Ehrlich, ich war an einem Dienstagvormittag in der örtlichen Bibliothek, um endlich den Stapel Kinderbücher zurückzubringen, der sich seit drei Wochen auf dem Beifahrersitz stapelte. Meine Tochter war krank, ich hatte kaum geschlafen, und mein einziger Gedanke war: „Wann darf ich mich wieder auf die Couch setzen?”
Dort, zwischen den Regalen mit Krimis und Kochbüchern, stand Frau Schmidt – die Bibliothekarin mit der strengen Brille und der leisen Stimme. Sie sortierte zurückgegebene Bücher und murmelte dabei etwas von „perfekten Halloween-Keksen”. Ich hätte einfach weitergehen sollen. Aber ich blieb stehen. Vielleicht weil ich dringend eine Ablenkung brauchte. Vielleicht weil das Wort „Kekse” in meinem müden Gehirn wie eine Glocke anschlug.
„Hexenfinger”, sagte sie, ohne mich anzusehen. „Die mache ich seit zwanzig Jahren für meine Enkel. Gruselig, aber die Kinder lieben sie. Und sie kosten fast nichts.” Sie zog ein abgegriffenes, handgeschriebenes Rezept aus einem Kochbuch – der Zettel war fleckig und an den Rändern eingerissen. Sie reichte ihn mir mit einem verschmitzten Lächeln. „Probieren Sie es. Ihre Kleinen werden ausflippen.”
Ich hab es probiert. Und ja, sie hatte recht. Diese Hexenfinger-Kekse sind nicht nur gruselig lecker – sie sind auch so einfach, dass man sie mit Kindern backen kann, ohne in Tränen auszubrechen. Vielleicht haben Sie ja auch schon mal versucht, mit kleinen Händen Plätzchen zu formen und dachten: „Nie wieder!” Aber diese hier? Die sind perfekt. Sie sehen aus wie echte, knubbelige Hexenfinger – mit Mandel-Nägeln und allem Drum und Dran. Und sie schmecken himmlisch buttrig und zart.
Seitdem backe ich sie jedes Jahr zu Halloween. Meistens doppelt, weil die ersten immer verschwinden, bevor sie überhaupt richtig kalt sind. Und jedes Mal, wenn ich den Teig knete, muss ich an Frau Schmidt und ihre strenge Brille denken. Man weiß nie, wo die besten Rezepte herkommen, oder?
Warum Sie diese Hexenfinger-Kekse lieben werden
Ich hab in den letzten Jahren viele Halloween-Rezepte ausprobiert. Manche waren aufwendig, andere einfach nur enttäuschend. Aber diese Hexenfinger-Kekse? Die sind mein absoluter Favorit. Und hier ist, warum ich glaube, dass Sie sie auch lieben werden:
- Kinderleicht & schnell: Der Teig ist in 10 Minuten zusammengerührt. Keine komplizierten Techniken, kein stundenlanges Kühlen. Perfekt für einen Nachmittag mit ungeduldigen kleinen Helfern.
- Günstige Zutaten: Sie brauchen nichts Exotisches. Mehl, Butter, Zucker, Eier – das haben Sie wahrscheinlich schon zu Hause. Die Mandeln für die „Fingernägel” sind das Einzige, was Sie vielleicht extra kaufen müssen, und die kosten nicht die Welt.
- Gruselig effektvoll: Die Kekse sehen wirklich aus wie kleine, runzlige Hexenfinger. Mit einer Mandel als Nagel und ein bisschen roter Marmelade als „Blut” sind sie der absolute Hingucker auf jeder Halloween-Party. Meine Kinder finden sie gleichermaßen eklig und faszinierend – die perfekte Kombination!
- Familienfreundlich: Sie schmecken nicht zu süß, sind schön buttrig und haben eine tolle, sandige Textur. Selbst wählerische Esser (ich sehe dich an, mein Neffe) lieben sie. Und sie halten sich gut in der Dose – falls welche übrig bleiben.
- Perfekt zum Vorbereiten: Der Teig lässt sich super am Vortag zubereiten und im Kühlschrank lagern. Dann müssen Sie nur noch formen und backen. Das nimmt den Stress aus der Halloween-Vorbereitung.
