Die Türkin an unserem Gemeinschaftsgartentisch beobachtete mich eines Nachmittags dabei, wie ich verzweifelt versuchte, ein paar ungleiche Süßkartoffeln mit einem klobigen Messer in Spalten zu teilen. Sie sagte erst gar nichts. Dann schob sie mir wortlos ihre eigene Schale mit gewürzten Kartoffelspalten hinüber und meinte: „Probier erstmal. Dann reden wir über den Schnitt.” Ihr Name war Gül, und sie hatte das ganze Gemüse aus ihrem eigenen kleinen Beet dabei. Ich nahm eine Spalte – sie war außen perfekt karamellisiert, innen butterweich, und der Dip daneben war eine Offenbarung. Cremig, salzig, mit einer Spur Süße. Ich fragte sie sofort nach dem Rezept. Sie lachte nur und sagte: „Kein Rezept. Nur Gefühl. Aber ich zeig’s dir.”
Und das tat sie. An einem windigen Samstagmorgen standen wir zusammen in ihrer winzigen Küche, während sie mir erklärte, warum die Kartoffeln nach dem Waschen unbedingt trocken sein müssen – „sonst werden sie nie knusprig, egal wie heiß der Ofen ist” – und wie sie den Feta mit einer Gabel zerdrückt, bis er fast wie Schlagsahne aussieht. Ich habe viel gelernt an diesem Vormittag. Nicht nur übers Kochen, sondern auch übers Teilen von Essen ohne große Worte. Diese Süßkartoffelspalten sind seitdem mein absolutes Soulfood. Sie schmecken nach genau diesem Moment. Nach Wärme, nach echter Freundschaft, nach dem Gefühl, dass jemand dir zeigt, wie man etwas richtig macht – einfach so, ohne etwas zurückzuerwarten.
Du kennst das vielleicht: Wenn ein Gericht nicht nur satt macht, sondern auch so ein bisschen die Seele wärmt. Genau das sind diese Spalten für mich. Sie sind wohlig knusprig, der Dip ist cremig und genau richtig süß-salzig, und zusammen sind sie einfach perfekt. Perfekt für einen ruhigen Abend, wenn draußen der Regen gegen die Fenster prasselt, oder für einen Tag, an dem du einfach nur etwas Gutes essen willst, ohne stundenlang in der Küche zu stehen. Ich mache sie jetzt seit Jahren, und sie werden nie langweilig. Ehrlich. Jedes Mal schmecken sie ein bisschen anders, aber immer genau richtig.
Warum du diese Süßkartoffelspalten lieben wirst
Ich hab dieses Rezept inzwischen bestimmt dreißig Mal gemacht – für mich allein, für Freunde, für meine Familie. Und jedes Mal bin ich überrascht, wie einfach es ist und wie groß der Wow-Effekt ist. Gül hatte recht: Es braucht kein kompliziertes Rezept, nur ein bisschen Gefühl und die richtige Technik. Und genau die teile ich hier mit dir.
- Knusprig ohne Frittieren: Die Spalten werden im Ofen so schön kross, dass du nie wieder eine Fritteuse vermissen wirst. Das Geheimnis? Die richtige Temperatur und ein bisschen Geduld.
- Einfache Zutaten: Du brauchst keinen exotischen Supermarkt. Süßkartoffeln, Feta, Honig, ein paar Gewürze – das hast du wahrscheinlich schon zu Hause. Oder kannst es schnell besorgen.
- Perfekt für gemütliche Abende: Ob als Hauptgericht mit einem Salat, als Snack beim Filmabend oder als Beilage zu gegrilltem Fleisch – diese Spalten passen einfach immer.
- Kommt bei jedem gut an: Ich hab sie sogar schon zu einer Geburtstagsfeier mitgebracht, und sie waren innerhalb von zehn Minuten weg. Kinder lieben sie, Erwachsene lieben sie. Einfach ein Publikumsliebling.
- Unverschämt lecker: Die Kombination aus der natürlichen Süße der Kartoffeln, dem salzigen Feta und dem goldenen Honig ist einfach himmlisch. Der Dip macht das Ganze zu einem echten Erlebnis.
Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist nicht nur eine weitere Variante von Süßkartoffelspalten. Es ist die perfekte Balance zwischen knusprig und cremig, zwischen herzhaft und süß. Und der Dip? Der ist der heimliche Star. Cremig, salzig, mit einer leichten Honigsüße – ich könnte ihn pur löffeln. Ehrlich. Dieses Rezept ist comfort food vom Feinsten: wohlig, wärmend, und es macht einfach glücklich.
Welche Zutaten du brauchst
Für dieses Rezept verwendest du einfache, aber sorgfältig ausgewählte Zutaten. Jede hat ihre eigene Aufgabe, und zusammen ergeben sie ein Geschmackserlebnis, das dich umhauen wird. Hier ist, was du brauchst:
Für die Süßkartoffelspalten
- Süßkartoffeln (4 mittelgroße, etwa 800 g): Achte darauf, dass sie fest und unbeschädigt sind. Ich nehme am liebsten die mit dem tief orangefarbenen Fruchtfleisch – die sind besonders süß und cremig. Musst du sie schälen? Nein, ich lasse die Schale dran, sie wird schön knusprig und enthält viele Ballaststoffe. Gut waschen reicht.
- Olivenöl (3 EL): Ein gutes, fruchtiges Olivenöl gibt den Spalten den richtigen Geschmack und hilft beim Knusprigwerden. Ich verwende am liebsten ein natives Olivenöl extra von einem kleinen Produzenten aus der Toskana – aber jedes gute Olivenöl tut es auch.
- Paprikapulver (1 TL, edelsüß): Für die leichte Rauchigkeit und die schöne Farbe. Nimm ruhig ein gutes, aromatisches Paprikapulver – es macht einen Unterschied.
- Knoblauchpulver (1 TL): Verleiht den Spalten eine dezente Würze, ohne aufdringlich zu sein. Du kannst auch frischen Knoblauch nehmen, aber der verbrennt leichter im Ofen.
- Salz (1 TL, grobes Meersalz): Ich schwöre auf grobes Meersalz – es gibt den Spalten die perfekte Textur und hebt den Geschmack.
- Schwarzer Pfeffer (½ TL, frisch gemahlen): Ein bisschen Schärfe, die die Süße der Kartoffeln ausgleicht.
- Optional: Eine Prise Cayennepfeffer oder Chiliflocken: Wenn du es etwas schärfer magst. Ich gebe manchmal eine kleine Prise dazu, wenn ich Lust auf ein bisschen Feuer habe.
Für den cremigen Feta-Honig-Dip

- Feta (200 g): Nimm einen guten Feta aus Schafsmilch oder einer Mischung aus Schafs- und Ziegenmilch. Er sollte cremig sein, nicht zu trocken. Ich empfehle die Marke „Mythos” oder einen griechischen Feta vom Bauernmarkt – die sind einfach am besten.
- Griechischer Joghurt (100 g): Macht den Dip extra cremig und rundet die Säure ab. Du kannst auch normalen Joghurt nehmen, aber griechischer ist dicker und besser.
- Honig (2 EL, flüssig): Ein guter, aromatischer Honig – am liebsten einen milden Waldhonig oder einen cremigen Akazienhonig. Der Honig darf ruhig etwas kräftiger sein, er soll ja nicht untergehen.
- Zitronensaft (1 EL, frisch gepresst): Ein Spritzer frische Zitrone bringt alles in Balance und verhindert, dass der Dip zu schwer wird.
- Olivenöl (1 EL): Für die Extra-Portion Geschmack und Cremigkeit.
- Eine Prise schwarzer Pfeffer: Zum Abschmecken.
Ein Tipp von mir: Wenn du den Dip besonders cremig haben willst, lass den Feta vor der Verarbeitung etwas Zimmertemperatur annehmen. Er lässt sich dann viel leichter zerdrücken und wird schön geschmeidig. Und noch was: Der Dip schmeckt am besten, wenn er ein paar Stunden durchgezogen ist – also mach ihn ruhig schon am Vortag.
