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Emery Barton

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Gemütliche Punschkekse mit rosa Zuckerglasur – einfaches alkoholfreies Plätzchenrezept

Ready In 90 Minuten
Servings 30 Kekse
Difficulty Medium

Mein Nachbar Klaus, ein pensionierter Bäcker mit einer Vorliebe für skurrile Experimente, fragte mich letzte Woche, warum ich eigentlich nicht einfach Fruchtsirup statt Rum in meine Punschkekse geben würde. Ich begann, ihm zu erklären, warum das nicht funktionieren könnte – der Geschmack, die Konsistenz, die ganze Backchemie. Dann hielt ich inne. Klaus hatte recht. Nicht im Prinzip, aber im Geiste.

Ich meine, ich bin ja auch nicht blöd. Ich stand da in meiner Küche, die Hände voller Mehl, und dachte: Wer bin ich, dass ich sage, was in einen Punschkeks gehört? Also schnappte ich mir eine Flasche roten Johannisbeersirup, den ich eigentlich für meine Sonntagspfannkuchen aufbewahrte, und kippte ihn kurzerhand in den Teig. Das Ergebnis war so überraschend gut, dass ich mich fast ärgerte, nicht früher darauf gekommen zu sein.

Ehrlich gesagt, ich hatte einen kleinen Matschhaufen auf der Arbeitsplatte, als ich den Sirup dosierte – Klaus redete ununterbrochen von seiner Enkelin und ich verlor den Faden. Aber wisst ihr was? Diese Punschkekse, mit ihrer zarten, buttrigen Textur und dem fruchtigen, wärmenden Aroma, wurden zu den besten, die ich je gebacken habe. Die rosa Zuckerglasur ist das i-Tüpfelchen, das sie einfach unwiderstehlich macht. Vielleicht habt ihr auch schon mal eine Zutat heimlich ausgetauscht und wart überrascht? Genau dieses Gefühl möchte ich mit euch teilen. Dieses Rezept ist für alle, die einen kalten Winterabend mit einer Tasse Tee und einem Keks verbringen wollen, der nach Geborgenheit schmeckt. Und das ganz ohne Alkohol, versteht sich.

Warum ihr diese Punschkekse lieben werdet

  • Schnell & einfach: Der Teig ist in 15 Minuten zusammengerührt und braucht keine lange Kühlzeit. Perfekt für spontane Backnachmittage oder wenn die Lust auf etwas Süßes überkommt.
  • Einfache Zutaten: Keine ausgefallenen Gewürze oder schwer zu findenden Sirupe. Alles, was ihr braucht, habt ihr wahrscheinlich schon zu Hause oder bekommt es im nächsten Supermarkt.
  • Perfekt für gemütliche Abende: Diese Kekse sind wie gemacht für kalte, regnerische Tage, eine Tasse heißen Kakao und eine kuschelige Decke. Sie sind der Inbegriff von Seelenwärmer.
  • Garantiert ein Publikumsliebling: Die Kombination aus buttrigem Teig und süßer, fruchtiger Glasur begeistert Kinder und Erwachsene gleichermaßen. Sie sind auf jedem Weihnachtsmarkt-Ersatz zu Hause ein Hit.
  • Unverschämt lecker: Der Sirup verleiht den Keksen eine unerwartete Tiefe und eine saftige Konsistenz, die man von klassischen Punschkeksen nicht kennt. Es ist, als würde man eine warme Umarmung essen.

Was dieses Rezept von anderen unterscheidet, ist die Verwendung von Johannisbeersirup. Statt der üblichen alkoholischen Note bekommt ihr eine fruchtige Süße, die wunderbar mit den klassischen Weihnachtsgewürzen harmoniert. Es ist kein „Ersatz“, es ist eine eigene, wundervolle Kreation. Und die rosa Glasur? Die ist nicht nur hübsch anzusehen, sie schmeckt auch noch fantastisch. Dieses Rezept ist nicht einfach nur gut – es ist die Art von Rezept, bei dem man nach dem ersten Bissen die Augen schließt und kurz innehalten muss. Es ist Comfort Food, neu erfunden: einfacher, genauso wohltuend, aber mit einer fruchtigen Frische, die das Herz leicht macht.

