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Faith Calderon

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Gesunde Zimt-Dattel-Plätzchen: Einfach & budgetfreundlich backen

Ready In 30 Minuten
Servings 20 Stück
Difficulty Einfach

Es war 22:15 Uhr an einem ganz normalen Dienstag, und ich hatte plötzlich dieses unbändige Verlangen nach Plätzchen. Nicht nach diesen trockenen, gekauften Dingern, sondern nach richtigen, weichen, zimtigen Plätzchen. Das Problem? Der Zucker war alle. Kein brauner, kein weißer, nicht mal Puderzucker. Ich stand in der Küche, die Hände in den Hüften, und dachte: “Na klasse.” Aber dann fiel mein Blick auf die Dose mit den Datteln, die ich fürs Müsli gekauft hatte. Und irgendwie, in dieser späten Stunde, als alles ruhig war und ich nur das Summen des Kühlschranks hörte, kam mir die verrückte Idee: Datteln sind doch süß. Richtig süß. Vielleicht reicht das?

Ich habe einfach angefangen, die Datteln in der Küchenmaschine zu zerkleinern, ein bisschen Mehl, Butter und ordentlich Zimt dazu – und siehe da, es roch fantastisch. Der Teig klebte mir an den Fingern, und ich hab fast die Hälfte der Schüssel aufgewischt, weil ich zu ungeduldig war. Aber das Ergebnis? Diese kleinen Zimt-Dattel-Plätzchen waren so unglaublich gut, dass ich am nächsten Morgen gleich eine zweite Ladung gebacken habe. Sie schmecken nach Weihnachten, nach Geborgenheit, aber ganz ohne dieses flaue Gefühl, wenn man zu viel Zucker gegessen hat. Seitdem backe ich sie das ganze Jahr über, und jedes Mal denke ich an diesen Dienstagabend zurück. Vielleicht kennst du das ja – wenn die besten Rezepte aus dem Chaos entstehen, oder?

Warum du diese gesunden Zimt-Dattel-Plätzchen lieben wirst

Ich hab diese Plätzchen jetzt bestimmt schon zwanzig Mal gebacken, für meine Familie, für die Kita-Feier, für den Kaffeeklatsch mit der Nachbarin. Und jedes Mal gibt es die gleiche Reaktion: “Die sind ja richtig lecker! Wirklich ganz ohne Zucker?” Ja, wirklich. Ehrlich, ich war selbst überrascht, wie gut Datteln als Süße funktionieren. Sie machen den Teig nicht nur süß, sondern auch schön saftig und weich.

  • Blitzschnell & einfach: In unter 30 Minuten sind diese Plätzchen fertig. Keine Kühlzeiten, keine komplizierten Schritte – ideal für Nachmittage, an denen die Kinder plötzlich Lust auf Backen haben.
  • Zutaten aus dem Vorrat: Du brauchst keine exotischen Zutaten. Mehl, Butter, Datteln, Zimt – das hast du wahrscheinlich schon zu Hause. Kein teurer Trip zum Bioladen nötig.
  • Perfekt für Familien: Diese Plätzchen sind ein echter Hit bei Kindern. Sie schmecken süß genug, um sie zu lieben, aber du kannst guten Gewissens zugreifen. Kein Zucker, keine künstlichen Süßstoffe.
  • Budgetfreundlich: Datteln sind günstiger als viele andere Süßungsmittel, wenn man sie in größeren Packungen kauft. Und Mehl und Butter kosten ja fast nichts. Perfekt für den schmalen Geldbeutel.
  • Einfach unwiderstehlich: Die Kombination aus weichem, fast karamelligem Dattelgeschmack und dem warmen Zimt – das ist wie eine Umarmung für den Gaumen. Du wirst nicht glauben, dass da kein Zucker drin ist.

Was diese Plätzchen von anderen “gesunden” Rezepten unterscheidet? Sie schmecken nicht nach Verzicht. Ich habe schon so viele zuckerfreie Plätzchen probiert, die entweder bröselig waren oder nach Süßstoff geschmeckt haben. Diese hier sind einfach nur lecker. Die Datteln geben eine natürliche Süße, die perfekt mit dem Zimt harmoniert. Und der Teig ist so geschmeidig, dass er sich wunderbar formen lässt – auch mit kleinen Kinderhänden.