Welche Küchengeräte du brauchst
Du brauchst keine ausgefallene Ausrüstung für dieses Rezept. Nur ein paar grundlegende Dinge, die in jeder Küche zu finden sind:
- Ein scharfes Messer: Ein gutes Kochmesser ist Gold wert. Süßkartoffeln sind hart, und ein stumpfes Messer ist nicht nur frustrierend, sondern auch gefährlich. Ich hab mir mal fast in den Finger geschnitten, weil mein Messer abgerutscht ist – seitdem nehme ich nur noch ein scharfes.
- Ein Backblech: Am besten ein großes, damit die Spalten nicht zu eng liegen. Wenn sie sich berühren, werden sie eher gedämpft als knusprig. Ich verwende ein Blech mit Antihaftbeschichtung, aber ein normales Blech mit Backpapier tut es auch.
- Backpapier: Unverzichtbar, damit nichts kleben bleibt und die Reinigung einfach ist.
- Eine große Schüssel: Zum Mischen der Spalten mit Öl und Gewürzen.
- Eine kleine Schüssel: Für den Dip.
- Eine Gabel: Zum Zerdrücken des Fetas. Du kannst auch eine Kartoffelpresse oder einen Mixer nehmen, aber ich mag die leicht stückige Textur, die man mit einer Gabel bekommt. Gül hat es auch so gemacht.
Budget-Tipp: Wenn du kein Backblech hast, nimm einfach eine ofenfeste Form. Und wenn du kein scharfes Messer hast – investiere in einen guten Messerschärfer. Das ist günstiger als ein neues Messer und macht einen riesigen Unterschied.
Die Zubereitung – Schritt für Schritt
Jetzt wird’s konkret. Ich zeige dir genau, wie du die perfekten Süßkartoffelspalten und den cremigen Dip hinbekommst. Keine Sorge, es ist einfacher, als du denkst. Versprochen.
Schritt 1: Den Ofen vorheizen
Heize den Ofen auf 220 °C (Ober-/Unterhitze) vor. Umluft geht auch, aber ich finde, dass die Spalten bei Ober-/Unterhitze gleichmäßiger knusprig werden. Wenn du Umluft nimmst, reduziere die Temperatur auf 200 °C. Wichtig: Der Ofen muss richtig heiß sein, bevor die Spalten reinkommen. Sonst werden sie nicht knusprig, sondern matschig. Also: Geduld. Heiz ihn ruhig 15 Minuten vor.
Schritt 2: Die Süßkartoffeln vorbereiten
Wasche die Süßkartoffeln gründlich unter fließendem Wasser. Du musst sie nicht schälen – die Schale wird schön knusprig und ist voller Nährstoffe. Trockne sie dann mit einem Küchentuch gut ab. Das ist wichtig: Feuchte Kartoffeln werden nicht knusprig. Schneide die Enden ab und halbiere die Kartoffeln der Länge nach. Dann schneidest du jede Hälfte in etwa 2 cm dicke Spalten. Versuche, sie möglichst gleichmäßig zu schneiden, damit sie alle gleichzeitig gar werden. Gül hat mir damals gezeigt, dass man die Spalten nicht zu dünn schneiden soll – sie fallen sonst im Ofen zusammen und werden nicht schön kross.
Schritt 3: Die Spalten würzen
Gib die Süßkartoffelspalten in eine große Schüssel. Gib das Olivenöl, das Paprikapulver, das Knoblauchpulver, das Salz und den Pfeffer dazu. Wenn du es schärfer magst, kommt jetzt auch der Cayennepfeffer oder die Chiliflocken dazu. Vermische alles gut mit den Händen, sodass jede Spalte gleichmäßig mit Öl und Gewürzen bedeckt ist. Nimm dir ruhig Zeit dabei – es ist fast meditativ. Ich liebe diesen Moment, wenn die Gewürze anfangen zu duften.