Welche Zutaten ihr braucht

Dieses Rezept lebt von einfachen, aber sorgfältig ausgewählten Zutaten. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der Qualität des Sirups – er ist das Herzstück dieser Punschkekse. Hier ist, was in den Einkaufskorb kommt:

Für den Teig:

  • 250 g weiche Butter (Ich nehme am liebsten die von Meggle oder der Eigenmarke von Rewe – sie muss wirklich weich sein, damit der Teig schön geschmeidig wird)
  • 100 g Zucker (Ihr könnt auch feinen Backzucker nehmen, aber normaler Haushaltszucker tut es auch)
  • 1 Päckchen Vanillezucker (Selbst gemacht ist am besten, aber aus dem Tütchen geht auch)
  • 2 Eier (Größe M) (Zimmertemperatur, sonst wird der Teig klumpig)
  • 350 g Mehl (Type 405, ganz klassisch)
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 4 EL roter Johannisbeersirup (Oder Himbeersirup, wenn ihr keinen Johannisbeer-Sirup findet. Achtet darauf, dass es Sirup und nicht Saft ist – er muss dickflüssig sein!)
  • 1 TL Lebkuchengewürz (Selbst gemischt aus Zimt, Nelken, Kardamom und Muskat – oder fertig gekauft)

Für die rosa Zuckerglasur:

Punschkekse mit rosa Zuckerglasur preparation steps

  • 200 g Puderzucker (Gesiebt, damit die Glasur schön glatt wird)
  • 2-3 EL roter Johannisbeersirup (Das gibt die Farbe und den Geschmack)
  • 1-2 EL Zitronensaft (Frisch gepresst, für die richtige Konsistenz und eine leichte Säure)

Ich empfehle euch, für die Glasur denselben Sirup zu verwenden wie für den Teig. So entsteht ein harmonischer Geschmack, der die Kekse rund macht. Wer es etwas fruchtiger mag, kann auch einen Schuss Granatapfelsirup unter die Glasur mischen – das gibt eine tolle, leicht herbe Note. Achtet beim Kauf des Sirups darauf, dass es sich um einen Konzentrat-Sirup handelt, nicht um einen dünnen Fruchtsaft. Die Konsistenz ist entscheidend für die Glasur und das Aroma im Teig. Wenn ihr keinen Johannisbeersirup bekommt, tut es auch ein guter Himbeersirup – dann werden die Kekse etwas süßer, aber immer noch wunderbar.

Welche Ausrüstung ihr braucht

Ihr müsst keine Profi-Bäckerei haben, um diese Punschkekse zu zaubern. Die Grundausstattung reicht völlig aus:

  • Eine große Rührschüssel und ein Handrührgerät (oder eine Küchenmaschine mit Rührbesen). Meine erste Küchenmaschine war eine günstige von Amazon, die hat Jahre gehalten – also keine Sorge, wenn es keine Markenmaschine ist.
  • Ein Backblech und Backpapier. Ich schwöre auf die beschichteten Bleche von Kaiser, aber jede Art tut es.
  • Ein Ausstecher in Herzform oder Sternform. Ich habe meine in einem Second-Hand-Laden gefunden – sie sind oft viel schöner als die neuen.
  • Ein Nudelholz. Ein einfaches Holz-Nudelholz reicht völlig. Ich hasse diese mit den Griffen, die immer abfallen – ein einfacher Zylinder ist am besten.
  • Ein Rost zum Abkühlen der Kekse. Wenn ihr keinen habt, tut es auch ein Küchenhandtuch auf der Arbeitsplatte.
  • Ein kleines Sieb für den Puderzucker. Ja, ihr könnt ihn auch ohne sieben, aber dann wird die Glasur klumpig. Glaubt mir, ich habe diesen Fehler oft genug gemacht.

