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Faith Calderon

Published

Wohlig knuspriger Honig-Balsamico Rosenkohl mit Walnüssen

Ready In 30 Minuten
Servings 4 Portionen
Difficulty Einfach

Es sollte eigentlich eine einfache Beilage werden. Ich stand in der Küche, es war ein Dienstagabend, und ich hatte diesen einen Rosenkohl im Kühlschrank, der mich schon seit Tagen ansah. Mein Plan war simpel: ab in den Ofen mit Olivenöl, Salz und Pfeffer, fertig. Aber dann griff ich in den Schrank nach dem Balsamico – und verwechselte die Flasche mit der dunklen Sojasauce. Naja, fast. Es war ein besonders dickflüssiger, fast sirupartiger Balsamico, den ich mal geschenkt bekommen hatte. Ich kippte einen ordentlichen Schuss dazu, dann noch einen Klecks Honig, weil mir der Gedanke an diese süß-säuerliche Kombination plötzlich richtig gut gefiel, und vergaß völlig, dass ich die Walnüsse, die ich eigentlich für einen Salat am nächsten Tag vorgesehen hatte, noch auf dem Sideboard liegen hatte. Die kamen dann auch noch mit rein. Ich dachte nur: „Na, das wird entweder ein Meisterwerk oder ein totaler Reinfall.“ Als der Duft dann durch die Wohnung zog, wusste ich: Das hier war kein Zufall mehr. Und der erste Biss? Knusprig, karamellisiert, mit diesem warmen, nussigen Crunch. Es war, als hätte das Gemüse beschlossen, sich von seiner allerbesten Seite zu zeigen. Seitdem mache ich diesen Rosenkohl nicht anders mehr. Vielleicht kennt ihr das ja, wenn man etwas ausprobiert und es einfach perfekt wird – genau so fühlt sich dieses Rezept an.

Warum ihr diesen Rosenkohl lieben werdet

Dieser Honig-Balsamico Rosenkohl ist nicht einfach nur eine Beilage. Er ist der heimliche Star auf jedem Teller. Ich habe dieses Rezept unzählige Male getestet – für mich allein, für meine Familie und sogar für Gäste, die eigentlich keine Rosenkohl-Fans waren. Das Ergebnis war jedes Mal das gleiche: Begeisterung.

  • Schnell & einfach: In unter 30 Minuten ist alles fertig. Perfekt für hektische Wochentage, wenn es schnell gehen muss, oder als unkomplizierte Beilage für ein Festtagsessen.
  • Einfache Zutaten: Keine exotischen Zutaten, die man extra kaufen muss. Rosenkohl, Honig, Balsamico, Walnüsse – das habt ihr wahrscheinlich schon zu Hause oder bekommt es im nächsten Supermarkt.
  • Perfekt für gemütliche Abende: Ob zu einem saftigen Braten, einem Stück Fisch oder einfach nur zu einem großen Salat – dieser Rosenkohl passt zu jeder Gelegenheit, bei der man es sich richtig gut gehen lassen will.
  • Absoluter Publikumsliebling: Ich habe noch niemanden getroffen, der diesen Rosenkohl nicht mochte. Selbst Kinder, die sonst die Nase rümpfen, greifen hier zu. Die Kombination aus süß und herzhaft ist einfach unwiderstehlich.
  • Unglaublich lecker: Die Röschen werden außen herrlich knusprig und innen zart. Die Honig-Balsamico-Glasur karamellisiert im Ofen und die Walnüsse geben den perfekten Crunch. Das ist Soulfood vom Feinsten.

Dieses Rezept ist anders, weil es auf einer perfekt ausbalancierten Glasur basiert. Der Honig sorgt für die Süße, der Balsamico für die Säure und die Tiefe. Und die Walnüsse? Die bringen die Textur, die das Ganze so besonders macht. Es ist kein einfaches Ofengemüse – es ist ein Erlebnis. Es ist das Gericht, bei dem man nach dem ersten Bissen die Augen schließt und einfach nur genießt. Es ist Comfort Food, das schnell geht und trotzdem nach mehr schmeckt.

Was ihr an Zutaten braucht

Für dieses Rezept verwendet ihr einfache, aber hochwertige Zutaten, die zusammen eine unglaubliche Geschmacksexplosion erzeugen. Die meisten davon habt ihr bestimmt schon zu Hause – und wenn nicht, lohnt sich der kleine Einkauf auf jeden Fall.