Schritt 4: Die Spalten backen
Lege das Backblech mit Backpapier aus und verteile die Spalten darauf. Achte darauf, dass sie nicht übereinanderliegen – sie sollten eine einzige Schicht bilden und etwas Abstand zueinander haben. Wenn sie zu eng liegen, werden sie eher gedämpft als gebacken. Backe die Spalten für 25 Minuten. Dann nimm das Blech raus, wende die Spalten mit einer Zange und backe sie weitere 15–20 Minuten, bis sie goldbraun und knusprig sind. Die genaue Zeit hängt von der Dicke der Spalten und deinem Ofen ab. Ein Tipp: Gegen Ende der Backzeit die Spalten im Auge behalten – sie können schnell verbrennen. Sie sollten außen knusprig und innen weich sein. Wenn du mit einer Gabel hineinstichst, sollte sie leicht durchgleiten.
Schritt 5: Den Dip zubereiten
Während die Spalten im Ofen sind, machst du den Dip. Zerbröckle den Feta in einer kleinen Schüssel mit einer Gabel. Gib den griechischen Joghurt, den Honig, den Zitronensaft und das Olivenöl dazu. Vermische alles gut, bis eine cremige Masse entsteht. Es dürfen ruhig noch ein paar kleine Stückchen Feta übrig sein – das gibt dem Dip eine schöne Textur. Schmecke mit einer Prise schwarzem Pfeffer ab. Du kannst den Dip jetzt schon servieren, aber er schmeckt noch besser, wenn er ein bisschen durchgezogen ist. Stell ihn einfach in den Kühlschrank, bis die Spalten fertig sind.
Schritt 6: Anrichten und genießen
Nimm die Spalten aus dem Ofen und lass sie 2–3 Minuten auf dem Blech abkühlen. Dann gibst du sie auf eine schöne Platte. Beträufle sie mit etwas Honig (optional, aber ich liebe das) und streue vielleicht noch ein paar frische Kräuter darüber – Petersilie oder Minze passen super. Den Dip gibst du in eine kleine Schüssel und stellst sie in die Mitte der Platte. Und dann: einfach genießen. Am besten mit den Fingern. Ehrlich. Das ist so ein Gericht, bei dem man einfach nicht anders kann.
Tipps & Tricks für die perfekten Spalten
Ich hab im Laufe der Jahre ein paar Fehler gemacht, damit du sie nicht machen musst. Hier sind meine besten Tipps:
- Die Kartoffeln müssen trocken sein: Das ist der wichtigste Tipp überhaupt. Feuchtigkeit ist der Feind der Knusprigkeit. Tupf die Spalten nach dem Waschen gut ab, lass sie ruhig noch ein paar Minuten an der Luft trocknen.
- Nicht zu viele Spalten auf einmal: Wenn das Blech überfüllt ist, entsteht Dampf, und die Spalten werden matschig. Backe lieber in zwei Durchgängen, wenn du eine größere Menge machen willst. Ich hab das einmal gemacht und es war eine Katastrophe – die Spalten waren eher gedünstet als gebacken.
- Die richtige Temperatur: 220 °C ist ideal. Wenn der Ofen zu kalt ist, werden die Spalten nicht knusprig. Wenn er zu heiß ist, verbrennen sie außen, bevor sie innen gar sind.
- Wenden nicht vergessen: Nach der Hälfte der Backzeit die Spalten wenden, damit sie von allen Seiten gleichmäßig bräunen. Ich mach das mit einer Zange, das geht am besten.
- Geduld haben: Die Spalten brauchen ihre Zeit. Nimm sie nicht zu früh aus dem Ofen, nur weil sie schon goldbraun aussehen. Sie sollten richtig kross sein. Ein kleiner Tipp: Wenn du unsicher bist, mach die Garprobe mit einer Gabel.
- Den Dip vorbereiten: Wie gesagt, der Dip schmeckt besser, wenn er durchgezogen ist. Also mach ihn ruhig schon am Morgen oder am Vortag. Dann können sich die Aromen richtig verbinden.
Mein größter Fail: Ich hab einmal vergessen, die Spalten zu wenden, und eine Seite war schwarz, die andere noch blass. Seitdem stell ich mir einen Timer, der mich nach 25 Minuten daran erinnert. Einfach, aber effektiv.
