Written by

Emery Barton

Published

Perfekte Haselnuss-Makronen aus 3 Zutaten – der einfache Partynachtisch

Ready In 30 Minuten
Servings 20 Stück
Difficulty Easy

Meine Nachbarin Frau Schmidt sah mich eines Dienstagnachmittags dabei, wie ich frustriert einen weiteren missglückten Biskuitboden in den Müll warf. Sie lehnte sich über den Gartenzaun – sie hielt gerade eine Gartenschere in der Hand, mit der sie ihre Rosenstöcke schnitt – und sagte erst mal gar nichts. Dann lächelte sie nur und meinte: „Komm morgen rüber. Ich zeig dir was, das nie schiefgeht und das alle lieben.“

Ehrlich gesagt, ich hatte nicht viel erwartet. Frau Schmidt ist Mitte siebzig, baut ihr eigenes Gemüse an und trägt beim Gärtnern eine Schürze mit Blumenmuster. Aber am nächsten Tag stand ich in ihrer Küche, die nach Vanille und gerösteten Nüssen roch, und sie holte eine Dose aus der Speisekammer. „Haselnuss-Makronen“, sagte sie. „Nur drei Zutaten. Du wirst sehen.“

Und sie hatte recht. Ich meine, ich war skeptisch – wirklich nur drei Zutaten? Keine komplizierten Schritte, kein stundenlanges Kühlen? Aber als ich das erste Blech aus dem Ofen holte, diese goldbraunen, kleinen Türme mit dem glänzenden Zucker auf der Oberfläche, da wusste ich: Das ist das Rezept, das ich für jede Party mitnehmen werde. Vielleicht habt ihr auch schon so eine Situation erlebt, wo ihr dachtet: „Einfach kann nicht gut sein“ – und dann wurdet ihr eines Besseren belehrt.

Das Beste daran? Diese Makronen sind nicht nur einfach, sie sind auch noch der absolute Hit auf jeder Feier. Ich habe sie schon zu Geburtstagen, Weihnachtsfeiern und spontanen Grillabenden mitgebracht – und jedes Mal waren sie innerhalb von Minuten weg. Die Kombination aus dem nussigen Geschmack, der leichten Knusprigkeit außen und der weichen, fast schmelzenden Textur innen – das ist einfach unwiderstehlich. Und wenn ihr Gäste beeindrucken wollt, ohne stundenlang in der Küche zu stehen, dann seid ihr hier genau richtig.

Warum ihr diese Haselnuss-Makronen lieben werdet

Ich habe dieses Rezept jetzt bestimmt dreißig Mal gemacht. Vielleicht sogar öfter. Und jedes Mal bin ich wieder überrascht, wie einfach es ist und wie gut es ankommt. Hier sind die Gründe, warum dieses Rezept zu meinem absoluten Favoriten geworden ist:

  • Schnell & einfach: Vom Abwiegen bis zum fertigen Blech vergehen keine 30 Minuten. Perfekt, wenn die Gäste schon in einer Stunde kommen und ihr noch einen Nachtisch braucht.
  • Nur drei Zutaten: Keine ausgefallenen Lebensmittel, keine langen Einkaufslisten. Haselnüsse, Eiweiß und Zucker – das war’s. Wahrscheinlich habt ihr alles schon zu Hause.
  • Der perfekte Partynachtisch: Diese Makronen sehen aus wie vom Konditor, machen aber kaum Arbeit. Sie sind klein, handlich und schmecken sowohl Kaffeetrinkern als auch Kindern.
  • Garantierter Publikumsliebling: Ich habe noch niemanden getroffen, der diese Makronen nicht mochte. Sie sind glutenfrei, laktosefrei und kommen trotzdem bei jedem gut an.
  • Unwiderstehlich lecker: Die Kombination aus gerösteten Haselnüssen, süßem Baiser und der zarten Mitte – das ist pures Glück auf einem Blech.

Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die perfekte Balance zwischen knuspriger Außenschicht und weichem Kern. Viele Makronen-Rezepte werden entweder zu trocken oder zu klebrig. Meine Version – die ich von Frau Schmidt gelernt habe – hat die ideale Konsistenz. Der Trick liegt in der richtigen Temperatur und der genauen Backzeit. Und das Beste: Ihr müsst keine professionelle Ausrüstung haben. Ein einfacher Mixer und ein Backblech reichen völlig aus.