Ein Tipp zur Pflege: Wenn eure Ausstecher anfangen zu rosten, reibt sie kurz mit etwas Öl ein. Das hält sie geschmeidig und verhindert Flugrost. Und wenn ihr kein Nudelholz habt, tut es auch eine leere Weinflasche – aber wascht sie vorher gut aus!

Die Zubereitung – Schritt für Schritt

Jetzt geht es ans Eingemachte. Keine Sorge, es ist einfacher, als ihr denkt. Ich habe die Schritte so detailliert wie möglich beschrieben, damit nichts schiefgehen kann.

  1. Den Teig vorbereiten: Gebt die weiche Butter, den Zucker und den Vanillezucker in eine große Schüssel. Schlagt alles mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe für etwa 3-4 Minuten, bis die Masse hell und cremig ist. Sie sollte fast weiß aussehen und richtig fluffig sein. Das ist wichtig, denn dadurch werden die Kekse später zart und mürbe.
  2. Die Eier unterrühren: Gebt die Eier einzeln hinzu und rührt jedes etwa 30 Sekunden unter, bis sie vollständig eingearbeitet sind. Die Masse könnte jetzt etwas aussehen, als ob sie sich trennt – das ist normal. Keine Panik, das gibt sich wieder.
  3. Die trockenen Zutaten mischen: In einer separaten Schüssel das Mehl, das Backpulver, das Salz und das Lebkuchengewürz vermischen. Ich nehme dafür eine Gabel und rühre kurz um. Das sorgt dafür, dass sich das Backpulver gleichmäßig verteilt.
  4. Den Sirup hinzufügen: Jetzt kommt der magische Moment. Gebt die 4 EL Johannisbeersirup zur Butter-Ei-Masse und rührt kurz unter. Der Teig wird jetzt eine wunderschöne, leicht rosa Farbe annehmen. Riecht mal – dieser fruchtige Duft ist unglaublich!
  5. Alles vermengen: Gebt die Mehlmischung nach und nach zur flüssigen Masse. Rührt nur so lange, bis sich alles zu einem glatten Teig verbindet. Nicht zu lange rühren, sonst werden die Kekse zäh. Der Teig ist jetzt relativ weich und klebt vielleicht ein bisschen – das ist okay. Wickelt ihn in Frischhaltefolie und legt ihn für 30 Minuten in den Kühlschrank. (Ich habe einmal vergessen, den Teig zu kühlen, und die Kekse sind total auseinandergelaufen. Also: nicht skippen!)
  6. Den Ofen vorheizen: Heizt den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vor. Wenn ihr Umluft nehmt, reichen 160°C. Legt ein Backblech mit Backpapier aus.
  7. Den Teig ausrollen: Bestäubt eure Arbeitsfläche und das Nudelholz leicht mit Mehl. Rollt den Teig etwa 5 mm dick aus. Wenn er klebt, bestäubt die Oberfläche nochmal leicht. Ich rolle immer etwas dicker, weil ich dicke, saftige Kekse mag – aber 5 mm sind der Standard.
  8. Kekse ausstechen: Stecht mit euren Ausstechern Herzen, Sterne oder was immer ihr mögt aus dem Teig. Setzt die Ausstecher dicht nebeneinander, damit ihr möglichst wenig Verschnitt habt. Den restlichen Teig knetet ihr vorsichtig zusammen, rollt ihn erneut aus und stecht weitere Kekse aus.
  9. Backen: Legt die Kekse mit etwas Abstand auf das vorbereitete Backblech. Backt sie für 10-12 Minuten. Sie sollten an den Rändern ganz leicht goldbraun sein, aber in der Mitte noch hell. Sie sind nach dem Backen noch weich – das ist gewollt. Sie härten beim Abkühlen nach. Lasst sie unbedingt 5 Minuten auf dem Blech abkühlen, bevor ihr sie auf ein Kuchengitter legt. Sonst brechen sie auseinander.
  10. Die Glasur zubereiten: Während die Kekse abkühlen, macht ihr die Glasur. Siebt den Puderzucker in eine kleine Schüssel. Gebt 2 EL Johannisbeersirup und 1 EL Zitronensaft hinzu. Verrührt alles mit einem Löffel, bis eine glatte, dickflüssige Glasur entsteht. Wenn sie zu dick ist, gebt noch einen Tropfen Sirup oder Zitronensaft dazu. Wenn sie zu dünn ist, gebt noch etwas Puderzucker dazu. Die ideale Konsistenz ist, wenn die Glasur langsam vom Löffel läuft, aber nicht verläuft.
  11. Die Kekse glasieren: Taucht die Oberseite jedes abgekühlten Kekses in die Glasur oder streicht sie mit einem Pinsel auf. Ich tauche sie immer kurz ein und lasse die überschüssige Glasur dann am Schüsselrand abtropfen. Das gibt eine gleichmäßige, glatte Schicht. Lasst die Glasur auf dem Kuchengitter fest werden. Das dauert etwa 30 Minuten. Wenn ihr wollt, könnt ihr die Kekse vor dem Festwerden der Glasur noch mit bunten Zuckerstreuseln oder essbarem Glitzer bestreuen.

