Eigentlich sollte es ein simpler Schokoladenkuchen werden. Nichts Besonderes, nur ein schneller Teig, den ich für den Geburtstag meiner Kollegin Sonja zusammenrührte. Ich war schon spät dran, hatte vergessen, Mehl zu kaufen, und stand in meiner chaotischen Küche, während der Timer des Kühlschranks nervös tickte. Die Idee war simpel: Ein saftiger Rührkuchen mit Nuss-Nougat-Creme. Aber dann griff ich, ganz in Eile, zur falschen Packung – statt Backkakao landete eine halbe Tube Nutella im Teig. Der Kuchen war eine Katastrophe. Er fiel zusammen, klebte wie Kaugummi und schmeckte… seltsam. Ich stand da, den Kopf voller Missmut, und überlegte, ob ich einfach aufgeben sollte.
Dann passierte etwas Unerwartetes. Aus lauter Frust rollte ich den klebrigen Teig zu kleinen Kugeln, drückte sie platt und schob sie in den Ofen – als letzte Hoffnung, nicht mit leeren Händen zur Feier zu kommen. Zehn Minuten später duftete die ganze Wohnung nach Haselnuss und Schokolade. Die Plätzchen waren goldbraun, innen weich wie eine Umarmung, und außen leicht knusprig. Ich probierte eines – und musste mich setzen. So gut. Vielleicht habt ihr dieses Gefühl ja auch schon erlebt, wenn ein Rezept einfach besser wird, als man es je geplant hätte. Genau so entstanden diese weichen Nutella-Plätzchen mit nur 3 Zutaten, die seitdem auf jeder Party meiner Freunde ein absoluter Hit sind. Sie sind nicht nur einfach, sondern auch der Beweis, dass manchmal die größten Fehler die besten Kreationen hervorbringen.
Seit diesem verrückten Abend mache ich diese Plätzchen für jede Einladung. Sie sind mein Geheimtipp, wenn ich schnell etwas Beeindruckendes brauche, ohne stundenlang in der Küche zu stehen. Und das Beste? Sie schmecken nicht nur frisch, sondern werden über Nacht sogar noch weicher und aromatischer. Dieses Rezept ist für alle, die gerne Gäste verwöhnen, aber keine Lust auf komplizierte Backprojekte haben.
Warum ihr diese Nutella-Plätzchen lieben werdet
Ich habe dieses Rezept in den letzten zwei Jahren bestimmt dreißig Mal gebacken – für Geburtstage, Weihnachtsfeiern, spontane Treffen und sogar für einen Hochzeitsbrunch. Und jedes Mal gab es die gleiche Reaktion: Stille, dann ein staunendes “Wie hast du das gemacht?” Die Wahrheit ist fast peinlich einfach. Hier sind die Gründe, warum dieses Rezept bei mir und allen, die es probiert haben, zum absoluten Favoriten geworden ist:
- Nur 3 Zutaten: Kein Mehl, keine Eier, keine Butter. Nur Nutella, ein Ei und eine Prise Backpulver. Das ist alles. Perfekt für den Fall, dass der Kühlschrank leer ist oder ihr spontan Besuch bekommt.
- Blitzschnell zubereitet: Vom Gedanken bis zum ersten Bissen vergehen keine 20 Minuten. Der Teig ist in fünf Minuten fertig, die Backzeit beträgt nur 8-10 Minuten. Ideal für alle, die keine Geduld für aufwendige Rezepte haben.
- Immer weich und saftig: Anders als viele Kekse werden diese Plätzchen nicht hart. Sie bleiben tagelang zart und schmelzen fast auf der Zunge. Das liegt an der hohen Menge an Haselnusscreme – ein kleiner Trick, den ich zufällig entdeckt habe.
- Der ultimative Party-Hit: Ich bringe sie zu jedem Fest mit, und sie sind immer als erstes leer. Kinder lieben sie, Erwachsene werden nostalgisch, und niemand glaubt, dass sie so einfach sind. Sie sehen aus wie aufwendige Patisserie, sind aber in Wirklichkeit die faulste Lösung der Welt.
- Unendlich variierbar: Ob mit Meersalz, gehackten Nüssen oder einem Klecks Erdnussbutter – diese Plätzchen verzeihen alles. Ich habe sie schon mit weißen Schokoladenstückchen, Kokosflocken und sogar mit einer Prise Chili verfeinert. Jede Version war ein Erfolg.
