Es war an einem Dienstag im späten September, als ich in meiner kleinen Küche stand und mich fragte, warum ich mich eigentlich immer an Weihnachten erinnere, wenn ich Spitzbuben sehe. Dabei ist der Herbst doch die perfekte Zeit für diese Plätzchen. Die Äpfel fallen von den Bäumen, die ersten Kastanien liegen auf den Gehwegen, und irgendwie hat man wieder mehr Lust, den Ofen anzuwerfen. Ich hatte an dem Tag eigentlich nur ein Glas selbstgemachtes Johannisbeergelee von meiner Nachbarin Frau Müller bekommen – sie bringt mir immer eins vorbei, wenn sie wieder eingekocht hat. Und dann stand ich da, mit diesem wunderschön rubinroten Gelee in der Hand und einem Päckchen Vanillezucker, das ich letzte Woche im Bioladen gekauft hatte. Die Idee war plötzlich da: Herbstliche Spitzbuben, aber nicht mit Marmelade, sondern mit diesem besonderen Johannisbeergelee, das so herrlich säuerlich ist. Ich hab mich sofort ans Werk gemacht – und ehrlich? Nach drei Versuchen (der erste Teig war zu bröselig, der zweite zu weich) hatte ich es. Diese Spitzbuben schmecken nach goldenem Oktoberlicht, nach gemütlichen Nachmittagen und genau dieser einen Tasse Tee, die man viel zu schnell ausgetrunken hat. Vielleicht kennen Sie das ja: Wenn ein Rezept plötzlich einfach passt, weil alle Zutaten genau richtig sind.
Warum Sie diese Spitzbuben lieben werden
Schnell & einfach: Der Teig ist in 15 Minuten zusammengerührt und muss nur kurz kaltstellen – perfekt für spontane Backnachmittage, wenn die Lust auf etwas Süßes plötzlich kommt.
Einfache Zutaten: Sie brauchen keinen exotischen Einkaufszettel. Mehl, Butter, Zucker, Vanillezucker, Johannisbeergelee – das haben Sie wahrscheinlich alles im Haus, oder zumindest schnell im nächsten Supermarkt.
Perfekt für den Herbst: Diese Plätzchen sind wie gemacht für gemütliche Nachmittage, wenn draußen die Blätter fallen. Sie passen zu Kürbissuppe genauso wie zu einem Glas Glühwein.
Absoluter Publikumsliebling: Ich habe sie auf dem Herbstfest im Dorf mitgebracht – und sie waren in 20 Minuten weg. Kinder lieben die süße Füllung, Erwachsene den feinen Vanillezucker.
Unwiderstehlich lecker: Der Mürbeteig ist butterweich, das Johannisbeergelee gibt genau die richtige Säure, und der Vanillezucker oben drauf macht alles perfekt. Das ist nicht einfach nur ein Plätzchen – das ist ein Erlebnis.
Was diese Spitzbuben von anderen unterscheidet? Der Trick ist das Johannisbeergelee. Es ist nicht so süß wie Erdbeermarmelade, sondern hat diese herrliche fruchtige Säure, die perfekt zum buttrigen Teig passt. Und der Vanillezucker? Ich kaufe immer echte Vanilleschoten und mische sie mit Puderzucker – das macht einen Riesenunterschied.
Diese Spitzbuben sind nicht nur gut – sie sind die Art von Gebäck, bei dem man nach dem ersten Bissen kurz die Augen schließt. Es ist Herbstkomfort, der nach mehr schmeckt.
Zutaten, die Sie brauchen
Für diese herbstlichen Spitzbuben verwenden Sie einfache, aber sorgfältig ausgewählte Zutaten. Jede Komponente spielt ihre Rolle, um das perfekte Gleichgewicht zwischen buttrigem Teig, fruchtiger Füllung und feiner Vanillenote zu schaffen. Lassen Sie mich Ihnen erklären, worauf es ankommt:
Für den Mürbeteig
- 250 g Weizenmehl (Type 405) – Das ist die Basis. Ich verwende immer Mehl von der Marke „Rosenmehl“ aus der Mühle um die Ecke, aber jedes gute Mehl funktioniert. (Für eine glutenfreie Version können Sie auf eine glutenfreie Mehlmischung umsteigen – dann wird der Teig etwas krümeliger, aber immer noch lecker.)
