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Jonathan Morgan

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Knusprige Martinsgans mit Beifußfüllung – einfaches Rezept für Festtagsschmaus

Ready In 4 Stunden
Servings 8-10 Portionen
Difficulty Mittel

Das Martini-Singen der Kinder war in drei Tagen und ich hatte es völlig vergessen. Alle anderen Eltern würden mit aufwendigen Blechkuchen, selbst gebackenen Brezeln oder liebevoll verzierten Laternen kommen. Ich stand in der Küche, starrte auf eine gefrorene Gans und dachte: “Was zur Hölle mache ich jetzt damit?” Ehrlich, ich hatte noch nie eine ganze Gans zubereitet. Die Panik war echt – mein Herz klopfte bis zum Hals. Aber wisst ihr, was manchmal passiert, wenn man keine Zeit für Perfektionismus hat? Man macht einfach weiter. Ich hatte Äpfel, frische Beifußzweige vom Nachbarn und eine Flasche trockenen Weißwein. Also habe ich die Gans gewaschen, die Füllung improvisiert und sie in den Ofen geschoben. Keine Zeit für Brathering, kein Plan für die Sauce – nur pure Notwendigkeit.

Und dann passierte das Unglaubliche. Die Gans kam aus dem Ofen – goldbraun, knusprig, mit einer Haut, die beim Anschneiden fast knisterte. Der Duft von Beifuß und Äpfeln zog durch die ganze Straße. Auf dem Fest war mein Teller im Nu leer. Die Leute kamen an meinen Tisch und fragten nach dem Rezept. Ich stand da, mit einer Serviette voller Fettflecken, und dachte: “Ich hab wirklich keine Ahnung, was ich da gemacht habe.” Aber es war perfekt. Seitdem ist diese Martinsgans mein Geheimnis für jeden Festtagsschmaus – und ich schwöre, sie ist einfacher, als ihr denkt. Vielleicht habt ihr auch schon mal so einen Moment erlebt, oder?

Warum ihr diese Martinsgans lieben werdet

Diese knusprige Martinsgans ist nicht nur ein Festtagsgericht – sie ist die Rettung für alle, die wenig Zeit haben, aber trotzdem beeindrucken wollen. Ich habe sie in den letzten Jahren bestimmt zehnmal zubereitet, und jedes Mal wird sie besser. Man muss kein Profikoch sein, um sie hinzubekommen. Das Geheimnis liegt in der Kombination aus knuspriger Haut, saftigem Fleisch und einer Füllung, die nach Herbst schmeckt. Hier sind die Highlights auf einen Blick:

  • Schnell & Einfach: Trotz des edlen Auftritts ist die Zubereitung überraschend unkompliziert. Die meiste Arbeit macht der Ofen.
  • Einfache Zutaten: Keine exotischen Gewürze oder teuren Spezialitäten – Beifuß, Äpfel und Zwiebeln bekommt ihr überall.
  • Perfekt für den Herbst: Ob Martinstag, Erntedank oder ein gemütliches Sonntagsessen – diese Gans passt einfach in die Jahreszeit.
  • Garantierter Publikumsliebling: Die knusprige Haut und die fruchtige Füllung begeistern selbst die wählerischsten Esser.
  • Unwiderstehlich lecker: Die Kombination aus herzhaftem Gänsefleisch, süßen Äpfeln und würzigem Beifuß ist einfach himmlisch.

Was diese Gans besonders macht? Es ist die Methode, die Haut richtig knusprig zu bekommen – und der Trick ist einfacher, als ihr denkt. Kein stundenlanges Übergießen, keine komplizierten Marinaden. Ich habe die Technik von einem alten Kochbuch, aber mit einer kleinen Abwandlung, die sie noch besser macht. Diese Gans ist nicht nur gut – sie ist die Art von Gericht, bei dem man nach dem ersten Bissen die Augen schließt. Und das Beste? Ihr könnt sie auch am Vortag vorbereiten, ohne dass sie an Qualität verliert. Perfekt für stressige Feiertage!

Welche Zutaten ihr braucht

Dieses Rezept verwendet einfache, saisonale Zutaten, die zusammen einen intensiven, herbstlichen Geschmack ergeben. Die meisten davon habt ihr wahrscheinlich schon im Haus oder bekommt sie auf dem Wochenmarkt. Ich kaufe meine Gans immer beim Bauern um die Ecke – die Qualität ist einfach besser, und ich weiß, woher das Tier kommt. Aber auch eine TK-Gans aus dem Supermarkt funktioniert, wenn ihr sie rechtzeitig auftaut.

