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Emery Barton

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Gruselig-leckere Spinnennetz-Schokomuffins: Bestes Halloween-Rezept

Ready In 45 Minuten
Servings 12 Muffins
Difficulty Medium

Ich hatte Schokomuffins jahrelang gemieden. Jahrelang! In meiner Welt waren sie diese trockenen, krümeligen Dinger, die auf jedem Kindergeburtstag herumstanden – enttäuschend und staubig. Dann, letzte Woche, stand ich in der Küche meiner Nachbarin Klara, um ihr bei der Halloween-Deko zu helfen, und da sah ich sie. Ein Teller mit diesen schwarz-weiß gesprenkelten Muffins, die aussahen, als hätte eine sehr ordentliche Spinne daran gearbeitet. „Die sind nur zum Anschauen, oder?”, fragte ich. Klara lachte nur und schob mir den Teller hin. Ich brach einen ab – und der Muffin gab nicht nach. Er war weich, fast fluffig. Der erste Bissen? Okay, ich gebe es zu. Ich habe drei gegessen. Direkt hintereinander. Meine muffinskeptische Haltung löste sich in warme, schokoladige Luft auf. Vielleicht kennen Sie das ja – wenn man sich so sicher ist, dass einem etwas nicht schmeckt, bis die Beweise unwiderlegbar auf der Zunge liegen. Genau so ging es mir mit diesen gruselig-leckeren Spinnennetz-Schokomuffins. Sie sind der Grund, warum ich jetzt Rezepte backe, die ich früher nicht einmal angesehen hätte. Und sie sind der Beweis, dass selbst eingefleischte Muffin-Muffel bekehrt werden können.

Warum Sie dieses Rezept lieben werden

Dieses Rezept habe ich nicht einfach aus dem Internet gezogen. Es ist das Ergebnis von vier Testdurchläufen, einer verbrannten Zuckerglasur und dem unermüdlichen Feedback meiner Familie, die sich bereitwillig als Versuchskaninchen zur Verfügung stellte. Ich habe es so lange optimiert, bis es perfekt für den hektischen Familienalltag war.

  • Schnell & einfach: In unter 45 Minuten sind sie fertig – inklusive Backzeit. Perfekt, wenn die Kleinen nach der Schule plötzlich verkünden, sie bräuchten morgen etwas für die Halloween-Party.
  • Einfache Zutaten: Keine exotischen Gewürze oder teure Spezialprodukte. Alles bekommt man im Supermarkt um die Ecke, oft hat man es sogar schon zu Hause.
  • Perfekt für Halloween: Sie sehen nicht nur gruselig aus, sie schmecken auch fantastisch. Der Hingucker auf jeder Party – und das ohne stundenlange Deko-Arbeit.
  • Familienliebling: Meine Kinder, die sonst bei allem „Igitt” rufen, haben hier innerhalb von fünf Minuten drei Stück verdrückt. Das nenne ich einen Erfolg.
  • Unwiderstehlich lecker: Der Muffin ist saftig, schokoladig und nicht zu süß. Die weiße Schokoladenglasur und das Spinnennetz machen ihn zu etwas ganz Besonderem.

Was dieses Rezept von anderen unterscheidet, ist die Kombination aus einem extrem feuchten Teig – dank eines Tricks mit Sauerrahm – und einer Glasur, die nicht brüchig wird. Das ist kein weiteres „auch ganz nett”-Rezept. Das ist das Rezept, bei dem Sie nach dem ersten Bissen die Augen schließen. Es ist Seelenfutter für die gruseligste Nacht des Jahres, ohne Stress und ohne teure Zutaten.

Was Sie an Zutaten brauchen

Für dieses Rezept verwenden wir ganz normale Zutaten, die Sie wahrscheinlich sowieso im Haus haben. Die meisten davon sind echte Vorratskammer-Stars. Ich erkläre Ihnen kurz, worauf es bei jeder Zutat ankommt, damit Ihre Muffins perfekt werden.