Was diese Kekse von anderen unterscheidet? Es ist die Kombination aus Einfachheit und Wow-Effekt. Sie müssen kein Profibäcker sein, um etwas zu kreieren, das alle umhaut. Und genau das liebe ich daran. Es ist dieses Gefühl, wenn die Gäste „Ohhh” und „Ihhh” rufen und dann heimlich noch einen nehmen. Das ist einfach unbezahlbar.
Was Sie für die Hexenfinger-Kekse brauchen
Keine Sorge, die Zutatenliste ist kurz und überschaubar. Ich hab extra darauf geachtet, dass alles bezahlbar und leicht zu bekommen ist. Hier kommt, was Sie brauchen:
Für den Teig:
- 250 g weiche Butter (zimmerwarm, dann wird der Teig geschmeidiger – ich nehme meistens die günstige Eigenmarke, das funktioniert einwandfrei)
- 100 g Puderzucker (macht den Teig feiner als normaler Zucker, aber Sie können auch feinen Haushaltszucker nehmen)
- 1 Ei (Größe M) (am besten auch zimmerwarm, dann verbindet sich alles besser)
- 1 Päckchen Vanillezucker (oder 1 TL Vanilleextrakt, wenn Sie edel sein wollen)
- 300 g Mehl (Type 405, ganz normales Weizenmehl)
- 1 Prise Salz (das hebt den Geschmack, glauben Sie mir)
Für die Deko:

- ca. 30 ganze Mandeln (geschält oder ungeschält – ich nehme ungeschälte, die sehen gruseliger aus, weil sie wie richtige Nägel wirken)
- Etwas rote Marmelade oder Gelee (Erdbeere oder Himbeere, das sieht aus wie Blut – meine Kinder finden das großartig)
- 1 Eigelb + 1 EL Milch (zum Bestreichen, für die schöne braune Farbe)
Meine Tipps zu den Zutaten:
Die Butter sollte wirklich weich sein. Wenn Sie vergessen haben, sie rechtzeitig rauszunehmen (passiert mir ständig), schneiden Sie sie einfach in kleine Würfel und lassen Sie sie 10 Minuten auf der Heizung liegen. Funktioniert perfekt.
Für die Mandeln: Ich hab schon mal welche genommen, die schon etwas älter waren. Die schmecken dann bitter. Also lieber frische Mandeln kaufen – das macht einen Riesenunterschied. Und wenn Sie keine Mandeln mögen oder eine Nussallergie im Haus haben, nehmen Sie einfach eine halbe Cashew oder eine Haselnuss. Sieht auch gruselig aus.
Die Marmelade: Achten Sie darauf, dass sie nicht zu stückig ist. Ich streiche sie immer durch ein feines Sieb, bevor ich sie auf die „Finger” tupfe. Das sieht einfach blutiger aus. Klingt eklig, ich weiß. Aber genau das wollen wir ja.
Was Sie an Küchenwerkzeugen brauchen
Sie brauchen keine teure Spezialausrüstung. Wirklich nicht. Ich backe diese Kekse seit Jahren mit meiner Standard-Küchenausstattung. Hier ist, was Sie bereitstellen sollten:
- Eine große Rührschüssel (ich hab meine von Ikea, die kostet 3 Euro und hält seit 10 Jahren)
- Handrührgerät oder Küchenmaschine (geht auch mit der Hand, aber dann brauchen Sie starke Arme – der Teig wird fest)
- Backblech (eins reicht, aber zwei sind besser, dann können Sie direkt das nächste Blech vorbereiten)
- Backpapier (unverzichtbar, sonst kleben die Finger fest)
- Ein scharfes Messer (zum Einschneiden der „Fingerknöchel”)
- Ein kleiner Pinsel (zum Bestreichen mit Eigelb – ein Silikonpinsel ist am besten, aber ein normaler Backpinsel tut es auch)
- Kühlgitter (zum Abkühlen – ein Kuchenrost ist ideal, aber ein großer Teller tut es notfalls auch)
Ein Tipp von mir: Wenn Sie kein scharfes Messer haben, nehmen Sie ein sauberes Cuttermesser oder sogar eine Nagelschere. Klingt verrückt, aber ich hab das schon gemacht, als mein gutes Messer in der Spülmaschine war. Hauptsache, Sie können die kleinen Falten in die „Finger” ritzen.