Für die Gans und die Füllung

  • 1 küchenfertige Gans (ca. 4-5 kg) – am besten frisch vom Geflügelhändler oder aus der Kühltheke. Achtet darauf, dass sie komplett aufgetaut ist, falls gefroren.
  • 3-4 säuerliche Äpfel (z.B. Boskoop oder Elstar) – die Säure balanciert das Fett der Gans perfekt aus.
  • 2 große Zwiebeln – sie geben der Füllung eine würzige Basis.
  • 4-5 frische Beifußzweige – getrockneter Beifuß geht auch, aber frischer hat mehr Aroma. Ich finde ihn auf dem Wochenmarkt oder im Kräutergarten.
  • Salz und Pfeffer – zum Würzen, am besten grobes Meersalz.
  • 1 TL getrockneter Majoran – rundet den Geschmack ab, ist aber optional.

Für die Bratensauce

Knusprige Martinsgans mit Beifußfüllung preparation steps

  • 500 ml Geflügelfond (oder Hühnerbrühe) – selbst gemacht ist am besten, aber aus dem Glas tut es auch.
  • 200 ml trockener Weißwein – ein Riesling oder ein Grauburgunder passt wunderbar.
  • 2 EL kalte Butter – zum Binden der Sauce, macht sie schön sämig.
  • 1 EL Speisestärke (optional) – falls die Sauce nicht dick genug wird.
  • Salz, Pfeffer und eine Prise Zucker – zum Abschmecken.

Substitutionshinweise

Wenn ihr keinen Beifuß bekommt, könnt ihr auch Thymian oder Rosmarin verwenden – der Geschmack wird dann etwas anders, aber immer noch lecker. Für eine glutenfreie Variante der Sauce nehmt ihr einfach Maisstärke statt Weizenmehl. Die Äpfel lassen sich durch Birnen ersetzen, falls ihr die Saison nutzen wollt. Ich habe das einmal ausprobiert, und die Füllung wurde überraschend süß und mild – perfekt für Leute, die es nicht so würzig mögen.

Benötigte Küchenausrüstung

Ihr braucht keine teuren Spezialgeräte für diese Gans. Ein großer Bräter mit Deckel ist das Wichtigste – ich habe meinen auf dem Flohmarkt gefunden, und er funktioniert perfekt. Hier die vollständige Liste:

  • Großer Bräter (ca. 30-35 cm Durchmesser) – mit Deckel oder Alufolie zum Abdecken.
  • Scharfes Messer – zum Zerteilen der Gans nach dem Garen.
  • Küchengarn – zum Zubinden der Füllung, damit nichts herausfällt.
  • Gemüseschäler – für die Äpfel und Zwiebeln.
  • Schneidebrett – am besten ein großes, damit ihr Platz habt.
  • Kochlöffel oder Schneebesen – für die Sauce.
  • Fleischthermometer – nicht zwingend nötig, aber hilfreich, um die Kerntemperatur zu prüfen (ca. 80°C).

Ein Tipp von mir: Wenn ihr keinen Deckel habt, nehmt einfach Alufolie. Das funktioniert genauso gut. Und falls der Bräter zu klein ist, schneidet die Gans in zwei Hälften – das geht auch und verkürzt die Garzeit sogar.

Zubereitung: Schritt für Schritt zur perfekten Martinsgans

Jetzt wird es ernst! Keine Sorge, ich führe euch durch jeden Schritt. Die Gans braucht zwar etwas Zeit im Ofen, aber die meiste Arbeit ist schnell erledigt. Plant etwa 3,5 bis 4 Stunden ein – inklusive Ruhezeit.