- 150 g kalte Butter – Am besten würfeln Sie sie vorher und legen sie für 10 Minuten ins Gefrierfach. Das macht den Teig später besonders mürbe. Ich nehme meistens die Butter von „Weihenstephan“ – sie hat einen schönen, milden Geschmack.
- 80 g Puderzucker – Puderzucker macht den Teig feiner als normaler Zucker. Sie können auch braunen Zucker nehmen, dann wird der Teig etwas karamelliger – aber für den klassischen Geschmack bleibe ich beim Puderzucker.
- 2 Päckchen Vanillezucker – Hier nicht sparen! Ich mische mir meinen Vanillezucker selbst: Ein Glas mit Puderzucker und einer aufgeschlitzten Vanilleschote für zwei Wochen stehen lassen. Das gibt ein intensiveres Aroma als gekaufter Vanillezucker.
- 1 Ei (Größe M) – Das Ei bindet den Teig. Wenn Sie vegane Spitzbuben möchten, ersetzen Sie es durch 2 Esslöffel kaltes Wasser und 1 Esslöffel Apfelmus.
- 1 Prise Salz – Klingt unscheinbar, aber Salz hebt die Süße hervor und macht den Teig geschmackvoller. Ich verwende Meersalz aus der Mühle.
Für die Füllung und Dekoration

- 200 g Johannisbeergelee – Das ist der Star des Rezepts. Ich bevorzuge ein Gelee mit ganzen Johannisbeeren oder zumindest mit deutlichem Fruchtgeschmack. Die Marke „Darbo“ macht ein sehr gutes, aber selbstgemachtes ist natürlich am besten. (Im Sommer können Sie auch frische Johannisbeeren einkochen – das lohnt sich!)
- 3-4 Esslöffel Vanillezucker zum Bestreuen – Ja, noch mehr Vanillezucker! Aber erst nach dem Backen, wenn die Plätzchen noch warm sind. Das gibt diese schöne, glitzernde Kruste.
- Optional: 50 g Puderzucker zum Bestäuben – Für eine extraportione Herbstoptik können Sie die fertigen Spitzbuben vor dem Servieren noch mit Puderzucker bestäuben. Sieht aus wie der erste Frost auf den Blättern.
Ein Tipp von mir: Wenn Sie das Johannisbeergelee etwas fester mögen, können Sie es vor dem Füllen kurz mit 1 Teelöffel Zitronensaft aufkochen und abkühlen lassen. Das gibt eine schönere Konsistenz und verhindert, dass das Gelee aus den Plätzchen läuft.
Benötigte Küchengeräte
Für diese Spitzbuben brauchen Sie keine ausgefallene Ausrüstung – die meisten Dinge haben Sie bestimmt schon. Hier ist, was ich verwende:
- Eine Küchenmaschine oder ein Handrührgerät – Ich habe eine alte „KitchenAid“ von meiner Oma geerbt, aber ein einfaches Handrührgerät mit Knethaken tut es auch. Wenn Sie keine Maschine haben, geht es auch mit der Hand – dann wird der Teig sogar noch zarter!
- Eine große Schüssel – Am besten aus Edelstahl oder Keramik. Ich mag die Schüsseln von „Rösle“ – sie sind stabil und kühlen den Teig nicht aus.
- Ein Nudelholz – Mein liebstes ist aus Buchenholz und hat eine gleichmäßige Dicke. Wenn Sie kein Nudelholz haben, können Sie auch eine saubere Flasche nehmen – habe ich schon oft gemacht!
- Spitzbuben-Ausstecher (rund, ca. 5 cm Durchmesser) – Sie brauchen zwei Formen: einen runden Ausstecher für die Böden und einen mit einem kleinen Loch oder Stern in der Mitte für die Deckel. Ich habe ein Set von „WMF“ – die sind scharf und halten ewig.
- Ein Backblech mit Backpapier – Ich schwöre auf die beschichteten Bleche von „Dr. Oetker“ – da brennt nichts an. Aber normales Backpapier funktioniert auch.
- Ein kleiner Topf – Zum Erwärmen des Johannisbeergelees, falls es zu fest ist.