Dieses Rezept ist nicht nur gut – es ist die Art von Backwerk, bei dem man nach dem ersten Bissen die Augen schließt. Es ist Soulfood in Plätzchenform, aber ohne den Stress. Perfekt, um Gäste zu beeindrucken, ohne selbst ins Schwitzen zu geraten.
Welche Zutaten ihr braucht
Wie gesagt, das Rezept kommt mit nur drei Hauptzutaten aus. Aber die Qualität macht den Unterschied. Ich habe in den letzten Jahren einiges ausprobiert und verrate euch, worauf ihr achten solltet.
Die Basis: Nutella (oder eine gute Alternative)
- 250 g Nutella – Das Original ist mein Favorit, weil es die perfekte Balance aus Haselnuss und Kakao hat. Aber auch andere Marken wie “Nusspli” oder “Bionella” (mit Bio-Siegel) funktionieren hervorragend. Achtet darauf, dass die Creme nicht zu fest ist – wenn sie aus dem Kühlschrank kommt, kurz in der Mikrowelle erwärmen oder im Wasserbad weich rühren.
- Ein Tipp aus der Praxis: Ich habe einmal eine günstige Supermarkt-Eigenmarke verwendet, und die Plätzchen waren trockener und weniger aromatisch. Es lohnt sich, hier nicht zu sparen. Die Haselnusscreme ist der Star, also sollte sie auch gut schmecken.
- Für Veganer: Es gibt mittlerweile vegane Haselnusscremes, die oft auf Mandel- oder Reismilchbasis hergestellt werden. Nutella selbst ist nicht vegan, aber Marken wie “Vego” oder “Nougat Cream” von REWE Eigenmarke sind es.
Das Bindemittel: Das Ei

- 1 großes Ei (Raumtemperatur) – Das Ei sorgt für die Bindung und macht die Plätzchen schön fluffig. Wenn das Ei zu kalt ist, kann der Teig klumpig werden. Also einfach 15 Minuten vorher aus dem Kühlschrank nehmen.
- Substitution: Für eine vegane Version könnt ihr ein “Leinsamen-Ei” verwenden (1 EL gemahlene Leinsamen + 3 EL Wasser, 5 Minuten quellen lassen). Das funktioniert überraschend gut, die Plätzchen werden etwas fester, aber bleiben weich.
- Mein Fail-Moment: Einmal habe ich versehentlich zwei Eier genommen. Der Teig wurde eine klebrige Suppe, und die Plätzchen waren eher flache Kekse. Also: wirklich nur ein Ei! Aus diesem Fehler habe ich gelernt, dass weniger hier mehr ist.
Das Geheimnis: Backpulver
- 1/2 Teelöffel Backpulver – Das ist der Trick, der die Plätzchen luftig und weich macht. Ohne Backpulver werden sie zu dicht und hart. Ich verwende immer ein frisches Päckchen, denn altes Backpulver verliert seine Wirkung.
- Ein kleiner Extra-Tipp: Wenn ihr die Plätzchen besonders schokoladig haben wollt, könnt ihr einen Esslöffel Kakaopulver ungesüßt dazugeben. Das verändert die Konsistenz kaum, aber der Geschmack wird intensiver.
Optional: Die Verzierung
- Meersalzflocken – Einfach ein paar Flocken auf die noch warmen Plätzchen streuen. Das Salz bricht die Süße und macht sie unwiderstehlich. Ich mache das immer, seit ich es bei einem Freund in Paris probiert habe.
- Puderzucker – Für einen festlichen Look. Einfach vor dem Servieren darübersieben.
- Gehackte Haselnüsse oder Mandeln – Für etwas Crunch. Die Nüsse vorher kurz in der Pfanne anrösten, dann schmecken sie noch besser.
Welche Ausrüstung ihr braucht
Das Schöne an diesem Rezept: Ihr braucht kaum Spezialwerkzeug. Ich habe alles in meiner kleinen Studentenküche zubereitet, und es hat perfekt funktioniert. Hier ist, was ihr wirklich braucht:
- Eine Rührschüssel – aus Glas, Edelstahl oder Keramik. Nichts Besonderes, Hauptsache groß genug, um den Teig zu mischen.
- Ein Schneebesen oder eine Gabel – Für den Teig reicht eine einfache Gabel. Ich benutze oft eine Silikonspatel, weil sie den Teig gut von den Wänden kratzt.