  1. Die Gans vorbereiten (15 Minuten): Heizt den Ofen auf 160°C Ober-/Unterhitze vor. Holt die Gans aus dem Kühlschrank und lasst sie 30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen. Dann wascht sie innen und außen mit kaltem Wasser ab und tupft sie mit Küchenpapier trocken – das ist wichtig für die knusprige Haut! Schneidet überschüssiges Fett an den Rändern ab (aber nicht zu viel, denn das Fett braucht ihr für die Sauce).
  2. Die Füllung zubereiten (10 Minuten): Schält die Äpfel, entfernt das Kerngehäuse und schneidet sie in grobe Würfel. Schält die Zwiebeln und hackt sie fein. Mischt Äpfel, Zwiebeln, den gehackten Beifuß (die Blätter von den Zweigen zupfen), Majoran, Salz und Pfeffer in einer Schüssel. Die Füllung sollte gut durchmischt sein – riecht schon fantastisch!
  3. Die Gans füllen (5 Minuten): Füllt die Apfel-Zwiebel-Mischung in die Bauchhöhle der Gans – aber nicht zu fest, denn die Füllung dehnt sich beim Garen aus. Verschließt die Öffnung mit Küchengarn oder steckt sie mit Rouladennadeln zu. Ich verwende immer Garn, weil es sicherer hält. Die restliche Füllung legt ihr um die Gans im Bräter – sie wird später als Beilage serviert.
  4. Die Gans würzen (5 Minuten): Reibt die Haut der Gans großzügig mit Salz und Pfeffer ein. Massiert es richtig ein, damit es in die Haut einzieht. Legt die Gans mit der Brustseite nach unten in den Bräter – das sorgt dafür, dass das Fett ausläuft und die Haut von unten knusprig wird. Gießt den Weißwein und 200 ml des Geflügelfonds in den Bräter (nicht über die Gans, sondern daneben).
  5. Das Garen – Phase 1 (2 Stunden): Deckt den Bräter mit dem Deckel oder Alufolie ab und schiebt ihn in den Ofen. Nach 1 Stunde dreht ihr die Gans vorsichtig um (Brustseite nach oben) – das geht am besten mit zwei Gabeln. Gießt die Gans mit dem Bratensaft aus dem Bräter. Deckt wieder ab und gart weitere 1 Stunde. Die Temperatur sollte konstant bei 160°C bleiben.
  6. Das Garen – Phase 2 (45 Minuten): Nehmt den Deckel ab und erhöht die Ofentemperatur auf 200°C. Jetzt wird die Haut richtig knusprig! Gießt die Gans alle 15 Minuten mit dem Bratensaft. Wenn der Saft zu dunkel wird, gebt etwas Wasser nach. Nach 45 Minuten sollte die Haut goldbraun und knusprig sein – und das Fleisch zart. Stecht mit einer Gabel in die Keule: Wenn der Saft klar austritt, ist die Gans fertig.
  7. Die Ruhezeit (15-20 Minuten): Nehmt die Gans aus dem Ofen und lasst sie auf einem Brett ruhen – am besten mit Alufolie locker abgedeckt. Das ist der wichtigste Schritt! Wenn ihr sie sofort anschneidet, läuft der Saft aus und das Fleisch wird trocken. Ich weiß, es ist schwer zu warten, aber es lohnt sich.
  8. Die Bratensauce zubereiten (10 Minuten): Gießt den Bratensaft aus dem Bräter in einen Topf – aber fangt das Fett auf! Am besten mit einem Fettabscheider oder einem Löffel das Fett abschöpfen (das könnt ihr für andere Gerichte aufbewahren). Gebt den restlichen Geflügelfond und den Weißwein dazu und lasst die Sauce aufkochen. Schmeckt mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker ab. Wenn die Sauce zu dünn ist, verrührt 1 EL Speisestärke mit etwas kaltem Wasser und gebt sie dazu. Zum Schluss die kalte Butter unterrühren – das macht die Sauce schön sämig und glänzend.
  9. Servieren (5 Minuten): Schneidet die Gans mit einem scharfen Messer in Portionen – zuerst die Keulen, dann die Brust in Scheiben. Die Füllung aus der Bauchhöhle nehmt ihr mit einem Löffel. Serviert alles auf einer großen Platte mit der Sauce und den restlichen Äpfeln aus dem Bräter. Dazu passen Rotkohl und Kartoffelknödel – aber das ist euch überlassen!

Tipps & Tricks für die perfekte Gans

Ich habe bei meiner ersten Gans einen klassischen Fehler gemacht: Ich habe sie zu früh aus dem Ofen genommen, weil ich dachte, sie sei fertig. Das Fleisch war zäh und die Haut nicht knusprig. Seitdem schwöre ich auf das Fleischthermometer. Hier sind meine besten Tipps, damit euch das nicht passiert:

  • Die Haut richtig knusprig bekommen: Der Trick ist, die Gans am Anfang mit der Brustseite nach unten zu garen. Das Fett läuft aus und die Haut wird von unten knusprig. Außerdem solltet ihr die Haut vor dem Würzen richtig trocken tupfen – Feuchtigkeit ist der Feind der Knusprigkeit.
  • Nicht zu viel Flüssigkeit: Viele Leute geben zu viel Wasser oder Brühe in den Bräter – das macht die Haut weich. Lieber weniger, und wenn der Saft zu stark einkocht, einfach etwas nachgießen.
  • Die Ruhezeit nicht überspringen: Ich weiß, es ist verlockend, die Gans sofort anzuschneiden. Aber lasst sie mindestens 15 Minuten ruhen – das Fleisch wird viel saftiger. Ich stelle sie auf das Brett und decke sie mit Alufolie ab, während ich die Sauce fertig mache.
  • Das Fett verwerten: Das ausgelassene Gänsefett ist Gold wert! Ich hebe es in einem Glas im Kühlschrank auf und verwende es zum Braten von Kartoffeln oder Gemüse. Es hält sich monatelang.
  • Multitasking leicht gemacht: Während die Gans im Ofen ist, könnt ihr die Beilagen vorbereiten. Ich koche den Rotkohl am Vortag und wärme ihn nur auf. Die Knödel mache ich, während die Gans ruht – das spart Zeit und Stress.

Ein kleiner Fail von mir: Bei meinem zweiten Versuch habe ich vergessen, die Gans zu wenden, und die Brustseite war oben. Die Haut wurde nicht knusprig, und das Fleisch war trocken. Seitdem merke ich mir: Erst mit der Brust nach unten, dann wenden. Klingt banal, aber es macht den Unterschied!

Variationen & Anpassungen

Dieses Rezept ist unglaublich vielseitig. Ich habe es schon für verschiedene Anlässe abgewandelt, und jedes Mal war es ein Erfolg. Hier sind ein paar Ideen, die ihr ausprobieren könnt:

  • Vegetarische Variante: Ersetzt die Gans durch einen großen Blumenkohl oder einen Kürbis. Die Füllung bleibt gleich – Äpfel, Zwiebeln und Beifuß – und ihr bratet das Ganze im Ofen, bis es weich ist. Dazu eine vegane Bratensauce aus Gemüsebrühe und Hefeflocken. Ich habe das für eine Freundin gemacht, und sie war begeistert.
  • Mit Orangennote: Gebt die Schale einer Bio-Orange zur Füllung – das gibt eine frische, fruchtige Note, die besonders gut zu Weihnachten passt. Ich habe das letztes Jahr ausprobiert, und die Gans roch nach Winter und Sonne zugleich.
  • Glutenfrei: Die Füllung ist bereits glutenfrei, wenn ihr darauf achtet, dass der Fond keine Zusätze hat. Für die Sauce verwendet ihr Maisstärke statt Mehl. Einfach und lecker.
  • Weniger Fett: Entfernt vor dem Garen die Haut der Gans – das reduziert den Fettgehalt deutlich. Allerdings wird die Haut dann nicht knusprig. Ich persönlich finde, dass die Haut das Beste ist, aber jeder, wie er mag.
  • Asiatischer Twist: Ersetzt den Beifuß durch Sternanis und Ingwer, und gebt Sojasauce und Honig zur Füllung. Das klingt ungewöhnlich, aber ich habe es einmal für ein internationales Buffet gemacht – die Gäste haben sich darum gerissen.

Servieren & Aufbewahren

Die Martinsgans schmeckt am besten direkt aus dem Ofen, aber sie ist auch am nächsten Tag noch fantastisch. Hier meine Tipps fürs Servieren und Lagern:

Servieren: Ich serviere die Gans auf einer großen Holzplatte, mit den Äpfeln aus der Füllung und den restlichen Beifußzweigen als Dekoration. Die Sauce reiche ich separat in einer Sauciere. Dazu passen klassisch Rotkohl und Kartoffelknödel, aber auch ein frischer Feldsalat mit Walnüssen ist eine tolle Ergänzung. Als Getränk empfehle ich einen trockenen Rotwein wie einen Spätburgunder – die Fruchtigkeit harmoniert perfekt mit der Füllung. Wenn ihr es alkoholfrei mögt, tut es ein Apfelsaft mit einem Schuss Zitrone.

Aufbewahren: Übrig gebliebene Gans könnt ihr im Kühlschrank 3-4 Tage aufbewahren. Wickelt sie in Frischhaltefolie oder legt sie in eine verschließbare Dose. Die Sauce hält sich separat ebenfalls 3-4 Tage. Zum Einfrieren: Schneidet das Fleisch von den Knochen und friert es portionsweise ein – so habt ihr bis zu 3 Monate etwas davon. Die Sauce könnt ihr auch einfrieren, aber sie verliert etwas an Konsistenz. Ich friere sie in Eiswürfelbehältern ein und verwende sie später für Suppen.