Ich liebe es, diese Makronen zu servieren, wenn ich Gäste habe. Sie sehen aus wie etwas ganz Besonderes, aber ich kann sie entspannt zubereiten, während ich mich mit meinen Freunden unterhalte. Kein Stress, keine Hektik – einfach nur gute Laune und leckeres Gebäck. Und wenn ihr sie auf einer hübschen Platte anrichtet, denken alle, ihr hättet stundenlang gebacken. Unser kleines Geheimnis, oder?

Welche Zutaten ihr braucht

Dieses Rezept lebt von der Qualität seiner wenigen Zutaten. Da wir nur drei Hauptzutaten verwenden, lohnt es sich, bei jeder einzelne etwas genauer hinzuschauen. Hier ist, was ihr braucht und worauf ihr achten solltet:

  • 200 g gemahlene Haselnüsse – Ich verwende am liebsten die von der Marke Seeberger, weil sie ein sehr gleichmäßiges Mahlgut haben. Achtet darauf, dass die Nüsse nicht zu alt sind – ranzige Nüsse merkt man sofort. Wenn ihr ganze Haselnüsse habt, könnt ihr sie auch selbst mahlen, aber achtet darauf, dass ihr sie nicht zu fein mahlt, sonst wird die Masse ölig. Für ein intensiveres Aroma könnt ihr die gemahlenen Nüsse vor der Verwendung kurz in einer Pfanne ohne Fett anrösten. Lasst sie dann aber vollständig abkühlen, bevor ihr sie unter den Teig mischt.
  • 2 Eiweiß (Größe M oder L) – Die Eier sollten Zimmertemperatur haben. Kalte Eier lassen sich schlechter steif schlagen. Trennt die Eier vorsichtig – schon ein kleiner Tropfen Eigelb im Eiweiß verhindert, dass es steif wird. Wenn ihr unsicher seid, schlagt jedes Eiweiß erst in eine separate Schüssel, bevor ihr es zur Hauptmenge gebt. So vermeidet ihr, dass ein ganzes Eiweiß verdorben ist, falls mal ein Eigelb platzt. Übrigens: Übrig gebliebenes Eigelb könnt ihr wunderbar für eine Sauce Hollandaise oder für Vanillepudding verwenden.
  • 150 g feiner Zucker – Ich nehme normalen Haushaltszucker. Puderzucker funktioniert auch, aber das Ergebnis wird etwas feiner und die Makronen werden weniger knusprig. Wer es etwas weniger süß mag, kann auch 120 g Zucker nehmen – aber ich finde, die 150 g sind perfekt, um die Säure des Eiweißes auszugleichen. Für eine besondere Note könnt ihr auch Vanillezucker verwenden, aber dann reduziert die Menge entsprechend, damit es nicht zu süß wird.
  • Eine Prise Salz – Das ist keine Hauptzutat, aber ich zähle es trotzdem dazu, weil es den Geschmack der Nüsse wunderbar hervorhebt. Einfach eine kleine Prise Meersalz oder Fleur de Sel – das macht den Unterschied.

Das war’s schon! Wirklich. Drei Zutaten plus eine Prise Salz – mehr braucht ihr nicht für diese kleinen Köstlichkeiten. Ich habe das Rezept schon oft variiert, zum Beispiel mit Mandeln statt Haselnüssen oder mit einer Prise Zimt im Teig. Aber die Originalversion ist einfach die beste – sie schmeckt nach Weihnachten, nach Omas Küche und nach gemütlichen Nachmittagen.

Ein Tipp zur Vorbereitung: Wenn ihr die Makronen für eine Party vorbereiten wollt, könnt ihr den Teig schon am Vortag anrühren und im Kühlschrank lagern. Aber backen solltet ihr sie erst am Tag der Party – frisch schmecken sie einfach am besten. Und keine Sorge, der Teig hält sich im Kühlschrank problemlos 24 Stunden.