  • Rosenkohl (500 g): Das Herzstück des Gerichts. Achtet darauf, dass die Röschen fest und kompakt sind und keine welken äußeren Blätter haben. Ich wasche sie immer gut und schneide den Strunk etwas ab. Bei größeren Exemplaren halbiere ich sie, damit sie gleichmäßig garen.
  • Olivenöl (3 EL): Ein gutes, natives Olivenöl extra gibt dem Rosenkohl eine feine Fruchtigkeit und hilft ihm, im Ofen schön knusprig zu werden. Ich verwende am liebsten ein mildes Olivenöl, das nicht zu aufdringlich ist.
  • Honig (2 EL): Der Honig ist für die Süße und die Karamellisierung zuständig. Ich nehme am liebsten einen flüssigen, milden Honig wie Akazienhonig. Aber auch ein kräftigerer Waldhonig funktioniert – dann wird der Geschmack etwas intensiver.
  • Balsamico-Essig (2 EL): Hier kommt der säuerliche Kontrast, der die Süße des Honigs perfekt ausbalanciert. Ein guter, etwas dickflüssiger Balsamico ist ideal. Wer einen besonders milden Geschmack möchte, kann auch weißen Balsamico nehmen.
  • Walnüsse (70 g): Die Walnüsse bringen den unwiderstehlichen Crunch und eine herrlich nussige Note. Ich hacke sie grob, damit sie nicht zu klein sind und man sie richtig schmeckt. Wer mag, kann sie vorher kurz in einer Pfanne anrösten – das intensiviert den Geschmack nochmal.
  • Salz & Pfeffer: Zum Abschmecken. Ich verwende grobes Meersalz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer. Das Salz hilft auch dabei, dem Rosenkohl etwas Wasser zu entziehen und ihn knuspriger zu machen.
  • Optional: Knoblauch (1-2 Zehen): Ich gebe oft eine oder zwei fein gehackte Knoblauchzehen mit in die Marinade. Das gibt eine wunderbare würzige Note, die perfekt mit dem Honig und Balsamico harmoniert. Wenn ihr Knoblauch mögt, probiert es unbedingt aus!
  • Optional: Chiliflocken: Wer es etwas schärfer mag, kann eine Prise Chiliflocken über den Rosenkohl streuen, bevor er in den Ofen kommt. Das gibt einen schönen, leichten Kick.

Substitutionstipps: Statt Walnüssen könnt ihr auch Pekannüsse oder Mandeln verwenden. Für eine vegane Variante ersetzt ihr den Honig einfach durch Ahornsirup oder Agavendicksaft. Und wenn ihr keinen Balsamico mögt, könnt ihr auch einen guten Rotweinessig nehmen – der Geschmack wird dann etwas anders, aber auch sehr lecker.

Was ihr an Küchenutensilien braucht

Die gute Nachricht: Für dieses Rezept braucht ihr keine ausgefallenen Küchengeräte. Ein paar grundlegende Dinge reichen völlig aus, und die habt ihr bestimmt alle zu Hause.

  • Backblech oder Auflaufform: Ein großes Backblech ist ideal, damit der Rosenkohl nicht zu eng liegt und schön knusprig werden kann. Ich benutze am liebsten ein Blech mit Rand, damit die Marinade nicht herunterläuft.
  • Backpapier: Das macht die Reinigung so viel einfacher! Legt einfach ein Blatt Backpapier auf euer Blech, dann klebt nichts fest und ihr müsst hinterher nicht lange schrubben.
  • Große Schüssel: Zum Vermischen des Rosenkohls mit der Marinade. Eine einfache Rührschüssel reicht völlig.
  • Messer und Schneidebrett: Zum Putzen und Halbieren des Rosenkohls und zum Hacken der Walnüsse. Ein scharfes Messer ist hier Gold wert – damit geht alles viel leichter von der Hand.
  • Esslöffel oder kleiner Schneebesen: Zum Verrühren der Marinade. Ein Schneebesen ist perfekt, um Honig und Balsamico gut zu emulgieren.

Ich nutze für dieses Rezept ein ganz normales Backblech aus dem Supermarkt. Es muss nichts Teures sein. Wichtig ist nur, dass es groß genug ist, damit der Rosenkohl Platz hat. Wenn das Blech zu voll ist, wird er nämlich eher gedämpft als geröstet und wird nicht so schön knusprig.

Die Zubereitung – Schritt für Schritt

Honig-Balsamico Rosenkohl preparation steps

Jetzt geht es ans Eingemachte! Keine Sorge, es ist wirklich einfach. Ich zeige euch, wie ihr den perfekten knusprigen Honig-Balsamico Rosenkohl hinbekommt.