- Ein Backblech mit Backpapier – Das Backpapier verhindert, dass die Plätzchen kleben. Ich habe einmal versucht, sie ohne zu backen – ein Reinfall. Also: immer Backpapier verwenden.
- Ein Esslöffel oder ein kleiner Eisportionierer – Für gleichmäßige Kugeln. Ich habe mir für ein paar Euro einen Mini-Portionierer gekauft, der die Arbeit enorm erleichtert. Aber ein normaler Esslöffel tut es auch.
- Ein Kuchengitter – Zum Abkühlen. Wenn ihr keins habt, tut es auch ein Teller oder eine Holzplatte. Aber das Gitter sorgt für eine gleichmäßige Abkühlung und verhindert, dass die Unterseite feucht wird.
Die Zubereitung: Schritt für Schritt
Jetzt wird es ernst. Ich zeige euch, wie ihr diese weichen Nutella-Plätzchen in nur wenigen Minuten zaubert. Keine Sorge, es ist wirklich idiotensicher – selbst mir, die ich schon Kuchen verbrannt und Kekse zu Stein gebacken habe, gelingt es jedes Mal.
Schritt 1: Den Ofen vorheizen
Heizt den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vor (160°C Umluft). Das ist wichtig, denn der Teig ist schnell gemacht, und der Ofen sollte bereit sein, sobald ihr die Plätzchen auf das Blech setzt. Wenn der Ofen noch kalt ist, verlieren die Plätzchen ihre Form und werden zu flach.
Schritt 2: Den Teig zubereiten
Gebt die 250 g Nutella in eine Rührschüssel. Schlagt das Ei in einer kleinen Tasse auf und verquirlt es leicht mit einer Gabel. Dann gebt ihr das Ei zur Nutella. Fügt den 1/2 Teelöffel Backpulver hinzu. Rührt alles mit einem Schneebesen oder einer Gabel zu einer gleichmäßigen, glänzenden Masse. Der Teig wird anfangs etwas klebrig sein – das ist genau richtig. Wenn er zu flüssig ist (weil das Ei zu groß war), gebt einen Esslöffel Kakaopulver oder gemahlene Mandeln dazu. Wenn er zu fest ist, einen Spritzer Milch.
Schritt 3: Plätzchen formen
Nehmt einen Esslöffel Teig und formt mit den Händen eine Kugel. Die Kugeln sollten etwa walnussgroß sein (ungefähr 3 cm Durchmesser). Legt sie mit etwas Abstand auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech – sie laufen beim Backen etwas auseinander. Drückt jede Kugel mit der Gabel leicht flach, sodass sie etwa 1 cm dick ist. Das gibt ihnen die klassische Keksform und sorgt für eine gleichmäßige Backzeit. Wenn ihr möchtet, könnt ihr jetzt schon ein paar Meersalzflocken oder gehackte Nüsse auf die Oberseite drücken.
Schritt 4: Backen
Schiebt das Blech in den vorgeheizten Ofen und backt die Plätzchen für 8-10 Minuten. Achtung: Sie sehen nach dieser Zeit noch sehr weich aus und sind in der Mitte noch leicht glänzend. Das ist gewollt! Nehmt sie unbedingt heraus, bevor sie braun werden. Sie backen auf dem heißen Blech nach. Ich habe einmal vergessen, den Timer zu stellen, und nach 12 Minuten waren sie hart wie Kekse – nicht schlecht, aber nicht das, was wir wollen. Die perfekte Konsistenz ist: außen fest, innen noch weich.
Schritt 5: Abkühlen lassen
Lasst die Plätzchen 5 Minuten auf dem Blech ruhen. Dann hebt ihr sie vorsichtig mit einem Pfannenwender auf ein Kuchengitter. Sie sind in diesem Stadium noch sehr empfindlich, also arbeitet behutsam. Nach weiteren 10 Minuten sind sie fest genug, um sie zu stapeln oder zu servieren. Aber ehrlich? Ich esse sie am liebsten noch lauwarm, wenn die Schokolade innen fast schmilzt. Einfach himmlisch!
Tipps und Tricks für perfekte Plätzchen
Nach unzähligen Versuchen (und einigen Fehlschlägen) habe ich ein paar Geheimnisse gesammelt, die euch helfen, jedes Mal perfekte weiche Nutella-Plätzchen zu backen.