Variationen & Abwandlungen
Dieses Rezept ist super vielseitig. Hier sind ein paar Ideen, wie du es abwandeln kannst:
- Schärfere Variante: Gib etwas mehr Cayennepfeffer oder frische, gehackte Chilischoten zu den Spalten. Oder misch ein bisschen Harissa unter den Dip – das gibt eine schöne, rauchige Schärfe.
- Käse-Liebhaber-Variante: Streue kurz vor Ende der Backzeit etwas geriebenen Parmesan oder Pecorino über die Spalten. Der Käse wird dann schön knusprig – einfach himmlisch.
- Kräuter-Variante: Gib frische Kräuter wie Rosmarin, Thymian oder Oregano zu den Spalten, bevor sie in den Ofen kommen. Oder streue nach dem Backen gehackte Petersilie oder Minze darüber.
- Vegane Variante: Ersetze den Feta durch eine vegane Feta-Alternative (es gibt richtig gute auf Mandelbasis) und den Joghurt durch Sojajoghurt. Den Honig ersetzt du durch Ahornsirup oder Agavendicksaft. Funktioniert super.
- Low-Carb-Variante: Tausche die Süßkartoffeln gegen Pastinaken oder Karotten aus. Die werden auch schön knusprig und haben weniger Kohlenhydrate.
- Andere Dips: Du kannst den Dip auch mit geröstetem Knoblauch, etwas Currypulver oder einem Spritzer Limette verfeinern. Oder mach einen einfachen Joghurt-Dip mit Minze und Knoblauch – der passt auch perfekt.
Meine persönliche Lieblingsvariation: Ich gebe manchmal einen Teelöffel geräuchertes Paprikapulver zu den Spalten und mische unter den Dip etwas gehackte getrocknete Aprikosen. Die Süße der Aprikosen passt fantastisch zum Feta und Honig. Klingt komisch, ist aber unglaublich lecker!
Servieren & Aufbewahren
Die Spalten schmecken am besten frisch aus dem Ofen, wenn sie noch richtig knusprig sind. Aber sie sind auch kalt noch lecker – ich hab sie schon oft am nächsten Tag als Snack gegessen.
Servieren: Serviere die Spalten auf einer großen Platte, mit dem Dip in der Mitte. Du kannst sie mit etwas Honig beträufeln, mit frischen Kräutern bestreuen oder mit ein paar Granatapfelkernen garnieren – das sieht nicht nur schön aus, sondern schmeckt auch fantastisch. Dazu passt ein frischer grüner Salat oder ein einfacher Gurkensalat. Und als Getränk? Ein kaltes Bier oder ein Glas trockener Weißwein. Oder einfach eine Tasse Tee, wenn du es gemütlich magst.
Aufbewahren: Übrig gebliebene Spalten kannst du in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank aufbewahren. Sie halten sich 2–3 Tage. Aber Achtung: Sie werden im Kühlschrank weich. Um sie wieder knusprig zu machen, gib sie einfach für 5–10 Minuten bei 200 °C in den Ofen. Die Mikrowelle ist keine gute Idee – da werden sie nur matschig. Der Dip hält sich im Kühlschrank etwa 4–5 Tage. Er wird mit der Zeit etwas fester, aber das ist okay. Rühr ihn einfach kurz um, bevor du ihn servierst.
Einfrieren? Die Spalten lassen sich nicht gut einfrieren – sie werden beim Auftauen matschig. Aber der Dip? Ja, den kannst du einfrieren. Gib ihn in einen gefriergeeigneten Behälter und lass ihn im Kühlschrank auftauen. Dann kurz umrühren, und er ist wieder wie frisch.
