Meine Mitbewohnerin Lena fragte mich neulich, warum ich nicht einfach mal all meine Lieblingszutaten aus der Sushi-Bar in eine Auflaufform schmeißen und im Ofen überbacken könnte. Ich begann, ihr zu erklären, warum das nicht funktionieren würde – die Textur, die Temperatur, die ganze Ästhetik eines klassischen Sushi-Rolls. Dann hielt ich inne. Ich hatte ehrlich gesagt keine gute Antwort. Also beschloss ich, es einfach zu versuchen, an einem Dienstagabend, als der Regen gegen die Fenster prasselte und wir beide diesen tiefen, müden Hunger hatten, den nur etwas wirklich Wohliges stillen kann.
Das Ergebnis war eine absolute Offenbarung. Der cremige Lachs, die buttrige Avocado, der Klebreis und diese unwiderstehliche würzige Mayo – alles verschmolz zu einem Gericht, das viel mehr war als die Summe seiner Teile. Es war, als hätte Sushi beschlossen, sich in eine kuschelige Decke zu wickeln. Ich stand da, mit dem Löffel in der Hand, und musste zugeben, dass ich mich geirrt hatte. Manchmal, so lernte ich, ist die beste Küche die, die Regeln bricht und einfach nach Bauchgefühl geht. Vielleicht kennt ihr das ja – dieses Gefühl, wenn man von einer einfachen Idee überrumpelt wird, die man selbst hätte haben müssen.
Dieser Sushi-Bake ist seitdem mein absoluter Geheimtipp für genau solche Abende. Er ist der Beweis, dass Komfort keine Grenzen kennt und dass die wärmsten Gerichte oft aus den unkonventionellsten Momenten entstehen. Und das Beste daran? Er schmeckt genau so gut, wie er sich anfühlt: wie eine große, warme Umarmung in Schokoladenform – nur halt mit Reis und Fisch.
Warum ihr diesen Sushi-Bake lieben werdet
Dieses Rezept ist nicht einfach nur ein weiteres Abendessen; es ist eine Erfahrung. Es vereint die vertrauten, beruhigenden Aromen von Sushi mit der unkomplizierten, wohltuenden Art eines Auflaufs. Hier sind die Gründe, warum es euer neuer Liebling wird:
- Schnell & einfach: In weniger als einer Stunde habt ihr ein fantastisches Gericht auf dem Tisch, das aussieht, als hättet ihr stundenlang gearbeitet. Perfekt für stressige Wochentage oder wenn die Couch ruft.
- Einfache Zutaten: Keine exotischen Lebensmittelgeschäfte oder speziellen Sushi-Werkzeuge nötig. Die meisten Zutaten habt ihr wahrscheinlich schon zu Hause oder bekommt sie im nächsten Supermarkt.
- Perfekt für gemütliche Abende: Ob bei Regenwetter, nach einem langen Tag oder einfach, wenn ihr euch etwas Gutes tun wollt – dieser Bake ist wie Balsam für die Seele.
- Ein echter Publikumsliebling: Ich habe ihn schon für Freunde gemacht, die skeptisch waren, was „gebackenes Sushi“ angeht. Jeder war begeistert. Er ist cremig, herzhaft und einfach unwiderstehlich.
- Unglaublich lecker: Die Kombination aus warmem, flockigem Lachs, kühler, buttriger Avocado und der würzigen, knusprigen Kruste ist einfach himmlisch. Es ist Comfort Food vom Feinsten.
Was diesen Sushi-Bake von anderen Rezepten unterscheidet, ist die perfekte Balance. Es geht nicht darum, Sushi-Rollen nachzuahmen, sondern ein völlig neues, eigenständiges Gericht zu schaffen. Ich habe lange an dem Verhältnis von Reis zu Belag und der perfekten Würze der Mayo-Soße getüftelt. Das Ergebnis ist ein Gericht, bei dem ihr nach dem ersten Bissen einfach die Augen schließen müsst. Es ist Sushi, das man mit dem Löffel isst – und das ist eine wunderbare Sache.
Welche Zutaten ihr braucht
Dieses Rezept lebt von hochwertigen, aber dennoch einfachen Zutaten. Jede Komponente spielt ihre eigene Rolle und erschafft gemeinsam dieses wohlige Geschmackserlebnis.