So backen Sie die gruseligsten Hexenfinger-Kekse
Okay, jetzt wird es ernst. Ziehen Sie Ihre Schürze an, holen Sie die Kinder (wenn Sie mutig sind) und los gehts. Ich verspreche Ihnen, es ist einfacher, als Sie denken.
- Butter und Zucker schaumig rühren: Geben Sie die weiche Butter, den Puderzucker und den Vanillezucker in eine große Schüssel. Rühren Sie alles mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe, bis eine helle, cremige Masse entsteht. Das dauert etwa 2-3 Minuten. Die Masse sollte richtig fluffig sein – das ist das Geheimnis für zarte Kekse.
- Ei unterrühren: Schlagen Sie das Ei kurz auf und geben Sie es zur Butter-Zucker-Mischung. Rühren Sie es unter, bis es vollständig eingearbeitet ist. Keine Sorge, wenn die Masse kurzzeitig komisch aussieht – das gibt sich wieder.
- Mehl und Salz einarbeiten: Mischen Sie das Mehl mit der Prise Salz und geben Sie es nach und nach zur Butter-Mischung. Erst auf niedriger Stufe verrühren, dann auf mittlerer Stufe, bis ein glatter Teig entsteht. Der Teig wird recht fest sein – das ist gut so. Wenn er zu bröselig ist, geben Sie einen Esslöffel kaltes Wasser dazu.
- Teig kühlen (optional, aber hilfreich): Wickeln Sie den Teig in Frischhaltefolie und legen Sie ihn für 30 Minuten in den Kühlschrank. Das macht ihn etwas fester und leichter zu formen. Aber wenn Sie wenig Zeit haben, können Sie auch direkt loslegen. Ich mach das oft ohne Kühlen, wenn die Kinder schon ungeduldig sind.
- Backofen vorheizen: Heizen Sie den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze (160 Grad Umluft) vor. Legen Sie zwei Backbleche mit Backpapier aus.
- Die Finger formen: Nehmen Sie ein kleines Stück Teig (etwa walnussgroß) und rollen Sie es zwischen Ihren Handflächen zu einer dünnen Rolle. Die Rolle sollte etwa 8-10 cm lang und 1,5-2 cm dick sein – ungefähr wie ein dicker Zeigefinger. Legen Sie die Rolle auf das Backblech. Drücken Sie das obere Ende etwas breiter (das wird die Fingerkuppe) und das untere Ende etwas schmaler. Wiederholen Sie das, bis der Teig aufgebraucht ist. Aus der Menge werden etwa 25-30 Finger.
- Fingerknöchel formen: Jetzt kommt der gruselige Teil. Drücken Sie mit der Rückseite eines Messers vorsichtig 2-3 Querfalten in jeden Finger – das sind die Knöchel. Drücken Sie nicht zu tief, sonst brechen die Kekse später auseinander. Ein bisschen Übung braucht es, aber nach dem dritten Finger haben Sie den Dreh raus.
- Die Nägel setzen: Drücken Sie am oberen, breiteren Ende jedes Fingers eine Mandel leicht in den Teig. Sie sollte wie ein Fingernagel aussehen – also mit der Spitze nach oben. Drücken Sie sie nur leicht an, nicht zu fest, sonst fällt sie beim Backen raus.
- Mit Eigelb bestreichen: Verquirlen Sie das Eigelb mit der Milch und bestreichen Sie jeden Finger dünn damit. Das gibt ihnen eine schöne, goldbraune Farbe – wie gebackene Hexenhaut. Gruselig, oder?
- Backen: Schieben Sie die Bleche nacheinander in den Ofen (oder gleichzeitig, wenn Sie beide auf verschiedenen Schienen backen können). Backen Sie die Finger für 12-15 Minuten. Sie sollten leicht goldbraun sein, aber nicht zu dunkel. Die Finger gehen beim Backen etwas auseinander – das ist normal und macht sie noch echter.