Welche Küchengeräte ihr benötigt

Für dieses Rezept braucht ihr keine spezielle Ausrüstung. Alles, was ihr braucht, habt ihr wahrscheinlich schon in eurer Küche:

  • Eine Rührschüssel – Am besten aus Edelstahl oder Glas. Kunststoffschüsseln können Fettreste haben, die das Eiweiß am Steifwerden hindern.
  • Ein Handrührgerät oder eine Küchenmaschine – Ich benutze mein altes Handrührgerät von Bosch, das ich seit zehn Jahren habe. Es funktioniert einwandfrei. Wer eine Küchenmaschine mit Schneebesenaufsatz hat, kann die natürlich auch nehmen.
  • Ein Backblech – Normales Blech, am besten mit Backpapier ausgelegt. Ich schwöre auf Backpapier mit Antihaftbeschichtung – da klebt gar nichts fest.
  • Zwei Teelöffel – Zum Formen der Makronen. Ein Löffel zum Aufnehmen des Teigs, ein zweiter zum Abstreifen. Oder ihr verwendet einen Spritzbeutel, aber ich finde die Löffel-Methode entspannter.
  • Ein Küchentuch – Zum Abdecken der Makronen nach dem Backen. Ein sauberes Geschirrtuch reicht völlig.

Falls ihr keinen Handrührer habt: Ihr könnt das Eiweiß auch mit einem Schneebesen von Hand schlagen. Das dauert etwa 10 Minuten und ist ein ordentliches Armtraining, aber es funktioniert. Ich hab’s selbst schon gemacht, als mein Rührer mal kaputt war. Nicht ideal, aber machbar.

So bereitet ihr die Haselnuss-Makronen zu

Haselnuss-Makronen aus 3 Zutaten preparation steps

Jetzt wird es praktisch. Hier ist die Schritt-für-Schritt-Anleitung, damit eure Makronen perfekt gelingen. Ich habe jede Menge Tipps eingebaut, die ich selbst durch Ausprobieren gelernt habe – damit ihr nicht die gleichen Fehler macht wie ich am Anfang.

Schritt 1: Den Ofen vorheizen

Heizt den Backofen auf 160 Grad Ober- und Unterhitze vor. Wenn ihr einen Umluftofen habt, reichen 140 Grad. Ich bevorzuge Ober- und Unterhitze, weil die Makronen dann gleichmäßiger backen. Meine erste Ladung habe ich mit Umluft gemacht – die waren außen schon dunkel, innen aber noch weich. Seitdem nehme ich Ober- und Unterhitze.

Schritt 2: Das Eiweiß steif schlagen

Gebt das Eiweiß in eine fettfreie Rührschüssel. Fügt die Prise Salz hinzu. Schlagt das Eiweiß mit dem Handrührer auf höchster Stufe, bis es anfängt, weiß und schaumig zu werden. Das dauert etwa 2-3 Minuten. Dann den Zucker langsam einrieseln lassen, während ihr weiter schlagt. Schlagt weiter, bis die Masse glänzt und so fest ist, dass ihr die Schüssel umdrehen könnt, ohne dass etwas herausfällt. Das ist der sogenannte „steife Schnee“. Ein Tipp von mir: Macht die „Umdreh-Probe“ über der Spüle – falls doch etwas runterfällt, habt ihr keine große Sauerei.

Schritt 3: Die Haselnüsse unterheben

Jetzt kommt der wichtigste Schritt. Gebt die gemahlenen Haselnüsse zur Eiweiß-Zucker-Masse. Nehmt einen Teigschaber oder einen großen Löffel und hebt die Nüsse vorsichtig unter. Das ist kein Rühren, sondern ein Falten – ihr schneidet quasi durch die Masse und klappt sie über sich selbst. Dreht die Schüssel dabei immer wieder. Hört auf, sobald keine weißen Streifen mehr zu sehen sind. Wenn ihr zu lange rührt, wird der Teig zu flüssig und die Makronen verlaufen beim Backen. Ich habe das am Anfang gemacht – meine erste Ladung sah aus wie flache Kekse statt hübscher Türmchen.

