Familienbacken.

Fazit

Diese weichen Schoko-Lebkuchen-Cookies mit weißer Schokolade sind für mich der Beweis, dass die besten Rezepte oft aus einem kleinen Chaos entstehen. Sie sind einfach, ehrlich und schmecken einfach jedem. Egal ob für den Advent, den Kindergeburtstag oder einfach so an einem verregneten Sonntag – sie passen immer. Ich liebe es, wie der Duft von Lebkuchengewürz die Küche erfüllt und wie die Kinder um die Schüssel betteln, wenn ich den Teig anrühre. Probiert sie unbedingt aus und macht sie zu eurem eigenen Familienrezept. Ändert die Gewürze, probiert andere Schokoladensorten oder lasst die Nüsse weg – ganz wie ihr mögt. Ich bin gespannt, wie sie bei euch ankommen. Schreibt mir doch in die Kommentare, ob ihr sie genauso liebt wie wir. Und wenn ihr ein eigenes Geheimrezept für weiche Cookies habt, dann her damit! Ich freue mich immer über neue Ideen. Bis zum nächsten Mal und happy baking!

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich den Teig auch vorbereiten und später backen?

Ja, absolut. Ihr könnt den Teig fertig zubereiten, zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und bis zu 2 Tage im Kühlschrank lagern. Vor dem Backen lasst ihr ihn 15 Minuten bei Raumtemperatur ruhen, damit er wieder formbar wird. Dann einfach wie gewohnt Kugeln formen und backen.

Warum sind meine Cookies zu hart geworden?

Das passiert meistens, wenn sie zu lange gebacken wurden. Denkt daran: Die Cookies sollten nach 10-12 Minuten noch weich in der Mitte aussehen. Sie werden beim Abkühlen noch fester. Auch zu wenig Fett oder zu viel Mehl kann zu harten Cookies führen. Achtet auf die genauen Mengenangaben.

Kann ich statt weißer Schokolade auch Vollmilchschokolade nehmen?

Klar, das geht auch. Vollmilchschokolade macht die Cookies etwas süßer und weniger cremig. Ich persönlich mag die Kombination aus dem würzigen Teig und der milden weißen Schokolade am liebsten, aber probiert ruhig aus, was euch schmeckt. Zartbitterschokolade ist auch eine tolle Option.

Muss ich die Cookies unbedingt dekorieren?

Nein, überhaupt nicht. Die Cookies schmecken auch ohne Dekoration fantastisch. Das Beträufeln mit geschmolzener Schokolade und der Puderzucker sind nur optional, machen sie aber hübscher und noch ein bisschen festlicher. Für den Alltag lasse ich die Dekoration oft weg.

Kann ich die Cookies auch einfrieren?

Ja, das funktioniert super. Backt die Cookies wie gewohnt, lasst sie komplett abkühlen und gebt sie dann in einen Gefrierbeutel oder eine gefriergeeignete Dose. So halten sie sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach bei Raumtemperatur 30 Minuten liegen lassen oder kurz in den Ofen geben. Sie schmecken dann fast wie frisch gebacken.

Pin This Recipe!

Schoko-Lebkuchen-Cookies recipe

Print

Weiche Schoko-Lebkuchen-Cookies mit weißer Schokolade – bestes Familienrezept

Diese weichen Schoko-Lebkuchen-Cookies mit weißer Schokolade sind das perfekte Weihnachtsgebäck für die ganze Familie. Sie sind schnell zubereitet, unglaublich lecker und bleiben tagelang schön weich.

  • Author: Marlene
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 12 Minuten
  • Total Time: 27 Minuten
  • Yield: 20 Cookies 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 250 g Mehl (Type 405)
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 100 g brauner Zucker
  • 100 g weiche Butter
  • 1 Ei (Größe M)
  • 2–3 TL Lebkuchengewürz
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 150 g weiße Schokolade
  • 50 g weiße Schokolade (für die Dekoration, optional)
  • Etwas Puderzucker (für die Dekoration, optional)

Instructions

  1. Den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  2. Die weiche Butter und den braunen Zucker in einer großen Schüssel mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe 2-3 Minuten schaumig rühren, bis die Masse hell und cremig ist.
  3. Das Ei unterrühren, bis es gut vermischt ist.
  4. In einer separaten Schüssel Mehl, gemahlene Mandeln, Lebkuchengewürz, Backpulver und Salz vermischen.
  5. Die Mehlmischung nach und nach zur Butter-Zucker-Mischung geben und auf niedriger Stufe oder mit einem Holzlöffel zu einem glatten Teig verrühren.
  6. Die weiße Schokolade grob hacken und vorsichtig unter den Teig heben.
  7. Mit einem Esslöffel oder Eisportionierer walnussgroße Portionen Teig abnehmen, zu glatten Kugeln formen und mit etwas Abstand auf das Backblech setzen. Die Kugeln mit der Handfläche oder einem Glas leicht flach drücken.
  8. Die Cookies auf der mittleren Schiene 10-12 Minuten backen, bis die Ränder leicht goldbraun sind, die Mitte aber noch weich und hell aussieht.
  9. Das Blech aus dem Ofen nehmen und die Cookies 5 Minuten auf dem Blech ruhen lassen, dann vorsichtig auf ein Kuchengitter heben und vollständig auskühlen lassen.
  10. Optional: Die restliche weiße Schokolade schmelzen und die ausgekühlten Cookies damit beträufeln. Mit Puderzucker bestäuben.

Notes

Die Butter muss wirklich weich sein, am besten eine Stunde vor dem Backen aus dem Kühlschrank nehmen. Die Cookies nicht zu lange backen, sie werden beim Abkühlen noch fester. Den Teig nicht überkneten, sonst werden die Cookies hart. Die Schokolade grob hacken, damit sie im Teig sichtbar bleibt. Bei klebrigem Teig die Hände leicht befeuchten oder den Teig 15 Minuten kühlen.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Cookie
  • Calories: 180
  • Sugar: 12
  • Sodium: 0.1
  • Fat: 10
  • Saturated Fat: 5
  • Carbohydrates: 20
  • Fiber: 1
  • Protein: 3

Keywords: Schoko-Lebkuchen-Cookies, weiche Cookies, weißer Schokolade, Weihnachtsgebäck, Familienrezept, einfach, schnell

Did you make this recipe?

Share a photo and tag us — we can't wait to see what you've made!

You might also love these recipes

Leave a Comment

Recipe rating ★☆ ★☆ ★☆ ★☆ ★☆