- Abkühlen lassen: Lassen Sie die Kekse 5 Minuten auf dem Blech ruhen, dann heben Sie sie vorsichtig mit einem Pfannenwender auf ein Kühlgitter. Sie sind noch weich, also vorsichtig sein. Erst wenn sie komplett ausgekühlt sind, werden sie fest.
- Die „Blut”-Deko: Erwärmen Sie die Marmelade kurz in der Mikrowelle (10 Sekunden reichen) oder in einem kleinen Topf. Streichen Sie sie durch ein Sieb, falls sie stückig ist. Tupfen Sie dann mit einem Zahnstocher oder einem kleinen Pinsel ein bisschen Marmelade an die Stelle, wo der „Nagel” auf den „Finger” trifft. Lassen Sie ein bisschen Marmelade herunterlaufen – das sieht aus wie Blut. Meine Kinder finden diesen Schritt am besten.
Und da haben Sie sie: Ihre eigenen, gruselig leckeren Hexenfinger-Kekse. Lassen Sie sie komplett trocknen, bevor Sie sie in eine Dose legen. Sonst verschmiert die Marmelade.
Meine besten Tipps & Tricks für perfekte Hexenfinger
Ich hab in den Jahren so einige Fehler gemacht. Damit Sie nicht dieselben machen, hier meine besten Tipps:
- Nicht zu viel Mehl: Der Teig sollte weich, aber nicht klebrig sein. Wenn er zu fest wird, werden die Kekse hart. Lieber einen Esslöffel weniger Mehl nehmen und bei Bedarf nachgeben.
- Gleichmäßige Größe: Versuchen Sie, alle Finger ungefähr gleich groß zu formen. Sonst backen die kleinen schneller durch als die großen. Ich nehme immer einen Esslöffel Teig pro Finger – das ist ein guter Richtwert.
- Die Mandeln fixieren: Drücken Sie die Mandeln wirklich fest an. Ich hab schon welche verloren, weil ich zu zaghaft war. Einfach mit dem Daumen leicht andrücken, dann bleiben sie da.
- Nicht zu lange backen: Die Kekse sollten nur leicht gebräunt sein. Wenn sie zu dunkel werden, schmecken sie verbrannt und sind zu hart. Lieber eine Minute früher rausnehmen – sie werden auf dem Blech noch etwas fester.
- Kinder einbeziehen: Lassen Sie die Kinder die Finger formen. Meine Tochter hat mal einen Finger gemacht, der aussah wie eine Wurst – aber das war der lustigste Keks auf dem Blech. Es muss nicht perfekt sein, Hauptsache es macht Spaß.
Ein kleiner Fail von mir: letztes Jahr hab ich vergessen, die Marmelade vorher zu sieben. Die Kerne sahen dann aus wie Warzen auf den Fingern. Meine Kinder fanden es noch gruseliger – also war es ein glücklicher Unfall. Aber wenn Sie es blutig und glatt wollen, besser sieben.
Variationen für jeden Geschmack
Diese Hexenfinger-Kekse sind super anpassbar. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe:
- Schoko-Hexenfinger: Ersetzen Sie 50 g Mehl durch 50 g Backkakao. Dann haben Sie schwarze Finger – noch gruseliger! Dazu passen weiße Mandeln als Nägel, der Kontrast ist toll.
- Vegane Variante: Tauschen Sie die Butter durch vegane Margarine aus (ich nehme Alsan, die funktioniert am besten) und das Ei durch 2 EL Apfelmus oder einen Leinsamen-Ei-Ersatz (1 EL Leinsamen + 3 EL Wasser, 5 Minuten quellen lassen). Die Kekse werden etwas bröseliger, aber schmecken trotzdem super.
- Gewürz-Finger: Geben Sie 1 TL Zimt und eine Prise Nelkenpulver in den Teig. Das riecht dann nach Weihnachten und Halloween zugleich – perfekt für die Übergangszeit.