Für den Teig:

  • 250 g Weizenmehl (Type 405): Das ist das Standard-Mehl für Muffins. Es sorgt für die richtige Struktur. Wer mag, kann auch Dinkelmehl 630 verwenden – die Muffins werden dann etwas nussiger im Geschmack.
  • 80 g ungesüßtes Kakaopulver: Ich schwöre auf Backkakao von Dr. Oetker, aber jeder andere Marken-Kakao tut es auch. Achten Sie darauf, dass es kein Kakaogetränk ist, sondern reines Pulver. Das gibt die dunkle, intensive Schokoladenfarbe.
  • 2 TL Backpulver: Unverzichtbar für die Lockerheit. Prüfen Sie vor dem Backen, ob es noch frisch ist – sonst werden die Muffins flach.
  • 1/2 TL Natron: Das Natron reagiert mit der Säure des Sauerrahms und macht die Muffins besonders fluffig. Ein kleiner, aber feiner Unterschied.
  • 1/2 TL Salz: Klingt seltsam in einem süßen Rezept, aber Salz hebt den Schokoladengeschmack unglaublich hervor. Lassen Sie es nicht weg.
  • 200 g Zucker: Ich nehme ganz normalen Haushaltszucker. Brauner Zucker geht auch, dann werden die Muffins etwas saftiger und karamelliger.
  • 2 große Eier (Zimmertemperatur): Kalte Eier können den Teig klumpig machen. Einfach 15 Minuten vorher aus dem Kühlschrank nehmen.
  • 120 ml Pflanzenöl: Ich verwende geschmacksneutrales Raps- oder Sonnenblumenöl. Butter wäre auch möglich, aber Öl macht die Muffins länger saftig – ein wichtiger Punkt, wenn man sie einen Tag später noch essen will.
  • 200 ml Milch (Zimmertemperatur): Auch hier gilt: nicht kalt verwenden. Vollmilch gibt ein cremigeres Ergebnis, aber fettreduzierte Milch funktioniert auch.
  • 100 g Sauerrahm (oder Schmand): Das ist mein Geheimtipp! Der Sauerrahm macht den Teig unglaublich zart und feucht. Wenn Sie keinen haben, geht auch griechischer Joghurt.
  • 1 TL Vanilleextrakt: Runde den Schokoladengeschmack ab. Ein echter Vanilleextrakt ist besser als künstliches Aroma, aber im Notfall tut es auch das.

Für die Deko:

Halloween-Schokomuffins preparation steps

  • 150 g weiße Kuvertüre oder weiße Schokolade: Die Basis für unser Spinnennetz. Kuvertüre schmilzt geschmeidiger, aber eine gute Tafel weiße Schokolade funktioniert auch.
  • 30 g Butter: Hilft der Kuvertüre, geschmeidig zu werden und nicht zu klumpen.
  • Schwarze Lebensmittelfarbe (optional): Für die Augen der Spinnen. Man kann auch kleine Schokolinsen oder Zuckeraugen nehmen.
  • Ein paar Zartbitterschokoladen-Stückchen: Für die Spinnenkörper. Oder Sie lassen sie einfach weg – die Muffins sehen auch ohne aus wie kleine Kunstwerke.

Benötigte Küchenutensilien

Sie brauchen keine ausgefallene Profi-Ausstattung. Die meisten Dinge haben Sie bestimmt schon in der Küche.

  • Ein Muffinblech für 12 Muffins: Ich habe ein altes, verbeultes Blech von meiner Oma. Es funktioniert einwandfrei. Wenn Sie ein neues kaufen, achten Sie auf eine gute Antihaftbeschichtung.
  • 12 Papierförmchen: Am besten in Schwarz oder Orange für den Halloween-Look. Die gruseligen mit Motiven gibt es oft im Discounter.
  • Zwei Rührschüsseln: Eine für die trockenen, eine für die nassen Zutaten. Das ist wichtig, damit der Teig nicht klumpt.
  • Ein Handrührgerät oder Schneebesen: Ich benutze meistens den Schneebesen, weil ich keine Lust habe, das Rührgerät zu waschen. Beides funktioniert.
  • Ein Spritzbeutel oder ein kleiner Gefrierbeutel: Für das Spinnennetz. Wenn Sie keinen Spritzbeutel haben, schneiden Sie einfach eine winzige Ecke von einem Gefrierbeutel ab. Das ist der ultimative Budget-Tipp!
  • Ein Zahnstocher oder ein Holzspieß: Damit ziehen wir die Fäden des Spinnennetzes.