- Ein Teelöffel oder ein kleiner Spritzbeutel – Zum Füllen der Spitzbuben. Ein Spritzbeutel ist eleganter, aber ein Teelöffel tut es auch – ich bin da pragmatisch.
- Ein feines Sieb – Zum Bestäuben mit Puderzucker, wenn Sie möchten.
Ein Tipp zur Pflege: Waschen Sie die Ausstecher nach dem Gebrauch sofort mit warmem Wasser ab – der Teig trocknet schnell ein und wird sonst schwer zu entfernen.
Zubereitung Schritt für Schritt
Jetzt wird es konkret! Ich zeige Ihnen genau, wie Sie diese herbstlichen Spitzbuben hinbekommen – mit allen Tricks, die ich selbst gelernt habe. Nehmen Sie sich Zeit, der Teig liebt Ruhe.
Schritt 1: Den Teig vorbereiten (15 Minuten + 30 Minuten Kühlzeit)
Geben Sie 250 g Mehl, 80 g Puderzucker, 2 Päckchen Vanillezucker und 1 Prise Salz in eine große Schüssel. Mischen Sie alles kurz mit einem Löffel. Jetzt kommt die kalte Butter – 150 g, in kleine Würfel geschnitten. Geben Sie die Butterwürfel dazu und kneten Sie alles mit den Händen oder der Küchenmaschine, bis eine krümelige Masse entsteht. Das dauert etwa 2-3 Minuten. Die Butter sollte noch nicht ganz geschmolzen sein – kleine Butterstückchen sind okay! Dann das Ei dazu geben und weiterkneten, bis ein glatter Teig entsteht. Achtung: Nicht zu lange kneten, sonst wird der Teig zäh. Wickeln Sie den Teig in Frischhaltefolie und legen Sie ihn für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank. (Ich lasse ihn manchmal auch über Nacht – dann wird er noch mürber.)
Schritt 2: Den Teig ausrollen (10 Minuten)
Heizen Sie den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor (160 °C Umluft). Bestäuben Sie Ihre Arbeitsfläche leicht mit Mehl. Nehmen Sie den Teig aus dem Kühlschrank und rollen Sie ihn mit dem Nudelholz gleichmäßig aus – etwa 3-4 mm dick. Wenn der Teig klebt, geben Sie noch etwas Mehl auf das Nudelholz. Ich rolle immer in eine Richtung, damit der Teig nicht reißt. Ein Tipp: Legen Sie den Teig zwischen zwei Lagen Backpapier – dann klebt er gar nicht und Sie brauchen weniger Mehl.
Schritt 3: Plätzchen ausstechen (10 Minuten)
Jetzt kommt der schöne Teil! Stechen Sie mit dem runden Ausstecher (ohne Loch) die Böden aus – das sind die unteren Hälften. Sie bekommen etwa 30-35 Stück, je nach Größe. Für die Deckel nehmen Sie den Ausstecher mit dem Loch oder Stern in der Mitte. Sie brauchen genauso viele Deckel wie Böden. Legen Sie die ausgestochenen Plätzchen auf ein mit Backpapier belegtes Blech. Lassen Sie etwas Abstand zwischen den Plätzchen – sie gehen beim Backen nicht groß auseinander, aber etwas Platz ist gut.
Schritt 4: Backen (10-12 Minuten)
Schieben Sie das Blech in den vorgeheizten Ofen auf die mittlere Schiene. Backen Sie die Spitzbuben für 10-12 Minuten – sie sollten an den Rändern ganz leicht goldbraun sein, aber in der Mitte noch hell. Ein Tipp: Nach 8 Minuten das Blech einmal drehen, damit sie gleichmäßig backen. Die Plätzchen sind noch weich, wenn sie aus dem Ofen kommen – das ist normal! Sie werden beim Abkühlen fester.
Schritt 5: Mit Vanillezucker bestreuen (5 Minuten)
Nehmen Sie die Plätzchen aus dem Ofen und lassen Sie sie 2 Minuten auf dem Blech ruhen. Dann geben Sie 3-4 Esslöffel Vanillezucker in ein kleines Sieb und bestreuen die noch warmen Deckel (die mit dem Loch) großzügig damit. Der Zucker klebt durch die Wärme wunderbar. Lassen Sie alle Plätzchen vollständig auf einem Kuchengitter abkühlen – das dauert etwa 20-30 Minuten. Geduld, es lohnt sich!