- Zitronen-Finger: Reiben Sie die Schale einer Bio-Zitrone in den Teig. Das gibt eine frische Note, die überraschend gut zu den Mandeln passt. Klingt komisch, schmeckt aber fantastisch.
- Ohne Mandeln: Wenn jemand eine Nussallergie hat, lassen Sie die Mandeln einfach weg. Drücken Sie stattdessen eine Rosine oder ein Stück Schokolade in die Fingerkuppe. Sieht aus wie eine Warze – auch gruselig!
Ich persönlich liebe die Schoko-Variante am meisten. Sie sehen richtig böse aus und schmecken wie ein Schokokeks. Aber für die klassische, gruselige Optik sind die normalen Finger einfach unschlagbar.
Servieren und Aufbewahren
Die Hexenfinger schmecken am besten, wenn sie komplett ausgekühlt sind. Dann sind sie schön knusprig und die Marmelade ist fest. Servieren Sie sie auf einer flachen Platte – am besten auf einem schwarzen Teller, dann kommen die „blutigen” Finger richtig zur Geltung.
Dazu passen:
- Ein Glas Milch (für die Kinder – und für mich auch, ehrlich gesagt)
- Heißer Apfelpunsch (für die Erwachsenen, mit einem Schuss Rum, wenn die Kinder im Bett sind)
- Andere Halloween-Snacks wie Mumien-Würstchen im Schlafmantel oder Kürbis-Muffins mit Frischkäse-Haube
Aufbewahren: Die Kekse halten sich in einer luftdichten Dose (am besten aus Blech) für etwa 5-7 Tage. Allerdings werden sie mit der Zeit etwas weicher. Wenn Sie sie knusprig mögen, legen Sie ein Stück Küchenpapier mit in die Dose – das zieht die Feuchtigkeit raus.
Einfrieren: Sie können die ungebackenen Finger super einfrieren. Formen Sie sie, legen Sie sie auf ein Blech und frieren Sie sie für 2 Stunden vor. Dann können Sie sie in einen Gefrierbeutel umpacken. Zum Backen einfach gefroren in den Ofen schieben – dann brauchen sie etwa 2-3 Minuten länger. Das ist perfekt, wenn Sie Gäste erwarten und spontan backen wollen.
Eingefrorene fertige Kekse: Das hab ich auch schon gemacht, aber die werden nach dem Auftauen etwas weicher. Schmecken trotzdem gut, aber nicht mehr so knusprig. Also lieber roh einfrieren.
Nährwerte und warum Sie sich nicht schuldig fühlen müssen
Okay, ich sag es ehrlich: Das sind Kekse. Sie sind nicht gesund. Aber sie sind auch nicht schlimmer als jeder andere Butterkeks. Hier die ungefähren Nährwerte pro Stück (bei 30 Stück):
- Kalorien: ca. 120 kcal
- Fett: 8 g
- Kohlenhydrate: 10 g
- Eiweiß: 2 g
- Zucker: 5 g
Die Mandeln bringen übrigens gesunde Fette und ein bisschen Vitamin E mit. Also immerhin ein kleiner Nährwert. Und die Butter? Naja, Butter macht einfach glücklich. Ich finde, zu Halloween darf man mal über die Stränge schlagen. Es ist einmal im Jahr. Und wenn die Kinder glücklich sind und Sie eine schöne Zeit beim Backen hatten, dann sind die Kalorien das wert.
Falls Sie auf Zucker verzichten wollen: Sie können den Puderzucker durch Xylit oder Erythrit ersetzen. Die Kekse werden dann etwas weniger süß, aber immer noch lecker. Allerdings werden sie auch etwas bröseliger. Ich hab das mal gemacht, als meine Schwester in der Low-Carb-Phase war – es hat funktioniert, aber die Original-Version ist einfach besser.
Fazit: Warum Sie diese Kekse unbedingt backen sollten
Ich weiß, es gibt tausend Halloween-Rezepte da draußen. Aber diese Hexenfinger-Kekse sind etwas Besonderes. Sie sind einfach, günstig und sehen so gruselig aus, dass Ihre Gäste gar nicht glauben werden, dass Sie sie selbst gemacht haben. Und das Beste: Sie schmecken wirklich fantastisch. Kein fades Gebäck, das nur gut aussieht, sondern richtig leckere Butterkekse, die jeder liebt.