Tipps & Tricks für perfekte Punschkekse

Ich habe einige Fehler gemacht, damit ihr sie nicht machen müsst. Hier sind meine besten Tipps:

  • Der häufigste Fehler: Zu lange backen. Die Kekse sehen nach 10 Minuten noch nicht fertig aus, aber sie sind es. Wenn ihr wartet, bis sie goldbraun sind, sind sie trocken. Nehmt sie raus, wenn die Ränder gerade anfangen, Farbe zu bekommen. Sie sind noch weich – das ist das Geheimnis für saftige Punschkekse.
  • Die richtige Teigtemperatur: Wenn der Teig nach dem Kühlen zu hart ist, lasst ihn 5 Minuten bei Raumtemperatur stehen. Wenn er zu weich ist und klebt, legt ihn für weitere 15 Minuten in den Kühlschrank. Ich habe einmal versucht, einen zu weichen Teig mit Mehl zu retten – die Kekse wurden steinhart. Also: Geduld ist hier der Schlüssel.
  • Glasur-Timing: Die Kekse müssen vollständig abgekühlt sein, bevor ihr sie glasiert. Sonst schmilzt die Glasur und läuft herunter. Ich habe es einmal eilig gehabt und die Kekse nach 10 Minuten glasiert – es war eine einzige rosa Sauerei. Wartet lieber eine Stunde.
  • Multitasking: Während der Teig kühlt, könnt ihr schon die Glasur vorbereiten und den Ofen vorheizen. Oder ihr macht eine Tasse Tee und genießt die Ruhe. Das Backen soll ja schließlich entspannend sein.
  • Konsistenz ist King: Wenn ihr die Kekse alle gleich groß ausstecht, backen sie gleichmäßig. Ich benutze manchmal ein Lineal, um den Teig gleichmäßig auszurollen. Ja, ich bin ein bisschen pedantisch, aber es funktioniert.