Zubereitung: Schritt für Schritt

Keine Sorge, das klingt aufwändiger als es ist. Die Zubereitung ist wirklich einfach – ich zeige Ihnen, wie es geht.

  1. Backofen vorheizen und Muffinblech vorbereiten: Heizen Sie den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Legen Sie das Muffinblech mit den Papierförmchen aus. Das ist schneller als das Blech einzufetten und die Muffins lassen sich später besser lösen.
  2. Trockene Zutaten vermischen: In einer großen Schüssel das Mehl, das Kakaopulver, das Backpulver, das Natron und das Salz vermengen. Ich nehme dafür einen Schneebesen, um alle Klümpchen zu zerdrücken. So wird der Kakao gleichmäßig verteilt.
  3. Nasse Zutaten verrühren: In einer zweiten Schüssel den Zucker mit den Eiern schaumig schlagen, bis die Masse heller wird. Das dauert etwa 2 Minuten mit dem Handrührgerät. Dann das Öl, die Milch, den Sauerrahm und den Vanilleextrakt dazugeben und alles gut verrühren. Die Masse sieht jetzt aus wie eine dünne, schokoladige Milch – das ist normal.
  4. Teig zusammenfügen: Die nassen Zutaten zu den trockenen geben. Jetzt ist Fingerspitzengefühl gefragt! Nur so lange rühren, bis alles gerade so vermischt ist. Ein paar kleine Mehlflecken sind okay. Wenn Sie zu lange rühren, werden die Muffins zäh. Ich habe das einmal gemacht – die Dinger waren so fest wie Tennisbälle. Lassen Sie sich nicht dazu verleiten, den Teig „glatt” rühren zu wollen.
  5. Muffinförmchen befüllen: Verteilen Sie den Teig gleichmäßig auf die 12 Förmchen. Jedes Förmchen sollte etwa zu 2/3 gefüllt sein. Ich benutze dafür einen Eisportionierer – das geht schnell und ist sauber. Wenn Sie keinen haben, reichen zwei Esslöffel.
  6. Backen: Die Muffins auf der mittleren Schiene 18-22 Minuten backen. Machen Sie nach 18 Minuten die Stäbchenprobe: Ein Holzspieß in die Mitte eines Muffins gesteckt, sollte sauber herauskommen. Wenn noch feuchter Teig dran hängt, brauchen sie noch 2 Minuten. Die Muffins sehen nach dem Backen sehr dunkel aus – das liegt am Kakao und ist völlig in Ordnung.
  7. Abkühlen lassen: Lassen Sie die Muffins 5 Minuten im Blech abkühlen, dann nehmen Sie sie heraus und lassen sie auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen. Das ist wichtig, sonst schmilzt später die Glasur.

Tipps & Tricks für perfekte Muffins

Ich habe bei diesem Rezept so einiges gelernt – meistens durch meine eigenen Fehler. Hier sind meine besten Tipps, damit Ihnen das nicht passiert.