- Für den Reis:
- 300 g Sushireis (oder Klebreis): Die Basis unseres Gerichts. Sushireis hat die perfekte Klebrigkeit, um die Schichten zusammenzuhalten. Ich schwöre auf Marke X, aber jeder kurzkörnige Reis tut es auch.
- 400 ml Wasser: Zum Kochen des Reises.
- 4 EL Reisessig: Verleiht dem Reis die typisch säuerliche Note und verhindert, dass er zu matschig wird.
- 2 EL Zucker: Für die leichte Süße, die den Geschmack abrundet.
- 1 TL Salz: Unverzichtbar für die Würze.
- Für den Belag:
- 400 g Lachsfilet (frisch oder aufgetaut): Der Star des Gerichts. Achtet auf gute Qualität. Ich nehme am liebsten ein dickes Filet aus der Mitte, es bleibt besonders saftig.
- 2 reife Avocados: Sie müssen schön weich sein, aber noch fest genug, um sie in Scheiben schneiden zu können. Die Cremigkeit der Avocado ist der perfekte Kontrast zum warmen Reis und Lachs.
- 1 Packung Nori-Blätter (ca. 10 Blätter): Sie bringen den unverwechselbaren Sushi-Geschmack. Zerbröselt sie einfach mit den Händen über den Bake – das gibt eine fantastische Textur.
- Für die würzige Mayo-Soße:
- 4 EL japanische Mayo (z.B. Kewpie): Sie ist cremiger und würziger als normale Mayo und macht den Unterschied. (Alternativ: normale Mayo + 1 TL Zucker)
- 2 EL Sriracha (oder eine andere scharfe Chilisauce): Für die angenehme Schärfe. Nach Geschmack anpassen – ich mag es gerne etwas feuriger.
- 2 EL Sojasoße: Für die salzige Umami-Note.
- 1 EL Sesamöl: Ein absolutes Muss! Es verleiht dem Gericht sein typisch asiatisches Aroma.
- Zum Garnieren (optional, aber sehr zu empfehlen):
- Frühlingszwiebeln: In feine Ringe geschnitten, für die frische Schärfe.
- Gerösteter Sesam: Für den letzten Crunch und das nussige Aroma.
- Eingelegter Ingwer (Gari): Zum Reinbeißen, um den Gaumen zwischen den Gängen zu erfrischen.
- Nori-Streifen: Für noch mehr Meeresaroma und Textur.
Substitutions-Tipp: Wer keinen Lachs mag, kann auch Thunfisch oder Garnelen verwenden. Für eine vegetarische Version nehmt ihr einfach gebratenen Tofu und mehr Avocado. Statt Sushireis geht auch normaler Rundkornreis, aber die Konsistenz wird etwas anders sein.
Benötigte Küchengeräte
Ihr braucht keine spezielle Sushi-Ausrüstung für dieses Gericht. Die meisten Werkzeuge habt ihr bestimmt schon in eurer Küche.
- Auflaufform (ca. 20×30 cm): Eine mittelgroße Form ist ideal. Ich benutze eine aus Glas, da man darin gut sehen kann, wie der Bake durchgart.
- Mittelgroßer Topf mit Deckel: Zum Kochen des Reises. Ein beschichteter Topf ist am besten, damit nichts anbrennt.
- Schneidebrett und scharfes Messer: Zum Schneiden von Lachs, Avocado und Frühlingszwiebeln.
- Kleine Schüssel: Zum Anrühren der würzigen Mayo-Soße.
- Löffel oder Spatel: Zum Verteilen des Reises und der Soße.
- Küchenwaage und Messbecher: Für genaue Zutatenmengen.
Persönlicher Tipp: Ein Reiskocher ist eine fantastische Investition, wenn ihr oft Reis esst. Er macht den Reis perfekt und ihr habt einen Topf weniger zu spülen. Aber keine Sorge, der Topf tut es auch!
Die Zubereitung – Schritt für Schritt

Keine Sorge, das ist einfacher, als es klingt. Folgt einfach diesen Schritten, und ihr werdet mit einem fantastischen Gericht belohnt.