Welche Zutaten du brauchst

Für diese gesunden Zimt-Dattel-Plätzchen verwendest du ganz einfache, natürliche Zutaten. Das Schöne ist: Du musst nichts Besonderes einkaufen. Alles, was du brauchst, findest du im normalen Supermarkt. Und die meisten Sachen hast du ohnehin zu Hause.

  • 200 g Datteln (entsteint): Die Datteln sind der Star dieses Rezepts. Sie ersetzen nicht nur den Zucker, sondern geben auch eine wunderbare Saftigkeit. Ich nehme am liebsten Medjoul-Datteln, weil sie besonders weich und süß sind. Aber auch normale Datteln aus dem Supermarkt funktionieren gut. Achte nur darauf, dass sie nicht zu trocken sind. Wenn deine Datteln etwas härter sind, weiche sie 10 Minuten in heißem Wasser ein und tupfe sie trocken. (Das hab ich einmal vergessen, und der Teig wurde etwas krümelig – lerne aus meinem Fehler!)
  • 250 g Mehl (Type 405 oder Dinkelmehl): Ich backe meistens mit Dinkelmehl, weil ich den nussigen Geschmack mag und es etwas bekömmlicher sein soll. Aber normales Weizenmehl geht genauso gut. Für eine Vollkorn-Version nimm einfach Vollkornmehl – dann werden die Plätzchen etwas herzhafter, aber immer noch lecker.
  • 100 g kalte Butter: Die Butter sorgt für die mürbe Textur. Sie muss wirklich kalt sein, damit der Teig schön bröselig wird. Wenn du vegane Plätzchen möchtest, kannst du auch Margarine oder festes Kokosöl verwenden. Ich hab es mit Kokosöl getestet, und sie schmecken dann leicht exotisch – auch sehr lecker!
  • 1 Ei (Größe M): Das Ei bindet den Teig. Falls du kein Ei essen möchtest, kannst du es durch einen Esslöffel Leinsamenmehl gemischt mit drei Esslöffeln Wasser ersetzen. Lass die Mischung dann 5 Minuten quellen, bevor du sie unter den Teig rührst.
  • 2 TL Zimt: Zimt ist hier nicht nur Geschmacksträger, sondern gibt den Plätzchen auch diese typisch weihnachtliche Note. Ich verwende Ceylon-Zimt, weil er feiner und milder ist als Cassia-Zimt. Aber nimm, was du da hast.
  • 1 Prise Salz: Klingt komisch bei süßen Plätzchen, aber Salz hebt den Geschmack und macht die Süße der Datteln noch intensiver. Nicht weglassen!
  • Optional: 1 TL Vanilleextrakt: Das ist mein kleiner Geheimtipp. Ein bisschen Vanille rundet den Geschmack ab und macht die Plätzchen noch aromatischer. Muss nicht sein, aber wenn du es da hast – rein damit.

Hinweis zur Auswahl der Datteln: Ich kaufe meine Datteln immer im türkischen Supermarkt um die Ecke. Da sind sie oft günstiger und in größeren Packungen erhältlich. Einmal hatte ich welche aus dem Discounter, die waren etwas trocken, aber nach dem Einweichen war alles gut. Also keine Sorge, wenn die ersten nicht perfekt sind.

Ausstattung, die dir das Leben leichter macht

Für dieses Rezept brauchst du keine teure Spezialausrüstung. Wirklich nicht. Ich hab die Plätzchen schon mit einem einfachen Messer und einer Gabel gemacht – es geht, aber es ist etwas mühsamer. Hier ist, was ich empfehle:

  • Eine Küchenmaschine oder ein Pürierstab: Die Datteln müssen richtig fein zerkleinert werden, damit sie sich gut mit dem Mehl verbinden. Eine Küchenmaschine macht das in Sekunden. Wenn du keine hast, hack die Datteln so fein wie möglich mit einem großen Messer. Dauert etwas länger, aber es funktioniert.
  • Eine große Rührschüssel: Nichts Besonderes, einfach eine Schüssel, in die alles reinpasst.
  • Ein Backblech mit Backpapier: Das Backpapier verhindert, dass die Plätzchen ankleben. Ich hab mal versucht, sie ohne zu backen – keine gute Idee. Das Reinigen war eine Qual.
  • Ein Teigschaber oder ein Löffel: Zum Vermengen der Zutaten. Ich benutze meistens einfach meine Hände, weil ich das Gefühl für den Teig mag. Aber ein Schaber ist hygienischer, wenn Kinder mithelfen.
  • Eine Gabel: Zum Eindrücken der Plätzchen. Das gibt ihnen dieses typische Muster und hilft ihnen, gleichmäßig zu backen.