Variationen & Abwandlungen

Das Schöne an diesem Rezept ist, dass ihr es nach Lust und Laune anpassen könnt. Hier sind ein paar Ideen:

  • Fruchtige Variante: Statt Johannisbeersirup könnt ihr auch Himbeer-, Erdbeer- oder Granatapfelsirup verwenden. Jeder Sirup gibt den Keksen eine andere Farbe und ein anderes Aroma. Himbeer macht sie besonders süß, Granatapfel gibt eine leicht herbe Note. Ich habe letztens sogar einen Holundersirup ausprobiert – das war überraschend gut!
  • Schoko-Punschkekse: Gebt 2 EL Kakaopulver zum Mehl hinzu und ersetzt 1 EL Sirup durch Milch. Die Glasur könnt ihr dann mit etwas geschmolzener Zartbitterschokolade verfeinern. Das ist für alle Schokoholics unter euch ein absoluter Traum.
  • Vegane Variante: Ersetzt die Butter durch vegane Margarine (am besten eine mit hohem Fettgehalt) und die Eier durch 2 EL Apfelmus oder 2 EL Leinsamen-Gel (1 EL gemahlene Leinsamen mit 3 EL Wasser verrühren und 5 Minuten quellen lassen). Die Kekse werden etwas weniger mürbe, aber immer noch sehr lecker.
  • Glutenfreie Variante: Verwendet eine glutenfreie Mehlmischung (1:1 Austausch). Achtet darauf, dass sie Xanthan oder Guarkernmehl enthält, sonst bröseln die Kekse. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die glutenfreien Kekse etwas länger backen müssen – etwa 12-14 Minuten.
  • Gewürz-Variation: Wer es etwas exotischer mag, kann dem Teig eine Prise Kardamom oder eine Messerspitze gemahlenen Ingwer hinzufügen. Das gibt den Keksen eine orientalische Note, die wunderbar mit dem fruchtigen Sirup harmoniert.

Servieren & Aufbewahren

Diese Punschkekse schmecken am besten bei Zimmertemperatur. Serviert sie auf einer schönen Platte – vielleicht mit ein paar Zweigen Rosmarin oder getrockneten Orangenscheiben dekoriert? Dazu passt ein heißer Kakao, ein Kräutertee oder ein Glas kalte Milch. Für eine festliche Note könnt ihr sie mit einem Klecks Schlagsahne und ein paar frischen Beeren servieren. Ich persönlich liebe sie einfach pur – sie sind schon süß genug.

Aufbewahren: Die unglasierten Kekse haltet ihr in einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur bis zu 2 Wochen. Die glasierten Kekse solltet ihr am besten innerhalb von 5 Tagen essen, da die Glasur mit der Zeit weich werden kann. Legt sie in einer einzigen Schicht in die Dose, damit die Glasur nicht aneinanderklebt. Wenn ihr sie stapeln müsst, legt ein Stück Backpapier zwischen die Lagen.

Einfrieren: Ihr könnt die unglasierten Kekse problemlos einfrieren. Legt sie auf ein Tablett und friert sie für 2 Stunden ein, dann packt sie in einen Gefrierbeutel. So kleben sie nicht zusammen. Sie halten sich im Gefrierfach bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach bei Raumtemperatur auf ein Kuchengitter legen und nach dem Auftauen glasieren. Die glasierten Kekse könnt ihr auch einfrieren, aber die Glasur kann dabei etwas stumpf werden. Ich empfehle, sie erst nach dem Auftauen zu glasieren.

Die Aromen der Kekse entwickeln sich übrigens mit der Zeit. Nach einem Tag schmecken sie noch besser, weil die Gewürze und der Sirup richtig durchziehen können. Also: backt sie am besten einen Tag vor dem Verzehr.

Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile

Ich will nicht so tun, als ob Punschkekse ein Gesundheitsfood sind. Aber sie sind ein Genussmittel, das ab und zu einfach dazugehört. Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Keks (bei 30 Keksen):

Nährwert Menge pro Keks
Kalorien ca. 120 kcal
Fett 7 g
Kohlenhydrate 14 g
davon Zucker 9 g
Eiweiß 1 g

Die rote Johannisbeere ist reich an Vitamin C und Antioxidantien, die das Immunsystem unterstützen. Der Zitronensaft in der Glasur liefert ebenfalls Vitamin C. Die Butter enthält fettlösliche Vitamine wie A, D, E und K. Also, in Maßen genossen, sind diese Kekse nicht nur ein Seelentröster, sondern liefern auch ein paar Mikronährstoffe. Für eine zuckerreduzierte Variante könnt ihr einen Teil des Zuckers durch Erythrit ersetzen – aber das verändert die Konsistenz etwas. Probiert es einfach aus!