- Den Reis kochen: Spült den Sushireis in einem Sieb so lange unter kaltem Wasser, bis das Wasser klar abläuft. Das entfernt überschüssige Stärke und macht den Reis schön locker. Gebt den Reis und die 400 ml Wasser in einen Topf. Bringt ihn zum Kochen, deckt ihn ab und lasst ihn bei niedrigster Hitze ca. 15 Minuten köcheln. Dann nehmt ihn vom Herd und lasst ihn weitere 10 Minuten ausdampfen.
- Den Reis würzen: Während der Reis kocht, vermischt ihr den Reisessig, Zucker und Salz in einer kleinen Schüssel, bis sich alles aufgelöst hat. Hebt diese Mischung vorsichtig unter den noch heißen Reis. Fächert den Reis dabei idealerweise mit einem Fächer oder einem Stück Pappe etwas Luft zu, damit er schön glänzt und nicht matschig wird. Verteilt ihn dann gleichmäßig in eurer Auflaufform und drückt ihn leicht an.
- Den Ofen vorheizen: Heizt den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze (180 °C Umluft) vor.
- Den Lachs vorbereiten: Schneidet den Lachs in etwa 2-3 cm große Würfel. Entfernt dabei eventuelle Gräten. Ich lasse die Haut gerne dran, sie wird im Ofen schön knusprig. Aber ihr könnt sie auch entfernen, wenn ihr mögt.
- Die würzige Mayo zubereiten: Vermischt in einer Schüssel die japanische Mayo, Sriracha, Sojasoße und das Sesamöl zu einer glatten, cremigen Soße. Schmeckt sie ab – sie sollte cremig-scharf-salzig sein.
- Den Bake zusammenstellen: Verteilt die Lachs-Würfel gleichmäßig auf dem Reis in der Form. Gießt die Hälfte der würzigen Mayo-Soße darüber und verteilt sie mit einem Löffel. Zerbröselt die Hälfte der Nori-Blätter mit den Händen darüber.
- Backen: Schiebt die Form in den vorgeheizten Ofen und backt alles für 15-20 Minuten. Der Lachs sollte gar sein und die Soße anfangen zu blubbern. In den letzten 2 Minuten könnt ihr die Grill-Funktion einschalten, um eine schöne, knusprige Kruste zu bekommen – aber passt auf, dass nichts verbrennt!
- Avocado und Garnitur vorbereiten: Während der Bake im Ofen ist, schneidet die Avocados in dünne Scheiben. Hackt die Frühlingszwiebeln in feine Ringe.
- Anrichten und servieren: Holt den heißen Sushi-Bake aus dem Ofen. Verteilt die Avocado-Scheiben und die restlichen zerbröselten Nori-Blätter darauf. Träufelt die restliche würzige Mayo-Soße darüber. Bestreut alles mit Frühlingszwiebeln und geröstetem Sesam. Serviert ihn sofort, solange er noch heiß ist. Der Kontrast zwischen warmem Bake und kühler Avocado ist der absolute Hammer!
Wichtiger Hinweis: Der Reis sollte nicht zu trocken sein. Wenn er nach dem Ausdampfen noch zu fest ist, gebt einfach einen Schluck Wasser dazu und lasst ihn kurz ziehen.
Tipps & Techniken für den perfekten Sushi-Bake
Hier sind ein paar Geheimnisse aus meiner Küche, die den Unterschied zwischen einem guten und einem unvergesslichen Sushi-Bake ausmachen.
- Der Reis ist das A und O: Unterschätzt nie die Bedeutung des perfekt gekochten Reises. Er sollte nicht zu weich (matschig) und nicht zu hart (körnig) sein. Der Trick ist, ihn nach dem Kochen ausdampfen zu lassen und die Essig-Mischung erst dann unterzuheben, wenn er noch warm ist. Einmal habe ich vergessen, den Reis zu spülen – das Ergebnis war eine klebrige, unangenehme Masse. Nie wieder!
- Die richtige Avocado: Eine zu harte Avocado wird im Ofen nicht weich und schmeckt bitter. Eine zu weiche Avocado wird zu Matsch. Drückt leicht auf die Schale – sie sollte leicht nachgeben, aber nicht eindrücken. Fügt die Avocado erst nach dem Backen hinzu, damit sie ihre schöne Farbe und cremige Textur behält.