Also, worauf warten Sie? Schnappen Sie sich Ihre Kinder, Ihren Partner oder backen Sie einfach alleine – Hauptsache, Sie probieren es aus. Und wenn Ihre Finger dann aussehen wie echte Hexenhände, haben Sie alles richtig gemacht.
Ich würde mich riesig freuen, wenn Sie mir in den Kommentaren erzählen, wie Ihre Hexenfinger geworden sind. Hat es geklappt? Waren die Kinder begeistert? Haben Sie eine eigene Variante ausprobiert? Ich lese jede Nachricht und freue mich über jedes Foto, das Sie teilen. Und wenn Ihnen der Beitrag gefallen hat, teilen Sie ihn gerne mit Ihren Freunden – je mehr gruselige Finger, desto besser!
Bis zum nächsten Rezept – und happy Halloween!
Häufig gestellte Fragen zu Hexenfinger-Keksen
Kann ich den Teig auch am Vortag zubereiten?
Ja, auf jeden Fall! Wickeln Sie den Teig gut in Frischhaltefolie und lagern Sie ihn im Kühlschrank. Am nächsten Tag lassen Sie ihn 10 Minuten bei Raumtemperatur stehen, dann können Sie ihn besser formen. Der Teig wird sogar etwas fester und lässt sich noch leichter verarbeiten.
Warum fallen die Mandeln beim Backen ab?
Das passiert, wenn Sie die Mandeln nicht fest genug angedrückt haben. Drücken Sie sie wirklich mit dem Daumen in den Teig, sodass sie leicht versinken. Auch hilft es, die Finger vor dem Backen nochmal kurz anzudrücken. Und achten Sie darauf, dass die Mandeln nicht zu alt sind – alte Mandeln sind trockener und halten schlechter.
Kann ich statt Mandeln auch andere Nüsse nehmen?
Klar! Haselnüsse, Cashewkerne oder sogar halbe Walnüsse sehen auch gruselig aus. Cashewkerne sind besonders gut, weil sie eine ähnliche Form haben wie Mandeln. Wenn Sie eine Nussallergie haben, nehmen Sie einfach eine Rosine oder ein Stück Schokolade – das sieht aus wie eine Warze und ist auch lecker.
Wie bekomme ich die Finger richtig knusprig?
Das Geheimnis ist, die Kekse nach dem Backen komplett auskühlen zu lassen. Sie werden erst beim Abkühlen richtig fest. Wenn Sie sie knuspriger mögen, backen Sie sie 1-2 Minuten länger – aber passen Sie auf, dass sie nicht zu dunkel werden. Auch das Aufbewahren in einer Blechdose mit Küchenpapier hilft, die Knusprigkeit zu erhalten.
Kann ich die Kekse auch ohne Marmelade machen?
Ja, natürlich. Die Marmelade ist nur Deko und sorgt für den „Blut”-Effekt. Wenn Sie darauf verzichten wollen, sehen die Finger einfach aus wie gebackene, runzlige Finger – was auch gruselig genug ist. Sie können auch geschmolzene Schokolade oder rote Lebensmittelfarbe mit etwas Puderzucker mischen, um eine andere „Blut”-Variante zu bekommen.
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Gruselig leckere Hexenfinger-Kekse: kinderleicht & günstig
Diese gruseligen Hexenfinger-Kekse sind einfach zuzubereiten, günstig und perfekt für Halloween. Sie sehen aus wie echte, runzlige Finger mit Mandel-Nägeln und schmecken himmlisch buttrig und zart.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 12-15 Minuten
- Total Time: 30 Minuten (plus 30 Minuten Kühlzeit optional)
- Yield: 25-30 Stück 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 250 g weiche Butter (zimmerwarm)
- 100 g Puderzucker
- 1 Ei (Größe M, zimmerwarm)
- 1 Päckchen Vanillezucker (oder 1 TL Vanilleextrakt)
- 300 g Mehl (Type 405)
- 1 Prise Salz
- ca. 30 ganze Mandeln (geschält oder ungeschält)
- Etwas rote Marmelade oder Gelee (Erdbeere oder Himbeere)
- 1 Eigelb + 1 EL Milch (zum Bestreichen)
Instructions
- Butter und Zucker schaumig rühren: Geben Sie die weiche Butter, den Puderzucker und den Vanillezucker in eine große Schüssel. Rühren Sie alles mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe, bis eine helle, cremige Masse entsteht (ca. 2-3 Minuten).