  1. Den Ofen vorheizen: Heizt den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze (oder 180°C Umluft) vor. Das ist die perfekte Temperatur, damit der Rosenkohl schön knusprig wird, ohne zu verbrennen. Legt ein Backblech mit Backpapier aus.
  2. Den Rosenkohl vorbereiten: Wascht den Rosenkohl gründlich unter kaltem Wasser. Entfernt welke oder gelbe äußere Blätter. Schneidet dann mit einem scharfen Messer den unteren Strunk etwas ab – etwa einen halben Zentimeter. Halbiert dann die größeren Röschen der Länge nach. Kleine Röschen könnt ihr auch ganz lassen, aber halbiert sie ruhig, damit sie mehr Oberfläche für die Marinade haben.
  3. Die Marinade zubereiten: In einer großen Schüssel verrührt ihr das Olivenöl, den Honig und den Balsamico-Essig, bis sich alles gut verbunden hat. Wenn ihr Knoblauch verwendet, gebt ihn jetzt auch dazu. Die Marinade sollte schön cremig sein.
  4. Den Rosenkohl marinieren: Gebt den vorbereiteten Rosenkohl in die Schüssel mit der Marinade. Vermischt alles gut mit den Händen oder einem Löffel, sodass jedes Röschen gleichmäßig mit der Marinade bedeckt ist. Lasst ihn ruhig ein paar Minuten ziehen, während der Ofen fertig wird.
  5. Auf dem Blech verteilen: Verteilt den marinierten Rosenkohl gleichmäßig auf dem vorbereiteten Backblech. Achtet darauf, dass die Röschen mit der Schnittfläche nach unten liegen – so werden sie am knusprigsten. Sie sollten nicht zu eng liegen; lasst etwas Platz zwischen ihnen, damit die heiße Luft gut zirkulieren kann.
  6. Die Walnüsse hinzufügen: Streut die gehackten Walnüsse gleichmäßig über den Rosenkohl. Sie werden im Ofen schön geröstet und geben dem Gericht den letzten Pfiff.
  7. Rösten: Schiebt das Blech in den vorgeheizten Ofen auf die mittlere Schiene. Lasst den Rosenkohl für etwa 20-25 Minuten rösten. Nach der Hälfte der Zeit (also nach etwa 10-12 Minuten) nehmt ihr das Blech kurz raus und schwenkt den Rosenkohl einmal durch oder wendet ihn mit einem Pfannenwender. So wird er von allen Seiten gleichmäßig braun und knusprig.
  8. Würzen und servieren: Nach 20-25 Minuten sollte der Rosenkohl außen schön goldbraun und knusprig sein und die Walnüsse duften herrlich. Nehmt das Blech aus dem Ofen und würzt den Rosenkohl sofort mit etwas Salz und Pfeffer. Schmeckt einmal ab und gebt bei Bedarf noch etwas mehr Salz oder einen Spritzer Balsamico dazu. Serviert ihn am besten sofort, solange er noch schön heiß und knusprig ist.

Mein persönlicher Tipp: Wenn ihr besonders viel Knusprigkeit wollt, könnt ihr den Rosenkohl nach dem Wenden in der letzten Viertelstunde die Grillfunktion des Ofens einschalten. Aber aufgepasst: Das kann schnell verbrennen, also behaltet ihn gut im Auge! Ich mache das nur, wenn ich ganz sicher bin, dass ich nicht abgelenkt werde.

Tipps & Tricks für den perfekten Rosenkohl

Ich habe bei diesem Rezept so einiges ausprobiert – und auch ein paar Fehler gemacht. Damit ihr davon profitieren könnt, habe ich hier meine besten Tipps für euch.