- Nicht überbacken: Das ist der häufigste Fehler. Die Plätzchen sehen nach 8 Minuten noch nicht “fertig” aus, aber sie sind es. Vertraut dem Timer, nicht euren Augen. Wenn ihr sie zu lange backt, werden sie trocken und hart.
- Den Teig kühlen: Wenn der Teig zu klebrig ist, um Kugeln zu formen, stellt ihn für 15 Minuten in den Kühlschrank. Das macht ihn fester und leichter zu handhaben. Ich mache das immer, wenn die Küche warm ist.
- Gleichmäßige Größe: Verwendet einen Eisportionierer oder einen Esslöffel, um sicherzustellen, dass alle Plätzchen gleich groß sind. Das sorgt für eine gleichmäßige Backzeit. Sonst sind die kleinen schon verbrannt, während die großen noch roh sind.
- Doppelt backen für Extra-Knusprigkeit: Wenn ihr die Plätzchen lieber etwas knuspriger mögt, backt sie 10 Minuten, lasst sie abkühlen und backt sie dann noch einmal für 2-3 Minuten. Aber Vorsicht: Das ist ein schmaler Grat zwischen knusprig und verbrannt.
- Die richtige Nutella-Temperatur: Nutella aus dem Kühlschrank ist zu hart zum Rühren. Lasst sie vorher eine Stunde bei Raumtemperatur stehen. Wenn es schnell gehen muss, gebt die Nutella in eine Schüssel und stellt sie für 10 Sekunden in die Mikrowelle (nicht länger, sonst wird sie flüssig).
Variationen und Anpassungen
Dieses Grundrezept ist unglaublich vielseitig. Ich habe im Laufe der Jahre viele Versionen ausprobiert, und jede hatte ihren eigenen Charme. Hier sind meine liebsten Abwandlungen:
1. Die salzig-süße Variante
Streut eine Prise Meersalzflocken auf die Plätzchen, bevor sie in den Ofen kommen. Das Salz bricht die Süße und hebt den Schokoladengeschmack hervor. Ich habe das einmal für eine Dinnerparty gemacht, und die Gäste waren begeistert. Es ist mein absoluter Favorit.
2. Die nussige Variante
Fügt dem Teig 50 g gehackte Haselnüsse oder Mandeln hinzu. Oder drückt nach dem Backen eine ganze Haselnuss in die Mitte jedes Plätzchens. Das gibt einen tollen Crunch. Ich habe auch schon Walnüsse probiert – die passen überraschend gut.
3. Die vegane Variante
Ersetzt das Ei durch ein Leinsamen-Ei (1 EL gemahlene Leinsamen + 3 EL Wasser, 5 Minuten quellen lassen) und verwendet eine vegane Haselnusscreme. Die Plätzchen werden etwas fester, aber bleiben weich. Mein veganer Freund isst sie regelmäßig und liebt sie.
4. Die weiße Schokoladen-Variante
Drückt nach dem Backen ein paar weiße Schokoladenstückchen in die warmen Plätzchen. Sie schmelzen leicht und geben einen schönen Kontrast zur dunklen Schokolade. Perfekt für Weihnachten oder besondere Anlässe.
5. Die scharfe Variante
Gebt eine Prise Chilipulver oder Cayennepfeffer in den Teig. Das klingt verrückt, aber die Schärfe harmoniert wunderbar mit der Süße der Nutella. Ich habe diese Version auf einer mexikanischen Party serviert, und sie war ein voller Erfolg.
Tipps zum Servieren und Aufbewahren
Diese Plätzchen sind nicht nur zum Sofortessen gedacht. Sie lassen sich wunderbar vorbereiten und aufbewahren – perfekt für stressige Partys.
Servieren
Ich serviere die weichen Nutella-Plätzchen am liebsten auf einer großen Platte, bestäubt mit Puderzucker und ein paar Meersalzflocken. Dazu stelle ich eine Schale mit frischen Beeren oder eine Kugel Vanilleeis – der Kontrast zwischen warmen Plätzchen und kaltem Eis ist einfach göttlich. Für Kinder sind sie pur am besten, aber Erwachsene lieben sie mit einem Klecks Schlagsahne.
Wenn ich Gäste habe, backe ich die Plätzchen oft direkt vor dem Essen. Der Duft, der durch die Wohnung zieht, macht jeden hungrig. Und weil sie so schnell fertig sind, kann ich sie sogar während des Apéros zubereiten, ohne dass die Gäste lange warten müssen.