Fazit

Diese Punschkekse sind mehr als nur ein Rezept – sie sind eine Einladung, innezuhalten und den Moment zu genießen. Sie erinnern mich daran, dass die besten Dinge oft aus den unerwartetsten Kombinationen entstehen. Ein pensionierter Bäcker, der mir einen Tipp gibt, und ein Sirup, der eigentlich für Pfannkuchen gedacht war – daraus wurde mein neues Lieblingsweihnachtsrezept.

Ich liebe diese Kekse, weil sie so wandelbar sind. Ihr könnt sie mit verschiedenen Sirupen, Gewürzen und Glasuren anpassen und sie zu eurem eigenen machen. Vielleicht entdeckt ihr ja eure eigene Lieblingskombination? Vielleicht ist es der Holundersirup oder ein Schuss Ingwer – probiert es aus!

Ich würde mich riesig freuen, wenn ihr dieses Rezept ausprobiert. Schreibt mir in die Kommentare, wie es gelaufen ist! Welchen Sirup habt ihr verwendet? Habt ihr eine eigene Variante ausprobiert? Teilt eure Kreationen auf Pinterest mit dem Hashtag #PunschkekseLiebe – ich bin gespannt auf eure Ergebnisse. Und denkt dran: Backen ist nicht nur Chemie, es ist auch ein bisschen Magie. Manchmal klappt etwas nicht, manchmal wird es besser als erwartet. Genießt den Prozess und lasst euch von diesen kleinen, rosa Glücksbringern verwöhnen. Alles Liebe, eure [Name]!

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Kann ich auch einen anderen Sirup verwenden?

Ja, absolut! Himbeer-, Erdbeer-, Granatapfel- oder sogar Holundersirup eignen sich hervorragend. Achtet nur darauf, dass es sich um einen dickflüssigen Sirup und nicht um einen dünnen Fruchtsaft handelt, da sonst die Konsistenz des Teigs leidet.

Warum sind meine Kekse nach dem Backen so hart?

Das passiert meistens, wenn der Teig zu lange geknetet oder die Kekse zu lange gebacken wurden. Knetet den Teig nur so lange, bis er sich verbindet, und backt die Kekse nicht länger als 10-12 Minuten. Sie sollten nach dem Backen noch weich sein – sie härten beim Abkühlen nach.

Kann ich den Teig auch über Nacht im Kühlschrank lassen?

Ja, das ist sogar eine gute Idee! Der Teig wird dadurch fester und die Aromen können sich besser entfalten. Wickelt ihn gut in Frischhaltefolie ein, damit er nicht austrocknet. Lasst ihn vor dem Ausrollen etwa 10 Minuten bei Raumtemperatur stehen, damit er wieder etwas geschmeidiger wird.

Wie bekomme ich die Glasur schön glatt?

Das Geheimnis liegt im Sieben des Puderzuckers. Klumpen im Puderzucker machen die Glasur körnig. Taucht die Kekse dann kurz in die Glasur und lasst die überschüssige Glasur am Schüsselrand abtropfen. Wenn die Glasur zu dick ist, gebt einen Tropfen Zitronensaft oder Sirup dazu. Wenn sie zu dünn ist, gebt etwas mehr Puderzucker dazu.

Kann ich diese Kekse auch ohne Ausstecher machen?