  • Nicht zu voll packen: Das ist der häufigste Fehler! Wenn der Rosenkohl zu eng auf dem Blech liegt, wird er nicht knusprig, sondern weich und matschig. Er braucht Platz, damit die heiße Luft ihn von allen Seiten umströmen kann. Lieber zwei Bleche verwenden, wenn die Menge groß ist.
  • Die Schnittfläche nach unten: Legt die halbierten Röschen mit der Schnittfläche nach unten auf das Blech. Diese flache Seite bekommt so die meiste Hitze ab und wird besonders schön karamellisiert und knusprig. Das ist der Trick für die perfekte Textur!
  • Nicht zu früh salzen: Salz entzieht dem Rosenkohl Wasser. Wenn ihr ihn schon vor dem Rösten salzt, wird er wässrig und weniger knusprig. Würzt ihn lieber erst direkt nach dem Backen, wenn er noch heiß ist. Dann nimmt er das Salz perfekt auf.
  • Die Walnüsse im Auge behalten: Walnüsse verbrennen schnell, weil sie viel Fett enthalten. Wenn ihr seht, dass sie schon nach 15 Minuten sehr dunkel werden, könnt ihr sie einfach mit einem Löffel kurz aus dem Ofen nehmen und später wieder über den fertigen Rosenkohl streuen.
  • Multitasking leicht gemacht: Dieses Rezept ist perfekt, um es parallel zu anderen Gerichten zuzubereiten. Während der Rosenkohl im Ofen ist, könnt ihr in Ruhe den Rest des Essens zubereiten. Einfach die Zeit im Auge behalten und zwischendurch einmal wenden – das war’s schon.

Ich erinnere mich noch gut an das eine Mal, als ich den Rosenkohl auf einem viel zu kleinen Blech gemacht habe. Er lag so dicht, dass er am Ende eher gedünstet als geröstet war. Die Glasur war wässrig und die Röschen hatten keinen Biss. Seitdem nehme ich mir die Zeit, ihn schön zu verteilen – und es lohnt sich jedes Mal.

Variationen & Anpassungen

Dieses Grundrezept ist schon fantastisch, aber es lässt sich wunderbar an eure Vorlieben anpassen. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst schon ausprobiert habe und die wirklich gut funktionieren.

  • Mit Ahornsirup statt Honig: Für eine vegane Variante ersetzt den Honig einfach durch Ahornsirup. Der Geschmack wird etwas milder und leicht holzig, aber genauso lecker. Agavendicksaft geht auch, ist aber etwas süßer.
  • Mit gerösteten Mandeln: Statt Walnüssen könnt ihr auch gehobelte Mandeln oder grob gehackte Pekannüsse verwenden. Die Mandeln werden im Ofen besonders schön knusprig und geben ein feines, nussiges Aroma.
  • Mit einem Schuss Sojasauce: Gebt einen Teelöffel Sojasauce zur Marinade. Das gibt dem Ganzen eine herrlich würzige, umami-reiche Note, die perfekt mit der Süße des Honigs harmoniert. Ein kleiner Geheimtipp!
  • Mit Granatapfelkernen: Streut nach dem Backen einige frische Granatapfelkerne über den Rosenkohl. Die fruchtig-säuerlichen Kerne sind ein wunderbarer Kontrast zu der süß-herzhaften Glasur und den nussigen Walnüssen. Das sieht auch noch wunderschön aus!
  • Schärfere Variante: Wer es gerne pikant mag, gibt eine halbe, fein gehackte rote Chili oder eine Prise Cayennepfeffer zur Marinade. Das gibt dem Gericht einen ordentlichen Kick.

Ich persönlich liebe die Variante mit der Sojasauce. Sie macht den Rosenkohl noch etwas herzhafter und süchtig machender. Probiert es einfach mal aus – ihr werdet überrascht sein, wie gut das harmoniert.

Servier- und Aufbewahrungstipps

Dieser Rosenkohl schmeckt am besten, wenn er frisch aus dem Ofen kommt, aber auch lauwarm oder kalt ist er noch ein Genuss. Hier habe ich ein paar Tipps, wie ihr ihn am besten serviert und aufbewahrt.

Servieren: Serviert den Rosenkohl am besten sofort, solange er noch schön heiß und knusprig ist. Er passt hervorragend zu gebratenem Hähnchen, einem saftigen Steak, Lachs oder auch einfach zu einem großen grünen Salat mit einem leichten Dressing. Für ein vegetarisches Hauptgericht könnt ihr ihn mit etwas Feta oder Ziegenkäse bestreuen und mit einem Klecks Joghurt-Dip servieren. Auch zu Pasta oder einem Risotto ist er eine tolle Ergänzung.

Aufbewahrung: Übrig gebliebenen Rosenkohl könnt ihr in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank aufbewahren. Er hält sich dort etwa 3-4 Tage. Die Knusprigkeit geht dabei natürlich etwas verloren, aber der Geschmack bleibt wunderbar.

Wiederaufwärmen: Der beste Weg, den Rosenkohl wieder knusprig zu bekommen, ist der Ofen. Heizt ihn auf 180°C vor und gebt den Rosenkohl für etwa 5-8 Minuten auf ein Backblech. In der Mikrowelle wird er leider schnell matschig, daher würde ich davon abraten. Ihr könnt ihn auch in einer heißen Pfanne mit etwas Olivenöl kurz anbraten – das geht schnell und gibt ihm wieder etwas Biss.