Ich hab mir vor Jahren eine günstige Küchenmaschine für 30 Euro gekauft, und die läuft immer noch. Du musst also nicht viel Geld ausgeben. Und falls du keinen Pürierstab hast: Ein Nudelholz und ein Gefrierbeutel tun es auch – die Datteln in den Beutel geben und mit dem Nudelholz draufhauen, bis sie zerdrückt sind. Nicht elegant, aber effektiv!

So werden die Zimt-Dattel-Plätzchen perfekt

Gesunde Zimt-Dattel-Plätzchen preparation steps

Jetzt geht’s ans Eingemachte. Keine Sorge, es ist wirklich einfach. Ich zeig dir Schritt für Schritt, wie du die besten gesunden Zimt-Dattel-Plätzchen backst. Und ich verrate dir auch, wo ich selbst schon Fehler gemacht habe, damit du sie vermeiden kannst.

  1. Backofen vorheizen und Blech vorbereiten: Heiz den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Leg ein Backblech mit Backpapier aus. Das mache ich immer als Erstes, damit der Ofen schon heiß ist, wenn der Teig fertig ist.
  2. Datteln zerkleinern: Gib die entsteinten Datteln in deine Küchenmaschine und zerkleinere sie so fein, dass eine fast pastenartige Masse entsteht. Das dauert etwa 30-60 Sekunden. Wenn die Datteln zu sehr kleben, schalte die Maschine kurz aus und schab die Seiten mit einem Teigschaber ab. (Das ist der Moment, in dem ich meistens Dattelkleber an den Fingern habe – gehört dazu!)
  3. Trockene Zutaten mischen: In einer großen Schüssel das Mehl, den Zimt und die Prise Salz vermischen. Verrühr sie kurz mit einem Löffel, damit sich alles gleichmäßig verteilt. Dann die zerkleinerten Datteln dazugeben.
  4. Butter und Ei einarbeiten: Schneide die kalte Butter in kleine Würfel und gib sie zusammen mit dem Ei (und dem Vanilleextrakt, falls du welches nimmst) zu den trockenen Zutaten. Jetzt kommt der spaßige Teil: Mit den Händen oder einem Teigschaber alles zu einem glatten Teig verkneten. Der Teig wird anfangs etwas bröselig aussehen, aber nach ein paar Minuten Kneten sollte er sich zu einer Kugel formen lassen. Wenn er zu trocken ist, gib einen Esslöffel kaltes Wasser dazu. Wenn er zu klebrig ist, streu etwas Mehl auf die Arbeitsfläche.
  5. Teig formen: Dreh den Ofen runter auf 160 °C (Ober-/Unterhitze), falls du Umluft verwendest, bleibt es bei 140 °C. Jetzt formst du aus dem Teig kleine Kugeln, etwa so groß wie eine Walnuss. Leg sie mit etwas Abstand auf das Backblech – sie gehen ein bisschen auf, aber nicht viel. Dann nimm eine Gabel und drück jede Kugel vorsichtig platt. Mach das kreuzweise, so entsteht ein hübsches Gittermuster. Ich liebe diesen Schritt, weil die Plätzchen danach aussehen wie aus der Bäckerei.
  6. Backen: Schieb das Blech in den vorgeheizten Ofen und back die Plätzchen für 12-15 Minuten. Sie sollten an den Rändern leicht goldbraun sein, aber in der Mitte noch weich wirken. Das ist wichtig – sie härten beim Abkühlen nach. Wenn du sie zu lange backst, werden sie hart und trocken. (Ja, das hab ich einmal geschafft – seitdem stell ich immer einen Timer.)
  7. Abkühlen lassen: Nimm das Blech aus dem Ofen und lass die Plätzchen 5 Minuten auf dem Blech ruhen. Dann hebst du sie vorsichtig mit einem Pfannenwender auf ein Kuchengitter. Lass sie vollständig abkühlen, bevor du sie in eine Dose gibst. Sonst werden sie weich und kleben zusammen.

Ein Tipp von mir: Wenn du die Plätzchen besonders weich magst, back sie nur 11 Minuten. Für knusprigere Plätzchen lass sie 14-15 Minuten im Ofen. Ich mag sie am liebsten weich und saftig – dann schmecken sie fast wie kleine Kekse aus der amerikanischen Bäckerei.