  • Nicht überrühren, das ist die Todsünde: Ich kann es nicht oft genug sagen: Rühren Sie den Teig nur so lange, bis die Zutaten gerade vermischt sind. Ein klumpiger Teig ist besser als ein überrührter. Die ersten Muffins, die ich gebacken habe, waren so zäh, dass mein Mann sie als „Türstopper” bezeichnet hat. Seitdem bin ich vorsichtig.
  • Die richtige Konsistenz der Glasur: Die weiße Kuvertüre schmelzen Sie am besten im Wasserbad oder in der Mikrowelle bei 600 Watt in 30-Sekunden-Intervallen. Geben Sie die Butter dazu und rühren Sie, bis alles geschmolzen ist. Wenn die Glasur zu dick ist, geben Sie einen Teelöffel Milch dazu. Ist sie zu dünn, lassen Sie sie kurz im Kühlschrank fest werden.
  • Das Spinnennetz gelingt immer: Streichen Sie zuerst einen Klecks weiße Glasur auf jeden Muffin und verstreichen Sie ihn leicht. Dann träufeln Sie mit dem Spritzbeutel oder Gefrierbeutel zwei bis drei konzentrische Kreise aus geschmolzener Schokolade (oder dunkler Glasur) auf die weiße Fläche. Ziehen Sie dann mit einem Zahnstocher vom Mittelpunkt nach außen – wie Speichen eines Rades. Dann ziehen Sie von außen nach innen zwischen den Speichen. Das ergibt das Netz. Klingt kompliziert, sieht aber nach dem zweiten Muffin aus wie gemalt.
  • Timing ist alles: Bereiten Sie die Glasur erst zu, wenn die Muffins vollständig abgekühlt sind. Sonst läuft alles ineinander. Und dekorieren Sie die Muffins nicht zu früh am Tag – die Glasur kann anlaufen, wenn sie zu lange steht. Am besten machen Sie das direkt vor dem Servieren oder am Abend vor der Party.
  • Konsistenz ist der Schlüssel: Wenn Sie die Muffins am nächsten Tag noch essen wollen, bewahren Sie sie in einer luftdichten Dose auf. Ein Stück Küchenpapier auf dem Boden der Dose saugt überschüssige Feuchtigkeit auf und hält die Muffins frisch, ohne dass sie matschig werden.

Variationen & Abwandlungen

Das Schöne an diesem Rezept ist, dass es sich leicht anpassen lässt. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe.

  • Veganer Genuss: Ersetzen Sie die Eier durch 2 Esslöffel Leinsamen, gemahlen und mit 6 Esslöffel Wasser vermischt. Für die Milch nehmen Sie Hafer- oder Mandelmilch. Den Sauerrahm ersetzen Sie durch Sojajoghurt. Die weiße Kuvertüre gibt es auch in veganer Variante – achten Sie auf die Verpackung. Ich habe das für eine Freundin gemacht, die sich vegan ernährt, und sie war begeistert.
  • Gespenstisch bunt: Statt des Spinnennetzes können Sie die Muffins auch mit orangefarbener Glasur (Lebensmittelfarbe in weiße Kuvertüre) überziehen und mit Schokoladenstückchen bestreuen. Das sieht aus wie Kürbisse und ist perfekt, wenn Kinder beim Dekorieren helfen.
  • Für Schokoladen-Fanatiker: Geben Sie 100 g gehackte Zartbitterschokolade in den Teig, bevor Sie die Muffins backen. Die Schokoladenstückchen schmelzen im Ofen und machen die Muffins noch saftiger und intensiver. Meine Kinder nennen sie „Lava-Muffins”.
  • Käsekuchen-Füllung: Das klingt verrückt, aber es ist fantastisch. Geben Sie einen Klecks Frischkäse-Mischung (200 g Frischkäse, 1 Ei, 2 EL Zucker) in die Mitte jedes Muffins, bevor Sie ihn backen. Das ergibt eine cremige, überraschende Füllung. Perfekt für Erwachsene.

Servieren & Aufbewahren

Die Muffins schmecken am besten, wenn sie frisch zubereitet sind – aber sie sind auch am nächsten Tag noch ein Genuss.

  • Servieren: Die Muffins bei Zimmertemperatur servieren. Sie müssen nicht aufgewärmt werden. Stellen Sie sie auf eine schöne Platte, vielleicht mit ein paar künstlichen Spinnweben oder kleinen Plastikspinnen dekoriert. Das macht gleich noch mehr her.
  • Aufbewahren: In einer luftdichten Dose halten sich die Muffins 3-4 Tage. Legen Sie ein Stück Küchenpapier mit in die Dose, um die Feuchtigkeit zu regulieren. So bleiben sie saftig, ohne matschig zu werden.
  • Einfrieren: Die unglasierten Muffins lassen sich hervorragend einfrieren. Wickeln Sie sie einzeln in Frischhaltefolie und legen Sie sie in einen Gefrierbeutel. So halten sie sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach bei Zimmertemperatur auf ein Kuchengitter legen. Die Glasur sollten Sie erst nach dem Auftauen auftragen.
  • Reheating: Wenn Sie die Muffins nach dem Einfrieren wieder aufwärmen möchten, geben Sie sie für 5 Minuten bei 150 °C in den Ofen. Das macht sie wieder fast wie frisch gebacken. Die Mikrowelle ist weniger geeignet, da die Muffins dort schnell gummiartig werden.
  • Geschmacksentwicklung: Die Muffins schmecken am zweiten Tag oft sogar noch besser, weil die Aromen durchziehen können. Die Schokolade wird intensiver, der Teig wird noch saftiger. Wenn Sie also am Vortag backen, ist das kein Problem – im Gegenteil.