Schritt 4: Makronen formen

Legt ein Backblech mit Backpapier aus. Jetzt formt ihr die Makronen. Mit zwei Teelöffeln: Nehmt mit einem Löffel eine kleine Portion Teig (etwa walnussgroß), streicht sie mit dem zweiten Löffel ab und setzt sie auf das Blech. Lasst etwa 2-3 cm Abstand zwischen den Makronen – sie gehen etwas auseinander, aber nicht stark. Ich mache sie immer etwa 3 cm groß, dann sind sie genau richtig für den Mund. Wenn ihr wollt, könnt ihr die Makronen mit einem leicht feuchten Finger etwas glatt streichen – das gibt eine schönere Oberfläche.

Schritt 5: Die Makronen backen

Schiebt das Blech in die mittlere Schiene des vorgeheizten Ofens. Backt die Makronen für 12-15 Minuten. Sie sollten goldbraun sein und sich leicht vom Backpapier lösen lassen. Die Ränder dürfen etwas Farbe bekommen, aber die Mitte sollte noch hell sein. Achtung: Die Backzeit variiert je nach Ofen. Meine erste Ladung habe ich 18 Minuten drin gelassen – die waren so hart, dass man sie kaum beißen konnte. Seitdem kontrolliere ich nach 12 Minuten und bleibe in der Nähe des Ofens. Die Makronen sind fertig, wenn sie auf der Oberfläche kleine Risse zeigen und fest wirken, wenn man sie leicht antippt.

Schritt 6: Abkühlen lassen

Nehmt das Blech aus dem Ofen und lasst die Makronen für etwa 5 Minuten auf dem Blech abkühlen. Dann löst ihr sie vorsichtig mit einem Messer oder Spatel vom Backpapier und lasst sie auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen. Wenn ihr sie zu früh vom Blech nehmt, können sie zerbrechen. Geduld ist hier wirklich wichtig – ich weiß, es riecht verführerisch, aber wartet die 5 Minuten ab.

Tipps & Tricks für perfekte Makronen

Ich habe in den letzten Jahren einiges gelernt – sowohl durch Erfolge als auch durch Fehlschläge. Hier sind meine besten Tipps, damit eure Haselnuss-Makronen jedes Mal gelingen:

  • Raumtemperatur ist entscheidend: Eier und Nüsse sollten Zimmertemperatur haben. Kalte Zutaten lassen sich schlechter verarbeiten und das Eiweiß wird nicht so schön fest. Nehmt die Eier einfach eine Stunde vor dem Backen aus dem Kühlschrank.
  • Fettfreie Schüssel: Selbst ein winziger Fettfilm auf der Schüssel verhindert, dass das Eiweiß steif wird. Ich wische meine Schüssel vor dem Schlagen immer mit einem Stück Küchenpapier und etwas Zitronensaft aus – das entfernt letzte Fettreste.
  • Nicht zu lange rühren: Sobald die Nüsse untergehoben sind, hört auf zu rühren. Der Teig sollte dick und formbar sein, nicht flüssig. Wenn er zu flüssig ist, habt ihr entweder zu lange gerührt oder die Eier waren zu warm.
  • Gleichmäßige Größe: Versucht, alle Makronen gleich groß zu formen. Dann backen sie gleichmäßig durch. Ich benutze manchmal einen kleinen Eisportionierer – das geht superschnell und alle werden gleich groß.
  • Backpapier nicht vergessen: Die Makronen kleben ohne Backpapier fest. Ich habe es einmal ohne versucht – das war eine Katastrophe. Also: Immer Backpapier verwenden.
  • Ofentür nicht zu früh öffnen: In den ersten 10 Minuten solltet ihr die Ofentür nicht öffnen, sonst fallen die Makronen zusammen. Ich weiß, die Neugier ist groß, aber widersteht der Versuchung.

Ein Fehler, den ich am Anfang gemacht habe: Ich habe die Makronen zu dicht auf das Blech gesetzt. Sie sind zwar nicht stark aufgegangen, aber sie haben sich trotzdem berührt und waren dann schwer zu trennen. Lasst also lieber etwas mehr Platz – die sehen einzeln einfach hübscher aus.