Schritt 6: Füllen (10 Minuten)
Erwärmen Sie das Johannisbeergelee in einem kleinen Topf bei niedriger Hitze, bis es flüssig ist – aber nicht kochen! Rühren Sie es glatt. Nehmen Sie die Böden (ohne Loch) und geben Sie einen halben Teelöffel Gelee in die Mitte. Nicht zu viel, sonst läuft es später raus. Dann setzen Sie die bestreuten Deckel vorsichtig darauf und drücken sie leicht an. Das Gelee sollte durch das Loch im Deckel scheinen – das sieht wunderschön aus!
Schritt 7: Ruhen lassen (30 Minuten)
Lassen Sie die gefüllten Spitzbuben für mindestens 30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen. Das Gelee muss fest werden, sonst verschieben sich die Deckel. Ich stelle sie immer auf ein Kuchengitter – so kann die Luft zirkulieren.
Kochtipps & Techniken
Ich habe bei diesen Spitzbuben so einiges gelernt – manchmal auf die harte Tour. Hier sind meine besten Tipps, damit alles klappt:
Der Teig darf nicht zu warm werden: Wenn Ihre Hände warm sind, kneten Sie den Teig am besten mit der Küchenmaschine oder tauchen Sie die Hände zwischendurch in kaltes Wasser. Ich habe einmal den Teig zu lange mit den Händen bearbeitet – das Ergebnis waren zähe, harte Plätzchen. Nicht lecker.
Die richtige Dicke: Rollen Sie den Teig gleichmäßig aus – 3-4 mm sind ideal. Wenn er zu dünn ist, brechen die Plätzchen beim Füllen. Zu dick und sie sind schwer und nicht so mürbe. Ich verwende manchmal zwei gleich dicke Holzleisten als Führung für das Nudelholz – das hilft!
Das Gelee nicht zu heiß: Wenn Sie das Johannisbeergelee zu stark erhitzen, wird es zu flüssig und läuft aus den Plätzchen. Nur leicht erwärmen, bis es streichfähig ist. Und nicht zu viel nehmen – weniger ist mehr.
Der Vanillezucker-Trick: Bestreuen Sie die Deckel, solange sie noch warm sind. Wenn sie kalt sind, haftet der Zucker nicht richtig. Und verwenden Sie echten Vanillezucker – der künstliche schmeckt einfach nicht so gut.
Timing ist alles: Backen Sie die Böden und Deckel gleichzeitig auf einem Blech. Wenn Sie zwei Bleche haben, backen Sie nacheinander – der Teig bleibt sonst zu lange warm. Und vergessen Sie nicht, das Blech zwischendurch zu drehen!
Mein größter Fehler: Beim ersten Mal habe ich die Plätzchen zu lange gebacken – sie waren hart wie Kekse. Jetzt nehme ich sie raus, wenn sie noch weich sind. Sie werden beim Abkühlen perfekt.
Variationen & Anpassungen
Dieses Rezept ist wunderbar wandelbar. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe:
Vegane Spitzbuben: Ersetzen Sie das Ei durch 2 Esslöffel kaltes Wasser und 1 Esslöffel Apfelmus. Die Butter können Sie durch vegane Margarine ersetzen – achten Sie auf eine feste Sorte. Der Teig wird etwas bröseliger, aber mit Geduld klappt es.
Andere Füllungen: Statt Johannisbeergelee können Sie auch Hagebuttenmarmelade, Preiselbeergelee oder sogar eine dunkle Schokoladenfüllung verwenden. Im Frühling probiere ich gerne Rhabarbergelee – das ist herrlich säuerlich. Für den Herbst passt auch ein selbstgemachtes Apfelgelee mit Zimt.
Gewürzvariante: Geben Sie 1 Teelöffel Zimt oder 1/2 Teelöffel Lebkuchengewürz in den Teig. Das macht die Spitzbuben noch herbstlicher. Ich habe das letzte Woche ausprobiert – fantastisch mit dem Johannisbeergelee!