Ja, natürlich! Rollt den Teig zu einer Rolle (etwa 4 cm Durchmesser), wickelt ihn in Frischhaltefolie und kühlt ihn für 1 Stunde. Dann schneidet ihr einfach Scheiben von etwa 1 cm Dicke ab und backt sie wie beschrieben. Das ist sogar noch schneller und die Kekse sehen rustikal aus – perfekt für den Alltag.

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Punschkekse mit rosa Zuckerglasur recipe

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Gemütliche Punschkekse mit rosa Zuckerglasur – einfaches alkoholfreies Plätzchenrezept

Diese Punschkekse mit rosa Zuckerglasur sind ein einfaches, alkoholfreies Plätzchenrezept, das mit fruchtigem Johannisbeersirup zubereitet wird. Sie sind schnell gemacht, perfekt für gemütliche Winterabende und ein garantierter Publikumsliebling.

  • Author: Marlene
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 12 Minuten
  • Total Time: 57 Minuten
  • Yield: 30 Kekse 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 250 g weiche Butter (1 Tasse + 2 EL)
  • 100 g Zucker (1/2 Tasse)
  • 1 Päckchen Vanillezucker (1 TL)
  • 2 Eier (Größe M)
  • 350 g Mehl (2 3/4 Tassen)
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 4 EL roter Johannisbeersirup
  • 1 TL Lebkuchengewürz
  • 200 g Puderzucker (1 3/4 Tassen)
  • 2–3 EL roter Johannisbeersirup (für die Glasur)
  • 1–2 EL Zitronensaft (frisch gepresst)

Instructions

  1. Den Teig vorbereiten: Die weiche Butter, den Zucker und den Vanillezucker in eine große Schüssel geben. Mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe etwa 3-4 Minuten schlagen, bis die Masse hell und cremig ist.
  2. Die Eier unterrühren: Die Eier einzeln hinzufügen und jedes etwa 30 Sekunden unterrühren, bis sie vollständig eingearbeitet sind.
  3. Die trockenen Zutaten mischen: In einer separaten Schüssel das Mehl, das Backpulver, das Salz und das Lebkuchengewürz vermischen.
  4. Den Sirup hinzufügen: Die 4 EL Johannisbeersirup zur Butter-Ei-Masse geben und kurz unterrühren.
  5. Alles vermengen: Die Mehlmischung nach und nach zur flüssigen Masse geben und nur so lange rühren, bis sich alles zu einem glatten Teig verbindet. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
  6. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (160°C Umluft) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  7. Den Teig ausrollen: Die Arbeitsfläche und das Nudelholz leicht mit Mehl bestäuben. Den Teig etwa 5 mm dick ausrollen.
  8. Kekse ausstechen: Mit Ausstechern in Herz- oder Sternform Kekse ausstechen und auf das vorbereitete Backblech legen.
  9. Backen: Die Kekse für 10-12 Minuten backen, bis die Ränder leicht goldbraun sind. Die Kekse 5 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter legen.
  10. Die Glasur zubereiten: Den Puderzucker in eine kleine Schüssel sieben. 2 EL Johannisbeersirup und 1 EL Zitronensaft hinzufügen und zu einer glatten, dickflüssigen Glasur verrühren.
  11. Die Kekse glasieren: Die Oberseite jedes abgekühlten Kekses in die Glasur tauchen oder mit einem Pinsel bestreichen. Die Glasur auf dem Kuchengitter etwa 30 Minuten fest werden lassen.

Notes

Die Kekse nach dem Backen nicht zu lange backen, sie sollten noch weich sein. Die Glasur erst auftragen, wenn die Kekse vollständig abgekühlt sind. Der Teig kann über Nacht im Kühlschrank gelagert werden.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Keks
  • Calories: 120
  • Sugar: 9
  • Sodium: 50
  • Fat: 7
  • Saturated Fat: 4
  • Carbohydrates: 14
  • Protein: 1

Keywords: Punschkekse, alkoholfrei, Weihnachtsplätzchen, Johannisbeersirup, rosa Glasur, einfaches Rezept, gemütlich

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