Tipps & Tricks für die besten Plätzchen

Ich backe jetzt seit Jahren Plätzchen, und glaub mir, nicht jede Ladung war ein Erfolg. Hier sind die wichtigsten Lektionen, die ich gelernt habe – damit du nicht die gleichen Fehler machen musst.

Die Datteln sind der Schlüssel. Wenn deine Datteln zu trocken sind, wird der Teig bröselig und die Plätzchen werden hart. Weich sie vorher in heißem Wasser ein, das ist der einfachste Trick. Einmal hatte ich welche, die schon eine Woche offen waren – die waren so trocken, dass ich den Teig wegwerfen musste. Seitdem kaufe ich nur noch so viele, wie ich in einer Woche verbrauche.

Nicht zu viel kneten. Ich weiß, es ist verlockend, den Teig schön glatt zu kneten. Aber wenn du zu lange knetest, wird das Gluten im Mehl aktiviert und die Plätzchen werden zäh. Knete nur so lange, bis sich alles gerade so verbunden hat. Ein paar kleine Mehlspuren sind okay.

Die Größe der Kugeln ist entscheidend. Mach sie nicht zu groß, sonst backen sie ungleichmäßig. Eine walnussgroße Kugel ist perfekt. Und drück sie mit der Gabel wirklich flach – etwa 1 cm dick. So werden sie gleichmäßig durchgebacken.

Multitasking ist dein Freund. Während der Ofen vorheizt, kannst du schon die Datteln zerkleinern. Und während die erste Ladung backt, formst du schon die zweite. So hast du in 30 Minuten drei Bleche fertig. Ich stelle mir immer einen kleinen Küchenwecker, damit ich nicht vergesse, das Blech zu wechseln.

Die Abkühlzeit ist heilig. Ich weiß, der Duft ist unglaublich, und du willst sofort reinbeißen. Aber bitte warte! Die Plätzchen sind direkt aus dem Ofen noch sehr weich und zerfallen leicht. Nach 5 Minuten auf dem Blech und 10 Minuten auf dem Gitter sind sie perfekt. Dann kannst du zuschlagen.

Variationen & Ideen zum Ausprobieren

Das Schöne an diesem Grundrezept ist, dass du es total einfach abwandeln kannst. Ich hab schon so viele Versionen ausprobiert, und jede war auf ihre Art lecker. Hier sind ein paar Ideen, die du zu Hause nachmachen kannst:

  • Schoko-Zimt-Plätzchen: Füge 2 EL Kakaopulver zum Mehl hinzu und hack 50 g Zartbitterschokolade (ohne Zucker, falls du ganz streng sein willst) klein. Die Schokoladenstückchen unter den Teig kneten. Das gibt einen herrlich schokoladigen Twist, der bei Kindern immer gut ankommt.
  • Nussige Variante: Ersetze 50 g Mehl durch gemahlene Mandeln oder Haselnüsse. Das macht die Plätzchen noch mürber und gibt ihnen ein nussiges Aroma. Ich liebe diese Version mit Mandeln – sie schmeckt fast wie Marzipan.
  • Vegane Version: Tausche die Butter gegen festes Kokosöl und das Ei gegen einen Esslöffel Leinsamenmehl mit drei Esslöffeln Wasser. Die Plätzchen werden etwas fester, aber genauso lecker. Mein Schwager, der vegan lebt, war total begeistert.
  • Fruchtige Überraschung: Unterhebe 50 g getrocknete Cranberries oder fein gehackte getrocknete Aprikosen. Das gibt schöne rote oder orange Sprenkel und einen fruchtigen Geschmack. Perfekt für Weihnachten!
  • Gewürzvariation: Statt nur Zimt kannst du auch eine Mischung aus Zimt, Kardamom, Nelken und Muskat verwenden – wie Lebkuchengewürz. Das riecht beim Backen einfach himmlisch und schmeckt nach gemütlichen Winterabenden.

Ich hab letztens eine Version mit Kokosraspeln gemacht – einfach 30 g Mehl durch Kokosraspeln ersetzt. Die waren so lecker, dass ich sie kaum aus der Dose bekam. Probier einfach aus, worauf du Lust hast. Dieses Rezept verzeiht viel.