- Multitasking ist der Schlüssel: Während der Reis kocht, könnt ihr schon den Lachs schneiden und die Soße anrühren. Während der Bake im Ofen ist, bereitet ihr die Avocado und die Garnitur vor. So ist alles perfekt aufeinander abgestimmt.
- Nicht zu viel backen: Der Lachs ist schnell gar. Wenn ihr ihn zu lange backt, wird er trocken und faserig. 15-20 Minuten bei 200 °C sind völlig ausreichend. Der Bake ist fertig, wenn die Soße blubbert und der Lachs undurchsichtig ist.
- Mein größter Fail: Ich habe einmal vergessen, die Nori-Blätter hinzuzufügen. Der Bake schmeckte immer noch gut, aber es fehlte einfach dieses gewisse Etwas – dieser typische Sushi-Geschmack. Die Nori-Blätter sind kein optionaler Luxus, sie sind essenziell!
Variationen & Anpassungen
Dieses Rezept ist wunderbar anpassbar. Hier sind ein paar Ideen, wie ihr es zu eurem eigenen machen könnt.
- Vegetarische Variante: Ersetzt den Lachs durch gebratene Tofu-Würfel oder große Pilze (wie Shiitake oder Austernpilze). Die Pilze geben ein schönes Umami-Aroma. Auch gegrillter Halloumi wäre eine Option.
- Schärfere Version: Für alle, die es gerne feurig mögen, verdoppelt die Menge an Sriracha oder fügt eine fein gehackte rote Chili zur Mayo-Soße hinzu. Ein Spritzer Chili-Öl vor dem Servieren ist auch fantastisch.
- Mit anderen Fischsorten: Statt Lachs könnt ihr auch Räucherlachs (dann vor dem Backen darauf legen) oder gegarte Garnelen verwenden. Thunfisch aus der Dose (abgetropft) ist auch eine schnelle und günstige Alternative.
- Low-Carb / Keto: Ersetzt den Sushireis durch Blumenkohl-Reis. Dafür den Blumenkohl fein reiben, kurz in der Pfanne anbraten und mit etwas Reisessig und Salz würzen. Der Bake wird dann etwas weniger sättigend, aber genauso lecker.
- Meine Lieblingsvariante: Ich füge manchmal noch eine Schicht Frischkäse zwischen Reis und Lachs hinzu. Das macht den Bake noch cremiger und unwiderstehlicher. Einfach ein paar Kleckse Frischkäse auf dem Reis verteilen, bevor der Lachs draufkommt.
Servier- & Aufbewahrungstipps
Damit ihr den Sushi-Bake in vollen Zügen genießen könnt, hier ein paar Hinweise.
- Serviertemperatur: Der Sushi-Bake schmeckt am besten warm, direkt aus dem Ofen. Die Avocado sollte schön kühl sein, der Rest herrlich heiß. Ein perfektes Temperaturspiel!
- Dazu passt: Eine leichte Sojasoße zum Dippen, eingelegter Ingwer und etwas Wasabi für die Schärfe. Ein einfacher grüner Salat mit einer Goma-Dressing (Sesam-Dressing) rundet das Gericht perfekt ab. Dazu ein kaltes japanisches Bier oder ein grüner Eistee – herrlich!
- Aufbewahrung: Übrig gebliebenen Sushi-Bake könnt ihr in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank für 1-2 Tage aufbewahren. Die Avocado wird dabei leider etwas braun, aber das beeinträchtigt den Geschmack nicht.
- Wiederaufwärmen: Der beste Weg, den Bake wieder aufzuwärmen, ist im Ofen bei 150 °C für etwa 10-15 Minuten. So wird der Reis wieder schön fluffig und die Kruste knusprig. In der Mikrowelle wird er schnell matschig – das würde ich nur im absoluten Notfall empfehlen.
- Geschmacksentwicklung: Ehrlich gesagt schmeckt der Sushi-Bake am nächsten Tag fast noch besser, weil die Aromen so schön durchgezogen sind. Die einzige Ausnahme ist die Avocado – die sollte man wirklich erst kurz vor dem Servieren darauf geben.