Nährwerte & gesundheitliche Vorteile
Dieses Gericht ist nicht nur lecker, sondern hat auch ein paar gesundheitliche Vorteile. Hier eine grobe Schätzung pro Portion (bei 4 Portionen):
- Kalorien: ca. 380 kcal
- Protein: ca. 12 g
- Fett: ca. 18 g
- Kohlenhydrate: ca. 42 g
- Ballaststoffe: ca. 7 g
Warum Süßkartoffeln so gut für dich sind: Sie sind voller Beta-Carotin, das der Körper in Vitamin A umwandelt – gut für die Augen und das Immunsystem. Außerdem enthalten sie viele Ballaststoffe, die die Verdauung fördern, und sie haben einen niedrigeren glykämischen Index als normale Kartoffeln, was bedeutet, dass sie den Blutzuckerspiegel nicht so stark in die Höhe treiben. Feta liefert Kalzium und Protein, und Honig enthält Antioxidantien. Also: Dieses Gericht ist nicht nur ein Genuss, sondern auch noch richtig gut für dich. Na, wenn das kein Grund zum Feiern ist?
Allergene: Dieses Rezept enthält Milchprodukte (Feta, Joghurt). Für eine vegane Variante siehe die Tipps oben. Glutenfrei ist es von Natur aus – perfekt für alle mit Glutenunverträglichkeit.
Fazit
Diese wohlig knusprigen Süßkartoffelspalten mit cremigem Feta-Honig-Dip sind für mich mehr als nur ein Rezept. Sie sind eine Erinnerung an einen windigen Samstagmorgen in einer kleinen Küche, an eine Freundin, die mir gezeigt hat, dass Kochen nichts mit Perfektion zu tun hat, sondern mit Gefühl. Und sie sind der Beweis, dass die einfachsten Gerichte oft die besten sind. Du brauchst keine ausgefallenen Zutaten, keine stundenlange Vorbereitung – nur ein bisschen Zeit, ein scharfes Messer und die Lust auf etwas richtig Gutes.
Also: Probier es aus. Mach die Spalten genau so, wie ich sie beschrieben habe, oder pass sie an deinen Geschmack an. Gib mehr Gewürze, weniger Honig, andere Kräuter – ganz wie du magst. Das Schöne an diesem Rezept ist, dass es Fehler verzeiht. Und selbst wenn mal was schiefgeht – mach dir keinen Kopf. Beim nächsten Mal klappt es besser. Versprochen.
Ich würde mich riesig freuen, wenn du mir erzählst, wie es dir gelungen ist. Hast du eine besondere Variante ausprobiert? Oder hast du einen Tipp, den ich noch nicht kenne? Hinterlass einfach einen Kommentar unter dem Beitrag – ich lese jeden einzelnen und freue mich über den Austausch. Und wenn dir das Rezept gefällt, teile es gerne mit deinen Freunden und deiner Familie. Denn gutes Essen ist ja bekanntlich das, was man am liebsten teilt.
In diesem Sinne: Ran an die Süßkartoffeln, und lass es dir schmecken! Deine Küche wird es dir danken – und dein Bauch auch.
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich die Süßkartoffeln auch schälen?
Ja, kannst du. Aber ich empfehle, die Schale dran zu lassen. Sie wird schön knusprig, enthält viele Ballaststoffe und schmeckt einfach gut. Wenn du die Schale nicht magst, schäl sie vor dem Schneiden ab.
Kann ich den Dip auch ohne Joghurt machen?
Klar. Du kannst den Joghurt durch mehr Feta ersetzen oder durch eine vegane Alternative. Oder du machst einen einfachen Honig-Feta-Dip nur aus zerdrücktem Feta, Honig und Olivenöl. Der wird dann etwas fester, aber auch sehr lecker.
Warum werden meine Spalten nicht knusprig?
Das kann verschiedene Ursachen haben: Die Kartoffeln waren nicht trocken genug, der Ofen war nicht heiß genug, die Spalten lagen zu eng auf dem Blech, oder sie waren zu dick geschnitten. Achte auf all diese Punkte, und es sollte klappen. Manchmal hilft es auch, die Spalten nach dem Wenden nochmal 5 Minuten länger im Ofen zu lassen.
Kann ich die Spalten auch in der Heißluftfritteuse zubereiten?