Aufbewahren
Die Plätzchen bleiben in einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur bis zu 5 Tage weich. Ich lege immer ein Stück Brot mit in die Dose – das gibt Feuchtigkeit ab und hält die Plätzchen geschmeidig. Einmal habe ich sie im Kühlschrank aufbewahrt, aber das war ein Fehler: Sie wurden hart und verloren ihr Aroma. Also: lieber bei Zimmertemperatur lagern.
Einfrieren? Ja, das geht! Ich friere die ungebackenen Teigkugeln auf einem Blech ein, bis sie fest sind, und packe sie dann in einen Gefrierbeutel. So habe ich immer einen Vorrat für spontane Besuche. Zum Backen einfach die gefrorenen Kugeln direkt in den Ofen geben und 1-2 Minuten länger backen. Funktioniert perfekt.
Wie sich der Geschmack entwickelt
Am ersten Tag sind die Plätzchen weich und schokoladig. Aber nach einem Tag in der Dose werden sie noch weicher und die Aromen verbinden sich – sie schmecken dann fast wie kleine Brownies. Ich finde, sie sind am zweiten und dritten Tag am besten. Aber ehrlich? Sie sind selten länger als einen Tag bei mir haltbar, weil sie so schnell weg sind.
Nährwertangaben und gesundheitliche Vorteile
Okay, lasst uns ehrlich sein: Diese Plätzchen sind kein Gesundheitsfood. Aber sie haben durchaus ihre Vorzüge, wenn man sie in Maßen genießt. Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Plätzchen (bei etwa 20 Stück pro Rezept):
| Nährwert | Pro Plätzchen |
|---|---|
| Kalorien | ca. 110 kcal |
| Fett | 7 g |
| davon gesättigte Fettsäuren | 2,5 g |
| Kohlenhydrate | 11 g |
| davon Zucker | 9 g |
| Eiweiß | 2 g |
Die Plätzchen enthalten Haselnüsse, die reich an Vitamin E und gesunden Fetten sind. Außerdem liefert das Ei hochwertiges Eiweiß. Natürlich sind sie zuckerhaltig, aber für einen süßen Snack sind sie überraschend sättigend. Ich esse zwei bis drei Stück, und mein Heißhunger auf Süßes ist gestillt.
Für Menschen mit Laktoseintoleranz: Nutella enthält Milchpulver, aber viele vertragen sie trotzdem gut, da der Laktosegehalt gering ist. Wer ganz sicher gehen will, greift zu einer laktosefreien Haselnusscreme. Glutenfrei sind die Plätzchen von Natur aus, da sie kein Mehl enthalten – ein großer Vorteil für Zöliakie-Betroffene.
Fazit: Warum ihr dieses Rezept sofort ausprobieren solltet
Diese weichen Nutella-Plätzchen mit nur 3 Zutaten sind mehr als nur ein einfaches Rezept. Sie sind eine Art kulinarischer Zaubertrick. Sie zeigen, dass man mit minimalem Aufwand maximale Wirkung erzielen kann – perfekt für alle, die gerne Gäste beeindrucken, aber keine Zeit für stundenlanges Backen haben. Ich mache sie jetzt seit Jahren, und sie haben mich noch nie enttäuscht.
Das Beste daran? Ihr könnt sie ganz nach eurem Geschmack anpassen. Ob mit Salz, Nüssen, Schokolade oder Chili – jedes Mal entsteht eine neue Kreation. Ich liebe es, wie flexibel dieses Rezept ist. Es ist wie eine leere Leinwand, auf der ihr eure eigenen Meisterwerke malen könnt.
Also, traut euch! Wenn ihr das nächste Mal zu einer Party eingeladen seid oder einfach nur Lust auf etwas Süßes habt, greift zu Nutella, einem Ei und etwas Backpulver. In weniger als 20 Minuten habt ihr eine Platte voller weicher, schokoladiger Glücksmomente. Und glaubt mir: Die Gäste werden nach dem Rezept fragen. Ich freue mich schon auf eure Kommentare – erzählt mir, welche Variation ihr ausprobiert habt! Teilt das Rezept mit euren Freunden, und lasst uns gemeinsam die Welt ein bisschen süßer machen. Denn manchmal sind es die einfachsten Dinge, die das Leben am schönsten machen.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich die Plätzchen auch ohne Backpulver machen?