Nährwerte & gesundheitliche Vorteile
Dieser Sushi-Bake ist nicht nur ein Fest für die Sinne, sondern liefert auch eine ordentliche Portion Nährstoffe.
| Nährwertangaben (pro Portion, ca. 1/4 des Rezepts) | Menge |
|---|---|
| Kalorien | ca. 580 kcal |
| Eiweiß | ca. 35 g |
| Fett | ca. 28 g |
| Kohlenhydrate | ca. 45 g |
| Ballaststoffe | ca. 5 g |
- Lachs: Reich an Omega-3-Fettsäuren, die gut für Herz und Gehirn sind. Er liefert außerdem hochwertiges Eiweiß und Vitamin D.
- Avocado: Enthält gesunde, einfach ungesättigte Fettsäuren, die den Cholesterinspiegel positiv beeinflussen können. Sie ist auch eine gute Quelle für Kalium und Ballaststoffe.
- Nori-Algen: Diese sind voller Jod, das für eine gesunde Schilddrüsenfunktion wichtig ist, sowie Vitamin B12 und Eisen.
- Hinweis: Dieses Gericht enthält Gluten (Sojasoße) und Milchprodukte (Mayo). Für eine glutenfreie Variante einfach Tamari oder glutenfreie Sojasoße verwenden. Die Mayo kann durch eine vegane Alternative ersetzt werden. Achtet bei der Avocado auf eine gute Verträglichkeit.
Für mich ist dieser Sushi-Bake der perfekte Beweis, dass Wohlfühlessen nicht ungesund sein muss. Er sättigt wunderbar, gibt Energie und macht einfach glücklich. Ein echtes Seelenfutter!
Fazit
Also, traut euch und probiert diesen wohlig-warmen Sushi-Bake aus! Er ist die perfekte Antwort auf die Frage, was man kochen soll, wenn man sich etwas ganz Besonderes, aber trotzdem Unkompliziertes gönnen möchte. Dieses Gericht hat mich gelehrt, dass die besten Rezepte oft aus dem Bauch heraus entstehen – und dass es sich lohnt, auch mal unkonventionelle Wege zu gehen.
Ich liebe es, wie dieses Gericht Menschen zusammenbringt. Wenn ich ihn für Freunde mache, sitzen wir alle um den Tisch, jeder holt sich mit dem Löffel eine Portion, und es wird gelacht und geschlemmt. Es ist einfach ein Gericht, das glücklich macht. Ich bin schon gespannt, wie er euch schmeckt und welche Variationen ihr ausprobiert! Hinterlasst mir gerne einen Kommentar oder markiert mich in euren Fotos – ich freue mich riesig darauf, eure Kreationen zu sehen. Bis zum nächsten Mal und lasst es euch schmecken!
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich den Sushi-Bake auch mit rohem Lachs machen?
Nein, für dieses Rezept wird der Lachs im Ofen gegart. Roher Lachs (wie für Sashimi) würde beim Backen zäh und trocken werden. Nehmt unbedingt ein frisches oder aufgetautes Lachsfilet, das zum Garen geeignet ist.
Kann ich den Sushi-Bake vorbereiten?
Ja, ihr könnt den Reis und die würzige Mayo-Soße einen Tag vorher zubereiten und getrennt im Kühlschrank lagern. Den Lachs solltet ihr jedoch erst kurz vor dem Backen würfeln und den Bake dann frisch zusammenstellen und backen. Die Avocado wird erst nach dem Backen darauf gegeben.
Was mache ich, wenn der Reis zu klebrig ist?
Das passiert oft, wenn der Reis zu viel Wasser hatte oder nicht gespült wurde. Um das zu retten, könnt ihr den Reis mit etwas mehr Reisessig beträufeln und vorsichtig mit einer Gabel auflockern. Für das nächste Mal: Denkt daran, den Reis gründlich zu spülen, bis das Wasser klar ist!
Kann ich den Sushi-Bake einfrieren?
Das Einfrieren ist nicht ideal, da der Reis beim Auftauen seine Konsistenz verliert und matschig wird. Die Avocado würde ebenfalls stark leiden. Genießt den Bake lieber frisch oder bewahrt Reste für 1-2 Tage im Kühlschrank auf.
Ist dieses Rezept für Kinder geeignet?