Wiederaufwärmen: Die Gans wird am besten im Ofen wieder aufgewärmt – bei 150°C für etwa 15 Minuten, mit etwas Brühe oder Wasser im Bräter, damit sie nicht austrocknet. Die Mikrowelle ist nicht zu empfehlen, weil das Fleisch dann zäh wird. Die Sauce erwärme ich im Topf bei niedriger Hitze und rühre einen Klecks Sahne oder Butter unter, damit sie wieder geschmeidig wird. Übrigens: Die Aromen der Füllung ziehen über Nacht noch mehr ein – am nächsten Tag schmeckt die Gans oft noch besser!

Nährwertinformationen & gesundheitliche Vorteile

Eine Portion (ca. 200 g Gänsefleisch mit Sauce) enthält etwa 450-550 Kalorien, je nachdem, wie viel Fett ihr esst. Gänsefleisch ist reich an Eiweiß, Eisen und B-Vitaminen, die gut für die Blutbildung und das Nervensystem sind. Die Äpfel in der Füllung liefern Ballaststoffe und Vitamin C, während Beifuß für seine verdauungsfördernden Eigenschaften bekannt ist. Ich esse diese Gans nicht jeden Tag, aber als Festtagsgericht ist sie eine wunderbare Quelle für wichtige Nährstoffe.

Für Menschen mit Allergien: Die Gans enthält keine gängigen Allergene wie Gluten oder Laktose (es sei denn, ihr verwendet Butter in der Sauce). Die Füllung ist von Natur aus glutenfrei. Achtet bei der Sauce auf die Stärke – Maisstärke ist glutenfrei, Weizenstärke nicht. Ich persönlich finde, dass dieses Gericht perfekt in eine ausgewogene Ernährung passt, solange man die Portionen im Auge behält. Und mal ehrlich – an Weihnachten oder Martinstag darf es auch mal etwas üppiger sein!

Fazit: Warum ihr diese Gans unbedingt probieren solltet

Diese knusprige Martinsgans ist mehr als nur ein Rezept – sie ist das Gericht, das mir gezeigt hat, dass man auch unter Druck etwas Großartiges zaubern kann. Die Kombination aus knuspriger Haut, saftigem Fleisch und der fruchtig-würzigen Füllung ist einfach unschlagbar. Und das Beste: Sie ist einfacher, als ihr denkt. Ich habe sie in den letzten Jahren so oft gemacht, dass ich sie fast im Schlaf könnte – und jedes Mal freue ich mich aufs Neue über den Duft, der durch die Küche zieht.

Probiert sie aus, passt sie an euren Geschmack an und macht sie zu eurem eigenen Rezept. Vielleicht ändert ihr die Kräuter, probiert eine andere Füllung oder serviert sie mit euren Lieblingsbeilagen. Das ist das Schöne an diesem Gericht: Es ist flexibel und verzeiht kleine Fehler. Wenn ihr es macht, schreibt mir doch in den Kommentaren, wie es gelaufen ist! Ich bin gespannt auf eure Geschichten und Variationen. Und denkt dran: Auch wenn mal etwas schiefgeht – der nächste Versuch wird besser. Glaubt mir, ich weiß, wovon ich rede!

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Kann ich die Gans auch am Vortag vorbereiten?

Ja, absolut! Ihr könnt die Gans am Vortag füllen und würzen, aber lasst sie dann unbedeckt im Kühlschrank, damit die Haut trocknet. Das macht sie sogar noch knuspriger. Die Sauce bereite ich aber immer frisch zu.

Wie tau ich eine gefrorene Gans richtig auf?

Am besten im Kühlschrank über 24-36 Stunden. Legt sie auf ein Blech, damit eventuell austretendes Wasser aufgefangen wird. Nie bei Raumtemperatur auftauen – das fördert Bakterienwachstum.

Kann ich Beifuß durch andere Kräuter ersetzen?

Ja, Thymian, Rosmarin oder Majoran passen auch gut. Beifuß hat einen leicht bitteren, würzigen Geschmack, der besonders zu Gans passt, aber ihr könnt experimentieren.

Warum wird meine Gans nicht knusprig?

Das liegt meist an zu viel Feuchtigkeit. Tupft die Haut vor dem Würzen trocken, gart sie zuerst mit der Brustseite nach unten und nehmt den Deckel rechtzeitig ab. Auch die Ruhezeit hilft, die Haut zu festigen.

Kann ich die Gans auch im Bratschlauch zubereiten?