Glutenfrei: Verwenden Sie eine glutenfreie Mehlmischung (ich mag die von „Schaer“). Der Teig wird etwas krümeliger, aber die Spitzbuben schmecken genauso gut. Lassen Sie den Teig dann 10 Minuten länger kühlen.
Für Schokoladenliebhaber: Tauchen Sie die fertigen Spitzbuben zur Hälfte in geschmolzene Zartbitterschokolade. Das gibt einen schönen Kontrast zur süßen Füllung. Meine Kinder lieben diese Version!
Servier- & Aufbewahrungstipps
Diese Spitzbuben schmecken am besten bei Raumtemperatur – also nehmen Sie sie etwa 15 Minuten vor dem Servieren aus dem Kühlschrank. Sie sind perfekt zu einer Tasse Tee (ich liebe einen kräftigen Earl Grey dazu), einem Glas Milch oder einem herbstlichen Punsch.
Zur Aufbewahrung: Legen Sie die Spitzbuben in eine luftdichte Dose. Ich verwende eine alte Blechdose von meiner Oma – die hält sie frisch. Im Kühlschrank halten sie sich etwa 5-7 Tage, aber ehrlich? Nach 3 Tagen sind sie meistens weg. Sie können sie auch einfrieren: Legen Sie sie in eine Gefrierdose und frieren Sie sie bis zu 3 Monate ein. Zum Auftauen einfach 2 Stunden bei Raumtemperatur stehen lassen.
Ein Tipp für die Präsentation: Stapeln Sie die Spitzbuben auf einer schönen Platte und bestäuben Sie sie noch einmal mit Puderzucker. Das sieht aus wie der erste Schnee – oder wie Herbstnebel auf den Blättern. Perfekt für den Kaffeetisch!
Wie die Aromen sich entwickeln: Am nächsten Tag schmecken die Spitzbuben noch besser – das Johannisbeergelee ist durchgezogen und der Vanillezucker hat sich mit dem Teig verbunden. Also backen Sie ruhig einen Tag vorher!
Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile
Pro Spitzbube (bei 30 Stück) etwa: 95 Kalorien, 5 g Fett, 11 g Kohlenhydrate, 1 g Eiweiß. Das ist natürlich kein Diätgebäck, aber in Maßen genossen ein wunderbarer Genuss.
Johannisbeeren sind reich an Vitamin C und Antioxidantien – sie unterstützen das Immunsystem, besonders im Herbst. Die Butter liefert Vitamin A und D, und das Mehl gibt Energie. Der Vanillezucker? Der tut der Seele gut!
Für Menschen mit Laktoseintoleranz können Sie laktosefreie Butter verwenden. Glutenfreie Varianten sind möglich (siehe oben). Achten Sie bei Allergien auf die Zutatenliste – das Rezept enthält Gluten, Laktose und Eier.
Meine persönliche Perspektive: Ich esse diese Spitzbuben nicht jeden Tag, aber an einem sonnigen Herbstsonntag – das ist einfach Lebensqualität. Ein Stückchen Glück zum Kaffee.
Häufig gestellte Fragen
Kann ich den Teig auch ohne Kühlung verarbeiten?
Technisch ja, aber dann wird er klebrig und schwer zu handhaben. Die Kühlzeit ist wichtig, damit die Butter fest bleibt und der Teig mürbe wird. 30 Minuten sind das Minimum – ich empfehle eher 1 Stunde.
Warum werden meine Spitzbuben hart?
Das passiert, wenn der Teig zu lange geknetet oder zu heiß verarbeitet wird. Auch zu langes Backen macht sie hart. Nehmen Sie die Plätzchen raus, wenn sie noch weich sind – sie werden beim Abkühlen perfekt.
Kann ich statt Johannisbeergelee auch Marmelade verwenden?
Ja, aber Marmelade ist oft süßer und enthält Fruchtstücke, die das Aussehen beeinflussen. Gelee ist klarer und lässt die Spitzbuben schöner aussehen. Wenn Sie Marmelade nehmen, erhitzen Sie sie kurz und passieren Sie sie durch ein Sieb.
Wie verhindere ich, dass das Gelee ausläuft?
Nehmen Sie nicht zu viel Gelee – ein halber Teelöffel reicht. Erwärmen Sie es nur leicht, nicht kochend. Und lassen Sie die gefüllten Spitzbuben mindestens 30 Minuten ruhen, damit das Gelee fest wird.