Nährwertangaben & gesundheitliche Aspekte

Ich bin kein Ernährungswissenschaftler, aber ich achte darauf, was meine Familie isst. Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Muffin (bei 12 Stück).

Die Muffins sind nicht gerade Diätkost, aber das sollen sie auch nicht sein. Sie sind ein Genuss für besondere Anlässe. Der Sauerrahm bringt etwas Kalzium und die Eier liefern hochwertiges Eiweiß. Wenn Sie die Zuckermenge reduzieren möchten, können Sie 50 g Zucker durch Erythrit ersetzen – das habe ich auch schon gemacht, und es hat überraschend gut funktioniert. Die Muffins werden dann etwas weniger süß, aber der Schokoladengeschmack kommt trotzdem durch. Achten Sie bei Allergien darauf, dass die Kuvertüre oft Milchbestandteile enthält. Für Laktoseintolerante gibt es laktosefreie Schokolade.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich die Muffins auch ohne Papierförmchen backen?

Ja, das geht. Fetten Sie das Muffinblech dann gründlich ein oder verwenden Sie Backtrennspray. Die Muffins lassen sich dann aber etwas schwerer aus der Form lösen. Die Papierförmchen sind einfach praktischer und sehen auch noch schön aus.

Warum sind meine Muffins so trocken geworden?

Das passiert meistens, wenn der Teig zu lange gerührt wurde oder die Backzeit zu lang war. Backen Sie die Muffins nicht länger als 22 Minuten und machen Sie die Stäbchenprobe. Auch zu wenig Sauerrahm kann zu Trockenheit führen – halten Sie sich genau an die Mengenangaben.

Kann ich die Glasur durch etwas anderes ersetzen?

Absolut! Statt der weißen Kuvertüre können Sie auch eine einfache Puderzucker-Zitronen-Glasur (200 g Puderzucker mit 2 EL Zitronensaft) verwenden. Das Spinnennetz malen Sie dann mit geschmolzener Zartbitterschokolade auf. Das schmeckt etwas frischer und ist noch einfacher.

Wie bekomme ich das Spinnennetz perfekt hin?

Üben Sie auf einem Stück Backpapier, bevor Sie die Muffins dekorieren. Der Trick ist, die Kreise nicht zu dick aufzutragen und den Zahnstocher in einer flüssigen, aber nicht zu dünnen Schokolade zu ziehen. Wenn die Schokolade zu dick ist, wird das Netz zu klobig. Wenn sie zu dünn ist, läuft es ineinander.

Kann ich die Muffins auch glutenfrei backen?

Ja, ersetzen Sie das Weizenmehl durch eine glutenfreie Mehlmischung (z.B. von Schär). Geben Sie dann noch 1 TL Xanthan-Gummi dazu, damit die Muffins nicht bröselig werden. Die Backzeit kann sich um ein paar Minuten verlängern, also machen Sie die Stäbchenprobe.

Fazit

Diese gruselig-leckeren Spinnennetz-Schokomuffins sind der Beweis, dass man nicht stundenlang in der Küche stehen muss, um etwas wirklich Beeindruckendes zu zaubern. Sie sind saftig, schokoladig und sehen aus wie aus einem Hexenkessel – perfekt für Halloween, ohne dass man ein Profi-Bäcker sein muss. Ich liebe dieses Rezept, weil es so unkompliziert ist und trotzdem jedes Mal für staunende Gesichter sorgt. Ob auf der Kinderparty, beim gemütlichen Filmabend mit Freunden oder einfach nur, um sich selbst eine Freude zu machen – diese Muffins sind immer ein Gewinn. Probieren Sie es aus, und lassen Sie mich wissen, wie sie bei Ihnen angekommen sind. Ich bin gespannt auf Ihre Kreationen! Hinterlassen Sie gerne einen Kommentar oder teilen Sie Ihre Fotos mit mir. Vielleicht entdecken Sie ja auch Ihre eigene, ganz persönliche Variante – so wie ich es getan habe. Viel Spaß beim Backen und einen schaurig-schönen Halloween-Abend!