Variationen & Abwandlungen

Das Grundrezept ist schon perfekt, aber manchmal möchte man etwas Neues ausprobieren. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst getestet habe:

  • Schokoladenträume: Fügt 50 g gehackte Zartbitterschokolade (70% Kakao) unter den Teig, bevor ihr die Makronen formt. Die Schokolade schmilzt beim Backen leicht und gibt einen herrlich schokoladigen Geschmack. Das ist meine Lieblingsvariante für Geburtstage.
  • Zitronenfrische: Gebt den Abrieb einer unbehandelten Zitrone zum Eiweiß, bevor ihr es schlagt. Das gibt eine frische, fruchtige Note, die besonders im Sommer gut ankommt. Ich habe das für einen Gartenbrunch gemacht – alle waren begeistert.
  • Glutenfrei und laktosefrei: Dieses Rezept ist von Natur aus glutenfrei und laktosefrei – perfekt für Gäste mit Unverträglichkeiten. Achtet nur darauf, dass die Haselnüsse nicht in einer Anlage verarbeitet wurden, die auch glutenhaltige Produkte verarbeitet, wenn ihr ganz sichergehen wollt.
  • Vegane Variante: Ersetzt das Eiweiß durch Aquafaba – das ist das Kochwasser von Kichererbsen. Ihr braucht etwa 100 ml Aquafaba für 2 Eiweiß. Schlagt es wie Eiweiß steif und verfahrt dann wie gewohnt. Die Konsistenz wird etwas weicher, aber es schmeckt trotzdem gut. Ich habe es einmal für eine vegane Freundin ausprobiert – es hat funktioniert, aber die Makronen waren etwas weniger stabil.
  • Gewürzvariante: Fügt einen halben Teelöffel Zimt oder Lebkuchengewürz zum Teig hinzu. Das gibt den Makronen eine weihnachtliche Note. Perfekt für die Adventszeit oder für Winterpartys.

Ich persönlich mag die Variante mit Schokolade am liebsten – die Kombination aus Haselnuss und Schokolade ist einfach unschlagbar. Aber probiert selbst, was euch am besten schmeckt. Das Schöne an diesem Rezept ist, dass es so vielseitig ist.

Servieren & Aufbewahren

Die Makronen schmecken am besten frisch, aber sie lassen sich auch gut aufbewahren. Hier sind meine Tipps für Servieren und Lagern:

  • Servieren: Richtet die Makronen auf einer hübschen Platte oder einem Kuchenständer an. Sie sehen besonders schön aus, wenn ihr sie mit Puderzucker bestäubt oder mit geschmolzener Schokolade beträufelt. Ich serviere sie gerne mit einer Tasse Kaffee oder einem Glas Milch – perfekt für Kaffeekränzchen oder als kleiner Nachtisch nach dem Essen.
  • Temperatur: Die Makronen schmecken bei Zimmertemperatur am besten. Wenn ihr sie aus dem Kühlschrank nehmt, lasst sie vor dem Servieren etwa 10 Minuten bei Raumtemperatur stehen – dann entfalten sie ihr volles Aroma.
  • Aufbewahren: In einer luftdichten Dose halten sich die Makronen bei Zimmertemperatur etwa 5-7 Tage. Ich bewahre sie in einer Keksdose mit Deckel auf – so bleiben sie knusprig. Im Kühlschrank halten sie sich sogar bis zu 2 Wochen, aber sie werden dann etwas weicher.
  • Einfrieren: Ihr könnt die Makronen auch einfrieren. Legt sie dazu in einen Gefrierbeutel oder eine Gefrierdose und friert sie für bis zu 3 Monate ein. Zum Auftauen einfach bei Zimmertemperatur 1-2 Stunden stehen lassen. Die Konsistenz bleibt erstaunlich gut – ich habe schon oft eingefrorene Makronen für spontane Besuche verwendet.
  • Reheating: Wenn die Makronen nach ein paar Tagen etwas weich geworden sind, könnt ihr sie für 5 Minuten bei 150 Grad im Ofen aufbacken. Dann werden sie wieder knusprig. Aber achtet darauf, dass sie nicht dunkel werden – ihr wollt ja keine Kohlen servieren.

Ein Tipp für Partys: Backt die Makronen am Morgen des Tages, an dem ihr sie servieren wollt. Dann sind sie perfekt frisch. Wenn ihr sie länger aufbewahrt, werden sie zwar nicht schlecht, aber die Knusprigkeit lässt mit der Zeit nach. Aber ehrlich gesagt – bei mir sind sie meistens schon am ersten Tag aufgegessen.

Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile

Ich bin keine Ernährungswissenschaftlerin, aber ich habe mir die Zutaten mal genauer angesehen. Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Makrone (bei 20 Stück):

Nährwert Pro Stück
Kalorien ca. 85 kcal
Fett 6 g
davon gesättigte Fettsäuren 0,5 g
Kohlenhydrate 7 g
davon Zucker 6 g
Eiweiß 2 g
Ballaststoffe 1 g

Haselnüsse sind übrigens richtig gesund. Sie enthalten viele ungesättigte Fettsäuren, die gut fürs Herz sind, sowie Vitamin E, Magnesium und B-Vitamine. Sie sind auch reich an Antioxidantien, die Entzündungen im Körper bekämpfen können. Natürlich sind die Makronen kein Diätgebäck – der Zucker und die Nüsse machen sie kalorienreich – aber in Maßen genossen sind sie ein durchaus vernünftiger Snack. Ich esse sie gerne als kleinen Energieschub am Nachmittag, wenn ich einen Kaffee brauche.

Für Menschen mit Nussallergien sind diese Makronen natürlich nicht geeignet. Auch wer auf Eiweiß allergisch reagiert, sollte sie meiden. Aber für alle anderen sind sie eine wunderbare Leckerei, die ohne künstliche Zusätze auskommt.

Fazit

Diese Haselnuss-Makronen sind für mich das perfekte Beispiel dafür, dass die einfachsten Dinge oft die besten sind. Drei Zutaten, keine komplizierten Techniken und trotzdem ein Ergebnis, das aussieht und schmeckt, als käme es aus einer Konditorei. Ich mache sie jetzt seit über einem Jahr regelmäßig und sie werden nie langweilig. Jedes Mal, wenn ich sie mit zu einer Party nehme, werde ich nach dem Rezept gefragt – und jedes Mal freue ich mich, es zu teilen.

Ich ermutige euch, dieses Rezept auszuprobieren und es nach euren eigenen Vorlieben anzupassen. Vielleicht mögt ihr sie lieber mit Mandeln, oder mit einer Prise Kardamom, oder mit einer Glasur aus weißer Schokolade. Das Schöne an diesem Grundrezept ist, dass es so viel Spielraum für Kreativität lässt. Probiert es aus, experimentiert und findet eure Lieblingsvariante.

Ich würde mich riesig freuen, wenn ihr mir in den Kommentaren erzählt, wie eure Makronen geworden sind. Welche Variante habt ihr ausprobiert? Waren sie ein Hit auf eurer Party? Habt ihr eigene Tricks entwickelt? Teilt eure Erfahrungen mit mir – ich bin gespannt! Und wenn euch das Rezept gefallen hat, teilt es gerne mit euren Freunden. Denn gutes Essen macht doch am meisten Spaß, wenn man es teilt, oder?

Also, ran an die Schüsseln und losgebacken! Ich wünsche euch ganz viel Freude beim Zubereiten und Genießen – und denkt dran: Perfektion ist gut, aber eine kleine krumme Makrone, die mit Liebe gemacht ist, schmeckt sowieso am besten.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich statt Haselnüssen auch Mandeln verwenden?

Ja, absolut! Gemahlene Mandeln funktionieren genauso gut. Der Geschmack wird etwas milder und weniger nussig, aber es schmeckt trotzdem wunderbar. Ich habe es schon oft gemacht, wenn ich keine Haselnüsse im Haus hatte.

Warum werden meine Makronen beim Backen flach?

Das passiert meistens, wenn der Teig zu flüssig ist. Mögliche Ursachen: Das Eiweiß war nicht steif genug, ihr habt die Nüsse zu lange untergerührt, oder die Eier waren zu warm. Achtet beim nächsten Mal darauf, das Eiweiß richtig fest zu schlagen und die Nüsse nur kurz unterzuheben.

Kann ich die Makronen auch ohne Zucker machen?