Unbedingt! Die meisten Kinder lieben die Kombination aus Reis, Lachs und cremiger Soße. Lasst einfach die scharfe Sriracha weg oder reduziert sie auf ein Minimum. Ihr könnt stattdessen etwas mehr Sojasoße oder einen Spritzer Zitrone in die Mayo geben. Meine Nichte ist ein riesiger Fan davon!
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Wohliger Sushi-Bake mit Lachs und Avocado: Einfaches Ofengericht
Ein cremiger Sushi-Bake mit Lachs, Avocado und würziger Mayo, der die wohlige Wärme eines Auflaufs mit den Aromen der Sushi-Bar vereint. Perfekt für gemütliche Abende und in weniger als einer Stunde zubereitet.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 20 Minuten
- Total Time: 35 Minuten
- Yield: 4 Portionen 1x
- Category: Hauptgericht
- Cuisine: Japanisch
Ingredients
- 300 g Sushireis (oder Klebreis)
- 400 ml Wasser
- 4 EL Reisessig
- 2 EL Zucker
- 1 TL Salz
- 400 g Lachsfilet (frisch oder aufgetaut)
- 2 reife Avocados
- 1 Packung Nori-Blätter (ca. 10 Blätter)
- 4 EL japanische Mayo (z.B. Kewpie)
- 2 EL Sriracha (oder andere scharfe Chilisauce)
- 2 EL Sojasoße
- 1 EL Sesamöl
- Frühlingszwiebeln (zum Garnieren)
- Gerösteter Sesam (zum Garnieren)
- Eingelegter Ingwer (Gari) (optional)
- Nori-Streifen (optional)
Instructions
- Den Reis kochen: Spült den Sushireis in einem Sieb unter kaltem Wasser, bis das Wasser klar abläuft. Gebt den Reis und 400 ml Wasser in einen Topf, bringt ihn zum Kochen, deckt ab und lasst ihn bei niedrigster Hitze ca. 15 Minuten köcheln. Dann vom Herd nehmen und weitere 10 Minuten ausdampfen lassen.
- Den Reis würzen: Vermischt Reisessig, Zucker und Salz in einer kleinen Schüssel, bis sich alles aufgelöst hat. Hebt die Mischung vorsichtig unter den noch heißen Reis. Fächert den Reis dabei etwas Luft zu, damit er glänzt. Verteilt ihn gleichmäßig in einer Auflaufform (ca. 20×30 cm) und drückt ihn leicht an.
- Den Ofen vorheizen: Heizt den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze (180 °C Umluft) vor.
- Den Lachs vorbereiten: Schneidet den Lachs in etwa 2-3 cm große Würfel. Entfernt eventuelle Gräten.
- Die würzige Mayo zubereiten: Vermischt japanische Mayo, Sriracha, Sojasoße und Sesamöl in einer Schüssel zu einer glatten Soße.
- Den Bake zusammenstellen: Verteilt die Lachs-Würfel gleichmäßig auf dem Reis. Gießt die Hälfte der würzigen Mayo-Soße darüber und verteilt sie. Zerbröselt die Hälfte der Nori-Blätter mit den Händen darüber.
- Backen: Schiebt die Form in den vorgeheizten Ofen und backt alles für 15-20 Minuten. In den letzten 2 Minuten könnt ihr die Grill-Funktion einschalten, um eine knusprige Kruste zu bekommen.
- Avocado und Garnitur vorbereiten: Während der Bake im Ofen ist, schneidet die Avocados in dünne Scheiben. Hackt die Frühlingszwiebeln in feine Ringe.
- Anrichten und servieren: Holt den heißen Sushi-Bake aus dem Ofen. Verteilt die Avocado-Scheiben und die restlichen zerbröselten Nori-Blätter darauf. Träufelt die restliche würzige Mayo-Soße darüber. Bestreut alles mit Frühlingszwiebeln und geröstetem Sesam. Serviert ihn sofort.
Notes
Der Reis sollte nicht zu trocken sein. Wenn er nach dem Ausdampfen noch zu fest ist, gebt einfach einen Schluck Wasser dazu und lasst ihn kurz ziehen. Die Avocado erst nach dem Backen hinzufügen, damit sie ihre Farbe und Textur behält.
Nutrition
- Serving Size: 1/4 des Rezepts
- Calories: 580
- Fat: 28
- Carbohydrates: 45
- Fiber: 5
- Protein: 35
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