Nährwert Pro Muffin (ca.)
Kalorien 280 kcal
Fett 14 g
davon gesättigte Fettsäuren 4 g
Kohlenhydrate 35 g
davon Zucker 20 g
Eiweiß 5 g
Ballaststoffe 2 g

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Halloween-Schokomuffins recipe

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Gruselig-leckere Spinnennetz-Schokomuffins: Bestes Halloween-Rezept

Saftige, schokoladige Muffins mit einem weißen Schokoladenglasur-Spinnennetz – der perfekte Hingucker für jede Halloween-Party. Einfach und schnell zubereitet, mit alltäglichen Zutaten.

  • Author: Marlene
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 20 Minuten
  • Total Time: 35 Minuten
  • Yield: 12 Muffins 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Amerikanisch

Ingredients

Scale
  • 250 g Weizenmehl (Type 405)
  • 80 g ungesüßtes Kakaopulver
  • 2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 1/2 TL Salz
  • 200 g Zucker
  • 2 große Eier (Zimmertemperatur)
  • 120 ml Pflanzenöl (z. B. Raps- oder Sonnenblumenöl)
  • 200 ml Milch (Zimmertemperatur)
  • 100 g Sauerrahm (oder Schmand)
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 150 g weiße Kuvertüre oder weiße Schokolade
  • 30 g Butter
  • Schwarze Lebensmittelfarbe (optional)
  • Ein paar Zartbitterschokoladen-Stückchen (optional)

Instructions

  1. Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Muffinblech mit Papierförmchen auslegen.
  2. In einer großen Schüssel Mehl, Kakaopulver, Backpulver, Natron und Salz mit einem Schneebesen vermischen.
  3. In einer zweiten Schüssel Zucker und Eier schaumig schlagen, bis die Masse heller wird (ca. 2 Minuten). Öl, Milch, Sauerrahm und Vanilleextrakt dazugeben und gut verrühren.
  4. Die nassen Zutaten zu den trockenen geben und nur so lange rühren, bis alles gerade vermischt ist. Ein paar Mehlflecken sind in Ordnung – nicht überrühren!
  5. Teig gleichmäßig auf die 12 Förmchen verteilen (jeweils zu 2/3 gefüllt).
  6. Auf der mittleren Schiene 18–22 Minuten backen. Nach 18 Minuten Stäbchenprobe machen: Ein Holzspieß sollte sauber herauskommen.
  7. Muffins 5 Minuten im Blech abkühlen lassen, dann auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.
  8. Für die Glasur: Weiße Kuvertüre mit Butter im Wasserbad oder in der Mikrowelle (600 Watt, 30-Sekunden-Intervalle) schmelzen und glatt rühren.
  9. Einen Klecks weiße Glasur auf jeden Muffin geben und leicht verstreichen. Mit einem Spritzbeutel oder Gefrierbeutel 2–3 konzentrische Kreise aus geschmolzener Schokolade (oder dunkler Glasur) auf die weiße Fläche träufeln.
  10. Mit einem Zahnstocher vom Mittelpunkt nach außen ziehen (Speichen), dann von außen nach innen zwischen den Speichen – so entsteht das Spinnennetz. Nach Belieben mit Schokoladenstückchen und schwarzer Lebensmittelfarbe dekorieren.

Notes

Nicht überrühren – sonst werden die Muffins zäh. Die Glasur erst auftragen, wenn die Muffins vollständig abgekühlt sind. Für ein perfektes Spinnennetz auf Backpapier üben. Die Muffins schmecken am zweiten Tag oft noch besser.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Muffin
  • Calories: 280
  • Sugar: 20
  • Sodium: 0.3
  • Fat: 14
  • Saturated Fat: 4
  • Carbohydrates: 35
  • Fiber: 2
  • Protein: 5

Keywords: Halloween, Muffins, Schokolade, Spinnennetz, einfach, schnell, Kinderparty

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