Ja, das geht, aber die Haut wird dann nicht knusprig. Wenn ihr den Bratschlauch verwendet, öffnet ihn in den letzten 30 Minuten, damit die Haut bräunt. Ich persönlich bevorzuge den Bräter, weil das Aroma intensiver ist.

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Knusprige Martinsgans mit Beifußfüllung recipe

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Knusprige Martinsgans mit Beifußfüllung – einfaches Rezept für Festtagsschmaus

Eine goldbraun gebratene Gans mit knuspriger Haut und saftigem Fleisch, gefüllt mit Äpfeln, Zwiebeln und Beifuß. Dieses einfache Rezept ist perfekt für den Martinstag oder andere herbstliche Feste.

  • Author: Marlene
  • Prep Time: 30 Minuten
  • Cook Time: 3 Stunden 45 Minuten
  • Total Time: 4 Stunden 15 Minuten
  • Yield: 8 Portionen 1x
  • Category: Hauptgericht
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 1 küchenfertige Gans (ca. 4–5 kg)
  • 3–4 säuerliche Äpfel (z.B. Boskoop oder Elstar)
  • 2 große Zwiebeln
  • 4–5 frische Beifußzweige
  • Salz und Pfeffer
  • 1 TL getrockneter Majoran (optional)
  • 500 ml Geflügelfond (oder Hühnerbrühe)
  • 200 ml trockener Weißwein
  • 2 EL kalte Butter
  • 1 EL Speisestärke (optional)
  • Salz, Pfeffer und eine Prise Zucker

Instructions

  1. Ofen auf 160°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Gans aus dem Kühlschrank nehmen und 30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen. Dann innen und außen mit kaltem Wasser waschen und mit Küchenpapier trocken tupfen. Überschüssiges Fett an den Rändern abschneiden.
  2. Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen und in grobe Würfel schneiden. Zwiebeln schälen und fein hacken. Beifußblätter von den Zweigen zupfen und hacken. Äpfel, Zwiebeln, Beifuß, Majoran, Salz und Pfeffer in einer Schüssel mischen.
  3. Die Apfel-Zwiebel-Mischung in die Bauchhöhle der Gans füllen (nicht zu fest). Öffnung mit Küchengarn verschließen. Restliche Füllung um die Gans im Bräter legen.
  4. Haut der Gans großzügig mit Salz und Pfeffer einreiben. Gans mit der Brustseite nach unten in den Bräter legen. Weißwein und 200 ml Geflügelfond in den Bräter gießen (nicht über die Gans).
  5. Bräter mit Deckel oder Alufolie abdecken und in den Ofen schieben. Nach 1 Stunde Gans vorsichtig wenden (Brustseite nach oben) und mit Bratensaft begießen. Wieder abdecken und weitere 1 Stunde garen.
  6. Deckel abnehmen und Ofentemperatur auf 200°C erhöhen. Gans alle 15 Minuten mit Bratensaft begießen. Nach 45 Minuten sollte die Haut goldbraun und knusprig sein. Mit einer Gabel in die Keule stechen: Wenn der Saft klar austritt, ist die Gans fertig.
  7. Gans aus dem Ofen nehmen und auf einem Brett 15-20 Minuten ruhen lassen, locker mit Alufolie abgedeckt.
  8. Bratensaft aus dem Bräter in einen Topf gießen, Fett abschöpfen. Restlichen Geflügelfond und Weißwein dazugeben und aufkochen. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken. Falls nötig, Speisestärke mit etwas kaltem Wasser verrühren und die Sauce damit binden. Kalte Butter unterrühren.
  9. Gans mit einem scharfen Messer in Portionen schneiden (zuerst Keulen, dann Brust in Scheiben). Füllung aus der Bauchhöhle mit einem Löffel nehmen. Alles auf einer großen Platte mit der Sauce und den restlichen Äpfeln aus dem Bräter servieren.

Notes

Die Gans sollte vor dem Würzen gut trocken getupft werden, um eine knusprige Haut zu erhalten. Die Ruhezeit nach dem Garen ist entscheidend für ein saftiges Fleisch. Das ausgelassene Gänsefett kann für andere Gerichte aufbewahrt werden.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Portion (ca. 200 g
  • Calories: 500
  • Sugar: 6
  • Sodium: 800
  • Fat: 35
  • Saturated Fat: 12
  • Carbohydrates: 10
  • Fiber: 2
  • Protein: 35

Keywords: Martinsgans, Gans, Beifuß, Festtagsschmaus, Herbst, knusprig, einfach

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