- Ei unterrühren: Schlagen Sie das Ei kurz auf und geben Sie es zur Butter-Zucker-Mischung. Rühren Sie es unter, bis es vollständig eingearbeitet ist.
- Mehl und Salz einarbeiten: Mischen Sie das Mehl mit der Prise Salz und geben Sie es nach und nach zur Butter-Mischung. Erst auf niedriger Stufe verrühren, dann auf mittlerer Stufe, bis ein glatter Teig entsteht. Der Teig wird recht fest sein. Wenn er zu bröselig ist, geben Sie einen Esslöffel kaltes Wasser dazu.
- Teig kühlen (optional, aber hilfreich): Wickeln Sie den Teig in Frischhaltefolie und legen Sie ihn für 30 Minuten in den Kühlschrank.
- Backofen vorheizen: Heizen Sie den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze (160 Grad Umluft) vor. Legen Sie zwei Backbleche mit Backpapier aus.
- Die Finger formen: Nehmen Sie ein kleines Stück Teig (etwa walnussgroß) und rollen Sie es zwischen Ihren Handflächen zu einer dünnen Rolle (ca. 8-10 cm lang, 1,5-2 cm dick). Legen Sie die Rolle auf das Backblech. Drücken Sie das obere Ende etwas breiter (Fingerkuppe) und das untere Ende etwas schmaler. Wiederholen Sie das, bis der Teig aufgebraucht ist (ca. 25-30 Finger).
- Fingerknöchel formen: Drücken Sie mit der Rückseite eines Messers vorsichtig 2-3 Querfalten in jeden Finger (die Knöchel). Drücken Sie nicht zu tief.
- Die Nägel setzen: Drücken Sie am oberen, breiteren Ende jedes Fingers eine Mandel leicht in den Teig (Spitze nach oben). Drücken Sie sie nur leicht an.
- Mit Eigelb bestreichen: Verquirlen Sie das Eigelb mit der Milch und bestreichen Sie jeden Finger dünn damit.
- Backen: Schieben Sie die Bleche nacheinander in den Ofen (oder gleichzeitig auf verschiedenen Schienen). Backen Sie die Finger für 12-15 Minuten, bis sie leicht goldbraun sind.
- Abkühlen lassen: Lassen Sie die Kekse 5 Minuten auf dem Blech ruhen, dann heben Sie sie vorsichtig auf ein Kühlgitter. Erst wenn sie komplett ausgekühlt sind, werden sie fest.
- Die „Blut“-Deko: Erwärmen Sie die Marmelade kurz in der Mikrowelle (10 Sekunden) oder in einem kleinen Topf. Streichen Sie sie durch ein Sieb, falls sie stückig ist. Tupfen Sie dann mit einem Zahnstocher oder einem kleinen Pinsel ein bisschen Marmelade an die Stelle, wo der „Nagel“ auf den „Finger“ trifft. Lassen Sie ein bisschen Marmelade herunterlaufen.
Notes
Die Butter sollte wirklich weich sein. Für die Mandeln: frische Mandeln kaufen, alte schmecken bitter. Die Marmelade durch ein Sieb streichen für einen blutigeren Effekt. Die Kekse halten sich in einer luftdichten Dose für 5-7 Tage. Ungebackene Finger können eingefroren werden (dann 2-3 Minuten länger backen).
Nutrition
- Serving Size: 1 Keks
- Calories: 120
- Sugar: 5
- Sodium: 50
- Fat: 8
- Saturated Fat: 4
- Carbohydrates: 10
- Fiber: 0.5
- Protein: 2
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