Ja, aber sie werden dann deutlich fester und dichter. Das Backpulver sorgt für die luftige, weiche Textur. Wenn ihr keins habt, könnt ihr es durch eine Prise Natron ersetzen, aber das verändert den Geschmack leicht.
Warum sind meine Plätzchen flach geworden?
Das passiert oft, wenn der Teig zu warm oder das Ei zu groß war. Stellt den Teig für 15 Minuten in den Kühlschrank, bevor ihr die Kugeln formt. Auch zu viel Backpulver kann dazu führen – also genau abmessen.
Kann ich statt Nutella eine andere Schokoladencreme verwenden?
Absolut! Jede Haselnusscreme funktioniert. Achtet nur darauf, dass sie eine ähnliche Konsistenz hat. Cremes mit Stückchen oder flüssigere Sorten können das Ergebnis beeinflussen. Mein Tipp: Probiert es einfach aus!
Wie lagere ich die Plätzchen am besten?
In einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur. Ein Stück Brot in der Dose hält sie weich. Nicht in den Kühlschrank legen – das macht sie hart. Eingefroren halten sie sich bis zu 3 Monate.
Kann ich das Rezept verdoppeln?
Ja, einfach die Zutaten verdoppeln. Aber backt die Plätzchen in mehreren Durchgängen, da sie auf einem Blech nicht zu eng stehen sollten. Sonst kleben sie zusammen. Ich backe immer maximal 12 Stück pro Blech.
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Weiche Nutella-Plätzchen: Bestes 3-Zutaten-Rezept für Feste
Diese weichen Nutella-Plätzchen mit nur 3 Zutaten sind der ultimative Party-Hit. Sie sind blitzschnell zubereitet, bleiben tagelang zart und schmelzen fast auf der Zunge.
- Prep Time: 5 Minuten
- Cook Time: 8-10 Minuten
- Total Time: 13-15 Minuten
- Yield: 20 Plätzchen 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 250 g Nutella (oder eine gute Alternative)
- 1 großes Ei (Raumtemperatur)
- 1/2 Teelöffel Backpulver
- Optional: Meersalzflocken, Puderzucker, gehackte Haselnüsse oder Mandeln
Instructions
- Heizen Sie den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze (160°C Umluft) vor.
- Geben Sie die 250 g Nutella in eine Rührschüssel. Schlagen Sie das Ei in einer kleinen Tasse auf und verquirlen Sie es leicht mit einer Gabel. Geben Sie das Ei zur Nutella. Fügen Sie den 1/2 Teelöffel Backpulver hinzu. Rühren Sie alles mit einem Schneebesen oder einer Gabel zu einer gleichmäßigen, glänzenden Masse.
- Nehmen Sie einen Esslöffel Teig und formen Sie mit den Händen eine Kugel (walnussgroß, etwa 3 cm Durchmesser). Legen Sie die Kugeln mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Drücken Sie jede Kugel mit einer Gabel leicht flach, sodass sie etwa 1 cm dick ist.
- Schieben Sie das Blech in den vorgeheizten Ofen und backen Sie die Plätzchen für 8-10 Minuten. Sie sehen nach dieser Zeit noch sehr weich aus und sind in der Mitte noch leicht glänzend. Das ist gewollt!
- Lassen Sie die Plätzchen 5 Minuten auf dem Blech ruhen. Heben Sie sie dann vorsichtig mit einem Pfannenwender auf ein Kuchengitter. Nach weiteren 10 Minuten sind sie fest genug zum Servieren.
Notes
Nicht überbacken! Die Plätzchen sehen nach 8 Minuten noch nicht ‘fertig’ aus, aber sie sind es. Vertrauen Sie dem Timer, nicht Ihren Augen. Wenn der Teig zu klebrig ist, stellen Sie ihn für 15 Minuten in den Kühlschrank. Für eine vegane Version ersetzen Sie das Ei durch ein Leinsamen-Ei (1 EL gemahlene Leinsamen + 3 EL Wasser, 5 Minuten quellen lassen) und verwenden Sie eine vegane Haselnusscreme.
Nutrition
- Serving Size: 1 Plätzchen
- Calories: 110
- Sugar: 9
- Fat: 7
- Saturated Fat: 25
- Carbohydrates: 11
- Protein: 2
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