Einfrieren: Ihr könnt den Rosenkohl auch einfrieren. Lasst ihn dafür vorher vollständig abkühlen und gebt ihn dann in einen gefriergeeigneten Behälter oder Beutel. Er hält sich etwa 2-3 Monate. Zum Auftauen lasst ihr ihn am besten über Nacht im Kühlschrank taut und wärmt ihn dann im Ofen auf. Die Textur wird nach dem Einfrieren etwas weicher, aber der Geschmack bleibt erhalten.

Ich habe ihn schon oft am nächsten Tag kalt aus dem Kühlschrank gegessen – direkt aus der Tupperdose. Ehrlich, er schmeckt fast wie ein kleiner Snack! Die Aromen haben sich dann noch besser verbunden und er ist herrlich süß-säuerlich.

Nährwerte & gesundheitliche Vorteile

Dieser Rosenkohl ist nicht nur unglaublich lecker, sondern auch richtig gesund. Hier sind ein paar Fakten, die euch vielleicht interessieren.

Nährwertangaben (pro Portion, ca. 200g) Wert
Kalorien ca. 250 kcal
Fett ca. 18 g
davon gesättigte Fettsäuren ca. 2 g
Kohlenhydrate ca. 20 g
davon Zucker ca. 12 g
Ballaststoffe ca. 6 g
Eiweiß ca. 6 g

Warum Rosenkohl so gut für euch ist: Rosenkohl ist ein echtes Superfood! Er steckt voller Vitamine (vor allem Vitamin C und K), Mineralstoffe wie Kalium und Eisen und ist reich an Ballaststoffen, die die Verdauung fördern. Die enthaltenen Antioxidantien können helfen, Entzündungen im Körper zu reduzieren. Die Walnüsse liefern wertvolle Omega-3-Fettsäuren, die gut für Herz und Gehirn sind. Und der Honig? Er enthält natürliche Enzyme und wirkt antibakteriell. Also, genießt diesen Rosenkohl ohne schlechtes Gewissen – er tut euch einfach gut!

Diätetische Hinweise: Dieses Rezept ist von Natur aus glutenfrei und kann durch die Verwendung von Ahornsirup vegan zubereitet werden. Es ist auch Low-Carb-freundlich, wenn ihr die Honigmenge etwas reduziert. Achtet bei einer Nussallergie einfach darauf, die Walnüsse wegzulassen oder durch Kürbiskerne zu ersetzen.

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Kann ich den Rosenkohl auch im Airfryer zubereiten?

Ja, absolut! Der Airfryer ist perfekt für dieses Rezept. Heizt ihn auf 190°C vor und gebt den marinierten Rosenkohl in den Korb. Achtet darauf, dass er nicht zu voll ist. Lasst ihn etwa 12-15 Minuten garen, schüttelt den Korb nach der Hälfte der Zeit einmal durch. Die Walnüsse gebt ihr am besten erst in den letzten 5 Minuten dazu, damit sie nicht verbrennen.

Warum wird mein Rosenkohl nicht knusprig?

Das liegt meistens daran, dass die Röschen zu eng auf dem Blech liegen oder der Ofen nicht heiß genug ist. Stellt sicher, dass sie mit etwas Abstand zueinander liegen und die Schnittfläche nach unten zeigt. Ein zu volles Blech führt dazu, dass der Rosenkohl dämpft statt röstet. Auch ein zu frühes Salzen kann die Knusprigkeit beeinträchtigen.

Kann ich gefrorenen Rosenkohl verwenden?

Ja, das geht, aber der frische Rosenkohl wird definitiv knuspriger. Wenn ihr gefrorenen Rosenkohl nehmt, taut ihn vorher vollständig auf und tupft ihn trocken, damit überschüssige Feuchtigkeit entfernt wird. Gebt ihn dann in die Marinade und röstet ihn wie gewohnt. Die Garzeit kann sich etwas verlängern.

Wie bekomme ich den Geruch von Rosenkohl aus der Wohnung?

Den typischen Kohlgeruch kennt jeder. Ein einfacher Trick: Stellt während des Kochens eine kleine Schale mit Essig oder Zitronensaft in die Küche. Das neutralisiert die Gerüche. Oder ihr kocht parallel etwas Kaffee – der Duft überdeckt den Kohlgeruch wunderbar. Und natürlich hilft gutes Lüften!