Kann ich die Spitzbuben auch ohne Ausstecher machen?
Klar! Rollen Sie den Teig aus und schneiden Sie mit einem scharfen Messer Quadrate oder Rechtecke aus. Für die Deckel stechen Sie mit einem Strohhalm oder einer kleinen runden Ausstechform ein Loch in die Mitte. Funktioniert genauso gut!
Zum Schluss
Diese herbstlichen Spitzbuben mit Johannisbeergelee und Vanillezucker sind mehr als nur ein Rezept – sie sind eine Einladung, den Herbst mit allen Sinnen zu genießen. Der buttrige Teig, die fruchtige Säure des Johannisbeergelees und der feine Vanillezucker ergeben eine Kombination, die einfach glücklich macht.
Probieren Sie es aus! Backen Sie sie für den nächsten Kaffeeklatsch, für einen gemütlichen Nachmittag mit Freunden oder einfach, weil Sie sich selbst etwas Gutes tun wollen. Und wenn Sie eine Variation ausprobieren – die vegane Version, die Schokoladenvariante, oder eine ganz eigene Idee – dann erzählen Sie mir davon! Ich bin immer gespannt, wie andere das Rezept weiterentwickeln.
Hinterlassen Sie gerne einen Kommentar unter dem Rezept, teilen Sie Ihre Fotos auf Pinterest oder taggen Sie mich in Ihren Beiträgen. Ich freue mich riesig, Ihre herbstlichen Spitzbuben zu sehen!
In diesem Sinne: Viel Freude beim Backen und genießen Sie jeden Bissen. Der Herbst ist kurz – aber diese Spitzbuben bleiben in Erinnerung.
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Herbstliche Spitzbuben mit Johannisbeergelee – Einfaches Rezept
Buttrige Mürbeteigplätzchen mit fruchtig-säuerlichem Johannisbeergelee und feinem Vanillezucker – perfekt für gemütliche Herbstnachmittage.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 12 Minuten
- Total Time: 1 Stunde 7 Minuten (inkl. Kühl- und Ruhezeit)
- Yield: 30 Stück 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 250 g Weizenmehl (Type 405)
- 150 g kalte Butter
- 80 g Puderzucker
- 2 Päckchen Vanillezucker
- 1 Ei (Größe M)
- 1 Prise Salz
- 200 g Johannisbeergelee
- 3–4 Esslöffel Vanillezucker zum Bestreuen
- Optional: 50 g Puderzucker zum Bestäuben
Instructions
- Mehl, Puderzucker, Vanillezucker und Salz in einer Schüssel mischen. Kalte Butterwürfel dazugeben und zu einer krümeligen Masse verkneten. Ei zugeben und zu einem glatten Teig kneten. In Frischhaltefolie wickeln und mindestens 30 Minuten kühlen.
- Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Arbeitsfläche leicht bemehlen, Teig 3-4 mm dick ausrollen.
- Mit einem runden Ausstecher (ca. 5 cm) Böden ausstechen. Für die Deckel einen Ausstecher mit Loch oder Stern verwenden. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.
- Im vorgeheizten Ofen 10-12 Minuten backen, bis die Ränder leicht goldbraun sind. Nach 8 Minuten das Blech drehen.
- Plätzchen 2 Minuten auf dem Blech ruhen lassen. Die noch warmen Deckel mit Vanillezucker bestreuen. Vollständig auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.
- Johannisbeergelee in einem kleinen Topf bei niedriger Hitze erwärmen, bis es flüssig ist. Auf die Böden (ohne Loch) je einen halben Teelöffel Gelee geben. Die bestreuten Deckel daraufsetzen und leicht andrücken.
- Gefüllte Spitzbuben mindestens 30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen, damit das Gelee fest wird.
Notes
Teig nicht zu lange kneten, sonst wird er zäh. Deckel bestreuen, solange sie noch warm sind. Gelee nur leicht erwärmen, nicht kochen. Spitzbuben am nächsten Tag noch besser.
Nutrition
- Serving Size: 1 Spitzbube
- Calories: 95
- Sugar: 6
- Sodium: 30
- Fat: 5
- Saturated Fat: 3
- Carbohydrates: 11
- Protein: 1
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