Servieren & Aufbewahren – so bleiben sie frisch

Diese Zimt-Dattel-Plätzchen schmecken am besten bei Zimmertemperatur. Ich serviere sie gerne auf einem schönen Teller, einfach so zum Kaffee oder Tee. Sie sind auch perfekt für die Lunchbox der Kinder – ein paar Stücke machen jedes Pausenbrot zu etwas Besonderem. Und ehrlich, ich hab sie auch schon zum Frühstück gegessen, mit einem Glas Milch. Kein Urteil, okay?

So bleiben sie frisch: Bewahre die Plätzchen in einer luftdichten Dose auf. So halten sie sich bei Zimmertemperatur etwa eine Woche. Nach drei Tagen werden sie sogar noch weicher und saftiger, weil die Feuchtigkeit der Datteln sich gleichmäßig verteilt. Ich finde, sie schmecken am vierten Tag am besten – aber so lange halten sie bei uns nie.

Einfrieren? Ja, das geht super! Leg die abgekühlten Plätzchen in einen Gefrierbeutel oder eine Gefrierdose. Sie halten sich im Tiefkühler bis zu drei Monate. Zum Auftauen einfach bei Zimmertemperatur auf ein Gitter legen – nach 30 Minuten sind sie wie frisch gebacken. Ich friere immer eine doppelte Portion ein, dann hab ich für überraschenden Besuch immer etwas Leckeres da.

Aufwärmen? Wenn du sie weich und warm magst, leg sie für 3-4 Minuten bei 150 °C in den Ofen. Aber Vorsicht: Sie werden schnell zu hart, wenn du sie zu lange drin lässt. In der Mikrowelle werden sie leider gummiartig – also lieber den Ofen nehmen.

Ein Tipp: Wenn die Plätzchen nach ein paar Tagen etwas trocken werden, leg ein Stück Apfel oder eine Scheibe Brot mit in die Dose. Das gibt Feuchtigkeit ab und macht die Plätzchen wieder weich. Funktioniert wirklich!

Nährwerte & warum diese Plätzchen gut für dich sind

Ich bin keine Ernährungswissenschaftlerin, aber ich achte schon darauf, was meine Familie isst. Diese Plätzchen sind eine echte Alternative zu den zuckerhaltigen Varianten aus dem Supermarkt. Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Plätzchen (bei 20 Stück):

Nährwert Pro Plätzchen
Kalorien ca. 95 kcal
Kohlenhydrate 14 g
davon Zucker 7 g (natürlicher Fruchtzucker)
Fett 4 g
Ballaststoffe 1,5 g
Eiweiß 2 g

Der Vorteil: Der Zucker kommt ausschließlich aus den Datteln, also natürlicher Fruchtzucker, der langsamer ins Blut geht als raffinierter Zucker. Datteln enthalten außerdem Ballaststoffe, die gut für die Verdauung sind, und Mineralstoffe wie Kalium und Magnesium. Zimt soll ja auch entzündungshemmend wirken und den Blutzuckerspiegel stabilisieren – also ein echtes Superfood-Gewürz!

Für Leute mit Allergien: Dieses Rezept enthält Gluten (Mehl) und Laktose (Butter). Für eine glutenfreie Version kannst du glutenfreies Mehl verwenden – ich hab es mit einer fertigen Mehlmischung getestet, und es hat gut geklappt. Die veganen Varianten hab ich oben schon beschrieben. Und falls du auf Eier verzichten musst, probier die Leinsamen-Variante.

Fazit – Darum solltest du diese Plätzchen backen

Ich weiß, es gibt tausend Plätzchenrezepte da draußen. Aber diese gesunden Zimt-Dattel-Plätzchen sind anders. Sie sind nicht nur zuckerfrei und budgetfreundlich, sondern sie schmecken einfach verdammt gut. Sie sind weich, saftig, zimtig – und machen dich nicht fertig, wenn du drei Stück isst. Und das Beste? Du kannst sie mit deinen Kindern backen, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben.

Ich liebe dieses Rezept, weil es so vielseitig ist. Ob für den Advent, für den Geburtstag oder einfach für einen gemütlichen Nachmittag – diese Plätzchen passen immer. Und jedes Mal, wenn ich sie backe, denke ich an diesen verrückten Dienstagabend zurück, an dem aus einer spontanen Idee mein Lieblingsrezept wurde.

Probier es aus! Pass das Rezept ruhig an deine Vorlieben an – mehr Zimt, weniger Zimt, mit Nüssen oder Schokolade. Mach es zu deinem Rezept. Und wenn du es gebacken hast, schreib mir in die Kommentare, wie es dir geschmeckt hat. Ich bin schon total gespannt! Teile das Rezept auch gern mit deinen Freunden – je mehr Menschen diese leckeren, gesunden Plätzchen backen, desto besser. Also, ran an die Datteln und los geht’s!