Zucker ist in diesem Rezept nicht nur für die Süße da, sondern auch für die Struktur. Er stabilisiert das Eiweiß und sorgt für die knusprige Oberfläche. Zuckerersatz wie Xylit oder Erythrit funktioniert nicht gut – die Makronen werden dann weich und bröselig. Ich würde empfehlen, beim Zucker zu bleiben, aber die Menge nach Geschmack zu reduzieren.

Wie lange halten sich die Makronen?

In einer luftdichten Dose bei Zimmertemperatur etwa 5-7 Tage. Im Kühlschrank bis zu 2 Wochen. Eingefroren bis zu 3 Monate. Aber ehrlich gesagt – bei mir sind sie meistens schon nach 2 Tagen weg, weil sie einfach so lecker sind.

Kann ich die Makronen auch mit einem Spritzbeutel formen?

Ja, das geht! Füllt den Teig in einen Spritzbeutel mit einer großen Lochtülle (etwa 1 cm Durchmesser) und spritzt kleine Tuffs auf das Backpapier. Das geht schneller als mit zwei Löffeln und die Makronen werden gleichmäßiger. Ich mache das manchmal, wenn ich viele Makronen für eine große Party brauche. Aber mit den Löffeln hat es auch seinen Charme – es ist entspannter und macht weniger Sauerei.

Pin This Recipe!

Haselnuss-Makronen aus 3 Zutaten recipe

Print

Perfekte Haselnuss-Makronen aus 3 Zutaten – der einfache Partynachtisch

Diese Haselnuss-Makronen sind der perfekte Partynachtisch: schnell gemacht, nur drei Zutaten und unwiderstehlich lecker. Die Kombination aus knuspriger Außenschicht und weichem Kern begeistert jeden Gast.

  • Author: Marlene
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 15 Minuten
  • Total Time: 30 Minuten
  • Yield: 20 Makronen 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 200 g gemahlene Haselnüsse (ca. 2 Tassen)
  • 2 Eiweiß (Größe M oder L, Zimmertemperatur)
  • 150 g feiner Zucker (ca. 3/4 Tasse)
  • 1 Prise Salz

Instructions

  1. Den Backofen auf 160 °C Ober- und Unterhitze (140 °C Umluft) vorheizen.
  2. Das Eiweiß in eine fettfreie Rührschüssel geben, die Prise Salz hinzufügen und mit dem Handrührer auf höchster Stufe steif schlagen, bis es weiß und schaumig ist (ca. 2-3 Minuten).
  3. Den Zucker langsam einrieseln lassen und weiterschlagen, bis die Masse glänzt und so fest ist, dass sie beim Umdrehen der Schüssel nicht herausfällt.
  4. Die gemahlenen Haselnüsse vorsichtig mit einem Teigschaber unterheben – nicht rühren, sondern falten, bis keine weißen Streifen mehr sichtbar sind.
  5. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Mit zwei Teelöffeln walnussgroße Portionen des Teigs auf das Blech setzen, dabei 2-3 cm Abstand lassen.
  6. Die Makronen auf der mittleren Schiene 12-15 Minuten backen, bis sie goldbraun sind und sich leicht vom Backpapier lösen lassen.
  7. Das Blech aus dem Ofen nehmen und die Makronen 5 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen, dann vorsichtig lösen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.

Notes

Die Eier sollten Zimmertemperatur haben. Die Schüssel muss absolut fettfrei sein – am besten mit Zitronensaft auswischen. Die Nüsse nur kurz unterheben, sonst wird der Teig zu flüssig. Die Makronen in den ersten 10 Minuten nicht die Ofentür öffnen. Für eine vegane Variante das Eiweiß durch 100 ml Aquafaba (Kichererbsenwasser) ersetzen.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Makrone
  • Calories: 85
  • Sugar: 6
  • Sodium: 15
  • Fat: 6
  • Saturated Fat: 5
  • Carbohydrates: 7
  • Fiber: 1
  • Protein: 2

Keywords: Haselnuss-Makronen, 3-Zutaten-Rezept, Partynachtisch, glutenfrei, laktosefrei, einfach, schnell, Weihnachtsgebäck

Did you make this recipe?

Share a photo and tag us — we can't wait to see what you've made!

You might also love these recipes

Leave a Comment

Recipe rating ★☆ ★☆ ★☆ ★☆ ★☆