Kann ich die Walnüsse durch andere Nüsse ersetzen?

Unbedingt! Pekannüsse, Mandeln, Haselnüsse oder sogar Pinienkerne sind tolle Alternativen. Jede Nusssorte bringt ihren eigenen Geschmack mit. Ich habe es schon mit gehackten Mandeln gemacht und es war auch fantastisch. Probiert einfach aus, was euch am besten schmeckt.

Fazit – Darum solltet ihr dieses Rezept unbedingt ausprobieren

Dieser wohlig knusprige Honig-Balsamico Rosenkohl mit Walnüssen ist mehr als nur eine Beilage – er ist ein kleines Fest für die Sinne. Die perfekte Kombination aus süß, säuerlich und herzhaft, gepaart mit dem unwiderstehlichen Crunch der Walnüsse, macht ihn zu einem Gericht, das man immer wieder kochen möchte. Ich liebe es, wie einfach er zuzubereiten ist und wie er selbst aus den einfachsten Zutaten etwas Besonderes zaubert. Er ist mein absoluter Favorit, wenn ich schnell etwas Leckeres und Gesundes auf den Tisch bringen will, das trotzdem nach mehr schmeckt.

Probiert es unbedingt selbst aus und passt das Rezept ruhig nach eurem Geschmack an. Vielleicht mit etwas mehr Chili, einem Schuss Sojasauce oder mit Granatapfelkernen – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Ich bin mir sicher, dass dieser Rosenkohl auch bei euch zum neuen Lieblingsgericht wird! Wenn ihr ihn ausprobiert, freue ich mich riesig über eure Kommentare und Erfahrungen. Teilt das Rezept gerne mit euren Freunden und Familie – denn gutes Essen verdient es, geteilt zu werden! Lasst es euch schmecken, ihr Lieben!

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Honig-Balsamico Rosenkohl recipe

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Wohlig knuspriger Honig-Balsamico Rosenkohl mit Walnüssen

Dieser Honig-Balsamico Rosenkohl wird außen herrlich knusprig und innen zart, mit einer süß-säuerlichen Glasur und nussigem Crunch. Er ist der heimliche Star auf jedem Teller und in unter 30 Minuten zubereitet.

  • Author: Marlene
  • Prep Time: 10 Minuten
  • Cook Time: 20-25 Minuten
  • Total Time: 30 Minuten
  • Yield: 4 Portionen 1x
  • Category: Beilage
  • Cuisine: International

Ingredients

Scale
  • 500 g Rosenkohl
  • 3 EL Olivenöl
  • 2 EL Honig
  • 2 EL Balsamico-Essig
  • 70 g Walnüsse, grob gehackt
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • 1–2 Zehen Knoblauch, fein gehackt (optional)
  • Chiliflocken (optional)

Instructions

  1. Den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze (180°C Umluft) vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  2. Den Rosenkohl waschen, welke Blätter entfernen, den Strunk etwas abschneiden und größere Röschen halbieren.
  3. In einer großen Schüssel Olivenöl, Honig und Balsamico-Essig verrühren. Optional Knoblauch hinzufügen.
  4. Den Rosenkohl in die Schüssel geben und gut mit der Marinade vermischen, sodass alle Röschen bedeckt sind.
  5. Den marinierten Rosenkohl gleichmäßig auf dem Backblech verteilen, die Schnittfläche nach unten. Die gehackten Walnüsse darüber streuen.
  6. Das Blech auf die mittlere Schiene in den Ofen schieben und 20-25 Minuten rösten. Nach der Hälfte der Zeit (ca. 10-12 Minuten) den Rosenkohl wenden.
  7. Nach dem Rösten den Rosenkohl sofort mit Salz und Pfeffer würzen und servieren.

Notes

Für extra Knusprigkeit nach dem Wenden die Grillfunktion des Ofens für die letzten Minuten einschalten, aber aufpassen, dass nichts verbrennt. Die Walnüsse können bei Bedarf früher aus dem Ofen genommen werden, wenn sie zu dunkel werden.

Nutrition

  • Serving Size: ca. 200 g
  • Calories: 250
  • Sugar: 12
  • Fat: 18
  • Saturated Fat: 2
  • Carbohydrates: 20
  • Fiber: 6
  • Protein: 6

Keywords: Rosenkohl, Honig, Balsamico, Walnüsse, Ofengemüse, Beilage, vegetarisch, glutenfrei, einfach, schnell

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