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich auch andere Trockenfrüchte statt Datteln verwenden?

Ja, du kannst zum Beispiel Feigen oder getrocknete Aprikosen nehmen. Achte darauf, dass sie weich sind, und weiche sie bei Bedarf ein. Feigen geben einen intensiven, leicht karamelligen Geschmack, der auch super mit Zimt harmoniert.

Warum werden meine Plätzchen hart?

Das liegt meistens daran, dass sie zu lange gebacken wurden oder die Datteln zu trocken waren. Back sie nur 12-13 Minuten und lass sie nicht zu lange im Ofen. Wenn die Datteln trocken waren, weiche sie vorher ein. Auch zu viel Mehl kann sie trocken machen – messe genau ab.

Kann ich den Teig vorbereiten und später backen?

Ja, du kannst den Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und bis zu 2 Tage im Kühlschrank aufbewahren. Lass ihn dann 10 Minuten bei Zimmertemperatur stehen, bevor du ihn formst. Der Teig wird etwas fester, aber das ist okay.

Sind diese Plätzchen auch für Kleinkinder geeignet?

Ja, absolut! Da sie keinen raffinierten Zucker enthalten, sind sie eine tolle Option für Kleinkinder. Achte nur darauf, dass die Datteln wirklich fein püriert sind, damit keine Stückchen drin sind. Und pass auf, dass die Plätzchen nicht zu hart sind – back sie lieber etwas kürzer, damit sie weich bleiben.

Kann ich das Rezept auch ohne Küchenmaschine machen?

Klar! Hack die Datteln einfach mit einem großen Messer so fein wie möglich. Oder leg sie in einen Gefrierbeutel und zerdrück sie mit einem Nudelholz. Es dauert etwas länger, aber es funktioniert. Der Teig wird dann vielleicht etwas stückiger, aber das gibt den Plätzchen eine schöne Textur.

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Gesunde Zimt-Dattel-Plätzchen recipe

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Gesunde Zimt-Dattel-Plätzchen: Einfach & budgetfreundlich backen

Diese zuckerfreien Zimt-Dattel-Plätzchen sind weich, saftig und im Handumdrehen zubereitet. Perfekt für Familien, die auf natürliche Süße setzen.

  • Author: Marlene
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 12-15 Minuten
  • Total Time: 30 Minuten
  • Yield: 20 Plätzchen 1x
  • Category: Kekse / Plätzchen
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 200 g Datteln (entsteint)
  • 250 g Mehl (Type 405 oder Dinkelmehl)
  • 100 g kalte Butter
  • 1 Ei (Größe M)
  • 2 TL Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Vanilleextrakt (optional)

Instructions

  1. Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  2. Datteln in der Küchenmaschine fein zerkleinern, bis eine pastenartige Masse entsteht (ca. 30-60 Sekunden).
  3. In einer großen Schüssel Mehl, Zimt und Salz vermischen. Die zerkleinerten Datteln dazugeben.
  4. Kalte Butter in kleine Würfel schneiden und zusammen mit dem Ei (und Vanilleextrakt) zu den trockenen Zutaten geben. Alles zu einem glatten Teig verkneten.
  5. Aus dem Teig walnussgroße Kugeln formen, auf das Backblech legen und mit einer Gabel kreuzweise flach drücken (ca. 1 cm dick).
  6. Im vorgeheizten Ofen 12-15 Minuten backen, bis die Ränder leicht goldbraun sind. Die Plätzchen 5 Minuten auf dem Blech ruhen lassen, dann auf ein Kuchengitter zum vollständigen Abkühlen heben.

Notes

Datteln vorher in heißem Wasser einweichen, falls sie zu trocken sind. Nicht zu lange kneten, sonst werden die Plätzchen zäh. Die Abkühlzeit ist wichtig – die Plätzchen härten beim Abkühlen nach.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Plätzchen
  • Calories: 95
  • Sugar: 7
  • Sodium: 30
  • Fat: 4
  • Saturated Fat: 25
  • Carbohydrates: 14
  • Fiber: 15
  • Protein: 2

Keywords: zuckerfreie Plätzchen, Dattelplätzchen, gesunde Kekse, Zimtplätzchen, budgetfreundlich backen, ohne Zucker, Familienrezept

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