Ja, das geht super! Heize die Heißluftfritteuse auf 200 °C vor. Gib die gewürzten Spalten in den Korb (nicht zu voll) und backe sie 15–20 Minuten, dabei einmal schütteln. Sie werden noch knuspriger als im Ofen. Ich liebe meine Heißluftfritteuse für dieses Rezept!
Wie lange halten sich die Spalten?
Im Kühlschrank halten sie sich 2–3 Tage in einem luftdichten Behälter. Aber sie werden weich. Zum Aufwärmen am besten in den Ofen oder die Heißluftfritteuse geben, bis sie wieder knusprig sind. Die Mikrowelle ist nicht zu empfehlen.
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Wohlig knusprige Süßkartoffelspalten mit cremigem Feta-Honig-Dip
Diese Süßkartoffelspalten werden im Ofen perfekt knusprig und werden mit einem cremigen Feta-Honig-Dip serviert. Ein einfaches, aber unglaublich leckeres Gericht, das die Seele wärmt.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 40–45 Minuten
- Total Time: 55–60 Minuten
- Yield: 4 Portionen 1x
- Category: Hauptgericht / Snack
- Cuisine: Mediterran / Türkisch inspiriert
Ingredients
- 4 mittelgroße Süßkartoffeln (ca. 800 g)
- 3 EL Olivenöl
- 1 TL Paprikapulver (edelsüß)
- 1 TL Knoblauchpulver
- 1 TL grobes Meersalz
- ½ TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
- Optional: eine Prise Cayennepfeffer oder Chiliflocken
- 200 g Feta (Schafsmilch oder Schafs-Ziegenmilch)
- 100 g griechischer Joghurt
- 2 EL flüssiger Honig
- 1 EL frisch gepresster Zitronensaft
- 1 EL Olivenöl (für den Dip)
- Eine Prise schwarzer Pfeffer (für den Dip)
Instructions
- Den Ofen auf 220 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Bei Umluft auf 200 °C reduzieren.
- Die Süßkartoffeln gründlich waschen und mit einem Küchentuch trocken tupfen. Die Enden abschneiden, die Kartoffeln der Länge nach halbieren und jede Hälfte in etwa 2 cm dicke Spalten schneiden.
- Die Spalten in eine große Schüssel geben. Olivenöl, Paprikapulver, Knoblauchpulver, Salz und Pfeffer (sowie optional Cayennepfeffer oder Chiliflocken) hinzufügen. Mit den Händen gut vermischen, sodass alle Spalten gleichmäßig bedeckt sind.
- Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die Spalten in einer einzigen Schicht darauf verteilen, mit etwas Abstand zueinander.
- Die Spalten 25 Minuten backen, dann das Blech herausnehmen, die Spalten mit einer Zange wenden und weitere 15–20 Minuten backen, bis sie goldbraun und knusprig sind.
- Während die Spalten backen, den Dip zubereiten: Den Feta in einer kleinen Schüssel mit einer Gabel zerbröckeln. Griechischen Joghurt, Honig, Zitronensaft und Olivenöl hinzufügen und gut vermischen, bis eine cremige Masse entsteht. Mit einer Prise schwarzem Pfeffer abschmecken.
- Die fertigen Spalten 2–3 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen, dann auf eine Platte geben. Nach Belieben mit etwas Honig beträufeln und mit frischen Kräutern bestreuen. Den Dip in einer kleinen Schüssel in der Mitte der Platte servieren.
Notes
Die Süßkartoffeln müssen nach dem Waschen gut getrocknet werden, damit sie knusprig werden. Die Spalten sollten nicht zu eng auf dem Blech liegen, sonst werden sie gedämpft. Der Dip schmeckt am besten, wenn er ein paar Stunden durchgezogen ist. Für eine vegane Variante Feta durch vegane Feta-Alternative, Joghurt durch Sojajoghurt und Honig durch Ahornsirup ersetzen.
Nutrition
- Serving Size: 1 Portion (ca. 200 g
- Calories: 380
- Sugar: 12
- Sodium: 800
- Fat: 18
- Saturated Fat: 6
- Carbohydrates: 42
- Fiber: 7
- Protein: 12
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